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▲ 21 r/MangaDE

Freitag Review: "Bungo Stray Dogs" Spin-offs

Titel: “Bungo Stray Dogs: Beast”
Mangaka: Kafka Asagiri (Story), Shiwasu Hoshikawa (Zeichnungen), Sango Harukawa (Originalcharakterdesign)
Bände: Abgeschlossen in 04 Bänden.
Genre: Mystery, Drama.
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)

Plot:
Eine alternative Version der BSD-Geschichte, in der Atsushi und Akutagawa andere Rollen und Lebensumstände haben. Ihre Wege kreuzen sich erneut, während sie versuchen, ihre jeweiligen Ziele zu erreichen.

Stärken:
Die Charaktere sind hier am interessantesten. Wir lernen Oda kennen, den Dazai in der Hauptstory nur kurz erwähnt. Alternativ-Akutagawa mit seinen Aggressionsproblemen, der versucht, auf der guten Seite zu stehen, ist zum Schießen. Sein Farmer-Outfit ist nur ein Bruchteil der Komik, aber man versteht auch seine tragische Seite. Atsushi ist noch traumatisierter als sonst und bildet zusammen mit Kyoka ein stylisches Mafia-Pärchen. Dazai zieht die Fäden im Hintergrund und muss mit kosmischem Horror klarkommen.
Die Zeichnungen von Shiwasu Hoshikawa haben skizzenhafte Umrisse, sind aber trotzdem sehr detailliert und weichen vom ursprünglichen Stil ab. Sie erinnern mich eher an Shoujo-Manga, aber die Zeichnerin scheut nicht vor blutigen Szenen zurück… eher im Gegenteil.

Schwächen:
Einige Charaktere kommen etwas zu kurz. Mehr habe ich nicht, und das ist Meckern auf höchstem Niveau.

Titel: “Bungo Stray Dogs: Dead Apple”
Mangaka: Kafka Asagiri (Originalgeschichte), Gun_Zi (Zeichnungen), Sango Harukawa (Originalcharakterdesign)
Bände: Abgeschlossen in 04 Bänden.
Genre: Action, Mystery.
Bewertung: ⭐️🌟️️*️*️*️ (2,5/5)

Plot:
Manga-Adaption des Films “Bungo Stray Dogs: Dead Apple". Eine mysteriöse Nebelerscheinung sorgt dafür, dass Befähigte tot aufgefunden werden; mit Wunden, die offensichtlich durch ihre eigenen Fähigkeiten entstanden sind. Atsushi und die anderen versuchen, die Hintergründe aufzudecken und eine Katastrophe zu verhindern.

Stärken:
Der Nebel und die Kämpfe darin sind interessant und gut choreografiert. Dazais Treffen mit „Oda“ ist eine wirklich schöne und emotionale Szene (wenn man "Beast" vorher gelesen hat). Der Stil ist sehr nah am Original.

Schwächen:
Weil die Zeichnungen dem Original sehr ähnlich sind, fällt es unangenehm auf, wenn ein Charakter etwas off-model ist. Einige Charakter-Arcs gab es in der Hauptstory außerdem schon, wodurch sie sich doppeln. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob die Handlung chronologisch zu 100 % passt. Sie lässt sich aber eindeutig nach Kyokas initialen Beitritt und vor der Gilde einordnen, ist also zumindest zu 90 % passend.
Der Hauptbösewicht ist flach wie ein Brett und hat eine viel zu overpowerte Fähigkeit. In der Hauptstory müssen Charaktere meist kreativer denken und handeln, um so viel Macht zu bekommen, wie ihm einfach in den Schoß gelegt wird.
Die Story nutzt stärker den Anime als Vorlage. Dadurch ist Akutagawa etwas out of character und Dazai x Chūya auch… obwohl das den Shippern gefallen wird.

Titel: “Bungo Stray Dogs: Dazai, Chūya, Age Fifteen”
Mangaka: Kafka Asagiri (Story), Shiwasu Hoshikawa (Zeichnungen), Sango Harukawa (Originalcharakterdesign)
Bände: Abgeschlossen in 04 Bänden.
Genre: Action, Mystery.
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️*️ (4/5)

Plot:
Jahre vor der Hauptgeschichte erhält der junge Dazai von Mori den Auftrag, einem mysteriösen Gerücht über den früheren Boss der Port Mafia nachzugehen. Dabei trifft er auf Chūya Nakahara, den Anführer einer Jugendbande. Die beiden müssen zusammenarbeiten, um das Geheimnis aufzudecken.

Stärken:
Shiwasu Hoshikawa schwingt wieder die digitale Tusche und übertrifft sich artistisch selbst. Jede Zeichnung hat so viel Charakter und Gefühl intus, dass man einfach mehr sehen möchte. Dazai, Chūya und der Bösewicht sind allesamt starke, unterhaltsame Charaktere, und der Mystery-Anteil in diesem Titel ist schön hoch.

Schwächen:
Der Bösewicht ist mir wieder zu overpowered. Aber da fallen verschiedene Werke in solche Schienen (One-Piece-Filme zum Beispiel). Der Bösewicht soll ja stark genug sein, um ein Spin-off bzw. einen Film zu rechtfertigen und im Gedächtnis zu bleiben.
Es hat rein subjektiv einfach nicht den Wow-Faktor und die Tiefe von “Beast”.

Gesamt:
Man sollte die Spin-offs nur lesen, wenn man das Original kennt. Am besten liest man sie auch in der richtigen Reihenfolge. Zum einen wegen Oda, zum anderen wird auf Geschehnisse hingewiesen, die in den jeweils anderen Bänden genauer erklärt werden.

Sie lohnen sich zu 100 % für Fans des Mangas (auch “Dead Apple”), da man wichtige Einblicke in die Charaktere bekommt. Außerdem hatte Kafka Asagiri mindestens ein Auge auf die Story, und bisher sehe ich nichts, was gegen ihren Canon-Status spricht (ja, auch der Rollentausch in “Beast”).

u/QueenOfDarknes5 — 6 days ago
▲ 31 r/MangaDE

Review Freitag: "Bungo Stray Dogs"

Titel: Bungo Stray Dogs 
Mangaka: Kafka Asagiri (Story), Sango Harukawa (Zeichnungen)
Genre: Action, Mystery.
Altersempfehlung: Ab 14 Jahren.
Verlag: Egmont Manga.
Erscheinungsdatum: 2012 (Japan) / 2017 (Deutschland)
Bände erschienen: 26 (Deutschland) / 28 (Japan)

Erscheinungsbild:
Die Cover weisen meist einen weißen Hintergrund auf, auf dem häufig mehrere Charaktere in aufwendiger Komposition abgebildet sind. Die zweithäufigsten Farben sind Schwarz und Rot. Der Rest ist größtenteils in Sepiatönen gehalten.
Diese Reihe ist die, die am besten in meinem Regal aussieht, weil die Buchrücken ein sehr schönes Schachbrettmuster bilden.

Zeichnungen:
Anfangs sind es nicht unbedingt die saubersten oder detailliertesten Zeichnungen, aber die Charaktere sind von Anfang an liebevoll und mit einzigartigem Aussehen gezeichnet. Mit der Zeit werden die Szenen und Charakterinszenierungen auch immer besser.

Plot:
Atsushi Nakajima wird aus dem Waisenhaus geworfen und trifft auf den suizidalen Detektiv Osamu Dazai. Dieser arbeitet für die Detektei der wehrhaften Detektive und nimmt Atsushi nach einem Vorfall mit einem menschenfressenden Tiger bei sich auf.
Die Detektei besteht aus Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten und gerät regelmäßig mit anderen Organisationen wie der Port Mafia aneinander.
Im Laufe der Geschichte geraten immer mehr Fraktionen aneinander und wir lernen viele Persönlichkeiten kennen.

Themen:
Mehrere Themen werden mehr oder minder tief angeschnitten und erfolgreich behandelt. Wichtig wären vor allem die Vergangenheit der Charaktere, die Frage, ob man sich von ihr lösen kann, und das eigene Selbstwertgefühl.

Charaktere:
Alle wichtigen Charaktere basieren auf Autoren, die im echten Leben zur Weltliteratur beigetragen haben. Ihre Fähigkeiten und einige Charaktereigenschaften wurden aus ihren Werken übernommen. Gleichzeitig muss man die jeweiligen Autoren nicht kennen, um der Geschichte zu folgen, aber wer Spaß an Literatur hat, wird sich über die Referenzen freuen. Atsushi Nakajima - Waisenkind mit einem massiven Selbstwertproblem und neu gefundenen Fähigkeiten.

  • Osamu Dazai - Stratege der Detektive mit einer zwielichtigen Vergangenheit.
  • Doppo Kunikida - extrem organisierter Idealist mit einem Notizbuch.
  • Ranpo Edogawa - einer der intelligentesten Charaktere, aber ohne Alltagswissen.
  • Akiko Yosano - Ärztin der Detektei mit einer ziemlich brutalen Methode, Menschen zu heilen.
  • Chūya Nakahara - Port-Mafia-Mitglied, klein, wütend und mit einem schicken Hut.
  • Ryūnosuke Akutagawa - Atsushis Gegenspieler und Mitglied der Port Mafia.

Lieblingscharakter:
Von Dazai und Chūya bekommt man definitiv am leichtesten Fanartikel, aber meine Lieblingscharaktere sind Yosano, Ranpo und Poe.
Alle drei interagieren in Band 8 eng miteinander und es ergibt ein super Debüt für Poe, während Yosano und Ranpo schon vorher mit ihren Talenten und ihrem Herzen glänzen konnten. Und natürlich Karl*! Der niedliche Waschbär. Alles wird besser mit Waschbären. (Außer europäische Vogelpopulationen.)

^(* basierend auf dem Film „The Raven - Prophet des Teufels“, nicht historisch oder literarisch.)

Lieblingspanel:
GTA Kunikida (ohne Erklärung). Die ganze Szene blieb definitiv im Gedächtnis.
Und Poe mit Karl. Gutaussehender Mann mit niedlichem Tier, ich bin einfach gestrickt.

Schwachpunkt:
Atsushi ist der Hauptcharakter, das kann man beim Lesen nicht bestreiten, aber bei ihm kommt es leider schnell zu einem „aus den Augen, aus dem Sinn“, und andere Charaktere fühlen sich im Nachhinein wichtiger und spektakulärer an.
Die Bösewichte (jeder Fraktion) sind in ihrer Einführung extrem brutal und Zivilisten passieren Dinge, die man seinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde, aber in der nächsten Arc ist das alles nur halb so wild. Wer denkt, dass Vegeta (DBZ) zu schnell vergeben wurde oder der „Blip“ im MCU nicht ernst genug behandelt wurde, wird hier so einiges zum Aufregen finden.
Insgesamt sind einige Stellen mit Dazais anfänglichen Suizidversuchen oder „der Täter, der dich misshandelt hat, meinte es nur gut“ ziemlich pietätlos.

Weirdness-Faktor:
🦆☆☆☆☆ (1/5)
Early Installment Weirdness: Einige Running Jokes werden schnell unwichtig, wie die Suizidversuche.

Bewertung:
⭐️⭐️⭐️⭐️🌟 (5/5)
Das Schlimmste, was eine Geschichte sein kann, ist langweilig. „Bungo Stray Dogs“ ist nie langweilig.
Die Charaktere sind alle unterhaltsam und die Twists der Geschichte sind meist sehr clever ausgedacht (außer einer Sache, die war sehr dumm).
Auch wenn es einige Sachen zum Aufregen gibt, macht die Geschichte über Schriftsteller, die sich mit X-Men-Fähigkeiten prügeln und sich gegenseitig überlisten, einfach Spaß.
Also ja, ich kann mehrere negative Dinge aufzählen, besonders wenn ich spoilern würde, aber es ist trotzdem einer meiner persönlichen Favoriten.

u/QueenOfDarknes5 — 27 days ago
▲ 10 r/MangaDE

Noch ein Mini Haul

- "Dark Souls Redemption" Band 3; Holy Cat! Ich hätte nicht gedacht, dass da nochmal ein Band rauskommt.

- "Witch and Hound" 1, mal gucken wie der wird.

u/QueenOfDarknes5 — 1 month ago

Johnnys Spaziergang

Es war ein Tag wie jeder andere. Johnny hatte mit seiner Familie und seinen Freunden zu Abend gegessen. Es handelte sich um eine lebhafte Gruppe. Aber jetzt war es Zeit für Johnnys Spaziergang.

Er hatte es sich seit einer Weile angewöhnt, knapp einen Kilometer zu spazieren, bis er zu seiner Lieblingsbank kam. Auf dieser saß er dann und hörte eine Weile den Vögeln zu, bis er sich wieder auf den Weg zurück machte. Normalerweise spielten seine Kinder dann Videospiele. Seine Frau las dann in Ruhe ihre Bücher oder schrieb sogar ihre eigenen Kurzgeschichten. An besonders schönen Tagen las sie ihm sogar ihre Geschichten vor.

Heute war ein besonders schöner Tag, wenn auch etwas laut durch ihren Besuch. Das Lachen seiner Freunde hallte durch das Haus und den Garten.

So laut würde es wahrscheinlich auch noch klingen, wenn Johnny zurückkäme. Einige seiner Freunde wollten ihn zum Bleiben bewegen, um noch eine Runde mit ihnen zu trinken. Aber Johnny blieb standhaft und beharrte auf seinem Spaziergang. Immerhin mochte seine Frau es, wenn er sich körperlich betätigte, und er wollte die Vögel hören.

Ein anderer Freund fragte Johnny, ob er nicht seinen Stock mitnehmen wolle, als er zur Tür hinausging.

Johnny verneinte. Er ging den Weg hinter seinem Haus schon hunderte, nein, tausende Male entlang. Er kannte die Anzahl der Schritte, den Geruch der Bäume, den Klang der Vögel und das Gefühl des Bodens unter seinen Füßen. Er brauchte den Stock nicht, um sich zurechtzufinden.

Er gab seiner Frau noch einen Kuss und schloss die Tür hinter sich.

Eintausendsiebenundneunzig Schritte, plus/minus, und er wäre bei seiner Bank.

An diesem Tag wehte nur eine leichte Brise. Und schon ein paar hundert Schritte von seinem Haus entfernt konnte er das Gezwitscher der Vögel besser hören. Nach siebenhundertfünfundsechzig Schritten sollte er ein leichtes Gefälle unter seinen Füßen spüren.

Nur noch ein paar Schritte mehr. 

Ein Schritt mehr und er spürte einen leichten Anstieg.

Johnny war verwirrt.

Er wusste genau, dass er seine normale Route gelaufen war. Und seine Bank, ungefähr dreihundert Schritte entfernt, lag in einer friedlichen Senkung.

Er machte einige Schritte weiter nach vorne, aber der Anstieg wurde steiler.

Das war nicht richtig!

Er überlegte, ob seine Drinks, die er heute mit seinen Freunden getrunken hatte, nicht etwas zu stark gewesen waren oder ob er vielleicht zu alt wurde. Vielleicht war er einfach in die falsche Richtung losgelaufen. Das war wahrscheinlich der Grund, und alles, was er tun musste, wäre, einfach zurückzugehen. Er würde gleich nach ein paar hundert Schritten seine Familie und Freunde wieder hören. Es war unmöglich, sich zu verlaufen.

Er drehte sich um und begann wieder zu gehen.

Der Sandweg unter seinen Füßen war komplett eben.

Er spürte sein Herz bis in den Hals schlagen.

Er ging schneller.

Der Weg stieg wieder an.

Er blieb stehen und versuchte, einen Sinn aus seiner Lage zu machen. Er ging bergaufwärts in eine Richtung, drehte sich um und ging dann wieder bergauf. Er konnte es sich nicht erklären. Er versuchte, auf die Geräusche um sich herum zu hören, um Hinweise auf seinen Verbleib zu finden. Aber er konnte weder Vogelgezwitscher noch das Rascheln der Blätter im Wind oder die Menschen bei sich zu Hause hören. Angst machte sich in seinem Magen breit und stahl ihm fast den Atem.

Nein, er musste einen Fehler gemacht haben.

Er musste sich aus Versehen einmal komplett um sich selbst gedreht haben, statt nur in die andere Richtung. Das musste es gewesen sein. Die einzige logische Erklärung. Er drehte sich langsam und vorsichtig, so gut er es schätzen konnte, um 180 Grad. Nun müsste der Weg bergabwärts gehen.

Zwei Schritte, und es ging schon wieder aufwärts.

Nein.

Er machte zwei weitere Schritte, und der Weg stieg weiter an.

Er drehte sich um.

Und es geschah das Gleiche.

Er drehte sich wieder um.

Der Weg stieg immer weiter an.

Nun stand er regungslos da und versuchte wieder, Sinn in seiner unmöglichen Lage zu finden.

Diese Arschlöcher!

Johnny schrie dies in Gedanken. Jemand hatte ihn auf Drogen gesetzt! Deswegen spielten alle seine Sinne verrückt.

Er versuchte, seine Gedanken zu sortieren und sich zu erinnern, wie viele Drehungen er gemacht hatte.

Er würde in die Richtung gehen, von der er dachte, dass dort sein Haus lag, und seine Frau würde ihn sehen und zur Hilfe kommen. Und selbst wenn es die falsche Richtung war, dann würde er bei anderen Häusern ankommen.

Jemand würde ihn bemerken.

Er ging los.

Der Weg wurde mit jedem Schritt steiler. Der Wind wurde stärker, aber es waren immer noch keine zwitschernden Vögel, keine raschelnden Baumkronen und kein menschengemachter Ton zu hören.

Zweitausend Schritte, und nichts hatte sich geändert. Johnny standen die Tränen in den Augen, und er blieb stehen. Sollte er einfach an Ort und Stelle verweilen und warten, bis ihn jemand fand?

Er könnte wenigstens die Seiten des Pfads begutachten. 

Er drehte sich nach links und machte einen Schritt, einen zweiten, einen dritten. Der Pfad war normalerweise nicht so breit.

Ein vierter Schritt.

Sein linker Fuß berührte Gras.

Johnny atmete erleichtert auf.

Doch dann überkam ihn ein seltsames Gefühl.

Etwas war falsch, aber er wusste nicht genau, was es war.

Er kniete sich hin, um das Gras anzufassen.

Es war feucht.

Nach zwei langen Tagen Sonnenschein und keinem Regen hätte keine Feuchtigkeit übrig bleiben dürfen. Er zog seinen rechten Fuß nach vorne, ging komplett auf die Knie und fühlte mit seinen Händen umher.

Alles war nass.

Er stand auf.

Beide Füße standen auf dem nassen Gras.

War der Sandweg auch die ganze Zeit nass gewesen?

Die Frage lenkte ihn etwas vom Verlorensein ab.

Er drehte sich zum Weg, ging vorwärts und …

Und er trat immer wieder auf nasses Gras.

Und wieder.

Und wieder.

Der Wind wurde immer stärker und trug einen salzigen Geruch mit sich.

Aber Johnny interessierte das gerade nicht. Ihn interessierte nur der Weg und der unmögliche Berg, den er bestiegen hatte. Er rannte in einer Spirale, aber alles, was er unter seinen Füßen spürte, war das verdammte nasse Gras.

Kein Weg aus Sand.

Kein Hügel.

Nur eine weite, nasse Ebene aus Gras.

Bis sein Fuß im Wasser versank.

Sein Bein war bis zum Knie tief im Wasser, und es wäre noch weiter gesunken, hätte er sich nicht mit dem anderen Bein und beiden Armen abgefangen. Er zog sein Bein zurück an Land. Dann warf er sich auf den Rücken und lachte ein frustriertes Lachen.

Der salzige Geruch!

Das Meer!

Hunderte Kilometer weit entfernt von zu Hause. Das letzte Mal, als er triefend nass vom Salzwasser gewesen war, war zwei Jahre her, als er mit seiner Familie im Urlaub war.

Sein Herz fühlte sich an, als würde es sich gleich selbst zerreißen.

Der Gedanke an seine Familie quälte ihn. Würden sie je herausfinden, was passiert ist? Er wusste noch nicht einmal, was passierte. Würden sie nach ihm suchen? Suchten sie bereits?

Wie lange war er bereits unterwegs?

Erlebten sie gerade etwas, das er sich niemals hätte ausmalen können?

Er nahm all seine Kraft zusammen und stand auf. Nichts zu tun würde auch nicht helfen. 

Oder?

Er ging vorsichtig am Rand des Landes entlang und fühlte mit seinem Fuß voraus.

Gras.

Gras.

Wasser.

Gras.

Wasser.

Gras.

Gras.

Johnny bereute es, seinen Stock nicht mitgenommen zu haben.

Er machte sich in Gedanken eine Karte von seinem jetzigen Platz. Aber alles, was diese ihm sagte, war, dass er auf einer kleinen, runden Insel gefangen war.

Er ging eine zweite Runde.

Die Insel war kleiner.

Eine dritte.

Sie schrumpfte schon wieder.

Hoffnungslos ging er zur geschätzten Mitte seiner Grasfläche und setzte sich nieder.

Das kann nicht passieren.

Wenn das alles nicht wirklich passieren kann, dann sollte er einfach warten, bis alles wieder gut wird.

Also wartete er.

Sein Körper wurde immer kälter von dem starken Wind und der Feuchtigkeit, die seine Kleidung durchzog.

Aber er wartete weiter.

Seine Hände ruhten auf dem Boden.

Bis er fühlte, wie ein Stück Erde unter seinen Händen ins Wasser fiel.

Er fühlte mit seinen Händen um sich herum. Um ihn herum fraß sich das Meer näher an ihn heran. Bald würde nichts mehr übrig bleiben, auf dem er sitzen könnte.

Und er würde schwimmen.

Er konnte schwimmen.

Also warum sollte er es nicht tun?

Er stand auf und zog seine Klamotten aus.

Er würde so weit schwimmen, wie es nur ging, und wenn er müde wurde, würde er sich einfach auf dem Rücken treiben lassen. Mit neu gefasstem Mut ließ er sich ins Wasser gleiten.

Er atmete tief ein.

Und wurde von einer großen Welle getroffen.

Sein Körper und Kopf waren komplett unter Wasser, als er nach hinten geschleudert wurde. Zum Glück gab es hinter ihm keine Insel mehr, gegen die er hätte stoßen können.

Er musste jetzt nur zurück zur Oberfläche schwimmen.

Einfach nach oben schwimmen.

Er schwamm.

Und schwamm.

Und schwamm.

Bitte.

Bitte, nimm nicht auch noch oben weg.

Er konnte seinen Atem nicht mehr halten.

Scharfe Messer füllten seine Lunge.

Bis er keine Schmerzen mehr spüren konnte.

Kein kaltes Wasser mehr.

Er spürte nichts.

reddit.com
u/QueenOfDarknes5 — 1 month ago
▲ 13 r/MangaDE

Mini Haul

- "Und dann gab's keines mehr" 1

Ich hoffe, dass der Manga sich eher an das Buch hält und nicht wie der 1945 Film an den Hauptpersonen herumpfuscht.

- "After Märchen" 1.

Mal sehen ob die Grimm Märchen die gleiche Kreativität aus den Japanern rausholen wie Alice im Wunderland.

- "Blue Exorcist" 33.

Und es geht weiter. Yayy!

u/QueenOfDarknes5 — 1 month ago
▲ 31 r/MangaDE

August Haul

Neu gekauft:

- "Kagurabachi" 8.

- "Tokyo Fears Rhapsody" 1.

- "Der Sommer in dem Hikaru starb" 8.

Gebraucht gekauft:

- "Hiki"

- "Demon Slayer" 1-8

u/QueenOfDarknes5 — 2 months ago
▲ 10 r/MangaDE

Review Freitag: "Blood Hound" (abgeschlossener Einzelband)

Titel: „Blood Hound” Mangaka: Kaori Yuki.
Genre: Mystery, Romance.
Altersempfehlung: Ab 12 Jahren.
Verlag: Carlsen Manga.
Erscheinungsdatum: 2004 (Japan) / 2006 (Deutschland)
Bände erschienen: 1 (abgeschlossener Einzelband)

Erscheinungsbild:
Ich besitze die 2012 erschienene Deluxe-Version. Es handelt sich dabei um ein stabiles Hardcover. Das Cover ist primär schwarz und zeigt die beiden Hauptcharaktere. Das Besondere an dem Band sind die schöne rote Glanzschrift und die ebenfalls glänzenden roten Blutflecken.

Zeichnungen:
Die Zeichnerin Kaori Yuki erkennt man schon auf dem Cover. Im Band selbst geht es mit ihrem typischen Stil weiter. Alles ist sehr detailliert, besonders die Haarpracht der Charaktere. Die Figuren haben ausdrucksstarke Augen, wechseln häufiger ihre Kleidung und die Hauptcharaktere auch ihre Frisuren.

Plot:
Die Schülerin Rion ist auf der Suche nach ihrer besten Freundin Shiho, die ihr vor ihrem Verschwinden anvertraut hat, dass sie sich in einen Vampir verliebt hat. Rion verdächtigt zu Beginn die Mitglieder des Host-Clubs „Krankenhaus“, etwas mit Shihos Verschwinden zu tun zu haben und Vampire zu sein. Nach ein paar zerbrochenen Flaschen Dom Pérignon gerät sie immer tiefer in eine andere Welt.

Themen:
Wenn man mehrere Werke von Kaori Yuki liest, dann bemerkt man, dass Reinkarnationen häufig eine wichtige Rolle spielen. Und, dass man die Individualität einer Person nicht unterdrücken kann.

Charaktere:
Rion - Eine hitzköpfige Schülerin, die alles für ihre Freunde tut und etwas tollpatschig ist.
Suou - Der „Vampir“ des Host-Clubs, welcher eine tragische Vergangenheit mit sich herumträgt.

Lieblingscharakter:
Ist wohl Rion. Sie hat ziemlich gute Momente, auch wenn sie manchmal zu emotional handelt.

Lieblingspanel:
Rion ist dabei, Suou eine Flasche über den Kopf zu schlagen, und seine Freunde wissen lieber nicht einzugreifen.

Schwachpunkt:
Dadurch, dass es nur ein Band ist, kommen alle Charaktere außer unserem Hauptpaar bei der Charakterisierung zu kurz. Jeder spielt seine Rolle, aber mehr haben die Figuren nicht zu bieten.
Es ist ein Romance-Manga für Mädchen, und dort spielen häufig Romanzen eine Rolle, die im echten Leben problematisch wären. Hier ist das zwar nicht so ausgeprägt, aber trotzdem nichts für mich.
Sich streitende Brüder finde ich immer noch nicht gut.

Weirdness-Faktor:
🦆☆☆☆☆ (1/5)
Age Gap.

Bewertung:
⭐️⭐️☆☆☆ (2/5)
Es ist ein netter Einzelband für eine Vampir- oder Kaori-Yuki-Sammlung. Die Zeichnungen gefallen mir gut und die Geschichte hat durchaus interessante Ideen und lustige Elemente, aber durch die Kürze des Mangas bleiben die meisten Charaktere ziemlich oberflächlich.
Der einzige Shōjo-Band in meiner Sammlung (soweit ich weiß). Also ja, das „Genre“ ist eher insgesamt nichts für mich.

u/QueenOfDarknes5 — 2 months ago
▲ 27 r/MangaDE

Review Freitag: : "Blue Exorcist"

Titel: "Blue Exorcist"
Mangaka: Kazue Katou.
Genre: Action, Fantasy.
Altersempfehlung: 12 Jahre.
Verlag: KAZÉ Manga (jetzt Crunchyroll Manga)
Erscheinungsdatum: 2009 (Japan) / 2012 (Deutschland)
Bände erschienen: 34 (Japan) / 32 (Deutschland) laufend.

Erscheinungsbild:

Die Cover sind sehr farbenfroh und zeigen wichtige Charaktere in actionreichen Posen, die gut zu den jeweiligen Figuren passen. Die meisten Cover besitzen einen weißen Hintergrund, wodurch die bunten Charakterillustrationen besonders gut zur Geltung kommen. Die Buchrücken sind einheitlich weiß und besitzen den typischen Aufbau mit Verlagslogo, Titel, Bandnummer, einem kleinen Charakterbild und dem Namen der Mangaka. Insgesamt ergeben die Bände dadurch ein schönes und einheitliches Gesamtbild.

