
▲ 21 r/chernobyl
Ich war dort. Ich weiß nicht, wer bei den technischen Details recht hat. Ich weiß nur, was ich gesehen und durchlebt habe. Die Strahlung war real. Die Angst war real. Und wir haben einfach unseren Job gemacht.
Ich bin ein ehemaliger Tschernobyl-Liquidator. Ich arbeitete in den ersten Wochen nach der Katastrophe im Mai 1986 in der Zone. Jahrzehntelang sprach ich nie über das, was ich dort sah und erlebte. Jetzt habe ich beschlossen, meine vollständige Geschichte auf Medium zu veröffentlichen.
In meinem Bericht beschreibe ich:
- Wie ich mobilisiert und nach Tschernobyl geschickt wurde
- Wie das Leben in der 30-Kilometer-Sperrzone war
- Meine Begegnungen mit Radioaktivität und kontaminierten Geräten
- Die Stimmung unter den Arbeitern
- Was man uns sagte – und was man uns nicht sagte
Ich teile dies, weil persönliche Zeugnisse wie meines verschwinden. Wir Liquidatoren werden älter, und nur wenige von uns sind noch übrig. Ich möchte, dass die Menschen wissen, was wirklich geschah.
Meine vollständige Geschichte hier (kostenlos lesbar): https://medium.com/@s33333_20132/mai-1986-erinnerungen-eines-feuerwehrmannes-aus-tschernobyl-27201bdfb153
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**Ein kurzer Auszug aus meiner Geschichte:**
Am 25. Mai 1986 wurde ich geschickt, um Wasser aus den Kellern des Transporttunnels der Reaktoren 3 und 4 abzupumpen. Die Strahlenbelastung am Eingang betrug 50 Röntgen pro Stunde. Man sagte uns, wir hätten 15 Minuten Zeit, um die Aufgabe zu erledigen. Mein Team arbeitete 45 Minuten. Die Pumpe überhitzte und blockierte. Wir überlebten. Meine Dosis für diesen Tag wurde mit 11,5 Röntgen aufgezeichnet, aber die tatsächliche Dosis war viel höher.
Dies ist nur eine Episode. Die vollständige Geschichte ist viel länger und detaillierter. Ich schrieb alles auf, damit die Menschen nicht vergessen, was wirklich geschah.
u/sedova58 — 1 day ago