r/spitzenverdiener

Anfang 30, hohes Einkommen, hohe Aktienquote -> Hausbau

Hi zusammen,

ich, Anfang 30, lebe in DE, Brutto 250–350k/Jahr als Angestellte (konstant und relativ sicher), keine zu erwartenden Erbschaften – Vermögen selbst aufgebaut. Komme aus keiner Akademiker- oder Unternehmerfamilie, daher freue ich mich über eure Einschätzung zur Asset Allocation und Finanzierung.

Ziele: Hausbau 2027/28, wahrscheinlich 1 Kind. Habe keinen extrem teuren Lebensstil - recht bodenständig. Lebe mit meinem Partner zusammen (120k Gehalt). Wenn ein Kind kommt, möchte ich die Freiheit haben, mich ggf auch mal rauszunehmen, aber dann wieder zu arbeiten, sobald es eben geht.

Meine Fragen beziehen sich auf meine Asset Allocation und die Notwendigkeit, Geld zu entnehmen, um Eigenkapital für das Haus aufzubringen.

*Zusatz: Arbeite in der Tech Branche, die natürlich volatil ist - allerdings würde ich mein Gehalt/ meine Position aufgrund meiner Qualifikationen/ meines Werdegangs als sicher bezeichnen.

Aktuelle Asset Allocation

  • 80% ETFs: 8:1:1 World/ EM/ Small Caps, derzeit 80% vom Portfolio, in Zukunft dann MSCI ACWI IMI (SPDR)
  • 6% Einzelaktien
  • 11% in Tagesgeld und Geldmarktfonds (1-5 Jahre Zeithorizont)
  • Girokonto/ Notgroschen max 3 Monatsgehälter, 2,5%
  • Immobilien (ausgenommen Eigenheim, hier nur zur Vermietung): aktuell noch 0%, soll aber auf 10% ca

-> Ziel wäre knapp 70-75 % Aktienanteil (statt aktuell 86%) und dafür etwas mehr (10%) in Immobilien.

Derzeit mehr oder weniger "liquides" Vermögen insgesamt: ca. 595k.

Bislang nicht berücksichtigt: Dazu kommen noch hohe Aktienwerte meiner Firma (pre IPO) zum aktuellen Marktwert von knapp 700k, die ich hier nicht berücksichtigt habe. Wichtig zu wissen: Diese können schon heute alle paar Monate liquidiert werden, indem sie an das Unternehmen zurückgehen - oder man wartet auf den Börsengang.

Hausbau 2027/28 & Eigenkapital-Plan

- Wir wollen 2027 ein Haus bauen (Grundstück bereits gekauft)
- Mein EK für den Hausbau: Geplant sind zwischen 250-350k von mir, 100k vom Partner
- Baukosten rund 1.4 - 1.5 M, Rest wird finanziert

Natürlich ist es ein Risiko, aktuell den Großteil im ETF zu haben, das ich für das EK benötige.
Mein Plan:
- älteste ETF Positionen behalten und neue Positionen verkaufen. (geht, weil ich neuere in Scalable Capital und DKB habe)
- Geldmarktfonds auflösen und Tagesgeld nutzen
- 12 Monate lang ca 5000 Euro bei Seite legen - Frage ist aber, worin investieren? (hatte an den MSCI ACWI IMI gedacht)