Zeichnungen:

Die Zeichnungen sind sehr schön und eignen sich hervorragend für einen Shōnen-Manga. Die Charakterdesigns sind gut durchdacht und trotz der großen Anzahl an Figuren kann man die einzelnen Charaktere problemlos auseinanderhalten. Auch der Zeichenstil selbst besitzt einen hohen Wiedererkennungswert. Man kann praktisch eine beliebige Seite im Manga aufschlagen und erkennt ihn. Kazue Katou hat außerdem ein Händchen für Kreaturendesigns. Besonders in der zweiten Hälfte der Reihe kommen zunehmend interessante und teilweise ziemlich unheimliche Horrordesigns dazu.

Plot: 

Rin Okumura ist ein gutherziger, aber ziemlich problematischer Junge, der eines Tages feststellen muss, dass er der Sohn Satans ist. Anstatt sich auf die Seite seines Vaters zu stellen und als Dämon die Welt unsicher zu machen, entscheidet er sich dafür, Exorzist zu werden und Satan zu besiegen. Auf der Exorzistenschule lernt Rin zahlreiche Verbündete und neue Freunde kennen. Doch nicht alle Söhne Satans stehen auf der Seite der Menschheit und schon bald muss sich Rin nicht nur mit seiner eigenen Herkunft, sondern auch mit anderen übernatürlichen Gefahren auseinandersetzen. 

Themen: 

Ein offensichtliches Thema der Reihe ist die Frage, ob die Herkunft tatsächlich das eigene Schicksal bestimmt. (Mewtu sagt “Nein”)  Daneben vermittelt die Geschichte immer wieder die Botschaft, dass das Leben lebenswert ist und man auch in schwierigen Situationen nicht aufgeben sollte. Der wichtigste Punkt ist, um Hilfe zu bitten. Ob Kindererziehung, eine schwierige Vergangenheit oder Zukunft, es wird immer wieder betont, dass Alleingänge nicht hilfreich sind. 

Charaktere:

Rin Okumura - Gutherziger Junge, der gerne kocht. 

Yukio Okumura - Der kleinere Bruder mit Minderwertigkeitskomplexen. 

Mephisto Pheles - Otaku und einer der stärksten Dämonen. 

Shiemi Moriyama - Sie ist eine Spätzünderin, die mit allem Probleme hat, außer mit Pflanzen.

Izumo Kamiki - Außen Mobberin, innen Romance-Manga-Fan. 

Ryuji „Bon“ Suguro - Genie und Muskeln in einem.

Renzo Shima - Der Perversling der Gruppe.

Konekomaru Miwa - Stratege, bekommt aber meist nicht viel zu tun. 

Lieblingscharakter:

Izumo - Mean Girls, die sich später zu starken und netten Verbündeten entwickeln, sind einfach ein gutes Thema. Ich mag diesen Charaktertyp generell sehr gerne. Ähnliche Beispiele wären Amity aus „Das Haus der Eulen“ oder Pazifika aus „Willkommen in Gravity Falls“.

Liebevolle Erwähnung: Arthur A. Angel, er ist Feminist. 

Lieblingspanel: 

In der Kitsune-Arc geht die Hauptgeschichte für mich richtig los. Die Zeichnungen werden noch einmal besonders schön und gleichzeitig wird es deutlich brutaler und teilweise ziemlich gore-lastig.  Es hätte auch jedes Panel mit Luzifer sein können. 

Schwachpunkt: 

Die Reihe braucht ein bisschen, um beim Leser wirklich ein „Wow“ auszulösen. Gerade am Anfang wirkt „Blue Exorcist“ noch recht langsam und vorhersehbar.  Der eher ruhige Aufbau der Welt zahlt sich allerdings später aus. Je mehr Zusammenhänge enthüllt werden, desto interessanter wird die Geschichte. Persönlich sind außerdem Geschwisterstreits einfach nicht mein Ding. Davon gibt es bei den Okumura-Brüdern allerdings nicht gerade wenig.

Weirdness-Faktor:

🦆☆☆☆☆ (1/5)

Ein weiblicher Charakter hat sehr viele Fanservice-Szenen, aber wenigstens ist sie erwachsen. 

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️☆ (4/5) 

„Blue Exorcist“ ist am Anfang ein solider Shōnen-Manga, der mir mit der Zeit allerdings immer besser gefällt. Die Reihe braucht etwas, um richtig in Fahrt zu kommen, belohnt dafür aber Leser, die ihr etwas Zeit geben. Besonders der Weltenbau und die späteren Entwicklungen gefallen mir zunehmend besser. Wenn die Geschichte am Ende auch noch einen guten Abschluss bekommt, könnte die Reihe bei mir durchaus noch auf eine höhere Bewertung steigen.

u/QueenOfDarknes5 — 2 months ago
▲ 10 r/MangaDE

Möchte selbst auch ein paar Manga los werden

- Blood Blade 1, 2 je 4€

Beide: 6€

- Don't Kiss the Dragon 1= 4€

- PTSD-RADIO 1= 4€

- Phantom Tales of the Night 1= 4€

- Tales of Xillia (Side Milla) 1= 2€

- Momo: Blood Taker 1= 5€

- June the little Queen 1= 2€

- Tales of Symphonia 1 = 2€

- Devil of the Victory 1 = 2€

- Pandora Hearts 1, 2, 3, 4, 5 je 3€

Alle zusammen: 13€

- The Revenge of the Baskerville Bloodhound 1 = 8€

- Die Tagebücher der Apothekerin 1= 5€

- Requiem of the Rose King 1 = 5€

- Killing Stalking 1, 2, 3, 4 je 6€

Gesamte Season I: 19€

- Danganronpa 1 = 4€

Verhandlungsbasis, Versand über DHL, Nichtraucherhaushalt, Katzenhaare möglich, leichter Lesegebrauch, Vergilbung wie auf Bildern zu sehen.

Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung.

Meine Bücher wollte ich auch etwas ausdünnen. Alle außer "Das Erbe der Elfen" sind Mängelexemplare, falls jemand gratis eins oder mehrere nehmen möchte, packe ich die gerne mit ein. Ansonsten geht's in den Bücherbaum.

- Mängelexemplare 0€ (nur Versandkosten)

- Das Erbe der Elfen = 5 €

u/QueenOfDarknes5 — 3 months ago
▲ 32 r/MangaDE

Juli Haul

Aus der Mangaauflösung meiner Freundin:

- "re:member" 1-8.

- "Judge" 1-6.

- "Doubt" 1-4.

- "All you need is kill" 1-2.

- "Poison City" 1-2.

- "Yorukumo" 1.

- "Sprite: Schwarze Flut" 1

Komplett neu:

- "Die Leichenpflegerin" 1.

- "Tales of 100 Ghosts" 1.

u/QueenOfDarknes5 — 3 months ago

Meckern ist nicht nett plaudern

Sitze im Wartezimmer vom Arzt um fix Blut abnehmen zu lassen.

Schreibe auf meinem Handy an einer Kurzgeschichte.

Altes Ehepaar setzt sich genau neben mich.

Schreibe weiter.

Ich muss niesen.

"Gesundheit" sagt die Omi neben mir.

"Danke 😊" sage ich.

...

"Aber man soll Gesundheit ja eigentlich gar nicht sagen, blah, blah, blah."

Omi regt sich über irgendwelche imaginären Leute auf die ihr anscheinend Gesundheit sagen verbieten wollen. Um ein Gespräch aufzubauen? Vielleicht, keine Ahnung. Sie war auf jeden Fall nicht glücklich, dass ich genervt am Handy getippt habe und nicht auf sie reagiert habe.

Ich hab nichts dagegen, wenn andere Menschen ab und an mal das Gespräch suchen, aber vor allem in meinem Heimatgebiet ist es nur meckern. "Man darf nichts mehr sagen", "die faule Jugend", "das schwule Pärchen im Fernsehen", etc. Was ist aus "Schönes Wetter heute", "machen Sie auch Urlaub hier" oder "cooles T-Shirt" geworden? Oder im Wartezimmer: "Ich hoffe wir kommen alle schnell ran" und dann hat man ne positive oder neutrale Startsituation.

reddit.com
u/QueenOfDarknes5 — 3 months ago

Johnny's Walk

It was a day like any other. Johnny had eaten dinner with his family and friends. It was quite a lively group. But it was now time for Johnny's walk. 

He had made it a habit a long time ago to walk half a mile away from his home, sit on his favourite bench, listen to the birds, and then walk home again after a while. Normally, his kids played video games during that time, and his wife read a book or even wrote some short stories herself. On especially happy days, she would read her stories to him.

Today was also a happy day, but much louder, with the laughter of his friends echoing through his house and garden. It would probably still be loud when Johnny returned. Some friends wanted him to stay and drink another round with them, but he insisted on walking. After all, his wife liked him to stay physically active, and he wanted to hear the birds.

Another friend asked him if he didn't want to take his cane with him. But Johnny declined. He had walked the path behind his house hundreds, if not thousands, of times. He knew the number of steps, the smell of the trees, the sound of the birds, and the feeling of the ground beneath his feet. He didn't need his cane to see.

He gave his wife a kiss and walked away. One thousand and seventy-nine steps - give or take a few - and he would be at his bench. Only a gentle breeze blew that day, and he could already hear sporadic birds chirping only a few hundred steps away from his loud house. At seven hundred and sixty-five steps, he should feel a gentle descent beneath his feet. A few steps more. One step more, and he felt a slight incline.

Johnny was confused. He knew exactly that he had walked his normal route, and his bench, roughly 300 steps away, was in a peaceful valley. He walked a few steps farther, and the incline became steeper. 

That wasn't right!

