u/StandardAltruistic59

Ablehnung der Kompressionsversorgung nach Widerspruch – was würdet ihr jetzt tun? (Lipolymphödem Stadium 2)

Hallo zusammen, ich hoffe, jemand von euch kann mir vielleicht weiterhelfen, weil ich gerade wirklich nicht mehr weiß, wie ich weiter vorgehen soll.
Bei mir wurde Mitte Januar durch meine Physiotherapeutin erstmals der Verdacht auf ein Lipödem geäußert. Ich habe daraufhin Anfang Februar direkt einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht, der mir Kompression verordnet hat. Diese wurde von meiner Krankenkasse allerdings abgelehnt.
Durch eine dringliche Überweisung habe ich dann relativ schnell einen Termin bei einem Lymphologen bekommen. Dort wurde die Diagnose Lipolymphödem Stadium 2 gestellt und ich habe erneut eine Verordnung für eine Kompressionsstrumpfhose bekommen. Diese habe ich Anfang März über das Sanitätshaus bei der Krankenkasse eingereicht.
Auch diese Verordnung wurde abgelehnt. Ich habe daraufhin fristgerecht Widerspruch eingelegt. Die Kommunikation mit der Krankenkasse war dabei leider ziemlich schwierig: Wir standen vorher schon per E-Mail in Kontakt und ausgerechnet kurz vor Ablauf der Widerspruchsfrist wurde mir mitgeteilt, dass mein Widerspruch per E-Mail angeblich nicht gültig sei und zwingend per Post erfolgen müsse. Gleichzeitig wurde ich darauf hingewiesen, auf die Frist zu achten, obwohl der Postweg zu diesem Zeitpunkt sehr knapp geworden wäre und die zuständige Filiale vor Ort geschlossen war.
Nach einem Telefonat und viel Ärger wurde mir dann glücklicherweise eine Fristverlängerung zugesichert, sodass ich den Widerspruch nochmal korrekt einreichen konnte. Danach bekam ich die Info, dass der Fall nochmal extern geprüft wird.
Jetzt habe ich aber erneut eine Ablehnung bekommen, der Widerspruch wurde zurückgewiesen.
Ich habe ein Lipolymphödem Stadium 2, starke Schmerzen und bin aktuell arbeitsunfähig. Ich bekomme zwar Lymphdrainage, aber ich habe ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass es ausreichend hilft. Ich quäle mich im Alltag sehr und bin mittlerweile einfach nur noch verzweifelt und wütend, weil ich das Gefühl habe, dass ich trotz ärztlicher Verordnung und Diagnose gegen eine Wand laufe.
Was wäre jetzt euer nächster Schritt?
Direkt Klage beim Sozialgericht einreichen?
Noch einmal mit dem Arzt/der Ärztin sprechen und weitere Unterlagen sammeln?
Gibt es bestimmte Dinge, die ich unbedingt beachten sollte?
Hat jemand von euch schon eine ähnliche Situation mit der Krankenkasse durchgemacht und kann berichten, wie es weiterging?
Danke euch schon mal ❤️

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u/StandardAltruistic59 — 11 days ago