u/Julz_298

▲ 21 r/7vsWild

Update zum Google Earth Projekt: Aussetzungsspots und weitere Orte

Hat jetzt doch etwas länger gedauert mit dem Update zum erstellten Projekt von u/musikuss, aber here it is:

https://earth.google.com/earth/d/1DE0ISaM6Huz810Isxt3p5DQk1Qn0AYeX?usp=sharing

Wie immer ist jeder dazu Eingeladen im Projekt mitzumachen und Funde mitzuteilen.

Es gilt: Benehmt euch - hat bisher aber ja auch sehr gut geklappt. Ohnehin sei gesagt, dass regelmäßig Backups erstellt werden. Chaos stiften lohnt sich also ohnehin nicht.

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Was ist neu:

1. Die (wahrscheinlichen) Aussetzungsspots:

Es kamen jetzt noch ein paar weitere Spots dazu, einige konnten mittlerweile auch eindeutig durch Abgleich von Videostellen mit Wikilocs-Routen/Fotos bestätigt werden. Beschreibungen und Erläuterungen zu den Einschätzungen sind durch anwählen der Standorte einsehbar.

Die wahrscheinlichsten Spots sind in grün und die unsicheren in orange.

Alle mutmaßlichen Aussetzungsspots

2. Ingesamt 22 Routen zum ein-/ausblenden:

Das Projekt hat nun zahlreiche Wikilocs Routen vom Local "Amauris" und dem Produktiosnmitglied "Wysswii" im Zeitraum 16.02. bis 22.08.2026 enthalten.

Diese sind nach Datum sortiert und können gezielt über das Auge ein-/ausgeblendet werden (ist zu empfehlen da es sonst schnell unübersichtlich wird). Die Start- und Endpunkte der Routen wurden hinzugefügt und es sind ebenso alle "Haltestellen" in den Routen angezeigt.

Spielt gerne etwas herum und teilt eure Beobachtung zu Routenüberschneidungen und Auffälligkeiten mit. Mehrere Augen sehen bei der Menge an Daten einfach mehr.

https://preview.redd.it/ae24zf2g1ouh1.png?width=1636&format=png&auto=webp&s=cc06bfb622e9831f8362144a7c5450659fc989f2

3. Alle Orte haben nun Fotos und Beschreibungen:

Habe mir in den letzten Tagen zusätzlich noch die Mühe gemacht, alle Routen-Haltestellen mit Fotos und Beschreibungen zu versehen. Somit hat nun nahezu jeder Standort mindestens 1+ Fotos aus Wikilocs oder aus den 7 vs. Wild Videos.

Ihr könnt die Standorte einfach anklicken und euch selbst ein Bild machen.

Das Ergebnis: Es gibt allein im Aussetzungsgebiet nun 96 Orte mit über 120+ Fotos.

Da alle Routen einzublenden eher unübersichtlich wird, hatte ich die Idee, sämtliche Standorte aus den Routen nochmal samt Fotos und Beschreibungen in einen extra Ordner "Alle Orte + Fotos ein-/ausblenden" zu kopieren. Welcher ebenso gezielt ein- /ausgeblendet werden kann.
Die Benennung der Standorte habe ich manuell übernommen, da viele Eigennamen beinhalten und nur kontextbezogen übersetzt werden können, damit kein Kauderwelsch raus kommt.

Wenn ihr also nur daran interessiert sein, zu sehen, welche Orte es im Aussetzungsgebiet überhaupt gibt, wie diese aussehen und wie sich diese verteilen, habt ihr nun eine wesentlich anschaulichere Übersicht parat.

Alle Orte mit Fotos im Aussetzungsgebiet

Beispielansicht (Fotos könnt ihr per Klick in die Beschreibung auch Größer machen):

Standort-Ansicht im Google Earth Projekt

Was gibt es für neue Erkenntnisse?

Einige. Und ehrlich gesagt würden diese auch den Rahmen dieses Beitrags sprengen.

Daher belasse ich es an dieser Stelle erst mal mit Ausschweifungen und überlasse euch gerne das Feld zum Entdecken und Diskutieren eurer Funde.

Wenn ihr aber nicht warten könnt: Viele Erkenntnisse und Auffälligkeiten sind bereits im Projekt vermerkt und einsehbar (beachte auch die Readmes LIESMICH in der Liste), aber auch die Beschreibungen der Standorte.