Meine Fragen an euch

  • Findet ihr die aktuelle AA mit hoher Aktienquote sinnvoll oder zu agressiv?
  • Macht es Sinn, alles bis kurz vor Hausbau z.B. im MSCI ACWI IMI zu lassen?
  • Mein Hausbau-EK-Topf kommt aus ETFs, Geldmarktfonds und laufenden Sparraten. Klassisch heißt es ja: bei festem Entnahmezeitpunkt lieber risikoarm (Tagesgeld usw.), damit ein Crash kurz vor Baubeginn nicht alles ruiniert. Ich möchte aber nicht so eine große Summe ein Jahr lang jetzt einfach auf Tagesgeld parken. Wie würdet ihr in meinem Fall vorgehen?
  • ---> Sparplan in ACWI IMI normal weiterlaufen lassen, aber z.B. einige Monate vor Baubeginn schrittweise in Geldmarkt/Tagesgeld umschichten?
  • ---> Oder schon jetzt einen festen Split: ein Teil der 5k/Monat langfristig in ACWI IMI, ein Teil direkt in Tagesgeld/Geldmarkt als „sicheres Haus-EK“?
  • Wie viel „Aktienrisiko“ würdet ihr dem Hausbau-Topf zumuten, wenn im Hintergrund ein großes RSU-Paket existiert?
  • Wenn man die Aktienquote bzw. das Risiko reduzieren möchte, was wären gute Alternativen für einen kurzen Zeithorizont (wie bei mir, 1 Jahr) - Tagesgeld? Und mit langem Zeithorizont (> 10 J.)?
  • Wie geht ihr vor, um zu entscheiden, ob man A) lieber mehr als EK einbringt oder B) lieber mehr im ETF lässt?
  • Würdet ihr die RSUs schon heute in die AA einrechnen (also de facto noch höhere Aktienquote) und deshalb den liquiden Teil defensiver gestalten, oder ist es sinnvoll, die RSUs zu ignorieren, bis sie wirklich liquide sind?

Ich freue mich über eure Einschätzungen.

Danke!

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u/Suspicious-Loquat509 — 4 hours ago

An unsere GGFs - ab wann Angestellter CEO?

Moin,

ab wann habt ihr euch nen Angestellten Geschäftsführer ins Haus geholt?

Hattet ihr Sorgen/Ängste?
Wie ist das Leben mit einem Partner an Board?

Ab welchem Umsatz/MA Zahl habt ihr den reingeholt?

GaLiGrü

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u/Appropriate-Ship-764 — 7 hours ago
▲ 3.0k r/spitzenverdiener+1 crossposts

Wir nehmen die Bahn komplett aus

Ich arbeite seit ein paar Monaten bei einer Baufirma im Bereich Bahnbau und muss gestehen: wir nehmen die Bahn (InfraGO) total aus. Unsere Preise sind aus der Luft gegriffen und oft ein Vielfaches von den tatsächlichen Kosten. Wenn keine andere Firma zur Verfügung steht weill alle ausgelastet sind kommen auch gut und gerne nochmal 50% Kosten drauf. Bei uns sagt man "Zahlt ja eh die Bahn" und bei der Bahn juckt es auch nicht wirklich weil "zahlt ja eh der Staat über die Subventionen". Dahin gehen die Milliarden, die ohne wirklichen Plan auf das Schienennetz geworfen werden und das ist zumindest einer der Gründe weshalb sich trotz gigantischer Investitionen nicht wirklich etwas verbessert. Mein Steuerzahlerherz blutet jedes mal wenn wir eine Rechnung rausschicken.

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u/AngryT0M4T0 — 1 day ago

Staatliche Eingriffe: Wie sichert Ihr Euer Vermögen?

Alle Konten und Depots in Deutschland oder in der EU - damit ist man Behörden und staatlichen Maßnahmen komplett ausgeliefert.

Behörden können Deine Konten bei deutschen Brokern quasi per Mausklick einfrieren. Sollten zusätzliche Steuern in Deutschland oder Abgaben anstehen, hat der Staat komplette Transparenz, wer noch schnell Vermögen verschoben hat.

Ich überlege daher, welche legalen Möglichkeiten es mit Wohnsitz in Deutschland gibt, Depots außerhalb der EU zu nutzen, um dort ETFs oder Aktien zu halten (buy and hold). Auch wenn der Aufwand für die Steuererklärung in Deutschland steigt, da ja das gesamte Welteinkommen in Deutschland zu versteuern ist.

Bisher habe ich folgende Optionen betrachtet:
Interactive Brokers - macht wenig Sinn, da man als Deutscher Kunde bei Interactive in der EU geführt wird und nicht zu Interactive Brokers Singapore wechseln kann

Broker in der Schweiz - teuer und zusätzliche landesspezifische Abgaben

Broker in Singapur wie Moomoo oder Tiger - grundsätzlich geeignet, aber Risiko über Shareholder durch staatliche Eingriffe aus China, somit für größere Beträge zu riskant.

