Die Solarthermie, die Gasheizung, (die Legionellen) und ich
Hallo zusammen! Ich bin mit meinem KI-Latein ein bisschen am Ende und hoffe, dass mir hier die Profis weiterhelfen können.
Wir wohnen in einer gemieteten 2014er Doppelhaushälfte mit Gasheizung und Solarthermieanlage auf dem Ost-Dach. Letztere funktioniert nach mehreren Reparaturversuchen durch den Heizungsbauer nun auch endlich zuverlässig und ich stelle mir nun die Frage, wie man die Warmwasserbereitung am Kessel (Viesmann Vitodens) so einstellt, dass man die Sonne am sinnvollsten Ausnutzt, möglichst wenig Komfort-Einbußen hat und gleichzeitig seine Familie nicht durch Legionellen in Gefahr bringt.
Nach ein bisschen hin und her mit Gemini habe ich im Moment folgende Konfiguration:
- Die Solarthermie liefert bis zu 90 Grad heißes Wasser (hat der Heizungsmensch so eingestellt), im Moment schafft sie es an einem sonnigen Vormittag wie heute, das Wasser im Tank auf 55 - 60°C zu erwärmen
- Wegen der Ost-Ausrichtung kommt warmes Wasser vom Dach nur bis ca. 13:00 Uhr.
- Die Therme habe ich auf eine Soll-Temperatur von 50°C eingestellt, die sie in der Zeit zwischen 18:30 und 20:00 Uhr erreichen soll
- Die Zirkulationspumpe läuft zwischen 7:00 und 9:00 Uhr sowie zwischen 16:00 und 20:00 Uhr
Soweit ich das überblicken kann, läuft es bisher ganz gut. Allerdings waren die letzten Vormittage auch super sonnig. Zusätzlich hab ich ein bisschen Legionellen-Paranoia, da liest und hört man ja echt alles mögliche. Das letzte was will ist meine Familie in Gefahr zu bringen, weil ich 5€ im Monat an Gaskosten sparen wollte.
Was denkt ihr? Verbesserungsvorschläge?