Messkonzept 8 (Westnetz) mit WP + PV + Speicher: Wie klappt das mit dem Wärmestromtarif?
Hallo zusammen,
ich hatte gerade die Übergabe meines Hauses in Meckenheim (NRW, Netzbetreiber ist Westnetz). Das Haus ist mit einer Wärmepumpe, PV-Anlage und Speicher ausgestattet. Gebaut wurde nach dem **Messkonzept 8** (Kaskadenmessung). Die Grundversorgung ist bei E.ON.
Der Bauleiter meinte, dass ich theoretisch einen günstigen Tarif für die Wärmepumpe abschließen könnte.
Jetzt stehe ich vor folgendem Problem: Bei vielen Stromanbietern (z.B. EnBW) steht im Kleingedruckten, dass man für einen Wärmestromvertrag einen eigenen, separaten Stromzähler für die Wärmepumpe benötigt.
Beim Messkonzept 8 ist das ja aber eine Kaskade, bei der die Differenz berechnet werden muss:
Z1 (Zähler 1):** Misst den gesamten Bezug aus dem Netz (Haushalt + WP).
Z2 (Zähler 2):** Misst nur den Haushaltsstrom.
Der reine WP-Bezug ist also die Differenz Z1 - Z2.
Meine Fragen an euch:
- Kann ich mit diesem Messkonzept überhaupt einen separaten Wärmestromvertrag bei einem Drittanbieter abschließen?
- Wenn ja, wie läuft das praktisch ab? Muss ich dem Anbieter jedes Mal selbst die Differenz vorrechnen, oder schicke ich einfach beide Zählerstände ein und der Messstellenbetreiber (Westnetz) regelt die virtuelle Zählpunktberechnung im Hintergrund?
Hat hier jemand das MK8 von Westnetz und einen separaten Wärmestromtarif? Wie läuft das bei euch ab und welche Anbieter machen da erfahrungsgemäß keine Probleme?
Vielen Dank im Voraus!