He rationalised that maybe the drinks he had shared with his friends were a little too strong, or he was getting a little too old and had simply gone in the wrong direction right behind his house.

That was probably the reason, and the only thing he needed to do was walk straight back. He would hear his friends and family again after a few hundred steps. It would be impossible to get lost.

He turned around and started walking again. The sand path beneath his feet was completely even. He felt his heart beating in his neck. He walked faster.

And the path began to rise again.

He stood still and tried to make sense of his situation. He walked uphill in one direction, turned around, and walked uphill again. The question, "How?" didn't leave his mind. He tried to listen to his surroundings for more clues about his whereabouts. But no birds were chirping, and no rustling of trees could be heard in the wind. Fear crawled up his stomach and stole his breath.

No, he must have made an error. He had accidentally made a full turn instead of a half turn. That had to be it. The only logical explanation.

He carefully and slowly turned around 180 degrees to the best of his estimation. Now the path had to go downhill.

Two steps, and he was already going uphill again.

No.

He took two more steps, and the path still rose.

He turned around.

And the same thing happened.

He turned around again.

The path still rose.

He stood motionless, trying to make sense of his impossible situation.

These assholes! Johnny screamed in his mind. Someone drugged me! That's why none of my senses seem to work.

He sorted his thoughts again and tried to remember how many turns he had made.

He would just go in the direction he thought his house would be, and his wife would see him and help him. And even if he went in the wrong direction, there would be houses at the end of the path. Someone would notice him.

He walked. The path rose with every step, and the wind grew stronger and louder, but no bird, tree, or man-made sound could be heard.

Two thousand steps, and nothing changed. Johnny was in tears and stopped.

Should he stay in place now and wait until someone came looking for him?

He could at least check the sides of the path. He turned to his left and took one step, a second step, a third step, his normal path wasn't this wide, and on the fourth step, his left foot touched grass.

Johnny sighed in relief.

Until he got a strange feeling again.

It felt wrong, but he couldn't explain why.

He squatted down to touch the grass.

It was moist.

After two full days of sunshine and no rain, there shouldn't have been any moisture.

He pulled his right foot forward, went down on his knees, and felt around with his hands.

Everything was wet.

He stood up.

Both feet on the wet grass. Was the sand path also wet? he wondered, not wanting to think about the possibility of being lost.

He turned toward the path, walked forward...

And stepped onto wet grass again.

And again.

And again.

The wind blew even harder and carried a salty smell.

But he didn't care about that at the moment. He cared about the path and the impossible hill he had climbed.

He ran in a spiral, but all he felt was the damned grass. No path. No hill. Just a plain, wide, wet field.

Until his foot sank into water.

His leg was knee-deep, and it would have sunk farther if he hadn't steadied himself on the grass with his other leg and both arms.

He pulled his leg back onto land. He rolled onto his back and laughed a frustrated laugh.

The salty smell!

The sea.

Hundreds of miles away from his home.

The last time he had been soaked in salt water was two years ago, when he had gone on vacation with his family. His heart felt as though it wanted to tear itself apart at the thought of them. Will they ever know what happened? He didn't even know what was happening.

Would they search for him?

Are they already searching?

How long has he been walking?

He gathered all his strength and stood up.

Doing nothing wouldn't help. Right?

He carefully walked along the edge of the land, feeling ahead with his foot.

Grass.

Grass.

Water.

Grass.

Water.

Grass.

Grass.

He wished he had brought his cane.

He tried to make a mental map of this place. But all it told him was that he was on a small, round island.

He made a second circuit.

His island had shrunk.

A third.

It had become even smaller.

Defeated, he walked to what should be the middle of his patch of grass and sat down.

This can't happen.

If this can't happen, then he should just wait until everything was fine again.

And he waited.

His body grew cold from the strengthening wind and the moisture his clothes had absorbed.

But he waited.

His hands rested on the ground.

Until he felt a chunk of earth fall away beneath one of them into the water.

He felt around with his hands.

All around him, the sea crept closer.

Soon there would be nothing left to sit on.

And he would swim.

He can swim.

So why shouldn't he try?

He stood up and took off his clothes.

He would swim as far as he could and float on his back when he became exhausted.

He stepped down and slowly slid into the cold water.

He took a deep breath.

And was struck by a large wave.

His body and head were completely underwater.

Luckily, there wasn't an island behind him anymore that he could have hit.

He just needed to swim back to the surface.

Just swim up.

He swam.

And swam.

And swam.

Please.

Please don't take away up.

He couldn't hold his breath anymore.

Sharp knives filled his lungs.

Until he didn't feel the pain anymore.

No cold water.

He felt nothing.

reddit.com
u/QueenOfDarknes5 — 3 months ago

Johnny's Walk

It was a day like any other. Johnny had eaten dinner with his family and friends. It was quite a lively group. But it was now time for Johnny's walk. 

He had made it a habit a long time ago to walk half a mile away from his home, sit on his favourite bench, listen to the birds, and then walk home again after a while. Normally, his kids played video games during that time, and his wife read a book or even wrote some short stories herself. On especially happy days, she would read her stories to him.

Today was also a happy day, but much louder, with the laughter of his friends echoing through his house and garden. It would probably still be loud when Johnny returned. Some friends wanted him to stay and drink another round with them, but he insisted on walking. After all, his wife liked him to stay physically active, and he wanted to hear the birds.

Another friend asked him if he didn't want to take his cane with him. But Johnny declined. He had walked the path behind his house hundreds, if not thousands, of times. He knew the number of steps, the smell of the trees, the sound of the birds, and the feeling of the ground beneath his feet. He didn't need his cane to see.

He gave his wife a kiss and walked away. One thousand and seventy-nine steps - give or take a few - and he would be at his bench. Only a gentle breeze blew that day, and he could already hear sporadic birds chirping only a few hundred steps away from his loud house. At seven hundred and sixty-five steps, he should feel a gentle descent beneath his feet. A few steps more. One step more, and he felt a slight incline.

Johnny was confused. He knew exactly that he had walked his normal route, and his bench, roughly 300 steps away, was in a peaceful valley. He walked a few steps farther, and the incline became steeper. 

That wasn't right!

He rationalised that maybe the drinks he had shared with his friends were a little too strong, or he was getting a little too old and had simply gone in the wrong direction right behind his house.

That was probably the reason, and the only thing he needed to do was walk straight back. He would hear his friends and family again after a few hundred steps. It would be impossible to get lost.

He turned around and started walking again. The sand path beneath his feet was completely even. He felt his heart beating in his neck. He walked faster.

And the path began to rise again.

He stood still and tried to make sense of his situation. He walked uphill in one direction, turned around, and walked uphill again. The question, "How?" didn't leave his mind. He tried to listen to his surroundings for more clues about his whereabouts. But no birds were chirping, and no rustling of trees could be heard in the wind. Fear crawled up his stomach and stole his breath.

No, he must have made an error. He had accidentally made a full turn instead of a half turn. That had to be it. The only logical explanation.

He carefully and slowly turned around 180 degrees to the best of his estimation. Now the path had to go downhill.

Two steps, and he was already going uphill again.

No.

He took two more steps, and the path still rose.

He turned around.

And the same thing happened.

He turned around again.

The path still rose.

He stood motionless, trying to make sense of his impossible situation.

These assholes! Johnny screamed in his mind. Someone drugged me! That's why none of my senses seem to work.

He sorted his thoughts again and tried to remember how many turns he had made.

He would just go in the direction he thought his house would be, and his wife would see him and help him. And even if he went in the wrong direction, there would be houses at the end of the path. Someone would notice him.

He walked. The path rose with every step, and the wind grew stronger and louder, but no bird, tree, or man-made sound could be heard.

Two thousand steps, and nothing changed. Johnny was in tears and stopped.

Should he stay in place now and wait until someone came looking for him?

He could at least check the sides of the path. He turned to his left and took one step, a second step, a third step, his normal path wasn't this wide, and on the fourth step, his left foot touched grass.

Johnny sighed in relief.

Until he got a strange feeling again.

It felt wrong, but he couldn't explain why.

He squatted down to touch the grass.

It was moist.

After two full days of sunshine and no rain, there shouldn't have been any moisture.

He pulled his right foot forward, went down on his knees, and felt around with his hands.

Everything was wet.

He stood up.

Both feet on the wet grass. Was the sand path also wet? he wondered, not wanting to think about the possibility of being lost.

He turned toward the path, walked forward...

And stepped onto wet grass again.

And again.

And again.

The wind blew even harder and carried a salty smell.

But he didn't care about that at the moment. He cared about the path and the impossible hill he had climbed.

He ran in a spiral, but all he felt was the damned grass. No path. No hill. Just a plain, wide, wet field.

Until his foot sank into water.

His leg was knee-deep, and it would have sunk farther if he hadn't steadied himself on the grass with his other leg and both arms.

He pulled his leg back onto land. He rolled onto his back and laughed a frustrated laugh.

The salty smell!

The sea.

Hundreds of miles away from his home.

The last time he had been soaked in salt water was two years ago, when he had gone on vacation with his family. His heart felt as though it wanted to tear itself apart at the thought of them. Will they ever know what happened? He didn't even know what was happening.

Would they search for him?

Are they already searching?

How long has he been walking?

He gathered all his strength and stood up.

Doing nothing wouldn't help. Right?

He carefully walked along the edge of the land, feeling ahead with his foot.

Grass.

Grass.

Water.

Grass.

Water.

Grass.

Grass.

He wished he had brought his cane.

He tried to make a mental map of this place. But all it told him was that he was on a small, round island.

He made a second circuit.

His island had shrunk.

A third.

It had become even smaller.

Defeated, he walked to what should be the middle of his patch of grass and sat down.

