Ärzte nehmen einen nicht ernst ?
Ärzte nehmen einen nicht ernst ?
Hallo zusammen, ich bin an einem Donnerstag früh morgens ins krankenhaus, ich hatte mich seit dem Vorabend in dauerschleife übergeben und extrem Starke Schmerzen im Bauchbereich. In der Notaufnahme wurde ich mit den Worten "wo drückt denn der Schuh, dass man hier um diese Uhrzeit hinkommen muss". Ich sollte meinen schmerz von 1-10 einordnen und gab einen 9 an weil es die schlimmsten schmerzen waren die ich jemals hatte. Der Pfleger sagte 10 wäre wenn man beide Beide verliert und ich solle meiner angabe nach unten korrigieren. Ich gab nochmal an das ich extrem Starke schmerzen habe und er meinte danach sähe ich garnicht aus. Die Ärztin tastete einmal meinen Bauch ab und sagte ich hätte eine magenschleimhautentzündung, ich bekam Tabletten und wurde nach Hause geschickt.
Zuhause verschlechterte sich mein Zustand weiter, ich konnte kaum noch alleine aufstehen, war steif wie ein Brett, der schmerz strahlt jetzt auch in den gesamten Oberkörper. Am Samstag bin ich aus Verzweiflung zu einem Nothausarzt gegangen, durch wurde nur gesagt sie hätte keine zeit für ein Ultraschall, ich hätte eine Blasenentzüngung. Am Sonntag bin ich wieder in die Notaufnahmen. Durch wurde ein ultraschall gemacht, meine Darmschlingen waren sehr strak angeschwollen, es wurde endlichmal blutabgenommen und weil meine Entzündungswerte durch die Decke gingen, wurde ich sofort Not operiert. - Blinddarmdurchbruch.
Schnell wurde ich von der Intensivstation auf die Normale verlegt, ich sollte laut Arzt vielleicht 1 woche bleiben. Aber ich bekam hohes fieber, täglich. Jeden Tag sagte man vielleicht können ich morgen nachhause. Aber weil das Fieber nicht aufhörte, musste ich blieb. In den Tagen danach bekam ich jedesmal bei erhöhter Temperaturen, fiebersenkendemittel, der Arzt meinte ich hätte jetzt ja kein hohes Fieber mehr, dass wäre ein fortschritt. Sollte das nicht eig logisch sein, wenn man jedesmal etwas gegen das fieber nimmt, aber das dann als gut zu verkaufen? Durch zufall erfuhr ich von einer Nachtschwester, das ich ebenfalls eine Bauchfellentzündung und Blutvergiftung erlitten hatte. Als ich am nächsten Tag den Arzt danach fragt, wieso man mir das nicht gesagt hätte, meinte er weil ich nicht gefragt hätte. Wie zur Hölle hätte ich das nachfragen sollen ?
Die bakterien aus dem Darm, griffen meine Lunge an - Lungenentzündung.
Der Arzt meine es wäre weil ich so faul bin und mich nicht genug bewege. Ich habe in der zeit fast 10 kilo abgenommen und wog bei deiner Körpergröße von 173cm nur noch 43 kilo, also Haut und Knochen. Das sah man deutlich, trotzdem wurde ich nicht gewogen. Ich war nichtmal in der Lage mich selbst zu waschen und hilfe bekam ich auch nicht, ich habe mich ekelig und elendig gefühlt. Meine Lungenentzündung wurde immer schlimmer, man versuchte mich zu punktieren, dafür wurde ich lokal betäubt, ich bekam also alles mit. Am Rand Standen 5 Personen die zusehen. Als ich nachfragen wieso die da stehen, sagte man das sie zusehen. Ohne mein Einverständnis! Ich äußerte sogar, dass ich mich wie ein Versuchskaninchen fühle. Die Punktion führte zwei Ärzte durch, der eine sagt zum anderen so nicht, nicht so tief. Kurz danach wurde mir schwindelig, ich wurde geröncht, man hätte evtl. Die Lungeangestochen. Ich kam wieder auf die intensiv. Die Punktion war nicht erfolgreich, ich wollte nachnach mit dem Arzt sprechen und er sagte morgen. Am nächsten Tag fragt ich nach ihm, er hätte Frei. Keiner der Ärzte wollte mit mir über den Eingriff sprechen. Ich äußerte den Wunsch in ein anderen Krankenhaus verlegt zu werden und der Ärzte sagt ich solle mich da selbst drum kümmern. Nachdem ich feststellte das ich mich garnicht selbst verlegen kann, sprach ich den Arzt wieder darauf an. Er meinte sie müssten mich jetzt sofort wieder punktieren und eine Pumpe anschließen. Diesesmal wurde ich narkotisiert, als ich aufwachte hatte ich einen "Beutel". Ich fragte wieder wegen der Verlegung, der Ärzte sagt mit dem Beutel könnte ich nicht verlegt werden. Ich war wirklich verzweifelt, mein Vertrauen war verloren. Ich sprech mit der Schwester, diese meinte ich solle nicht aufhören zu fragen, mit dem Beutel kann ich verlegt werden.
Ein paar Tage später wurde ich in das Partnerkrankenhaus verlegt, dort wurde ich an der Lunge operiert. Insgesamt dauerte diese Martyrium 4 Wochen. Ich hatte lange mit diesem traumatischen Erfahrungen zu kämpfen und durch die ganzen verschiedenen antibiosen ein Reizdarmsyndron. Zudem bin ich jetzt unfruchtbar. Das ist nur ein kleiner Einblick.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ?