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Chūnibyō – Wenn der Main Character Mode nie endet

In Japan gibt es ein wunderbares Wort für ein ganz bestimmtes psychologisches und popkulturelles Phänomen: Chūnibyō (中二病), wörtlich ungefähr "Krankheit der zweiten Mittelschulklasse". Der Begriff geht auf den Radiomoderator Hikaru Ijuin zurück und beschreibt Jugendliche, die plötzlich glauben, irgendwie besonderer, tiefer oder geheimnisvoller zu sein als alle anderen.

Das äußert sich typischerweise in Aussagen wie:

  • "Die anderen verstehen mich einfach nicht."
  • "Ich habe Zugang zu verborgenen Wahrheiten."
  • "Irgendetwas Großes ist meine Bestimmung."
  • "Diese Zufälle können kein Zufall sein."

Kurz gesagt: Der Teenager entdeckt gleichzeitig Nietzsche, Mythologie und seine eigene Wichtigkeit.

Ursprung und popkulturelle Adaption

Das Phänomen wurde in Japan so ikonisch, dass ganze Anime- und Manga-Serien darauf aufbauen, etwa Love, Chunibyo & Other Delusions oder teilweise auch Death Note, wo der Übergang zwischen genialer Selbsterhöhung und dramatischem Welterklärungsmodus fließend wird. Besonders beliebt ist dabei die Figur des Jugendlichen, der glaubt, Zeichen des Schicksals zu empfangen, verborgene Muster zu erkennen oder als Einziger "das System" zu durchschauen.

Psychologie der Chūnibyō

Das eigentlich Interessante an der Chūnibyō ist aber die Psychologie. Es geht weniger um echte Wahnvorstellungen als um eine Mischung aus:

  • narzisstischer Selbstaufwertung,
  • intensiver Mustererkennung,
  • Sinnsuche in einem sonst sinnarmen, durchschnittlichen Leben,
  • und performativem Rollenspiel.

Der Betroffene erlebt sich nicht einfach als normale Person mit Steuer-ID und Abfallkalender mit Mülltrennungsvorschriften, sondern eher als Art Hauptfigur in einer unsichtbaren Erzählung. Plötzlich werden Vögel zu Botschaftern, Zufälle zu Hinweisen und der Besuch eines Schreins zur kosmischen Questline.

Chūnibyō als Übergangsphänomen

Psychologisch ist das faszinierend, weil Chūnibyō oft eine Art Übergangsphänomen darstellt: Jugendliche experimentieren mit Identität, Besonderheit und Weltdeutung. Die meisten wachsen irgendwann daraus heraus. Andere dagegen professionalisieren es einfach und starten einen YouTube-Kanal.

Chūnibyō bei Youtubern

Besonders spannend wird es, wenn sich Chūnibyō mit japanischer Spiritualität, Internet-Subkulturen und verschwörungsideologischer Mustererkennung verbindet. Dann entsteht eine Persönlichkeit, die gleichzeitig bescheiden und auserwählt wirken möchte. Jemand, der ständig betont:

>"Ich sage nicht, dass ich besondere Fähigkeiten habe… aber der Meister fragt sich schon, woher ich das alles weiß."

Oder:

>"Ich glaube ja nicht an Zeichen. Aber seit Monaten schreien mich dieselben Raben jeden Tag an."

Das Schöne an der Chūnibyō ist, dass es in Japan meist liebevoll betrachtet wird. Man lacht darüber, weil fast jeder diese Phase in irgendeiner Form kennt: das Gefühl, dass das eigene Leben vielleicht doch ein Anime ist und man nur noch auf die Aktivierung der verborgenen Kräfte wartet. Meistens geht die Phase schnell vorbei, man findet sich mit seinem Durchschnittsleben ab und alles ist gut.

Problematisch wird es nur, wenn der Hauptcharakter-Modus nie wieder deaktiviert wird.

Dann sitzt irgendwann ein erwachsener Mann im Livestream und erklärt, dass er auserwählt sei, dass wir im Computerspiel leben und Staaten Konstrukte geheimer Hintergrundmächte sind, um uns zu versklaven, man aber erst die versteckten Prämissen verstehen müsse, um all das zu durchschauen - während draußen ein Kranich an der Müllstation nach Futter sucht und bedeutungsvoll in die Ferne blickt.

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u/satsuki_waseda_2020 — 2 days ago

Mit Japan-Youtuber Kevin Capito auf der Spur von REICHSBÜRGERN: Wir ENTLARVEN den VATIKAN!!!

Kevin Capito vom faszinierendsten und erfolgreichsten deutschsprachigen Japan-Youtube-Kanal NihonGo (eigentlich "NihonGoo") schockte letzthin sein datenschutzaffines Publikum mit der Aussage:

>Die Daten von jedem liegen beim Vatikan! (...) "Der Vatikan betreibt das größte Serverzentrum der Welt?" Ja... man fragt sich warum.

Das klingt auf den ersten Blick mysteriös und auf den zweiten wie Schwurbelei.

Man muss das aber alles im Kontext sehen. Muss man wissen.

Doch eigentlich ist der Vatikan für Kevin eine gute Sache! Wenn nicht die bösen "Kanaaniten" wären:

>Die Kanaaniten haben alles umgedreht. Die haben das Gute ins Schlechte praktisch gespiegelt. Unsere ganze Welt heutzutage ist wie gespiegelt. Und das Christentum, was sich dann auch in Rom etabliert hat und im Vatikan, das war eigentlich gedacht als Bollwerk gegen die Kanaaniten, gegen die dunklen Kräfte, denn die ursprünglichen Christen, und ich meine hier wirklich die ursprünglichen Christen, das waren die Gotttreuen, das waren die Shem, die Jafet, ja, das waren die, die wirklich auch eine Moral hatten, die das reine Herz in sich getragen haben. Und es gab viele Päpste, die sich auch wirklich gegen die Kanaaniten gewährt haben. Aber die Kanaaniten haben versucht immer Rum, den Vatikan und eben auch das Papsttum zu infiltrieren. Und dann gab es immer Päpste, die ganz besonders blutrünstig auch waren und viele, viele Menschen umgebracht haben. Das waren in der Regel diese kanaitischen [so!] Kräfte, die dann wieder stärker geworden sind.

Wir haben verstanden, der Vatikan ist umkämpft! Aber weiter, jetzt geht es um die Kinder:

>Man muss das so betrachten, dass es dort immer einen Kampf zwischen diesen beiden Kräften gab und es gute Abschnitte gab und schlechte Abschnitte. Und jetzt kann man mal darüber nachdenken und philosophieren. Diese, ich sag mal, sind ja mittlerweile nicht mehr neuesten, aber diese ganzen Kinderschändungsvorfälle in der katholischen Kirche, wo ja auch der Vatikan mit drin hängt. Man kann sich jetzt wohl vorstellen, nachdem ihr das gehört habt, wer dafür verantwortlich war und wer versucht bewusst auch heute in Europa noch das Christentum zu zerstören.

Aber warum hat der Vatikan denn nun unsere Daten? Ja, das sagt der Kevin nicht so direkt. Aber wer selbstständig denkt und recherchiert, der kann schon fündig werden. Und wir sind fündig geworden! Und wir nennen die Quelle!

In einem Buch mit dem Titel "Überblick Recht" und dem vertrauenserweckenden Untertitel "Märchenstunde mit Valerie". Die Quelle ist natürlich total geheim. So geheim (lies: abwegig), dass wir sie nicht verlinken können, obwohl sie frei im Internet abrufbar ist. Einfach zu gefährlich... Wir zitieren hier von Seite 11:

>Seit 1914 befindet die Welt sich im Krieg. Aus den Staatsangehörigen wurden Kriegsteilnehmer und die Staaten wandelten sich (gut 30 Jahre später) zu Nationen der United Nations, einem Treuhandkonstrukt des Vatikan. Alle Nationen der Erde sind registriert als Glaubensvereine des Vatikan (siehe Codex Juris Canonici - Can. 312 – 320), die ohne den Segen ihres Prinzipals keinen Atemzug machen. „Die päpstlichen Gesetze verpflichten jedermann.“ [Bened. XIV., De Syn, Syllabus Prop 28, 29,44].
Diese Glaubensvereine firmieren als Handelskonzerne im Krieg (DUNS-Nummern bei Dun&Bradstreet) und erfüllen den einzigen Zweck ihres Piratenrechts: das Geld (die Lebensenergie) der Menschen in die Taschen der Eliten „umzuwenden“ (= to attorn), was die Hauptaufgabe eines Anwalts (Attorney) ist. Der einzige Zweck eines Gerichts wiederum ist es, Konten zu verrechnen!

War da nicht noch was? Hätte nicht Kevin seine Vorfahren bis 1914 nachweisen müssen, um einen deutschen Staatsbürgerschaftsnachweis zu bekomme? Das kann kein Zufall sein!

Aber zurück zum Thema - jetzt ist ja alles klar: Der Vatikan ist Treuhänder der UN und alle Nationen sind Glaubensvereine des Vatikan! Und weil Nationen Handelskonzerne und die "Staatsangehörigen" ihr Eigentum sind, sind wir im Vatikan registriert. Logisch. Muss man wissen.

Aber wie macht man sowas? Wie macht man Menschen zum Eigentum, wie versklavt man sie unter dem Deckmantel, Staatsbürger eines Landes zu sein? Ganz einfach: Man unterscheidet, wie unser Kevin auch, zwischen Mensch und Person! Die total geheime Quelle sagt dazu:

>Piratentrick 17: nur ein Mensch kann Menschenrechte beanspruchen. Ergo schafft man die Menschen mittels der Person ab, damit n i e m a n d mehr existiert, der diese Menschenrechte beanspruchen könnte. […] Switcht der Verfassungsstaat im deutschen Landrecht in ein Kriegskonsortium des Vatikan, dann muss man die Staatsangehörigen mitnehmen und diese zu Firmenangestellten umdeklarieren.

Trick 17, also! Und zwar, so entnehmen wir der "Märchenstunde mit Valerie", alles ganz korrekt mittels Admiralitätsrecht:

>Das Landrecht wurde sozusagen mit Meerwasser geflutet und das Piratenrecht (Seerecht - Admirality Law) übernahm die irdische Kontrolle. Weil im Krieg alle Rechte ruhen, gewinnen vor ihren Kriegsgerichten seither nur noch die Privilegierten dieses Krieges, also die Banken und deren Erfüllungsgehilfen, um das Privatvermögen „der Ungläubigen“ in die Kriegskassen zu „attornieren“ bzw. umzuleiten. Das Seerecht ist die weltliche Blaupause des kanonischen Kirchenrechts des Vatikan.

Und jetzt ratet mal, was das Grundgesetz laut unserem Kevin ist.

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Genau! Admiralitätsrecht. Und zwar zu 100%!

Und wer ist Schuld? Das sagt die "Märchenstunde":

>Die Römische Kirche hat die Dreifache Krone (CROWN CORPORATION) in die Welt gebracht:
- VATIKAN, SANTA SEDE, HEILIGER STUHL (Religiöses Zentrum)
- CITY OF LONDON (Bankenzentrum) [1215 hat König Johann Ohneland dem Vatikan England zum Ablass seiner Sünden geschenkt!].
- WASHINGTON DC: (Militärzentrum) [im Besitz von England bzw. Vatikan].

Interessant! Die City of London... Hat Kevin Capito dazu nicht auch schon einmal recherchiert?

>Das ist schon klar, aber z.B. die City of London. Ich habe da mal ein bisschen recherchiert und ich habe im Internet nicht so wirklich gefunden, da wird da steht dann immer ja die City of London, die ist die ist aber die gehört zu England oder Großbritannien oder was weiß ich was, aber soweit ich weiß ist die City of London ein komplett abgeschnittener Teil. Also die haben ein komplett anderes Gesetz praktisch. Also die sind komplett abgespalten. Das ist wie so ein Stadtstaat und die machen da ihr Ding, ne? Und äh deswegen, ja, kann die Queen auch nicht vorne herangehen. Aber das ist im Internet nicht immer so öffentlich. Und das gleiche hast du in Amerika. In Amerika gibt's auch einen einen Ort, äh der komplett in ein anderen Gerichtbarkeit steht als die USA an sich. Und es gibt diese Orte auf der Welt, ne, die dann eben noch mal anders sind. So, das hängt eben auch mit diesem Hintergrund, wie das dann also wer wer diese Landstriche besitzt oder das sind in der Regel sind das Firmen, ja, sind das Firmen, die ähm wie soll ich sagen, die ähm ja da so ihr eigenes Ding noch mal machen, ne? Und das ist vielleicht interessant zu wissen, vor allem, weil das halt die sind, die eigentlich im Hintergrund die Fäden ziehen.

>Natürlich ist City of London was anderes. Ja, aber es wird im Internet, als ich danach gesucht habe, nicht so beschrieben, wie es ist. Also es ist es ist wirklich verrückt. Ich meine, du musst dir vorstellen, City of London ist einfach ein Distrikt, der voll mit Bänkern ist. Ja, das ist ein einziges Finanz Finanzding, was vollkommen an jeder Gerichtbarkeit vorbeigeht. Ist das nicht crazy? Denkt da mal drüber nach. Ist doch crazy, man. Das ist doch verrückt. Die können machen, was sie wollen da, die unterliegen nur ihren eigenen Regeln und den spirituellen Gesetzen oder bzw. man könnte sagen, sie unterliegen nur den spirituellen Gesetzen und versu, also versteht ihr, das ist das ist crazy, Mann. Das ist das ist keine leichte Kosten, man. Das ist verrückt.

Total verrückt! Ja, Mann!

Und was sind die Konsequenzen? "Märchenstunde mit Valerie" klärt auf:

>Seitdem „gilt“ folgendes: mein Haus gehört mir nicht. Ich miete es über die Grundsteuer von der Öffentlichkeit zurück. Mein Kind gehört mir nicht, seine Lebensarbeitsleistung ist bereits an die Öffentlichkeit verpfändet. Mein Leben gehört mir nicht, weil es dem Vatikan gehört und weil meine Lebensenergie verpfändet ist. Meine Ehefrau ist nicht meine Ehefrau, weil sie der UN gehört. Mein Auto gehört mir nicht. Ich habe lediglich den Nutzungstitel, weil sich meine Leistung damit effektiver ausbeuten lässt... etc.

Aber Rettung ist nah. Die Yamabushi sind schlau und trickreich! Herr Omote erschleicht sich Zugang zu Vatikan, um ihn spirituell zu öffnen. Das erklärt unser Kevin im vertrauenswürdigsten aller Podcasts, nämlich CROPfm, der sich laut Psiram "Themen aus dem Bereich der so genannten "Grenzwissenschaften", Pseudowissenschaft, Ufologie und Alternativmedizin widmet. Auffällig ist die Offenheit gegenüber verschiedensten Verschwörungstheorien." In diesem Podcast sagt er:

>Und da vielleicht als bestes Beispiel mal der Vatikan, ne? Der Vatikan mit dem Petersdom und so, der liegt natürlich auf einem energetisch wichtigen Ort auch wenn Herr Omote jetzt aber hingehen würde und sagen würde: "Ja, Vatikan, ich würde gern zu euch kommen, um meinen Tanz zu machen und den Ort energetisch zu öffnen, dann würden die sagen: "Ja, Moment, mal. Das wollen wir aber nicht. Das können sie woanders machen, weshalb er halt einen eine Art eine Möglichkeit braucht, wie ihr diese Dinge machen kann äh offiziell. Das heißt, er geht hin und sagt: "Ja, hier, ich bin der Entertainment Botschafter und wir würden gerne japanische Kulturprojekt hier im Vatikan machen, ne, mit euch zusammen." Und dann sagen die: "Oh, ja, Kulturprojekt, ja, das ist ja ganz nett. Ja, das können wir eigentlich machen." So und dann macht er seinen Tanz, verkauft das als Kulturprojekt politisch, aber was er da eigentlich macht, ist den Ort zu öffnen.

Schintomagie durch die Hintertür mit einem Yamabushi-Geheimagenten! Dann ist die Welt ja gerettet.

Und wenn ihr mal wieder Fragen über Japan habt? - Dann fragt doch Kevin. Der kennt sich aus und ist eine vertrauenswürdige Quelle!

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u/satsuki_waseda_2020 — 6 days ago

Pastel Tokyo: Einschulungs-Stress auf Japanisch

Für Sanna war die lang ersehnte Einschulung ihrer Tochter in die japanische Grundschule alles andere als ein entspannter Übergang. Während die Zeremonie selbst zwischen kirschblütenhafter Idylle, Nationalhymne und beeindruckender Disziplinierung schwankte, begann danach der wahre Marathon für die Eltern.

