u/21904378

Seriöse PKV-Beratung

Hallo die Damen und Herren der Champagner-Arbeiterklasse,

Ich mache mir - im Hinblick auf die geplante BBMG-Steigerung, Wegfall der kostenlosen Mitversicherung von Ehegatten und allgemeinem Kostendruck der gesetzlichen Krankenversicherungen mal wieder Gedanken in die PKV zu wechseln.
Ich halte das gesamte Konstrukt der PKV zwar für sozialstaatlich völlig daneben, da ich jährlich aber >60T€ Steuern und Sozialabgaben bezahle, die zwischenzeitlich bei weitem nicht mehr in einem gesunden Verhältnis zu den staatlichen Leistungen (von denen man als Gutverdiener/Leistungsträger regelmäßig sogar ausgeschlossen wird!) möchte ich auch nicht mehr Geld als nötig in das System buttern.
Da sich hier vermutlich fast jeder mit dem Thema auseinandergesetzt haben dürfte, möchte ich mal ein paar Fragen in die Runde werfen um ein paar Entscheidungsgrundlagen zu bekommen.

Zu den Eckdaten:
32 Jahre, unverheiratet und (noch) ohne Kinder. Keine Vorerkrankungen.

  1. welche Anlaufstellen gibt es für seriöse PKV-Beratung? Ich scheue Versicherungsvertreter die auf Provisionsbasis arbeiten und würde lieber ein Honorar für die Beratung zahlen.

  2. gibt es Leute hier die (nicht nur aus Bequemlichkeit) in der GKV geblieben sind und wenn ja, warum?

  3. Gibt es über die „Basisabsicherung“ hinaus Zusatzleistungen, die ihr nicht mehr missen wollt?

Falls euch sonst noch Punkte einfallen die einem bei der Entscheidung nicht direkt ins Auge fallen, freue ich mich auch hier über Meinungen und Tips!
Steigende Beiträge im alter sind mir bewusst, auch eventuelle Unterschiede im Zuschuss durch die DRV sind irrelevant, da ich aufgrund meines Berufsstands den Großteil meiner Altersbezüge aus einem Versorgungswerk beziehen werde.

Vorab schonmal vielen lieben Dank für eure Beiträge!

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u/21904378 — 2 days ago