Hallo ihr Lieben,
mit diesem Beitrag möchte ich mit all jenen einmal in den Dialog, denen es eventuell genau so geht.
Die Hälfte meines PJs ist geschafft und ich befinde mich aktuell in dem Fach, das ich auch höchstwahrscheinlich machen will. Noch nie im Studium habe ich so an mir und meinen Fähigkeiten gezweifelt wie seit Beginn des PJs.
Ich bin recht schnell dank gutem Abi an einen Studienplatz gekommen und habe immer passabel die Kurse sowie die beiden Staatsexamina bestanden, nirgends bin ich durchgefallen.
Jetzt wo ich das Wissen praktisch anwenden soll, schwimme ich total und habe das Gefühl, in den letzten Jahren gar kein Medizin studiert zu haben. Geschweige denn von den praktischen Fähigkeiten zu reden: ich habe das Gefühl, ich stelle mich sehr tollpatschig bei den absoluten Basics wie BEs und pVKs an und bin oft auch sehr aufgeregt, wenn es an etwas Handwerkliches geht.
Das löst in mir krasse Insuffizienzgefühle sowie Zukunftsängste aus. Ich fantasiere, nie eine Stelle zu bekommen und nichtmal an meinen PJ Häusern, da ich ja mit meinem Nicht-Wissen und Nicht-Können keinen guten Eindruck lassen konnte.
Nie hätte ich gedacht, dass das PJ mich so herausfordern wird und so an mir Zweifeln lässt.
Haben hier Leute ähnliche Erfahrungen gemacht?
Alles Gute für euch 🍀