Es werden in den nächsten Tagen Beiträge folgen, um einzelne Beobachtungen und Erkenntnisse genauer zu diskutieren. Wird also noch viel Raum für Spekulationen und eure Ansichten zu den Themen geben :)

reddit.com
u/Julz_298 — 5 days ago
▲ 20 r/7vsWild

FAQ: Alles rund um's Setting und Spots (Gebiet Pedernales)

[Vorab: Wall of text incoming, ein TL;DR ist nicht wirklich möglich] 

Für alle, die gerne einen umfassenden Überblick darüber wünschen, was uns mutmaßlich mit Staffel 6 erwartet und - so wie ich - nicht dumm sterben möchten, habe ich mal ein umfangreicheres FAQ zusammengestellt.

Dieses stellt eine persönliche Einschätzung auf Basis eigener Recherchen und intensiver No-Lifer Studien von Satteliten- und Kartendaten dar.

Alles unter Vorbehalt und unter dem Risiko, dass einiges davon vielleicht ganz anders zutrifft/eintritt als hier von mir vermutet.

 

Freue mich gerne auf euren Input zu den Themen.

Zunächst aber erst mal rein in die Materie...

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Was hat es mit den Cenoten auf sich?

Cenoten sind natürliche, meist wassergefüllte Einsturzöffnungen bzw. Schächte in der dortigen Karstlandschaft. Im Gebiet Pedernales nennt man sie auch Pozos (ecológicos) (dt. „ökologische Wasserlöcher“) bzw. Ojos de agua (dt. „Wasseraugen“).

Sie entstehen dadurch, dass Regenwasser durch Risse in den löslichen Kalkstein eindringt, unterirdisch Hohlräume ausspült und diese teilweise irgendwann einstürzen. Je nach Erosions- und Einsturzgrad gibt es dabei sowohl nach oben offene Cenoten als auch noch teilweise geschlossene bzw. von Gestein überdeckte Hohlräume. Sie können je nach Exemplar wenige bis mehrere Meter tief sein und teilweise mit größeren unterirdischen Höhlen- und Wassersystemen verbunden sein, weshalb einige der abgelegenen Cenoten auch für Höhlentaucher interessant sind.

Die bekannten „Pozos de Romeo“ (Touristenhotspot an der Hauptstraße) bestehend aus drei nah beieinander liegenden Cenoten sind beispielsweise unterirdisch miteinander verbunden.

Im Verwaltungsgebiet Pedernales und dem letztlichen Gebiet der Kandidaten fließt ein großer Teil des Süßwassers aufgrund des stark verkarsteten Kalksteins unterirdisch. Dieses stammt unter anderem aus dem regenreicheren Gebirge Sierra de Bahoruco im Norden und bewegt sich über Risse, Spalten und unterirdische Hohlräume in Richtung Südwesten. Dabei können die unterirdischen Wasserwege verschiedene Cenoten und andere Wasserstellen speisen, während ein Teil des Wassers weiter im Grundwasser verbleibt bzw. unterirdisch in Richtung der tiefer gelegenen Küstenbereiche abfließt. Eine Umweltanalyse aus 2022 zeigt entsprechend hohe Verluste durch Versickerung in den verschiedenen Einzugsgebieten der Region.

Touristenhotspot: Eines der drei Cenoten „Pozos (Ecológicos) de Romeo“; Quelle: Google Maps

Gibt es Flüsse oder Seen im Kandidatengebiet?

Es gibt keine dauerhaft wasserführenden Flüsse oder natürlichen Seen im eigentlichen trockenen Kandidatengebiet (abseits der Cenoten).  Auch nicht im Rest des betreffenden Verwaltungsgebiets 'Municipio Pedernales'.

Eine Ausnahme bildet hier lediglich der Fluss Río Pedernales, welcher im äußersten Westen bis zur gleichnamigen Küstenstadt verläuft und dort ins Meer mündet. Seine Quellgebiete liegen in den Ausläufern der Sierra de Bahoruco.

Ansonsten ist das Kandidatengebiet östlich von Pedernales geprägt von oberirdisch trockenen Flusstälern und Schluchten, die lediglich nach stärkeren Regenfällen zeitweise Wasser führen können.

Das mutmaßliche Gebiet der Kandidaten bzw. der nördliche Teil davon, aus dem entsprechende Wasserbestände stammen, lässt sich grob in die fast permanent trockenen Flusstäler a) La Ceiba, b) Posiman Napó, c) Bucán Tisuna und d) Punta Vigià aufteilen. Diese sind auch in der 2022 Umweltanalyse als eigene Wassereinzugsgebiete erfasst.