This can't happen.

If this can't happen, then he should just wait until everything was fine again.

And he waited.

His body grew cold from the strengthening wind and the moisture his clothes had absorbed.

But he waited.

His hands rested on the ground.

Until he felt a chunk of earth fall away beneath one of them into the water.

He felt around with his hands.

All around him, the sea crept closer.

Soon there would be nothing left to sit on.

And he would swim.

He can swim.

So why shouldn't he try?

He stood up and took off his clothes.

He would swim as far as he could and float on his back when he became exhausted.

He stepped down and slowly slid into the cold water.

He took a deep breath.

And was struck by a large wave.

His body and head were completely underwater.

Luckily, there wasn't an island behind him anymore that he could have hit.

He just needed to swim back to the surface.

Just swim up.

He swam.

And swam.

And swam.

Please.

Please don't take away up.

He couldn't hold his breath anymore.

Sharp knives filled his lungs.

Until he didn't feel the pain anymore.

No cold water.

He felt nothing.

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u/QueenOfDarknes5 — 3 months ago

Johnny's Walk

It was a day like any other. Johnny had eaten dinner with his family and friends. It was quite a lively group. But it was now time for Johnny's walk.

He had made it a habit a long time ago to walk half a mile away from his home, sit on his favourite bench, listen to the birds, and then walk home again after a while. Normally, his kids played video games during that time, and his wife read a book or even wrote some short stories herself. On especially happy days, she would read her stories to him.

Today was also a happy day, but much louder, with the laughter of his friends echoing through his house and garden. It would probably still be loud when Johnny returned. Some friends wanted him to stay and drink another round with them, but he insisted on walking. After all, his wife liked him to stay physically active, and he wanted to hear the birds.

Another friend asked him if he didn't want to take his cane with him. But Johnny declined. He had walked the path behind his house hundreds, if not thousands, of times. He knew the number of steps, the smell of the trees, the sound of the birds, and the feeling of the ground beneath his feet. He didn't need his cane to see.

He gave his wife a kiss and walked away. One thousand and seventy-nine steps - give or take a few - and he would be at his bench. Only a gentle breeze blew that day, and he could already hear sporadic birds chirping only a few hundred steps away from his loud house. At seven hundred and sixty-five steps, he should feel a gentle descent beneath his feet. A few steps more. One step more, and he felt a slight incline.

Johnny was confused. He knew exactly that he had walked his normal route, and his bench, roughly 300 steps away, was in a peaceful valley. He walked a few steps farther, and the incline became steeper.

That wasn't right!

He rationalised that maybe the drinks he had shared with his friends were a little too strong, or he was getting a little too old and had simply gone in the wrong direction right behind his house.

That was probably the reason, and the only thing he needed to do was walk straight back. He would hear his friends and family again after a few hundred steps. It would be impossible to get lost.

He turned around and started walking again. The sand path beneath his feet was completely even. He felt his heart beating in his neck. He walked faster.

And the path began to rise again.

He stood still and tried to make sense of his situation. He walked uphill in one direction, turned around, and walked uphill again. The question, "How?" didn't leave his mind. He tried to listen to his surroundings for more clues about his whereabouts. But no birds were chirping, and no rustling of trees could be heard in the wind. Fear crawled up his stomach and stole his breath.

No, he must have made an error. He had accidentally made a full turn instead of a half turn. That had to be it. The only logical explanation.

He carefully and slowly turned around 180 degrees to the best of his estimation. Now the path had to go downhill.

Two steps, and he was already going uphill again.

No.

He took two more steps, and the path still rose.

He turned around.

And the same thing happened.

He turned around again.

The path still rose.

He stood motionless, trying to make sense of his impossible situation.

These assholes! Johnny screamed in his mind. Someone drugged me! That's why none of my senses seem to work.

He sorted his thoughts again and tried to remember how many turns he had made.

He would just go in the direction he thought his house would be, and his wife would see him and help him. And even if he went in the wrong direction, there would be houses at the end of the path. Someone would notice him.

He walked. The path rose with every step, and the wind grew stronger and louder, but no bird, tree, or man-made sound could be heard.

Two thousand steps, and nothing changed. Johnny was in tears and stopped.

Should he stay in place now and wait until someone came looking for him?

He could at least check the sides of the path. He turned to his left and took one step, a second step, a third step, his normal path wasn't this wide, and on the fourth step, his left foot touched grass.

Johnny sighed in relief.

Until he got a strange feeling again.

It felt wrong, but he couldn't explain why.

He squatted down to touch the grass.

It was moist.

After two full days of sunshine and no rain, there shouldn't have been any moisture. He pulled his right foot forward, went down on his knees, and felt around with his hands.

Everything was wet.

He stood up. Both feet on the wet grass. Was the sand path also wet? he wondered, not wanting to think about the possibility of being lost.

He turned toward the path, walked forward...

And stepped onto wet grass again.

And again.

And again.

The wind blew even harder and carried a salty smell.

But he didn't care about that at the moment. He cared about the path and the impossible hill he had climbed.

He ran in a spiral, but all he felt was the damned grass. No path. No hill. Just a plain, wide, wet field.

Until his foot sank into water.

His leg was knee-deep, and it would have sunk farther if he hadn't steadied himself on the grass with his other leg and both arms.

He pulled his leg back onto land.

He rolled onto his back and laughed a frustrated laugh.

The salty smell!

The sea.

Hundreds of miles away from his home.

The last time he had been soaked in salt water was two years ago, when he had gone on vacation with his family.

His heart felt as though it wanted to tear itself apart at the thought of them.

Will they ever know what happened?

He didn't even know what was happening.

Would they search for me?

Are they already searching?

How long has he been walking?

He gathered all his strength and stood up.

Doing nothing wouldn't help.

Right?

He carefully walked along the edge of the land, feeling ahead with his foot.

Grass.

Grass.

Water.

Grass.

Water.

Grass.

Grass.

He wished he had brought his cane.

He tried to make a mental map of this place.

But all it told him was that he was on a small, round island.

He made a second circuit.

His island had shrunk.

A third.

It had become even smaller.

Defeated, he walked to what should be the middle of his patch of grass and sat down.

This can't happen.

If this can't happen, then he should just wait until everything was fine again.

And he waited.

His body grew cold from the strengthening wind and the moisture his clothes had absorbed.

But he waited.

His hands rested on the ground.

Until he felt a chunk of earth fall away beneath one of them into the water.

He felt around with his hands.

All around him, the sea crept closer.

Soon there would be nothing left to sit on.

And he would swim.

He can swim.

So why shouldn't he try?

He stood up and took off his clothes.

He would swim as far as he could and float on his back when he became exhausted.

He stepped down and slowly slid into the cold water.

He took a deep breath.

And was struck by a large wave.

His body and head were completely underwater.

Luckily, there wasn't an island behind him anymore that he could have hit.

He just needed to swim back to the surface.

Just swim up.

He swam.

And swam.

And swam.

Please.

Please don't take away up.

He couldn't hold his breath anymore.

Sharp knives filled his lungs.

Until he didn't feel the pain anymore.

No cold water.

He felt nothing.

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u/QueenOfDarknes5 — 3 months ago
▲ 17 r/MangaDE

Manga zu verkaufen wegen Umzug

Eine Freundin von mir zieht um und ich hab ihr angeboten einige ihrer Manga hier reinzustellen falls Interesse besteht.

Wichtig: Selbstabholung Vorpommern-Greifswald (Versand ist ihr zu stressig)

Einzelbände:

- siehe Bild.

Reihen:

- Demon Slayer 1-8.

- Magi Labyrinth of Magic 1-6.

- Vampire Knight 1-5.

- Platinum End 1-14.

- Dawn of Arcana 1-13.

- What a Wonderful World 1-2.

- Magus of the Library 1-5.

- Spice and Wolf 1-3.

- Citrus 1-2.

- Short Cake Cake 1-5.

- Otomen 1-3.

- Alice in Murderland 1-2.

- Prophecy 1-3.

- Dem Himmel entgegen 1-3.

Pro Band 3€, außer Vampire Knight 1 und Cheeky Vampire 1, die nur 1€.

u/QueenOfDarknes5 — 3 months ago
▲ 26 r/MangaDE

Review Freitag: "Black Bullet" (unvollendet)

Titel: “Black Bullet”

Romanvorlage: Shiden Kanzaki

Mangazeichnungen: Hon Morino

Charakterdesign: Saki Ukai

Genre: Action, Science-Fiction, Drama, Horror

Altersempfehlung: Ab 14 Jahren

Verlag: Tokyopop

Erscheinungsdatum: 2013 (Japan) / 2015 (Deutschland)

Bände erschienen: 4 (unvollendet)

Erscheinungsbild:

Die Cover sind farbenfroh gestaltet und zeigen die wichtigsten Figuren der jeweiligen Bände in verschiedenen Szenarien. Trotz der kräftigen Farben wirken sie durch den schwarzen Tokyopop-Rand und den großen weißen Schriftzug einheitlich. Die Buchrücken bilden ebenfalls ein stimmiges Gesamtbild durch den typischen Aufbau: Verlag, Titel, Charakterbild und Bandnummer.

Zeichnungen:

Die Zeichnungen sind sauber und detailreich. Besonders in den Actionszenen kommen Dynamik und Geschwindigkeit gut zur Geltung. Die Charakterdesigns orientieren sich stark an den Light Novels und wechseln gekonnt zwischen ruhigen Momenten und brutalen Kampfszenen.

