

Hanggrundstück familienfreundlich umgestalten – realistisch oder Geldgrab?
Hey zusammen,
wir überlegen aktuell ein relativ neues Bungalow-Haus zu kaufen. Das Haus selbst gefällt uns eigentlich ziemlich gut, allerdings ist der Garten durch die Hanglage etwas schwierig.
Die Terrasse oben ist bereits vorhanden und grundsätzlich okay. Unser Hauptgedanke wäre eher, den unteren Gartenbereich besser nutzbar zu machen.
Die Idee wäre deshalb:
Erstmal die Hecken stutzen und alles „sauber machen“.
Den Hang teilweise abzutragen und mit einer organisch wirkenden Stützmauer abzufangen, damit unten eine größere ebene Rasen-/Spielfläche entsteht. Der Hang zieht sich aktuell über die komplette Breite des Gartens.
Der Höhenunterschied beträgt ungefähr 1,8 m. Hinter der Terrasse bis zur Grundstücksgrenze sind es etwa 8 Meter. Das Haus ist von 2022 und laut Unterlagen wurde das Gelände damals wohl schon teilweise modelliert/aufgeschüttet. Genaue Angaben haben wir noch nicht vorliegen.
Meine Fragen an euch:
- Haltet ihr sowas grundsätzlich für realistisch umsetzbar?
- Wie viel Erde könnte man typischerweise bei so einer Situation überhaupt abtragen?
- Würde man eher mit mehreren kleinen Ebenen arbeiten oder mit einer größeren Stützmauer?
- Welche Art von Mauer wäre hier sinnvoll? L-Steine, Schalsteine, Gabionen oder Naturstein?
- Wie kritisch wären Drainage und Statik?
- Könnte man Teile davon mit guter Planung in Eigenleistung machen?
- Bewegt man sich hier eher im Bereich 10–20k oder wird sowas schnell extrem teuer?
Uns ist klar, dass das kein „einfach bisschen Erde weg“-Projekt ist 😅
Ich würde einfach gerne mal ehrliche Meinungen und Erfahrungen von Leuten hören, die schon ähnliche Hanggrundstücke umgestaltet haben.
Danke euch!