Wie immer berichtet Sanna sympathisch und unaufgeregt in ihrem Video diesmal von einem wichtigen Schwellenritual in Japan. Und das ganz ohne Schwurbelei und Clickbait.

Mehr Ausrüstung

Es fällt sofort auf, dass die Materialschlacht in Japan noch mal eine andere Dimension erreicht als in Deutschland üblich. Sanna berichtet von einer Flut an speziellen Ausrüstungsgegenständen, die angeschafft werden mussten:

  • Verschiedene Schuh-Sets (weiße Slipper für drinnen, extra Sportschuhe).
  • Das „Erdbeben-Set“: Eine gepolsterte Schutzhaube, die als Sitzkissen dient, aber im Notfall Leben retten soll.
  • Diverse Stoffbeutel und Lunchmatten, die exakte Maße haben müssen.

Detailliertes Mikromanagement

Was Sanna besonders zusetzte, war das unfassbare Mikromanagement. Während sich in Deutschland Fundecken füllen, gilt in der japanischen Grundschule das Prinzip: Alles, wirklich alles, muss beschriftet sein.

  • Die Sticker-Tortur: Sanna verbrachte Abende damit, winzige Namensaufkleber auf jeden einzelnen Wachsmalstift und sogar auf Rechenblöcke zu kleben.
  • Die „Sets“: Der Alltag wird in strikte Kategorien unterteilt (Montags-Set, tägliches Set), wobei peinlich genau darauf geachtet werden muss, welche Wäsche und welche Hefte an welchem Tag im Rucksack landen.
  • Kommunikations-Bürokratie: Neben Tablets gibt es für den Kontakt zum Lehrer spezielle Mitteilungsmappen und Notizbüchlein, da der direkte Austausch am Schultor kaum möglich ist.

Eine erschöpfte Mutter und der Schatten der PTA

Die erste Woche scheint für Sanna bereits sehr anstrengend gewesen zu sein: neben dem Ausfüllen unzähliger Dokumente, dem organisatorischen Overkill auch noch frühes Aufstehen um 5 Uhr morgens für die Bento-Produktion (Schulkantine noch geschlossen). Hoffentlich bleibt ihr die PTA-Arbeit erspart...

Prädikat: Sehenswert

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u/satsuki_waseda_2020 — 9 days ago

Lass dir einen Finger wachsen und heile dein eigenes Karies - mit der Kraft der Yamabushi!

Mein Lieblingsergebnis von Kevin Capitos Forschungen in Japan ist die Geschichte vom Yamabushi-Mitglied, der sich einen Finger nachwachsen gelassen hat. Das erzählt er in einem seiner Streams.

Jetzt werden bösartige Leute sagen, das der Kevin da nur einen Witz oder nur ein Gedankenexperiment gemacht hat. Oder halt geschwurbelt hat.

Aber nein! Es war genauso! Und sein eigenes Karies hat er auch geheilt!

Wenn ihr es nicht geschafft habt den Stream 8 Minuten zu schauen, könnt ihr euch hier selbst überzeugen:

https://www.youtube.com/watch?v=hXkJgQ1Z2Zk&t=1682s

Damit ist es mündlich überliefert und das ist ja nach Kevin die höchste Stufe der Wahrheit.

Wenn Kevin den Weg der Erleuchtung weitergeht kann er sich vielleicht Haare nachwachsen lassen. Ich bin gespannt.

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u/Apprehensive-Draw805 — 8 days ago

Wie ist es, P*RNODARSTELLERIN in JAPAN zu sein?

Da es hier ja sehr oft um den Kevinaiter, ähnlich Kanaaiter, geht; mal etwas Abwechslung.

Der liebste Schwiegersohn liefert ein top Video ab & stellt ein Individuum mit unglaublich traurigen Augen vor. Dabei stellt unser Tobi wichtige Fragen, wie z.B. ob es denn etwas zu Essen gab.

Die Produktplatzierung der Marke Holy im Video findet bei diesem Thema auch sehr einfühlsam & nachsichtig statt. Manch Schelm mag zu behaupten es sei "gottlos."

youtu.be
u/Hontaryo — 11 days ago

Kevin Capito kritisiert Kevin Capito: Fiese Youtuber und Xer verbreiten Ausländerfeindlichkeit!