Sidefact: Abseits des trockenen Landesinneren befinden sich an der Küste von Pedernales Feuchtgebiete und Lagunen. Diese entstehen durch das Zusammenspiel von Meerwasser, Grundwasser und Niederschlag. Durch den porösen Kalkstein kann zudem Wasser zwischen Küste und Karstsystem ausgetauscht werden.

Quelle: Umweltanalyse 2022 'Analisis Ambiental Estrategico del Estudio Impacto Ambiental - Plan de Desarrollo Turístico de Pedernales'

Wie ist das Gelände ansonsten beschaffen?

Vom südwestlichen Teil des Aussetzungsgebiets steigt das Gelände in Richtung Nordosten zur Sierra de Bahoruco an und die Region ist durch treppenartige verkarstete Kalksteinterrassen geprägt. Der stark erodierte Kalkstein bildet dabei teilweise scharfkantige Strukturen, die als „diente de perro“ bzw. „Hundezahn“ bezeichnet werden. Dazwischen befinden sich zahlreiche trockene Flussbetten, flachere Schluchten, Felsspalten und vereinzelt auch Höhlen. Die Sierra de Bahoruco steigt dabei auf über 2.000 Meter an, während das eigentliche trockene Kandidatengebiet deutlich niedriger liegt.

Die Flora ist von einem sehr trockenen Klima geprägt: Man findet dort trockenen subtropischen Wald, Dornsträucher und zahlreiche Kakteen. Stellenweise kann die Vegetation trotzdem überraschend dicht sein. Auch die Tierwelt ist an die trockenen Bedingungen angepasst und umfasst unter anderem verschiedene Leguane, Vögel und weitere für Hispaniola typische bzw. teilweise endemische Arten. Die Sierra de Bahoruco zählt insgesamt zu den artenreichsten Gebieten der Insel, insbesondere hinsichtlich Flora und heimische Vogelarten.

Gerade die Kombination aus Hitze, Trockenheit, scharfkantigem Kalkstein, Kakteen, Dornen, trockenen Schluchten und den nur punktuell vorhandenen Wasserstellen dürfte das Gebiet für ein Survival-Szenario ziemlich speziell machen.

 

Wo liegen die Kandidaten Spots?

Die genauen Spots lassen sich mit dem bisherigen Scouting-Videomaterial nicht eindeutig bestimmen. Allerdings lässt sich das Gebiet aufgrund einiger Drohnen- und Helikopteraufnahmen recht sicher eingrenzen.

Die tatsächlichen Locations liegen nach bisherigen Erkenntnissen (Flugrouten & -richtungen) ziemlich sicher im Gebiet nördlich der Hauptstraße Carretera Nacional No. 44.

Als südwestliche bzw. untere Grenze lässt sich dabei ungefähr der Straßenabschnitt bei den „Pozos de Romeo“ ansetzen (drei Cenoten direkt an der Straße nah beieinander). Von dort erstreckt sich der bislang eingegrenzte Bereich einige Kilometer nach Osten, etwa 4-5 km. Die letztendlichen Spots liegen dabei von diesem Straßenabschnitt aus gesehen bis zu ungefähr 5,5 km weiter nördlich im Gelände.

Mit mehr Videomaterial und nach Sichtung aller sieben Aussetzungspunkte ist eine genauere Lokalisierung der Kandidaten-Spots wahrscheinlich möglich. Nichtsdestotrotz gleicht es aktuell aber der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen, da die Gegend wirklich groß ist und auf Satellitenbildern nur schwer zu differenzieren ist. Es gibt nur wenige markante Orientierungspunkte - im Wesentlichen das Meer im Südwesten und einige markante Berge bzw. Erhebungen weiter nördlich und nordöstlich.

Mir ist es nicht gelungen, genaue bzw. gesicherte Standorte/Koordinatenpunkte von Cenoten im mutmaßlichen Aussetzungsgebiet zu finden. Cenoten abseits der Touristenhotspots sind eher schlecht dokumentiert und meiner Ansicht nach nur durch spezielle Ortskundige zu lokalisieren (dazu noch solche, die von Gestein oder Gestrüpp bedeckt sind).

Weißer Bereich: Mutmaßliches Aussetzungsgebiet; Quelle: Google Earth Projekt

Wie abgelegen sind die Kandidaten Spots? Wie weit sind Ortschaften/Straßen entfernt?

