
PV/Balkonkraftwerk-Rechnung: 4 Module + HMS2000 montiert, 5,5h „Partie mit Lehrling“ verrechnet – fair?
Hallo zusammen,
ich hätte gerne eure Einschätzung zu einer Rechnung für meine kleine PV-/Balkonkraftwerk-Installation in Österreich/Tirol.
Vorhanden waren bereits von mir:
4 PV-Module, ein Hoymiles HMS2000 Wechselrichter sowie das 230-V-Anschlusskabel.
Der Elektriker hat die Module am Dach/Carport montiert und den HMS2000 angeschlossen. Das Montagematerial wurde laut Rechnung verrechnet. Die zusätzlichen Materialpositionen wie PV-Kabel, Rohr, Metallschlauch, PV-Stecker usw. sind für mich grundsätzlich nachvollziehbar und passen soweit.
Im Angebot waren für die Montage ursprünglich 4 Stunden Montage der PV-Module am Dach vorgesehen. Auf der Rechnung stehen jetzt aber 5,5 Stunden „Montage der PV Module am Dach – Partie mit Lehrling“ zu 99 €/h, also 544,50 € netto.
Die Monteure waren am ersten Tag ca. von 07:30 bis 11:30 Uhr da, also ziemlich genau 4 Stunden. Am nächsten Tag kamen sie meines Wissens nochmal kurz, weil noch etwas vergessen wurde. Das war aber keine zusätzliche Arbeit, die ich beauftragt habe.
Meine Fragen:
Findet ihr die Verrechnung von 5,5 Stunden in dem Fall fair bzw. üblich, wenn im Angebot 4 Stunden standen und keine „Verrechnung nach Aufwand“-Klausel ersichtlich war?
Ist es legitim, dass ich vom Elektriker eine schriftliche Bestätigung verlange, dass der HMS2000 fachgerecht angeschlossen und geprüft wurde?
Kann bzw. soll der Elektriker auch bestätigen, dass die Anlage als Balkonkraftwerk/Kleinsterzeugungsanlage mit 800 W Begrenzung betrieben wird, obwohl er die 800-W-Limitierung am Wechselrichter nicht selbst eingestellt hat?
Mir geht es nicht darum, wegen jedem Euro zu streiten. Ich will nur wissen, ob die Rechnung so plausibel ist und ob ich für TINETZ/TIWAG bzw. als Nachweis eine saubere Bestätigung vom Elektriker verlangen kann.
Danke euch!