Warum lernen wir nichts daraus? Die absurd lange Liste verspielter Führungen unter Koschinat
Ich habe im Post davor ja schon geschrieben, dass uns ein Spielverlauf wie gegen Saarbrücken gefühlt schon unzählige Male passiert ist. Ich wollte mir mal die Mühe machen und das Ganze schwarz auf weiß darstellen. Es ist absolut absurd, wie regelmäßig uns genau dasselbe Muster auf die Füße fällt (mal ganz abgesehen von den ständigen dummen Elfmetern, ein Wunder, dass wir in Saarbrücken keinen gesehen haben).
Wie soll man bitte daran glauben, dass wir unter Koschinat in Zukunft mal souveräner auftreten, wenn sich diese Statistik wie ein roter Faden durchzieht?
Führungen komplett verspielt oder Punkte abgegeben:
- Saarbrücken – RWE 5:2 (nach 2:0 Führung noch 5 Dinger kassiert)
- RWE – Saarbrücken 1:2 (1:0 Führung abgegeben)
- Cottbus – RWE 5:3 (20 Minuten vor Schluss führen wir 3:1 und verlieren das Ding noch, dadurch am Ende Platz 2 verspielt)
- RWE – Wiesbaden 1:1 (1:0 Führung verspielt)
- 1860 – RWE 1:1 (1:0 Führung in der letzten Minute abgegeben)
- Havelse – RWE 1:1 (1:0 Führung verspielt, weil man sich selbst gegen so einen Gegner nach dem Führungstreffer nur noch hinten reinstellt)
- RWE – 1860 1:1 (1:0 Führung verspielt)
- RWO – RWE 3:2 (1:0 Führung verspielt) * Niederrheinpokal
Spiele mit genau demselben Muster (wo wir uns das Leben unnötig schwer gemacht haben):
- Ulm – RWE 2:3 (am Ende gut gegangen, aber wieder leichtsinnig eine 2:0 Führung verschenkt)
- RWE – Ulm 3:2 (zwar gewonnen, aber nach 2:0 Führung den 2:2 Ausgleich kassiert gegen eine damals unterirdische Mannschaft)
- RWE – Schweinfurt 2:1 (1:0 gemacht, kurz danach direkt wieder einen Elfer verursacht und selbst gegen das Schlusslicht noch zittern zu müssen)
- Wiesbaden – RWE 3:4 (3:1 geführt, das 3:3 kassiert und am Ende mit Ach und Krach noch irgendwie gewonnen)
Plus Extra:
Hansa Rostock – RWE 3:2 (nach dem zwischenzeitlichen 2:2 Ausgleich trotzdem noch verloren)
Das ist doch kein Zufall mehr. Jedes Mal dasselbe Schema: Wir gehen in Führung, stellen das Fußballspielen ein, ziehen uns meilenweit zurück und beten, dass es gut geht.