ratgeber lesen und psychotherapie gleichzeit
hallo!
ich habe eine diagnostizierte Angststörung und die ist aktuell sehr ausgeprägt, panikattacken, unruhe, etc.
ich hatte den tollen einfall, mir von einer buchhandlung ein paar ratgeber über angst mitzunehmen, mit tipps und erfahrungsberichten. (meine therapeutin war drei wochen auf reha und es ging mir wirklich schlecht.)
und ich dachte mir dabei, "meine therapeutin wird so stolz sein, dass ich mich so reinknie in meine besserung und wirklich an mir arbeite", oder so ähnlich.
heute hatte ich wieder einen therapietermin und ich erzählte ihr das auch. sie war ENTSETZT. sie meinte, ich soll mich nur auf ihre unterlagen verlassen, denn sie kann die bücher ja nicht auf ihre professionalität oder wissenschaftlichkeit prüfen. da war sie echt enttäuscht von mir.
kennt so eine situation jemand? oder was haltet ihr davon?
ich hab mich noch mehrmals entschuldigt und sie hat es dann auch eingesehen, dass ich eigentlich nur aus der not heraus handelte.