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Warum ist gute digitale Präsenz für Gastronomen 2026 immer noch so ein Pain?

Hi zusammen,

ich brauche mal ehrlich eure Meinung, weil ich nicht weiß, ob ich in einer Bubble stecke.

Aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis kenne ich einige Gastronomen und Inhaber. Und immer wieder fällt mir das gleiche Muster auf: 9 von 10 Gästen googlen das Restaurant, bevor sie hingehen. Und was sie in gefühlt 80 % der Fälle finden:

  • Eine generische Website aus 2015
  • Keine Barrierefreiheit
  • Speisekarte als PDF, das man zoomen oder runterladen muss
  • Keine Allergene auf der Karte ("Fragen Sie unser Personal")
  • Reservierung nur telefonisch oder drei Klicks tief versteckt
  • Keine Verknüpfung mit Instagram oder Facebook

Dazu kommen Google-Bewertungen, die nie beantwortet werden, alte Fotos, die niemand pflegt. Und ich frage mich ehrlich: Warum ist das 2026 immer noch so?

Ich habe in den letzten Wochen über 30 Gespräche mit Gastronomen geführt und das Bild bestätigt sich. Aber ich bin mir trotzdem unsicher:

  • Sehen das andere genauso, oder bin ich in einer Bubble?
  • Gastronomen hier: Wie geht ihr eigentlich mit eurem digitalen Auftritt um?
  • Gäste: Wann habt ihr das letzte Mal ein Restaurant nicht besucht, weil die Online-Präsenz euch abgeschreckt hat?

Habe das Gefühl, dass gerade das deutsche Küchenhandwerk in Großstädten kaum noch Anklang findet, weil es online schlicht nicht mehr sichtbar ist. Gute Küche, die niemand sieht, und am Ende kommt auch niemand.

Würde mich über ehrliche Erfahrungen freuen. 🙏

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u/No-Prompt6319 — 4 days ago