Kurz: Sehr abgelegen.

Die nächstgelegene Stadt Pedernales liegt mindestens etwa 12 km Luftlinie entfernt und der Cabo-Rojo-Flughafen südwestlich davon ebenfalls mindestens etwa 8 km Luftlinie. Dabei ist die tatsächliche Geländebeschaffenheit komplett ausgeklammert. Nach Norden bis Osten hin gibt es keinerlei Ortschaften oder größere Siedlungen - dort kommt im Wesentlichen nur noch Berg- und Karstlandschaft.

Auch wenn die Hauptstraße 44 im Süden und eine zweite nordwärts verlaufende Straße linkerhalb „nur“ ein paar Kilometer vom Kandidatengebiet entfernt sind, bilden sie tatsächlich die einzigen nächstliegenden Verkehrswege. Nach äußerst eindringlicher Recherche gibt es meiner Ansicht nach auch keine anderen dokumentierten (unbefestigten) Straßen, Pfade, Schleichwege oder sonstige Routen durch das Gebiet.

Lediglich vom Steinbruch bzw. Bergbaugebiet südwestlich, wo die Verkehrswege zusammenlaufen, führt eine unbefestigte Straße nordöstlich in Richtung des Gebiets. Diese verliert sich bzw. endet aber bereits nach ungefähr anderthalb Kilometern planmäßig (auch anhand anderer Karten bestätigt). Ab hier ist ein normales Weiterkommen mit Geländewagen eigentlich nicht mehr gegeben.

Die nächste unbefestigte Straße, die weiter oben in West-Ost-Richtung über dem Kandidatengebiet verläuft, liegt allein von der Straße 44 als südlicher Grenze mehr als 10 km Luftlinie entfernt - bei gleichzeitig saftiger Zunahme an Höhenmetern wohlgemerkt.

Aber hey, wenn doch ein Kandidat den Bergsteiger machen sollte, dann wird er immerhin mit einem wundervollen Ausblick über Gesamt-Pedernales belohnt…

Ausblick über das Kandidatengebiet von der nördlichsten \"Straße\" nahe der Ortschaft 'Las Mercedes'; Quelle: Google Maps

Wie kann die Aussetzung erfolgen (Helikopter, Geländewagen, zu Fuß)?

Eine Aussetzung per Boot wie in Staffel 1, 3 und 5 ist natürlich komplett ausgeschlossen.

Was Fahrzeuge angeht, gibt es keine geeigneten Straßen und Wege, die das Team mit einem Geländewagen bis zu den mutmaßlichen Spots nutzen könnte. Das Gelände selbst lässt aufgrund des scharfkantigen und unebenen Karsts zudem kaum sinnvolle Offroad-Routen zu. Eine solche Aussetzung fällt meiner Ansicht nach daher ebenso eindeutig raus.

Eine Aussetzung zu Fuß und die Kandidaten einzeln zu ihren Spots zu bringen, wäre ebenso irrsinnig und würde in einem stundenlangen Gewaltmarsch bei sengender Hitze durch unwegsames Gelände ausarten (I’m looking at you Staffel 5).

Also ja, kurz und knapp: Der Helikopter wird’s machen. Beziehungsweise wahrscheinlich zwei an der Zahl, wie schon in Staffel 2.

Ansonsten kommt eigentlich nichts wirklich anderes in Frage - außer man möchte in Hommage an Staffel 2 und 4 Fallschirmsprünge aus dem Helikopter als Teil eines Absturzszenarios in Angriff nehmen. Dann aber bitte bloß nicht im Kaktus landen (sarcasm off).

 

Wird es wieder eine eingerichtete Außenstelle/Rescue Camp des Teams nahe der Kandidaten geben?

In Staffel 4 und 5 wurden in der Nähe der Kandidaten provisorische Außenstellen und Hütten vom Medic- und Sicherheitsteams bezogen, um im Notfall schneller vor Ort zu sein. In der 3. Staffel wurde sogar ein ganzes Basislager/Rescue Camp vom Team eingerichtet.

Dass dies in der diesjährigen Staffel ebenso gehandhabt wurde, lässt sich nicht gänzlich ausschließen. Trotzdem schließe ich persönlich ein ähnliches Konzept im Staffel-6-Setting aus mehreren Gründen eher aus.

