



Keramikfund an der Donau bei Straubing (Niedrigwasser) – jemand eine Idee zum Alter/Herkunft?
Bei dem aktuellen Rekord-Niedrigwasser der Donau habe ich bei Straubing (Niederbayern) dieses Keramikfragment gefunden – ein Henkel mit anhängendem Wandungsstück.
Ein paar Beobachtungen:
- Cremefarbener, poröser Scherben mit sichtbaren Lufteinschlüssen
- Unregelmäßige Drehrillen auf der Gefäßinnenseite , spricht eventuell für Handtöpferscheibe
- Ein kleines rundes Loch im Henkel mit einem Kieselstein drin, könnte ein ausgebrannter Kalk-/Magerungseinschluss sein
- Bruchkanten wirken durch die Lagerung im Sediment leicht abgerundet
Straubing war ja römisches Kastellgebiet (Sorviodurum), daher die Frage: Sieht das für jemanden hier nach römisch, mittelalterlich oder eher neuzeitlich aus? Bin kein Experte und wollte vor der Meldung beim Denkmalamt/Gäubodenmuseum schon mal eine Einschätzung von der Community.