Verspäteter merch
Ist es normal dass ich seit 3 Wochen auf mein Poster und die Sticker warte oder sollte ich mir Sorgen machen?
Was sagt ihr meine Gurken 🥒
Ist es normal dass ich seit 3 Wochen auf mein Poster und die Sticker warte oder sollte ich mir Sorgen machen?
Was sagt ihr meine Gurken 🥒
Es soll einfach 2027 eine echte Fnaf Filiale (das Ganze wird permanent also kein Pop up)in Amerika geben obwohl scott Cothown anfänglich meinte das es das nicht geben wird. Was ist eure Meinung zum ganzen
(Diese Geschichte ist frei erfunden)
Hallo mutige Wanderer,
die es zu diesem Post geschafft haben, ich möchte euch von meinen Erfahrungen an einem Ort der zeitlosen Unendlichkeit erzählen.
Doch gebt Acht und lest schnell, es könnte auf dem Weg zu euch sein:)
Es war ein normaler Morgen in meiner Kleinstadt, an dem ich aufstand, mir die Zähne putzte und Frühstück machte.
Gerade als ich aus dem Haus gehen wollte, klingelte ein Wecker irgendwo im Obergeschoss meines stereotypischen amerikanischen Hauses.
Ich legte meine Tasche auf den Boden und ging die Treppe hoch und den Flur zu meinem Zimmer entlang. Schlagartig fühlte sich das Licht gelber und die Pastelltöne meiner Einrichtung greller an.
Ich schritt durch meine Zimmertür dem klingelnden Störenfried entgegen und schlagartig war die Luft wärmer, meine Augen schärfer und die Einrichtung die meines alten Kinderzimmers.
Ich sah mich um und erkannte, dass etwas gewaltig faul war, doch es war zu spät. Der eben noch keine Ruhe gebende Wecker stoppte sein sich immer weiter aufbauschendes Getöse abrupt.
Ich sah ungläubig aus dem Fenster und fand mich in einer sich ewig wiederholenden Kleinstadt-Nachbarschaft mit in bunt matten Tönen gestrichenen, klassischen amerikanischen Kleinfamilienhäusern wieder.
Wartet, ich glaube, ich höre wieder seine Schritte, wie es mich sucht.
Doch hier, im damals selbstgebauten Geheimschrank, findet es mich nicht.
Egal, zurück zu den Ereignissen von vor einem Monat.
Also, als ich nun aus dem Fenster schaute, sah ich aus dem Augenwinkel mein Spiegelbild und drehte mich erschrocken zur Seite, um mein 12 jähriges Ich im Spiegel zu entdecken.
Ich schritt näher zum Spiegel, doch ich hatte mich nicht getäuscht. Ich war 20 Jahre jünger geworden, aber mein Geist blieb der eines 32 jährigen Kleinstadt-Anwalts.
Ich rannte durch den nun so veränderten Flur herunter in die Küche, durch den Geruch von Pancakes und gebratenem Speck angelockt, ja, wie magisch angezogen.
Es war niemand in der Küche, aber ein Teller, Besteck und eine Pfanne mit den eben genannten Leckereien standen wie nur für mich auf dem Tisch.
Ich schlang trotz meines erst eben beendeten Frühstücks alles hungrig in mich rein.
Dann einer mir seltsam vertrauten Melodie ins Wohnzimmer folgend, entdeckte ich einen Röhrenfernseher mit meinem damaligem Lieblings-Cartoon.
Plötzlich verließ mich der Wunsch, zurück nach Hause zu gehen, denn war dies nicht auch mein Zuhause?
Ich setze mich auf die weiche Ledercouch und schaute bis zum Abend Cartoons.
Aber als ich müde wurde, ging ich hoch und rollte mich, so wie ich war, auf dem Bett zusammen.
Ich begann, diese Routine tagelang zu wiederholen, denn jeden Morgen gab es mein Lieblingsessen und wann immer ich hungrig war, erschien eine Pizza im Ofen.
So lebte ich 2 oder 3 Wochen dahin, keinen Gedanken an meine Kollegen, meine Arbeit oder meine Nachbarn verschwendend.
Doch je länger ich blieb, desto jünger fühlte sich mein Geist an.
Als ich eines Tages einem Impuls folgend vor die Tür trat und die warme Spätsommerluft einatmete, schoss es wie ein Blitz durch meinen Körper und schlagartig wurde mir die verstörende Situation wieder bewusst. Ich wollte nach Hause und rannte, von der Panik über die Möglichkeit des erneuten Verlusts meines klaren Verstandes getrieben die Straße entlang in Richtung Sonne, bis mir der Atem ausging.
Ich betrat ein Haus einfach auf eine Reise zurück hoffend, doch wurde von der identischen Einrichtung und Atmosphäre begrüßt.
Da hörte ich eine Melodie und sah einen Eiswagen in der nächsten Häuserreihe durch die Dämmerung fahren.
Ich verspürte Angst davor, von wem oder was diesen Wagen fuhr, gefunden zu werden.
Da erinnerte ich mich an meinen kleinen geheimen Lese-Schrank, den ich, als ich 6 war, zusammen mit meinem Vater in die Hinterwand meines Schrankes gebaut hatte.
Ich rannte die identische Treppe hoch durch den so vertrauten und doch unbekannten Flur in mein Zimmer und öffnete den Schrank.
Ich hatte Recht. Hinter der Rückwand verbarg sich ein mit Decken, Snacks und Lampen ausgestattetes Kämmerlein.
Ich verschloss den Schrank hinter mir und kletterte in mein Versteck.
Ich zog die Hinterwand an ihren Platz und war in dem nun doch irgendwie engen Raum im Dunklen allein.
Ich schaltete ein Lampe an und fühlte mich schlagartig älter.
Ich fasste mir an das Kinn und freute mich über die wiedergekehrten Bartstoppeln.
Hoffnungsvoll griff ich in meine Hosentasche und fand mein Handy mit 100 Prozent Akku wieder zurück.
Mein Glück wurde vom Knarzen der Treppe unterbrochen, und mir wurde klar, dass ich die Eingangstür offen gelassen hatte.
Mein Herz schlug schneller, doch zum Glück hatte es mich noch nicht gefunden, da es anscheinend nichts von meinem Versteck wusste.
Und nun sind wir in der Gegenwart angekommen, wo ich hier sitze und meine Erlebnisse in ein Büchlein kritzele.
Also wenn jemand das hier findet, folgt keinem vertrautem Geräusch aus alter Zeit, ignoriert jeden Geruch der Kindheit und lasst es euch niemals finden…
Wartet, ich glaube es kratzt wieder an den Wänden.
Ich höre ein Flüstern. Was ist das nur?
„Hallo, ich weeeiiiss du bist hiiiiieeer. Komm raus wo iiimmerr du steckst.“
KNARR
„Oh was ist das denn für ein hübscher Schrank? Koooommt da etwaaa Lichtttt aus den Fugen?“
Oh nein, schnell, schließt den Post, es hat hat mich gefundfjkfkfmmf……!?..!:‘