Zum einen handelt es sich erstmals seit längerem wieder um eine Solo-Aussetzung, wodurch die sieben Kandidaten bunt verstreut im Aussetzungsgebiet verteilt sind. Das macht es schwierig bis unmöglich, einen geeigneten Standort zu finden, der gleichzeitig nah genug an allen Teilnehmern liegt.

Selbst wenn es einen solchen Spot gäbe, läge dieser aufgrund der Gebietsbeschaffenheit selbst komplett in der Einöde und wäre logistisch schwer zu errichten – fernab jeglicher regulärer Straßen und sonstiger Infrastruktur. Zugangspunkte über Straßen, Flüsse oder das Meer: Fehlanzeige.

Außerdem: In einem so unebenen und schwer zugänglichen Terrain zu Fuß zu einem Kandidaten-Spot aufzubrechen, macht meiner Ansicht nach ebenfalls wenig Sinn, wenn man am Ende von dort auch nicht ohne weiteres wegkommt. Eine solche vorgeschaltete Sicherheitsmaßnahme hätte in diesem Szenario daher nur begrenzten Mehrwert.

Wollte das Team dennoch aus unerfindlichen Gründen so nah wie möglich an den Kandidaten sein, müssten sie schon ein richtiges Rescue Camp wie in Staffel 3 aufbauen, daneben einen Helikopter im Gelände unter freiem Himmel stationieren und diesen im Einsatzfall nur eine lächerlich kurze Distanz zu den Teilnehmern fliegen lassen, bevor es von dort zurück nach Pedernales geht… oder man spart sich den immensen Aufwand besser und fliegt einfach gleich entspannt aus Pedernales oder vom Cabo-Rojo-Flughafen los - bei einer Entfernung, für die der Helikopter nur wenige Minuten mehr benötigt.

 

Wird es weiterhin ein Briefkastensystem geben?

Ein Briefkastensystem macht in dieser Staffel meiner Ansicht nach unter denselben Umständen wenig Sinn.

Bei lediglich einer Woche Aufenthaltsdauer und sieben verteilten Teilnehmern denke ich nicht, dass ein solches die effizienteste Lösung wäre. Der Aufwand für die Verwaltung dieser Briefkästen ließe sich nicht wirklich rechtfertigen - sofern nicht damit zu rechnen ist, dass die Technik ständig ausfällt, aus anderen Gründen häufiger getauscht werden muss oder das Bildmaterial unbedingt noch vor Ende der sieben Tage zur Verfügung stehen muss.

Da wir seit Staffel 1 und 2 jedoch keine Solo Aussetzung mehr hatten, welche ebenso wenig das Konzept einer Speicherkarten-/Akku-Abholung vorsahen, können wir wahrscheinlich gespannt sein, wie es in dieser Staffel gelöst wird.

Ich persönlich tippe auf: Entweder keine Technik-Abholung (außer bei gravierenden Defekten) und warten bis zum letzten Tag der Abholung oder das Staffel 3 Konzept von: die Technik ca. nach dem dritten Tag in einen roten Drybag geben, irgendwo fernab ablegen und per Garmin die Koordinaten zur Abholung durch das Team übermitteln.

 

Wie schnell könnten die Kandidaten im Notfall abgeholt werden?

Durch die vergangenen Staffeln wissen wir, dass eine notfallbedingte Abholung und die dahinterstehende Rettungskette immer eine gewisse Zeit benötigt und zudem von Wetter, Tageszeit und der konkreten Situation abhängt.

Neben der eigentlichen Dauer für Hin- und Rückflug kosten meistens die Schritte dazwischen Zeit: Aufbruch, möglichst nahe Landung bzw. Anflug, der Weg bis zum Kandidaten, erste Bewertung der Lage, Stabilisierung und schließlich das Verbringen des Kandidaten zurück zum Transportmittel. Dies wird auch im Staffel 6 Setting nicht anders sein.

Dennoch macht im diesjährigen Gebiet das Transportmittel den entscheidenden Unterschied.

Wie bereits erläutert, gibt es im mutmaßlichen Spot-Gebiet keine faktischen Zugangswege und das Gelände ist sehr uneben. Eine Abholung zu Fuß wäre daher ausgesprochen aufwendig und auch mit einem Geländewagen wäre ein direktes Heranfahren kaum realistisch. Würde man es dennoch versuchen, könnten allein für den Zugang zum Kandidaten schnell sehr lange Zeiten vergehen.

Kommen wir also zur sinnvollsten Lösung und der eigentlichen Frage:

Wie schnell wäre eine Abholung per Helikopter?

