Mein hochbegabter Sohn lässt mich verzweifeln
Mein Sohn ist fast 16 Jahre alt und Schule ist bei ihm ein ganz schwieriges Thema.
Er war in der 9. Klasse und ist jetzt wegen Französisch und Mathe sitzengeblieben.
Er kann in die Nachprüfung ( hat sich für Mathe entschieden), um doch noch in die 10. Klasse versetzt zu werden.
Er hat noch knapp 2,5 Wochen Zeit zu lernen und will das ganze jetzt lieber abbrechen und sitzenbleiben.
Er mag den Lehrer nicht und schiebt ihm die Schuld in die Schuhe.
Seine Emotionen nehmen schnell überhand und jegliche Art der Kommunikation ist dann so gut wie nicht möglich.
Ich lasse ihn dann erstmal in Ruhe und probiere es in einer ruhigen Minute nochmal.
Meistens hat er dann selbst nochmal über alles nachgedacht und macht auch wirklich sehr gute Vorschläge, die auch umgesetzt werden.
Trotzdem ist das Thema Schule immer mit Belastung verbunden.
Er hat nicht gelernt zu lernen und das fällt ihm jetzt natürlich auf die Füsse.
Er steht auf Wettbewerb, stumpfes wiederholen und auswendiglernen funktionieren gar nicht.
Er hat schon einiges probiert, aber einen guten Weg hat er noch nicht gefunden.
Es ist unglaublich anstrengend, für ihn aber auch für mich.
Mich macht es in schwachen Momenten echt wahnsinnig und hilflos.
Jammern Ende!
Ich habe hier schon viele tolle und hilfreiche Tipps bekommen.
Ganz herzlichen Dank dafür!
PS: ich habe den Text nochmal etwas überarbeitet, da einige Passagen die Situation schlecht erklärt haben und zu Missverständnissen geführt haben.
Ich habe das Ganze in einer aufgewühlten Situation geschrieben.