u/Fit_Antelope_2007

JöH Solidaritätskundgebung mit Public Viewing

JöH Solidaritätskundgebung mit Public Viewing

Die JöH - Jüdische österreichische HochschülerInnen hatte wie jedes Jahr ein Public Viewing zum ESC geplant - dieses Jahr wurde es aus Sicherheitsgründen nicht ermöglicht. Die JöH hat nun stattdessen eine Kundgebung mit Public Viewing angemeldet:

> Wir wollen gemeinsam für die offene Gesellschaft einstehen – und gegen jenen Hass und Antisemitismus, der verhindert, das jüdische Studierende ein Public Viewing des ESC unter gewöhnlichen Bedingungen veranstalten

Die Kundgebung startet um 20 Uhr am Campus Hof 10, für Drinks und Essen ist gesorgt und es gibt einen Plan B bei schlechtem Wetter.

Infos von Instagram:

https://www.instagram.com/p/DYU5gEkCKs5

u/Fit_Antelope_2007 — 7 days ago

> Sehr geehrte Bundesministerin Bauer, sehr geehrte Bundesregierung und Entscheidungsträger!

> ZARA ist seit Jahren eine unverzichtbare Anlaufstelle für Menschen, die in Österreich Rassismus, Diskriminierung und Hass erleben. Der Verein bietet Beratung, Dokumentation, Unterstützung und öffentliche Aufklärung genau dort, wo Betroffene sonst oft allein gelassen werden. Gerade in einer Zeit, in der rassistische, hasserfüllte Sprache wieder salonfähig gemacht wird, insbesondere im digitalen Raum, braucht es diese Arbeit mehr denn je.

> Die geplante Kürzung der Fördergelder, die das de-facto Ende dieser wichtigen Aufklärungs- Unterstützungs- und Präventionsarbeit bedeuten, ist daher der falsche Schritt in einer Gesellschaft, die sich zunehmend polarisiert.

> Deswegen sind gerade Sie, Familienministerin Bauer, aber auch die gesamte Bundesregierung und die Entscheidungsträger in Parlament und Verwaltung jetzt aufgefordert, Ihre Entscheidungen zu überdenken und sich klar für eine Erhaltung dieser so wichtigen Institution auszusprechen und einzusetzen!

u/Fit_Antelope_2007 — 1 month ago

Wer so wie ich zu viel Zeit im Internet verbringt, verliert leicht die Hoffnung. Aber Druck wirkt.

Tausende Menschen haben die Petition für das Bleiberecht von Victoria und Joseph unterzeichnet. Hunderte waren bei Kundgebungen wie heute in Wien vor dem Innenministerium. Joseph hat dort unter Tränen von seiner Angst erzählt, in ein Land abgeschoben zu werden, zu dem er keinerlei Bezug hat – er hatte es bereits als Kind verlassen. Die Pflegemutter der Geschwister erzählte, wie aus schüchternen Kindern selbstbewusste Erwachsene wurden. Der Innsbrucker Bischof Glettler richtete scharfe Worte an das Innenministerium.

Und siehe da: Plötzlich wird auch dort wieder von der Möglichkeit eines humanitären Bleiberechts gesprochen. Das klang vor kurzem noch ganz anders.

Der Grund dafür ist nicht, dass Minister Karner eine menschliche Regung oder gar politische Vernunft ereilt hat – beides ist auszuschließen. Es ist breiter zivilgesellschaftlicher Druck, der diesen Wandel im Tonfall bewirkt hat.

Widerstand wirkt. Und gemeinsam mit anderen auf die Straße zu gehen macht Mut. Ich kann es nur empfehlen.

u/Fit_Antelope_2007 — 1 month ago