Könnte ein offener Brief von Betroffenen das Selbstbestimmungsgesetz kippen?
Mal etwas naiv gedacht...
Bei all den negativen Vorkommnissen mit Liebich und Co. der stark geschwächten Zustimmung von Grünen und SPD Frage ich mich momentan ob wir es für uns nutzen könnte, das SBGG wieder zu kippen und gegen ein stark verbessertes Gesetz ersetzen zu lassen.
Was würde passieren, wenn es einen offenen Brief an die Bundesregierung gäbe, ausschließlich unterzeichnet von Betroffenen selbst?
Ich sehe es aktuell schwierig, durch den Punkt, dass sich diese Menschen dafür defacto zumindest mit dem Namen einmal "outen" müssten. Also noch ist das wohl eher kaum vorstellbar genug unterstützung zu finden.
Ich frage mich nur trotzdem welche Signalwirkung so etwas haben könnte, wenn dieser Brief objektiv strukturiert, mit einer ausreichenden Gegenüberstellung von Fakten und klare Lösungsansätze aufzeigen würde. Könnte man so eventuell die Regierenden zumindest über lang doch dazu animieren, unabhängig von der Hetze seitens diverser AfD Protagonisten bei diesen Thema wieder differenzierter zu sein?