
Zwei Jura Studenten sind der Meinung, dass sich im Studium dringend etwas ändern muss. Sie kritisieren die extreme Prüfungsvorbereitung, den immensen Druck und die unrealistischen Anforderungen. Sie betonen, dass gute Juristen nicht entstehen, indem man möglichst viele Studenten vorher kaputtmacht
Studenten kritisieren das Jurastudium trotz herausragender Examensergebnisse. Sie berichten von intensiver Vorbereitung über anderthalb Jahre hinweg, mit täglich bis zu 13 Stunden Lernen. Trotzdem hatten sie starke Versagensängste und mussten mit dem enormen Druck umgehen. Ein Student klagte erfolgreich gegen eine Klausurbewertung. Die harte Benotung im ersten Staatsexamen wird deutlich, da rund 30 Prozent der Teilnehmer durchfielen. Die Studierenden empfehlen, früh mit Probeklausuren zu beginnen, betonen aber auch die Notwendigkeit einer soliden Basis vor intensivem Üben. Es wird diskutiert, ob Lerngruppen hilfreich sind.