Bin gerade bisschen am Ende
Hallo in die Runde,
Ich bin f(18) und gerade im ersten Ausbildungsjahr zur Schäferin. Ich bin geboren in Sachsen, arbeite aber in Niedersachsen. Die Berufsschule ist in Halle, weshalb ich mindestens aller 3 Wochen bei mir in der Heimatstadt bin. Ich hatte über den Winter eine leichte depressive Episode, was sich aber nach nicht so langer Zeit wieder gelegt hat. Jetzt, seit etwa Ende März, ist die depressive Episode zurück, und das stärker denn je. Ich war jetzt für 4 Wochen krank geschrieben, aber ich bin immer noch da wo ich vor 4 Wochen war. Ich komme direkt zum Punkt: ich spiele mit dem Gedanken meine Ausbildung abzubrechen weil ich mich gerade nicht mehr irgendwann als Schäferin arbeiten sehe. Ich hab schon mit mehreren Personen über meine aktuellen Gedankengänge geredet aber irgendwie werden mir sehr oft Vorwürfe gemacht: so eine Ausbildungsstelle/Chef wirst du nie wieder finden, du wirst das bereuen, du wirst nie wieder eine so gute Bezahlung finden...
Ich bin gerade einfach nur mies in der Zwickmühle. Ich weiß nicht was ich tun soll. Mein Kopf ist leer aber irgendwie auch nicht, ich kann gerade gar keine Entscheidungen treffen weil logisch denken irgendwie nicht existent ist. Ich liebe die Arbeit mit den Schafen eigentlich, aber da wir eine Hüteschäferei sind muss ich einen Hund ausbilden, was zusätzlich Stress bereitet. Außerdem bin ich dort drüber ganz alleine, mein Freund wohnt auch in Sachsen. Ich brauche 6 Stunden zu ihm und ich bin jemand, der sehr viel Zuneigung braucht. Zusätzlich muss ich meinen Führerschein machen, und wir wissen alle das es finanziell schwierig zu stemmen ist.
Ich weiß nicht ob das alles vielleicht auch nur ganz banale Dinge sind und ich fühl mich extrem mies weil ich mir denke, dass jeder da durch muss und ich mich nicht so anstellen sollte. Aber ich weiß, wenn ich die 3 Jahre Ausbildung durchziehen, Lande ich wieder in der Psychiatrie und da hab ich ganz ehrlich nicht so Bock drauf (Obviously lol).