weitere Behandlung nach Bauch- und Gebärmutterspiegelung
Hallo zusammen,
das ist mein erster Post hier.. ich versuche mich kurz zu fassen :-)
Wir sind jetzt seit ca. 1,5 Jahren in Behandlung für unseren Kinderwunsch.
Ich habe PMOs (früher PCOs). Das Spermiogramm meines Mannes ist unauffällig.
Wir haben mit Clomifen zur Follikelstimulierung angefangen und wenn der Follikel entsprechend groß genug war per Spritze den Eisprung ausgelöst. Nach, ich glaube, 5 Zyklen sind wir auf Letrozol umgestiegen. Bei beiden Medikamenten war die Follikelreifung mal besser mal schlechter...
Nach nun 9 stimulierten Zyklen hatte ich eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung. Es wurde eine chronische Endometritis festgestellt, dagegen habe ich jetzt schon 15 Tage Antibiotika genommen. Außerdem wurden Verwachsungen gefunden, konnten aber direkt gelöst werden. Die Eileiter waren durchgängig, sind aber noch mal gespült worden. Meine Gebärmutter ist T-förmiger als sie sein sollte. Aber lt. Arzt nicht behandlungsbedürftig.
Gestern ging nun mein erster Zyklus nach der Spiegelung los und morgen habe ich einen Ultraschalltermin bei meiner Gynäkologin.
Ich bin recht nervös, weil ich noch nicht weiß wie es weiter geht. Ob wir jetzt noch mal mit Letrozol stimulieren, weil da unten jetzt einmal "aufgeräumt " wurde 😅 oder ob man schon den nächsten Schritt geht?
Ich glaube ich hab mittlerweile wirklich den Punkt erreicht wo Optimismus sehr schwer fällt 🥲 es ist so kräftezehrend und mir fällt es so schwer nicht alles zu zerdenken und mir die Schuld zu geben... ich würde so gerne einfach Vertrauen können, auf meinen Körper, auf die Ärztin, die ja mit Sicherheit weiß was sie tut... aber das fällt mir nach der ganzen Zeit so so schwer 🫣
Hat zufällig jemand ähnliche Erfahrungen? Oder einfach noch Tipps?
Falls nicht, tat auch schon gut sich das einfach mal von der Seele zu schreiben!