Was sind Eure Erfahrungen? Wie ist Eure Meinung zu diesem Thema?

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Optimization ideas when ETFs reach FIRE-level

Hi,

Long time lurker here. Great community.

Here's the rough summary of myself and my assets to contextualize questions. Happily married, we have kids. I earn 200k€/year, wife and other family support income bring another 2.5k€ / month. Rental income below.

Regarding assets, we have one rental apartment (~900k€) that brings 2.6k€/month. Our home (~1.3M€). Combined mortgages are ~5.8k€, total debt is 1.1M€ (1.7% and 3.8% Tilgung). We have 120k€ in ETFs and 30k€ in cash. Through other assets we get rental income of 2.8k€.

I have a holding UG that has the shares from a startup I founded (were I work at) and some angel investments. The UG has ~1M€ in it's balance sheet (800k€ in ETFs, 100k€ in money markets and 100k€ on high interest accounts).

Now the changes coming, the UG will very likely receive between 2-5M€ in the next 6-8 months. My salary will grow 25-40% together with this.

From above, total income before this change is ~17.5k€ / month. I have some tax optimization with the rental but performance is not spectacular.

Questions:
- Do I get any tax benefit from converting UG to GmbH? Thinking about the 25% allocation of income from the UG and things like that.

- Should I sell the apartment and buy ETFs whenever I can do so without paying taxes (in ~2 years)?

- I'm employed as full time employee through employer of record. The company is incorporated in EU but not Germany. Is there any way I could hire myself through my holding and optimize taxes that way?

- Is there any tax optimization schemes that would make sense to do in the UG before the additional income lands?

- Any sense in advancing payments in the two mortgages? We have some cash leftover and some bonuses here and there but at such a low interest I always hesitate. It would feel better to not have debt but also invested is doing better.

Thanks in advance for any advice. Happy to share more details. I read you in the comments.

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u/abcdefghi42 — 22 hours ago

Wie Gehalt am besten anlegen?

Hallo zusammen,

auch wenn das wahrscheinlich schon x Mal diskutiert wurde, stelle ich die Frage, weil es mich interessiert.

Zu mir:

- Anfang 30
- Verheiratet
- Aktuell noch ohne Kinder
- Wir wünschen uns perspektivisch 2 oder 3 Kinder
- Promoviert im Bereich AI
- Gerade im Consulting angefangen
- Verdiene aktuell 120k - 150k p.a. (Frau ca 40k)
- Aktuell 40k gespart

Mein Ziel ist es, ein möglichst großes Vermögen aufzubauen. Was würdet ihr mir raten in Bezug auf:

  1. Geldanlage: Wie sollte ich mein Geld am sinnvollsten anlegen? Einfach ETFs? Immobilien?
  2. Karriere: Worauf sollte ich mich fokussieren? Aufstieg im Consulting priorisieren? Lieber in Richtung Startups oder selbst Gründen orientieren?

Ich danke Euch im Voraus für Eure Antworten. Bitte kommt nicht mit „Als promovierter Mensch solltest Du das selbst wissen.“ Danke!

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u/young_electric — 1 day ago

Jobsuche wird ernst

Liebe Champagner-Arbeiterklasse,

Ich komme das erste Mal in die Situation auf dem Arbeitsmarkt nach über 15 Jahren aktiv suchen zu müssen.

Le Cheffe hat mich wohl abgeschrieben.
Firmenzugehörigkeit 15 Jahre (Mittelstand) und dort die Leiter mit viel Fleiß und aktivem bewerben nach oben geklettert (nichts mit Wegbefördern).

Gut - Termin mit HR und Bereichsleitung war, ich kann mir überlegen wo ich im Unternehmen noch was beitragen könnte, oder aufhebungsvertrag.

wo sucht ihr nach neuen Jobs >120.000?