Plot:

In der nahen Zukunft des Jahres 2021 [ ;) ] vernichtet ein Virus [ :( ], das Menschen in Gastrea, riesige, auf Tieren basierende Monster verwandelt, fast die gesamte Menschheit. Nur wenige können sich in geschützte Städte retten.

Im Jahr 2031 kämpfen der 16-jährige Rentaro und seine zehnjährige Partnerin Enju als Mitglieder einer Sicherheitsorganisation gegen die Monster.

Als ein mysteriöser Mann mit einer Maske auftaucht, liegt die Sicherheit der Menschheit plötzlich in Rentaros Händen.

Themen:

Im ersten Handlungsbogen geht es vor allem um Diskriminierung. Einige spezielle Mädchen werden aufgrund der Umstände ihrer Geburt häufig schon als Babys getötet. Überlebende werden gehasst und müssen entweder in Slums leben oder werden als Waffen eingesetzt.

Später kommen außerdem Korruption in der Politik und gesellschaftliche Apathie als Themen hinzu.

Charaktere:

Rentaro Satomi - Der Hauptcharakter und menschliche Sicherheitangestellter (“Promoter”) der Tendo-Sicherheits-Agentur.

Enju Aihara - Rentaros „Initiatorin“ mit übermenschlichen Fähigkeiten.

Kisara Tendo - Leiterin der Tendo-Sicherheits-Agentur und Rentaros Kindheitsfreundin.

Kagetane Hiruko - Ein mysteriöser Mann mit Maske, der sich Rentaro immer wieder in den Weg stellt.

Lieblingscharakter:

Rentaro - Er hat großartige Actionszenen und ist ein mitfühlender Junge, der sich wünscht, dass die diskriminierten Kinder ein normales Leben führen können. Wer könnte ihn nicht mögen?

Lieblingspanel:

Rentaro und der Maskenmann treffen mehrmals aufeinander. Hier mag ich die simple Komposition, beide bekommen einen coolen Oneliner und der Regen sorgt für eine großartige Atmosphäre.

Schwachpunkt:

Die Lolis. Warum?! Enju nervt mit ihrem Verlobten-Gerede und es gibt sogar Pantyshots von Zehnjährigen. Gerade weil der Manga zeigen möchte, dass die diskriminierten Mädchen trotz ihrer Herkunft ganz normale Kinder sind, wirkt diese Sexualisierung völlig fehl am Platz.

Positiv ist immerhin, dass sie vergleichsweise selten vorkommt und Rentaro Enjus Annäherungsversuche nicht erwidert (das mindeste!). Trotzdem musste ich einen Kuss zwischen einer Zehnjährigen und einem Sechzehnjährigen sehen. -_-

Weirdness-Faktor:

🦆🦆☆☆☆ (2/5)

Pantyshots von Kindern.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️☆☆ (3/5)

Unnötige Sexualisierung beiseite, ist Black Bullet ein guter Manga. Band 4 besteht fast nur aus Action und macht richtig Spaß. Auch die Popkultur-Referenzen lockern die Geschichte immer wieder auf. Besonders kreativ fand ich die unterschiedlichen Tierarten, auf denen die Gastrea basieren, und die Fähigkeiten, die sich daraus ergeben.

Leider umfassen die vier Mangabände nur die erste Light Novel und enden dann. Wer mehr von der Geschichte erleben möchte, muss zum Anime (2014) oder zu den Light Novels (2011) greifen. Der Anime adaptiert die ersten vier Light Novels. Die Romanreihe selbst umfasst sieben Bände, wurde jedoch mitten in einem Handlungsbogen abgebrochen. Band 6 bildet dabei den Abschluss der letzten vollständig erzählten Arc.

Und noch zum Schluss: Band 2 meiner Mangaauflage hat einen Produktionsfehler. Die Seiten 61 und 64 wurden beim Druck nicht richtig voneinander getrennt. Das macht es zwar schwer zu lesen, aber ist auch ziemlich lustig. :>

u/QueenOfDarknes5 — 3 months ago
▲ 21 r/MangaDE

Review Freitag: "Beyond Evil" (unvollendet)

Titel: Beyond Evil

Mangaka: Zeichnungen: Ogino; Story: Miura

Genre: Action, Drama, Mystery, Thriller

Altersempfehlung: Ab 14 Jahren

Verlag: KAZÉ Manga

Erscheinungsdatum: 2014 (Japan) / 2017 (Deutschland)

Bände erschienen: 4 (unvollendet)

Erscheinungsbild:

Die Bände entsprechen dem typischen Softcover-Design mit dem Verlagslogo am oberen Rand des Buchrückens, dem Titel in der Mitte und dem Gesicht eines Charakters im unteren Bereich. Die Cover zeigen jeweils eine wichtige Figur vor schwarzem Hintergrund. Besonders auffällig sind die schwarzen Augen mit ihren leuchtenden Irisen.

Alles in allem ein schlichtes, aber stimmiges Design, das mir persönlich gut gefällt.

Zeichnungen:

Die Zeichnungen sind sauber und detailreich. Unterschiedliche Personen lassen sich problemlos anhand ihrer Gesichter und Kleidung unterscheiden. Wichtige Charaktere besitzen einen hohen Wiedererkennungswert und sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Lediglich die Kampfchoreografien fallen teilweise etwas kurz aus.

Plot:

Der Schüler Kota Terajima arbeitet aufgrund eines Vertrags für den übermenschlichen Viktor. Dieser handelt mit der Lebenszeit von Menschen und schickt Kota hauptsächlich los, um die Konkurrenz in seinem Territorium auszuschalten.

Mit jedem Auftrag erwachen in Kota weitere übermenschliche Kräfte und er entfernt sich immer mehr von seinem bisherigen Leben.

Themen:

Der Handel mit Lebenszeit ist auffällig eine Kritik am System, das die Armen in Sachen Gesundheit und Wohnraum benachteiligt und ganze Wirtschaftszweige existieren, um ihre Situation noch weiter ausnutzen; sei es Glücksspiel, religiöse Kulte oder Kredithaie.

Kota versucht mit seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn dagegen anzukämpfen, ist jedoch selbst an seine Situation gebunden. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, dass selbst mächtige Personen an die Grenzen ihrer eigenen Freiheit stoßen.

Zum Schluss spielt auch das Thema Selbstakzeptanz eine wichtige Rolle.

Charaktere:

Viktor - Ein mysteriöser Mann mit enormem Einfluss und übernatürlichen Fähigkeiten.

Kota Terajima - Ein Schüler mit starkem Gerechtigkeitssinn und einem Händchen fürs Kämpfen.

Prince - Der wilde Teil von Kotas Persönlichkeit, der für einige der humorvollsten Momente sorgt.

Lukian - Ein ehemaliger Verbündeter Viktors und nun dessen Rivale, der es auf Kota abgesehen hat.

Tatsuya - Ein Medium, das von Viktor entdeckt wurde und ihn sowie Kota bei verschiedenen Fällen unterstützt.

Lieblingscharakter:

Viktor - Ein manipulatives Arschloch vom Feinsten. Sein Design ist großartig und es macht einfach Spaß zu verfolgen, wie seine Pläne nach und nach aufgehen.

Lieblingspanel:

Seit 1980 heißt es immer “Hier ist JOHNNY!”. Viktor dreht den Spieß um und überrascht Johnny-Boy.

Schwachpunkt:

Die Reihe ist unvollendet und somit bleiben viele Fragen offen.

Vielleicht wären manche Punkte später noch erklärt worden, allerdings findet sich Kota meiner Meinung nach etwas zu schnell in seinem neuen Leben zurecht. Auch löst er sich ungewöhnlich schnell von seinem bisherigen menschlichen Umfeld.

Weirdness-Faktor:

☆☆☆☆☆ (0/5)

Lässt sich problemlos in der Bahn oder auf der Arbeit lesen. Nicht seltsamer als ein gewöhnlicher Actionfilm oder Thriller.

Bewertung

⭐️⭐️⭐️☆☆ (3/5)

Einer der Manga wo es mich am meisten stört, dass er unvollendet geblieben ist.

Charaktere, Designs und die einzelnen Fälle haben genau meinen Geschmack getroffen. Leider endet die Geschichte, bevor sie ihr volles Potenzial entfalten kann. Wäre die Reihe abgeschlossen worden, hätte sie gut das Zeug zu einer deutlich höheren Bewertung gehabt.

u/QueenOfDarknes5 — 4 months ago
▲ 17 r/MangaDE

Review Freitag: "Attack on Titan"

Titel: Attack on Titan

Mangaka: Hajime Isayama

Genre: Action, Drama, Mystery, Dark Fantasy

Altersempfehlung: Ab 16 Jahren

Verlag: Carlsen Manga

Erscheinungsdatum: 2009 (Japan) / 2014 (Deutschland)

Bände erschienen: 34 (abgeschlossen)

​

Erscheinungsbild:

Die Bände besitzen ein durchgehend schwarzes Design am Buchrücken mit dem markanten Schriftzug im mittleren Bereich und dem Gesicht eines Charakters im oberen Bereich. Die Cover zeigen wichtige Figuren und Titanen, die durch Posen, Perspektiven und Schattierungen großartig in Szene gesetzt werden.

Auf den Rückseiten sind ebenfalls wichtige Figuren abgebildet, wobei sich die Gruppenzusammenstellung je nach Verlauf der Geschichte verändert.

Ich persönlich besitze die Schuber-Ausgaben. Die Illustrationen auf den Schubern bestehen aus großformatigen Schwarz-Weiß-Motiven mit roten “Akzenten”. Sie sehen gut aus und lohnen sich vor allem für größere Fans der Serie.