Tatsächlich erstaunlich schnell.

Die ganzen zeitfressenden Zwischenschritte einmal ausgeklammert, beträgt die reine Flugzeit vom Helipad am Militärstützpunkt in Pedernales zu einem durchschnittlich gelegenen Kandidaten-Spot bei etwa 14 km Luftlinie ungefähr 4–5 Minuten. Vom Cabo-Rojo-Flughafen aus sind es bei etwa 8 km Luftlinie sogar unter 3 Minuten. Die beiden Startpunkte und die entsprechenden Flugrouten lassen sich inzwischen zumindest anhand des veröffentlichten Scoutingmaterials recht gut nachvollziehen.

Der Rückflug würde anschließend nach Pedernales führen. Vom dortigen Militärstützpunkt ist sowohl das nächste Krankenhaus mit 24-Stunden-Notaufnahme „Provincial Dr. Elio Fiallo“ als auch das Hotel "Vista de Águilas Ecolodge" des Produktionsteams gerade einmal 4 Minuten Fahrtzeit (jeweils 1km) entfernt.

Selbstverständlich dauert die eigentliche Rettungskette naturgemäß wesentlich länger, die reine Flugzeit ist in diesem Setting aber tatsächlich überraschend kurz.

Auch wetterbedingt dürfte der Helikopter im Normalfall vergleichsweise gute Bedingungen vorfinden. Pedernales gehört zu den trockeneren Regionen der Dominikanischen Republik und hat ganzjährig hohe Temperaturen (tagsüber 30-34°C, nachts 22-26°). Die niederschlagsreicheren Monate liegen insbesondere im Bereich August bis Oktober, wobei auch dort nicht permanent Regen herrscht. Bei stärkeren Gewittern oder tropischen Stürmen kann sich die Situation natürlich schlagartig ändern und ein Flug entsprechend verzögert oder unmöglich werden.

 

Standort des Pedernales Heliports (Militärstützpunkt), Hotels und Krankenhaus; Quelle: Google Earth Projekt

Was tun, wenn man in einen Kaktus fällt?

Okay, für alle die bis hierhin durchgehalten haben, noch eine Frage mit Augenzwinkern.

Wobei so ganz los gelassen hat mich die Frage irgendwie nicht... also wie ist eure Ansicht dazu?

Was ist eine adäquate Reaktion, wenn man im besagten Wüstengelände stolpert und so richtig schön in einen großen stachligen Kaktus fällt? 

Code Yellow? Code Red? Oder doch lieber mittelmäßig erfolgreich anfangen, die dutzenden Stacheln rauszupopeln? Bin mir da selber ehrlich uneins.

Insofern, bin auf eure Meinungen gespannt :D 

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Disclaimer: Eigens erstelltes FAQ und zusammengetragene Erkenntnisse. KI nur zum Korrekturlesen grammatikalischer und inhaltlicher Ungenauigkeiten verwendet.

reddit.com
u/Julz_298 — 25 days ago
▲ 32 r/7vsWild

7 vs. Wild Staffel 6: Erste Kandidaten

Die ersten Kandidaten für Staffel 6 wurden soeben veröffentlicht.

swp.de
u/Julz_298 — 28 days ago
▲ 48 r/7vsWild

Location/Standort des Scouting Videos

Habe nach dem heute veröffentlichten Scouting Video/Trailer mal interessehalber ein wenig auf Google Maps gestölbert und bin tatsächlich zufällig fündig geworden, was den ungefähren Standort angeht.

Zwar ist eine exakte Bestimmung der Location schwierig (auch weil sich diese bei 7 Kandidaten über ein größeres Areal erstreckt, in welchem laut Video um ein dutzend größere unterirdische Cenoten zu finden sind), aber ich konnte immerhin schon einmal bestimmen, welchen Weg der Helikopter gemäß Video genommen hat.

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Vorab was wir als Ort aus dem Video wissen:

Xaraguá (Dominikanische Republik) - "Sierra El Diablo" (dt. Berg des Teufels)

Das allein ist bei einer entsprechenden Suche nicht wirklich hilfreich.

Bei Sierra El Diablo handelt es sich meiner Ansicht nach um keine amtliche Flächenbezeichnung, sondern wird wenn überhaupt lediglich von der lokalen Bevölkerung umgangsprachlich so genannt. Auch wenn ich hierzu nichts Offizielles finden konnte, aber so wird es immerhin im Video angedeutet.