In neuesten Video auf dem NihonGo-Kanal mit dem Clickbait-freien Titel "Das PROBLEM mit den Muslimen in Japan" kritisiert unser Kevin Capito die zunehmende Verbreitung von Fehlinformationen in sozialen Medien, insbesondere auf X (ehemals Twitter) und YouTube, also jenen Plattformen, auf denen er selbst aktiv ist. Er ist da also Experte.

Sein zentrales Thema ist die Beobachtung, dass einige Accounts gezielt irreführende Zusammenhänge suggerieren, um Engagement zu erzeugen und damit möglicherweise Geld zu verdienen. Wer macht denn sowas? - Clickbait ist bei Kevin zum Glück kein Thema. Und Profit auch nicht.

Und stellt euch vor: Kevin kritisiert sogar, dass Ausländer oder spezifische Gruppen – in seinem Beispiel häufig Muslime – durch skandalisierende Posts mit negativen Ereignissen in Verbindung gebracht und pauschal herabgewürdigt würden. So einen Sauerei! Wer macht denn sowas?

Ich habe mal ein paar solcher Tweets herausgesucht:

anti-islamischer Tweet auf X

Inhalt etwa: Ein muslimischer Einwanderer aus Pakistan (der inzwischen die japanische Staatsbürgerschaft angenommen hat) sagt: „Ich werde nicht auf eine Beerdigung verzichten.“Es ist erschreckend, dass Japaner so sind. Ich wünschte, es gäbe eine Auflage für Einbürgerungsbewerber, die besagt, dass sie „Japan keine Probleme bereiten“ dürfen.

Inhalt etwa: Eine schwangere Muslimin und ihre Wünsche:„Ich möchte von einer Ärztin untersucht und entbindunden werden.“ „Oh, das ist unmöglich, das geht nicht.“„Warum nicht? Es gibt doch Ärztinnen, oder?“ „Die sind nachts oder im Notfall vielleicht nicht erreichbar.“ „Die kommen doch auch nachts, oder?“ „Gehen Sie nach Hause und entbinden Sie in Ihrem Heimatland, das ist unmöglich.“

Wer teilt denn solche moselmfeindlichen Tweets?

Huch? Ist das etwa der X-Kanal von Kevins Frau?

Ok, Kevin betont, dass es durchaus berechtigte Kritik am Fehlverhalten von Ausländern in Japan gebe – er selbst thematisiere solche Fälle ja auch auf seinem X-Account, um auf Regeln und kulturelle Erwartungen hinzuweisen. Doch zwischen legitimer Kritik und pauschalem Framing ganzer Gruppen bestehe - so erklärt uns der Meister - ein großer Unterschied. Da müssen wir ihm zustimmen.

Wie sieht denn die legitime Kritik des Meisters aus? So (ab 0:39:08):

pauschalisierendes Framing? - Kulturen \"nicht miteinander kompatibel\"

>(Streamer schaut sein eigenes Video:) "Es führt einfach zu Problemen, wenn Ausländer aus anderen Kulturkreisen in Länder wie Japan oder auch Deutschland kommen und dort eben mit einem vollkommen anderen Kulturverständnis äh leben und sich nicht an die Regeln des Landes halten. Und ich denke, das spricht auch nichts gegen, das zu kritisieren oder" - Und wo ist das Problem? Das stimmt. Das stimmt. (Kritikerin im Chat:) "Du hast auch gesagt, klar, es gibt Kurden, die in Japan legal mit dem Visum arbeiten. Das muss fairerweise sagen, aber das ganze auf eine kulturelle Ebene zu bringen ergibt meiner Meinung nach keinen Sinn." Das habe ich nicht auf eine kulturelle Ebene gebracht. Die kulturelle Ebene ist einfach ähm Existenz. Also, das ist ein Fakt. Was ich da sage ist, dass wenn du Kulturen hast, die so verschieden sind, dass sie nicht mit dem nicht miteinander kompatibel sind, dass es Probleme gibt. Z.B. Christentum und Islam ist in der Regel nicht wirklich kompatibel. Die verstehen sich nicht so gut. So, wenn du also in ein Land, in dem Christentum Number One ist und in dem, weiß ich nicht 70% aller Leute Christen sind oder 80% auf einmal ganz viele Muslime reinlässt, dann werden die sich nicht miteinander verstehen.

Na dann, Kevin...

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u/satsuki_waseda_2020 — 13 days ago