u/InevitableAd9924

Update: Unfaires Ausbildungszeugnis
▲ 831 r/Azubis

Update: Unfaires Ausbildungszeugnis

Originalpost:
https://www.reddit.com/r/Azubis/s/KEK5UXmFk8

Update:
Ich habe einen Widerspruch gegen das Ausbildungszeugnis eingereicht und ich wurde zu einem Gespräch mit meinem Ausbilder und dem Personalchef eingeladen.

Habt ihr Tipps wie ich mich auf das Gespräch vorbereiten kann?

u/InevitableAd9924 — 2 days ago
▲ 3 r/Azubis

Unfaires Ausbildungszeugnis

Ich habe meine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei einer Stadtverwaltung abgeschlossen und vor zwei Wochen meine praktische Abschlussprüfung bestanden. Jetzt habe ich mein Ausbildungszeugnis erhalten und bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht.

Wenn ich das Zeugnis lese, wirkt die Gesamtbewertung für mich eher wie eine 3 bis 4. Meiner Meinung nach spiegelt das meine Leistungen überhaupt nicht wider.

Ich habe die Ausbildung insgesamt vier Jahre gemacht, weil ich ein Jahr wiederholt habe. In drei dieser vier Jahre habe ich mich wirklich angestrengt und durchweg gute Leistungen gezeigt.

Nur im letzten Jahr waren meine Leistungen schlechter. Trotzdem kann ich nicht nachvollziehen, wie daraus Bewertungen entstehen, die teilweise auf eine 4 hinauslaufen. Das erscheint mir einfach nicht angemessen.

Ich überlege deshalb, eine Berichtigung meines Ausbildungszeugnisses zu verlangen. Allerdings habe ich etwas Angst davor: Was ist, wenn sich alle Fachbereiche auf diese Bewertung geeinigt haben und am Ende gesagt wird, dass das eben deren Einschätzung ist?
Hat man als Auszubildender überhaupt eine realistische Chance, gegen ein Ausbildungszeugnis vorzugehen, wenn man der Meinung ist, dass es die tatsächlichen Leistungen nicht korrekt widerspiegelt?

Hat jemand von euch schon einmal ein Ausbildungszeugnis anfechten oder ändern lassen? Wie lief das ab und wie stehen die Chancen?

Danke schonmal im Voraus

(Text mit KI überarbeitet)

reddit.com
u/InevitableAd9924 — 5 days ago
▲ 15 r/Azubis

Keine Übernahme nach der Ausbildung

Der Post ist - wie auch im Flair gekennzeichnet - nur ein Rant, aber höre gerne Gedanken von Außenstehenden mit einem anderen Blickwinkel.

Ich habe gestern nach 4 Jahren Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten meine letzte Prüfung (praktische) erfolgreich abgeschlossen.

Die schriftlichen Prüfungen hatte ich schon Ende April.

Ich hatte in den Schulfächern sowie den Prüfungen mMn. vollkommen passable Noten (es gab auch den ein oder anderen Ausrutscher, aber nichts unter 7NP außer einmal 6 Punkte).

In den Prüfungen habe ich geschrieben:

- Verwaltungsbetriebswirtschaft - 10NP
- Personalwesen und Beamtenrecht - 10NP
- Verwaltungs- und Ordnungsrecht - 12NP
- Wirtschaft und Soziales - 7NP

Damit war ich im Schnitt auf 9,75 also 10NP, was in diesem Gebiet eine 3+ ist, da
0-1NP = Note 6
2-4NP = Note 5
5-7NP = Note 4
8-10NP= Note 3
11-13NP=Note 2
14-15NP= Note 1

Warum das so ist? Keine Ahnung.

Ich habe mich jedenfalls geärgert, da ich nachgerechnet habe, und merkte, dass ich in der praktischen Prüfung 14NP bräuchte, um im Schnitt auf 11NP zu kommen, was ich für eher unrealistisch hielt, da ich mich durch die Arbeitskollegin, die mich auf die Prüfung vorbereiten sollte, nicht besonders sicher gefühlt habe.

Ich weiß nicht, ob es an mir oder an ihr lag, aber Prüflinge aus den Jahren davor waren sehr zufrieden mit ihr.
Andererseits kann es auch sein, dass sie sich nicht so viel Mühe gegeben hat, da sie wusste, dass ich nicht übernommen werde.

Jedenfalls habe ich in der praktischen Prüfung
heute mit 15NP bestehen können und bin danach an die Arbeit, um noch Sachen wie Chip oder Schlüssel abzugeben.

Als mein Ausbilder mich fragte wie es gelaufen ist und ich berichtete, gab es ein halbherziges "Glückwunsch" und einen lascheren Händedruck als bei einem Querschnittsgelähmten, wurde ich dann noch gefragt ob ich alles hätte und es dann ja alles wäre.

Als ich auf Wunsch des Fachdienstleitenden
(der sich übrigens extrem über meine Leistung freute und sogar nachgefragt hat, ob es etwas an meiner Gesamtnote verändern würde)
meiner Prüfungsvorbereitenden Kollegin davon berichtete, gab es nur ein "dann hast du es ja jetzt geschafft."
Kein "herzlichen Glückwunsch", Händedruck oder sonst irgendwas.

Ich werde übrigens aus verschiedenen Gründen nicht übernommen, aber vor allem, weil meine Leistungen im Betrieb ja nicht stimmten (wovon mir komischerweise nie ein Ausbilder aus den Fachdiensten als Feedback so etwas erzählt hat).

Auch die finanzielle Lage hat wohl zu der Entscheidung beigetragen.

Meine Vermutung ist

  1. dass ich in einem Ausbildungsjahr aufgrund mentaler Probleme + Behandlung viel krank war, wodurch ich das Jahr auch wiederholt habe

  2. dass ich Schwierigkeiten hatte, meine Ausbildungsnachweise zeitig abzugeben und sich dadurch ein großer Stapel an Nachweisen angesammelt hat.

Jedenfalls wollte ich zum einen mal jemandem erzählen, dass ich bestanden habe und zum anderen über den Betrieb abrotzen.

Danke fürs lesen :)

reddit.com
u/InevitableAd9924 — 24 days ago