Der richtige Anhaltspunkt hingegen ist Xaraguá. Dies bezieht sich auf das Gebiet nahe dem "Jaragua National Park" (danke an die beiden Nutzer, die hierauf aufmerksam gemacht haben). Es handelt sich dabei um ein großes Naturschutzgebiet ganz im Südwesten der Dominikanischen Republik auf der Halbinsel Barahona.

https://preview.redd.it/du8fwsbcuyph1.png?width=567&format=png&auto=webp&s=b369579b69d14e84bc5aba45abbccff87adeb6f6

Da es unwahrscheinlich erscheint, dass die Produktion als Ausstrahlungsort in einem geschützten Nationalpark (rot gestrichelter Bereich laut Karte) drehen durfte, muss sich der tatsächliche Drehort außerhalb dessen befunden haben. Ergo nördlich des Nationalparks.

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Ab hier können wir den Ort anhand mehrer Flugaufnahmen im Video doch recht gut eingrenzen. In diesem ist mehrfach deutlich am Horizont Meer zu erkennen und zu Beginn ist die Küste sogar ganz nah "auf der rechten Seite".

Nach etwas Recherche handelt es sich wohl aber nicht um die Ostseite der Halbinsel, da diese hinsichtlich Vegetation um einiges grüner und üppiger bewachsen scheint.

Also habe ich mir die Nordwest-Seite genauer angesehen. Hier ist die Angelegenheit um einiges trockener und Fotos einzelner Orte wie des "Pozos Ecológicos de Romeo Francés" decken sich deutlich mit den gezeigten Aufnahmen im Video und verweist auch auf eine unteridische Cenote (eine mit Wasser gefüllte Höhle).
Dieser Spot bzw. die anliegende Straße 44 markiert auch das nördliche Ende des Nationalparks.

Mein Call ist, dass der tatsächliche Spot der Teilnehmer wenige Kilometer nördlich/nordöstlich dieses Ortes irgendwo in der Einöde liegen dürfte.

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Diese Richtung lässt sich sogar anhand der Helikopter Flugaufnahmen im Video belegen. Dort sieht man bei bei Minute 1:41 bzw. 10:08 zwei Abflüge. Allerdings von zwei verschiedenen Helipads (Danke an Alternative-Fall-729 und eskimode für das Auffinden beider Startpunkte).

1. Helistartpunkt - Cabo Rojo Airport (Cabo Rojo)

1. Abflugplatz Heli-Scouting (Cabo Rojo Airport) bei Minute 1:41

Das dortige Gebäude zum Heliplatz konnte ich leider nicht eindeutig lokalisieren. Vielleicht kann hier ja jemand aushelfen. Edit: Bei dem Standort des 1. Helipads mit dem weißen Gebäude handelt es sich um den "Cabo Rojo Airport", welcher Luftlinie 16 km von südöstlich von Pedernales Stadt liegt.

Dieser Startpunkt dürfte bei einem Notfall auch die kürzeste Verbindungsroute zu den Kandidatenspots dargestellt haben. Da dieser Helistartpunkt jedoch etwas abgelegener und fernab größerer städischer/medizinischer Infrastruktur liegt, wird dieser in einem solchen Szenario vermutlich nicht das Rückflugziel gewesen sein.

2. Helistartpunkt - Army 5th Brigade (Stadt Pedernales)

Zunächst konnte ich nicht unmittelbar ausmachen, wo sich unser zweiter, städischer Helistartpunkt befindet. Allerdings hatte ich einmal ins Blaue reingeraten, wo sich dieser in etwa befinden könnte bzw. welches die nächstgrößere Stadt nordwestlich und nahe der Küste ist:

Pedernales (Stadt) bzw. das deutlich größere Verwaltungsgebiet "Municipio Pedernales".

Den genauen Abflugort konnte ich wie gesagt zwar nicht bestimmen, allerdings sehen Fotos aus dieser Gegend wirklich aus, als stammten sie direkt aus nächster Nachbarschaft (die buschigen Bäume, Bodenbeschaffenheit und weiße eckige Gebäudearchitektur wie im Video).

Edit: Der zweite Startpunkt befindet am Militärstützpunkt "Army 5th Brigade" in Pedernales. Dieser Abflugort liegt sogar nur 1 km vom Hotel "Vista de Águilas Ecolodge" des Teams entfernt (Ein Google Foto der Sitzbank des Hotels deckt sich mit dem "Verbandplatz" aus Minute 2:24).

