

Bitte sowas wie FAIRTIQ einführen
Als Vorarlbergerin in Wien, bzw. mittlerweile manchmal eher Wienerin in Vorarlberg, genieße ich derzeit wieder die Fairtiq App in Vorarlberg.
Swippen und beim Ein- und Aussteigen macht sie nicht besonders. Sondern die nachträgliche Berechnung des günstigsten Tarifs in den letzten 24 Stunden. Und vor allem: Rabatte ab der 4. Fahrt innerhalb eines Monats. Beginnend bei 5% bei der 4. Fahrt im Monat bis hin zu 30%. Zuzüglich Gruppenrabatten ab 3 Personen.
Ich finde sie einfach nur super. Ich wünsche mir, dass man das in Wien auch umsetzt.
https://www.vmobil.at/de/bus-bahn/unsere-vmobil-apps/fairtiq-die-einfachste-fahrkarte
Edit, Rabatte: "Fünf Prozent Rabatt auf Fahrten gibt es bereits ab dem vierten aktiven Tag im Monat, ab dem achten Tag sind es schon zehn Prozent und 30 Prozent Rabatt gibt es ab dem 12. Tag."
Wien, bitte nachmachen
In Vorarlberg gibt's FAIRTIQ, eine App: Wenn du Ein- oder aussteigst, wischt du. Die App berechnet selbstständig innerhalb eines 24 Stunden Zeitraumes selbstständig den günstigsten Tarif. Dh wenn du 6 mal Einzelfahrten in einer Gemeinde hast, bucht die App selbstständig im Nachhinein auf ein günstigeres Tagesticket um.
Weiters: Gruppenrabatte ab 3 Personen.
Und, mein Highlight: man kriegt Rabatte. Umso mehr, je mehr man öffentlich fährt. Ab der 4. Fahrt im Monat 5%. Bis zu 30%.
Mehr Motivation umzusteigen, gibt's nicht. Nachmachen, Wien!!!
Fiebertraum: Wie kann man die Politik dazu bringen, endlich was gegen die Hitze zu machen?
Ich bin gestern aufgewacht und bin dann ausversehen an einer Heizung angekommen. Dachte, sie wäre an. Bis ich festgestellt habe, dass meine ganze Wohnung jetzt schon so aufgeheizt ist, dass jeder einzelne Gegenstand in der Nacht / Früh, wenn es noch "kühler" ist, Wärme abgibt. Derweilen startet die Hitzewelle erst.
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Mir ist einfach ein Rätsel wie die Politik die Dringlichkeit der Hitzeproblematik negieren kann. In zehn oder 20 Jahren wird es hier noch einmal fünf Grad mehr haben. Das betrifft nicht nur die Lebensqualität und mitunter das Leben der Einwohner ganz unmittelbar (Kranke, Ältere, Kinder, ...). Sondern tatsächlich auch mittelbar, denn die Stadt lebt auch von Tourismus, und der wird langfristig im Sommer abnehmen.
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Fast schon aus Notwehr schaffen sich immer mehr Leute Klimaanlagen an. Die allerdings den öffentlichen Raum aufheizen. Je mehr Klimaanlagen, umso mehr. Dh der für uns wichtige öffentliche Raum, der gemütliche Schanigarten am Eck oder am Markt wird heißer. Noch ist es so, dass man sich da trifft. Aber wir wird es, wenn absehbar notgedrungen in 10-20 Jahren Klimaanlagen endgültig freigegeben werden und aus jedem dritten Fenster Heißluft strömt? Dann wird sich das ändern und alle sitzen vereinzelt in ihren kühlen Wohnungen, einfach, weil es nicht mehr anders geht.
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Das einzige, was die Lebensqualität und die Lebensart erhalten kann, sind SOFORTIGE Maßnahmen zur Beschattung und Kühlung auf öffentlichem Raum in unbekannten Ausmaß. Am besten durchgängige Fassadenbegründung. Parkplätze aufreißen, kleine Wälder pflanzen. Und Beschattung durch das Spannen von Segeln über den Straßen. Wenn man will, fällt einem da sicher eine taugliche Lösung ein.
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Nur: Wie die Politik davon überzeugen. Ich lebe im Volkertviertel. Der neue Platz wird gut. Aber das ist viel zu wenig. Wie die Politik davon überzeugen, dass es Milliardeninvestitionen benötigt? Ich seh schwarz.
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