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Zeichnungen:

Die Zeichnungen sind dynamisch und passen hervorragend zur gezeigten Action. Horrorszenen wirken düster und bedrohlich, während ruhigere Szenen genug Details bieten, um die Welt glaubwürdig zu gestalten.

Manche Leser würden den Stil vermutlich nicht als allzu sauber oder technisch perfekt bezeichnen. Dafür besitzt er einen hohen Wiedererkennungswert und transportiert die Atmosphäre der Geschichte hervorragend. Künstlerisch und erzählerisch funktionieren die Zeichnungen ausgezeichnet.

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Plot:

Seit über hundert Jahren lebt die Menschheit hinter gewaltigen Mauern, um sich vor menschenfressenden Titanen zu schützen. Als diese Mauern eines Tages plötzlich nicht mehr den erhofften Schutz bieten, leiden die Menschen sowohl unter dem direkten Angriff als auch unter den politischen Folgen der Katastrophe.

Der junge Eren Jäger und seine Freunde entschließen sich deshalb, dem Aufklärungstrupp beizutreten. Dort treffen sie auf zahlreiche Gefahren. Diese kommen sowohl von außerhalb der Mauern als auch von innerhalb der menschlichen Gesellschaft.

Mit jeder Enthüllung werden die Fragen größer und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen immer stärker.

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Themen:

Krieg und Gewalt, Diskriminierung, Opferbereitschaft sowie der Kreislauf aus Hass und Vergeltung stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Über allem schwebt dabei das menschliche Verlangen nach Freiheit.

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Charaktere:

Eren Jäger - Ein impulsiver Junge, dessen Wunsch nach Freiheit die Geschichte antreibt.

Mikasa Ackermann - Eine der stärksten Kämpferinnen der Menschheit und Erens engste Vertraute.

Armin Arlert - Der Stratege der Gruppe. Körperlich schwach, geistig jedoch einer der wichtigsten Charaktere der Reihe.

Levi Ackermann - Der stärkste Soldat der Menschheit und Fanliebling aus gutem Grund.

Erwin Smith - Kommandant des Aufklärungstrupps und einer der faszinierendsten Charaktere des gesamten Mangas.

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Lieblingscharakter:

Dot Pixis - Der Kommandant der Mauergarnison behält selbst in den aussichtslosesten Situationen einen kühlen Kopf. Vielleicht fällt ihm das durch die Glatze auch einfach leichter.

Natürlich konnte ich auch Eren am Anfang der Geschichte gut verstehen und fand ihn dort sehr sympathisch. 

Levi gehört ebenfalls zu meinen Favoriten: Nach außen wirkt er kalt und distanziert, im Inneren ist er jedoch deutlich emotionaler und das zeigt er auch auf leicht unbeholfene Art.

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Lieblingspanel: 

Der größte Horror, der von den Titanen ausgeht: Gefressen innerhalb der Sicherheit des eigenen Hauses. Tatsächlich finde ich die kleineren Titanen furchteinflößender. Sie sind immer noch groß genug, um einen mühelos zu überwältigen, aber nicht so groß, dass man sofort stirbt.

„Der Punkt ist, du lebst, wenn sie anfangen, dich zu fressen.“ - Dr. Alan Grant über Velociraptoren in “Jurassic Park". Passt aber auch gut zu Titanen.  

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Schwachpunkt:

In der Reihe gibt es einen größeren Zeitsprung. Für sich genommen ist das nichts Schlechtes, allerdings verändert sich der Ton der Geschichte und man folgt zunächst einigen neuen Figuren, bevor die Handlung wieder einen direkten Bezug zu den bekannten Charakteren herstellt.

Dieser Wechsel kann einige Leser aus der Geschichte reißen.

Darüber hinaus wird das Ende (bis heute) sehr unterschiedlich aufgenommen.

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Weirdness-Faktor:

🦆☆☆☆☆ (1/5)

Die Titanen sind nackte Riesen, die Menschen fressen.

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Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)

Vom Lesegefühl und Unterhaltungswert gehört “Attack on Titan” zu meinen absoluten Lieblingsmanga. Die Reihe schafft es, einen von der ersten Katastrophe an mitten ins Geschehen zu ziehen und entwickelt sich mit jeder Enthüllung weiter. 

Man sollte die meisten Charaktere auch nicht zu sehr ins Herz schließen. Die Reihe gehört zu den Werken, die mit ihren zahlreichen Todesfällen und ihrer düsteren Atmosphäre u.a. moderne “mainstream” Shonen geprägt haben. Aber es gibt auch genug lustige Szenen zum Auflockern der Stimmung. 

Trotz kleiner Schwächen und eines kontroversen Endes erzählt Hajime Isayama eine der spannendsten Geschichten, die ich in meiner Sammlung habe.

Wer düstere Action mag, sollte “Attack on Titan" eine Chance geben.

u/QueenOfDarknes5 — 4 months ago

Review Freitag: "Ayashimon" unvollendet

Titel: "Ayashimon"

Mangaka: Yuji Kaku

Genre: Action, Comedy, Fantasy

Altersempfehlung: Ab 14 Jahren

Verlag: Crunchyroll Manga

Erscheinungsdatum: 2022 (Japan) / 2023 (Deutschland)

Bände erschienen: 3 (Japan, unvollendet) / 3 (Deutschland, unvollendet)

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Erscheinungsbild:

Die Cover zeigen farbenfrohe Zeichnungen auf einem dunklen Hintergrund. Die wichtigsten Charaktere und Yokai sind dort sehr detailreich zu sehen. Das Ganze erinnert stark an Yuji Kakus vorheriges Werk "Hell's Paradise". Die kräftigen (Neon-) Farben und die Gesamtgestaltung fallen sofort ins Auge.

Die Buchrücken bilden mit ihrer kräftigen farbigen Schrift auf schwarzem Hintergrund ebenfalls eine schöne Einheit.

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Zeichnungen:

Die Zeichnungen sind eine der größten Stärken des Mangas. Die Charaktere sind sehr ausdrucksstark und die Yokai-Designs kreativ und detailliert. Besonders in den Kämpfen merkt man, dass Yuji Kaku bereits Erfahrung mit actionreichen Szenen hatte.

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Plot:

Maruo Kaido hat sein Leben damit verbracht, Manga-Protagonisten nachzuahmen, und seinen Körper trainiert, bis er die Grenzen des Menschenmöglichen überschritten hat. Als er auf die Yokai-Bossin Ulala trifft, gerät er in einen Konflikt zwischen verschiedenen übernatürlichen Verbrechersyndikaten und versucht ihr dabei zu helfen, die Kontrolle über die Unterwelt zu erlangen.

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Themen:

Freundschaft, Loyalität und Zugehörigkeit spielen in der kurzen Zeit, die der Manga lief, die größte Rolle. Außerdem ist die Verbindung zwischen moderner Kriminalität und japanischer Yokai-Folklore interessant.

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Charaktere:

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Maruo Kaido - Ein Muskelprotz, der Shonen-Hauptcharakteren nacheifert und die Intelligenz eines Toastbrots besitzt.

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Ulala - Eine junge Yokai-Bossin, die deutlich gefährlicher ist, als ihr Auftreten zunächst vermuten lässt.

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Ten - Ein „schwacher“ Yokai aus dem ländlichen Bereich, der selbst ein Angsthase ist.

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Doppo Akari - Hauptantagonist der Reihe. Er versucht die Yokai-Yakuzagruppen unter sich zu vereinen und scheut vor Gewalt nicht zurück.

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Lieblingscharakter:

Akira Tamagawa

Ein Hotelmanager, der die besten Interessen seines Hotels und seiner Angestellten im Sinn hat.

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Lieblingspanel:

Riesen Dämonenhündchen :>

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Schwachpunkt:

Der Manga ist unvollendet und das letzte Kapitel endet mit einem Cliffhanger, gerade als die Geschichte richtig Fahrt aufgenommen hatte.

Warum mochten Leser die Serie nicht?

Aus meiner Sicht sind der erste Band und gerade der Hauptcharakter das schwächste Glied der Reihe. Charakterisierungen und der Verlauf der Geschichte wirken dort noch recht flach.

In Band 2 werden einige coole Elemente eingeführt und ab Band 3 machen die Kämpfe und die Interaktionen der Charaktere erst richtig Lust auf mehr.

Leider wohl etwas zu spät.

Vielleicht hatten Leser auch einfach keine Lust auf Yakuza. Idk

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Weirdness-Faktor:

🦆☆☆☆☆ (1/5)

Tanukis Gestaltwandlung geht vom Hodensack aus. (Folklorisch korrekt, macht es aber nicht besser.)

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Bewertung:

⭐️⭐️⭐️☆☆ (3/5)

Ayashimon hat viele gute Ideen und starke Zeichnungen. Leider endet die Reihe genau dann, wenn sie anfängt, ihr volles Potenzial zu zeigen.

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Für Leute, die ihre Yuji Kaku - oder ihre Yokai- / Yakuza-Sammlung aufstocken wollen, kann sich die Reihe lohnen.

Wer jedoch nicht auf einem Cliffhanger sitzen bleiben will, sollte die Hände davon lassen.

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u/QueenOfDarknes5 — 4 months ago
▲ 28 r/MangaDE

Kleiner Juni Haul

- "Mieruko-chan - Die Geister die mich riefen" 11

- "Keine Blumen im Dunkel der Hölle" 03

- "Pandora Hearts" Pearls 05

- "Kagurabachi" 07.

- "Devilman" 05 (Abschlussband)

- "Furcht - Horrorgeschichten aus dem modernen Japan" 06

- "A Suffocatingly Lonely Death" 10

Top Ausbeute diesen Monat 😊

u/QueenOfDarknes5 — 4 months ago