Das nächst größere Krankenhaus mit Notaufnahme ist das "Hospital Provincial Dr. Elio Fiallo" und ist ebenso nur 4 min Fahrtzeit (1,3 km) von diesem Landeplatz entfernt.

2. Abflugplatz Heli-Scouting (Stadt Pedernals) bei Minute 1:41

2. Abflugplatz Heli-Scouting (Stadt Pedernals) bei Minute 10:08

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Gehen wir also davon aus, das Team startete in Pedernales und flog zunächst entlang der Küste nach Südosten, um dann noch vor dem Nationalpark landeinwärts abzudrehen (nach Osten), wo sie dann am letztendlichen Spot gelandet sind... eine Route die sich auch belegen lässt:

Beim Heli-Flug (im Video ca. bei 1:42) überfliegen sie definitiv die „Humedales de Cabo Rojo“ (Feuchtgebiete von Cabo Rojo):

Überflug bei 1:42

Eine Stelle konnte ich meiner Ansicht nach sogar zweifelsfrei in Google Maps anhand eines Flugbildes identifizieren:

Humedales de Cabo Rojo; Quelle: Google Maps

Wohlgemerkt ist das Maps Foto aus niedrigerer Höhe und etwas näher an der Küste geschossen worden, aber ansonsten decken sich alle markanten Stellen:

  • Kleiner Landzipfel an der Küste (mittig im Video) --> Zipfel oben links im Foto (Maps)
  • Unbewachsener Sand-/Erdstreifen parallel zur Küste erstreckt sich nach links (Video & Maps)
  • Ein Gewässer nahe der Küste, dass wie ein Ellebogen nach rechts zeigt (mittig-rechts im Video) --> Ellenbogen-Gewässer nahe der Küste (oberhalb im Maps Foto)
  • unterhalb des Ganzen ein Feuchtgebiet mit zerstreuten Bäumen (Video und Foto)
  • im Feuchtgebiet bzw. unterhalb rechts des Ellengogen-Gewässers sind zwei größere "Gestrüp-Kuppeln" nahe beieinander (Video & Foto)
  • die untere Kante des Ellenbogen-Gewässers mündet bei beiden auch in das Feuchtgebiet plus man erkennt sogar die 4-5 Bäume, links vom Ellenbogen, die in leichter Distanz zueiannder stehen (Pünktchen im Video)

Der Helikopter fliegt also genau die besagte Route nach Südosten und kommt ursprünglich aus Richtung Pedernales (Stadt).

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Was meint ihr, wo könnte der genaue Abflugort bzw. der letzliche Standort der Teilnehmer gewesen sein?

(Edit: Abflugort scheint der Militärstützpunkt "Army 5th Brigade (Fortaleza Enriquillo 21ª Compañía E.R.D.)" in Pedernales gewesen zu sein)

Leider gibt es ja nicht viele Bilder in Maps aus der Gegend, die eine exakte Eingrenzung möglich machen. Ein paar Luftaufnahmen über den Spots durch das Video aber immerhin schon. Dennoch muss man da sicherlich auch enorm Glück haben, genau das richtige Gelände-Muster von oben zu entdecken.

Hoffe dennoch, diese Standorteingrenzung gibt allen Interessierten einen ersten Einblick darüber, wo genau sich die diesjährige Staffel 6 abspielt.

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Edit:

Zu den Helistartpunkten und Hotel des Teams:

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Credit an Alternative-Fall-729 (untenstehender Kommentar) für das genaue Lokalsieren des 1. Helikopter Abflugortes am Militärstützpunkt "Army 5th Brigade" in Pedernales, des 2. Abflugortes "Cabo Rojo Airport" und die Nachverfolgung der Flugroute bis zum Steinbruch.

Credit an eskimode für den den Verweis auf den 2. Abflugort "Cabo Rojo Airport" und ebenso für den Fund des Hotels des Teams/Produktion "Vista de Águilas Ecolodge" in der Stadt Pedernales, welches 15 km von den Cenoten entfernt liegt.
Ebenso erneut an Alternative-Fall-729 für das zugehörige Google Foto von der Sitzbank des Hotels, das sich mit dem Bild des 'Verbandsplatzes' bei 2:24 deckt.

Credit an j-a-y---k-i-n-g und dthdthdthdthdthdth für die Einordnung zum Jaragua National Park

reddit.com
u/Julz_298 — 29 days ago