Ich habe indeed, LinkedIn, Xing schon gescannt, aber so wirklich dabei ist dort nichts. (Ja, ich weiß, der Arbeitsmarkt ist grad maximal schlecht). Ich habe zwischendurch mal mit 2 Headhuntern Kontakt (ausgewiesene Executive Research) - schwierig, weil Markt madig. Ein Netzwerk habe ich nicht, da unser Laden maximale Niesche mit 2 Mitbewerbern ist.

Gesucht wird: Management Position im Technologie Stack. Ich habe aktuell knappe 60 direct reports und Linux zieht sieht seit 2007 durch meinen Lebenslauf. Mit AI habe ich fachlich keine Berührungspunkte.

Ganz kurz der Lebenslauf in Stationen (alt->aktuell), scheint ja doch für Tipps benötigt zu werden:

Linux Systemadministrator, Server Techniker / Linux- u. Windows-Systemadministrator, Linux Systemadministrator (2nd/3rd Level), (z)Linux Systemadministrator, Teamleiter Betriebssysteme, Solution Architekt, Technical Lead Infrastruktur, Teamleiter Enterprise Services/Operations, People Lead

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u/Amazing-Locksmith403 — 2 days ago

GKV Gestaltung als GmbH-GF als Alternative zur PKV

Ggf. komme ich nicht in die PKV, daher hier die Vergleichsberechnung auch mit 7k und 2k Gehalt in der GmbH bei GKV

Annahmen
- GmbH-Gewinn vor Geschäftsführer-Gehalt: 150.000 p.a.
- Gesamtsteuerbelastung GmbH (KSt, Soli, GewSt): pauschal 30 %
- Ledig, keine Kirchensteuer
- GKV bei 2.000 ¤ Gehalt: 400 /Monat
- GKV bei 7.000 ¤ Gehalt: 1.450 /Monat
- PKV: 700 ¤ /Monat
- Einkommensteuer überschlägig berechnet

Ergebnis (jährlich)
Variante 1: 2.000 ¤ Gehalt + GKV
- Jahresgehalt: 24.000
- Gewinn nach Steuern in GmbH: 88.200 ¤
- Einkommensteuer: 2.200
- KV/PV: 4.800 ¤
- Netto aus Gehalt: 17.000
- Gesamtvermögen: 105.200
Variante 2: 7.000 ¤ Gehalt + GKV
- Jahresgehalt: 84.000 ¤
- Gewinn nach Steuern in GmbH: 46.200 ¤
- Einkommensteuer: 19.000
- KV/PV: 17.400 ¤
- Netto aus Gehalt: 47.600
- Gesamtvermögen: 93.800
Variante 3: 7.000 ¤ Gehalt + PKV
- Jahresgehalt: 84.000
- Gewinn nach Steuern in GmbH: 46.200 ¤
- Einkommensteuer: 22.300
- PKV: 8.400 ¤
- Netto aus Gehalt: 53.300
- Gesamtvermögen: 99.500

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u/HPD-MR — 2 days ago

Sind eigentlich alle Zeit Abonnenten Geringverdiener?

Oder warum hört der Rechner bei 500k Brutto auf?

Neben dem Ragebait find ich die neuen Reformpläne generell ja wirklich grottenschlecht. Krass dass wir einfach Vermögenssteuer/Erbschaftssteuer einfach gar nicht anfassen und stattdessen fast eh schon nichtexistente Spitzenverdiener noch weiter besteuern. Sehe so langsam keinen Grund mehr weiter in D zu bleiben.

u/alcasa — 2 days ago
▲ 496 r/spitzenverdiener+1 crossposts

Mitarbeiter vertreibt eigene Produkte im Unternehmen

Moin zusammen,

Ich weiß nicht ob es hier reinpasst. Ich denke hier sind viele mit Personalverantwortung und können mich in meiner Entscheidung eventuell bekräftigen.

Ich hab gerade einen neuen Mitarbeiter vor 2 Tagen eingestellt. Am ersten Tag erzählte er mir schon dass er nebenbei Selbstständig sei. Nach meiner Nachfrage was er mache hieß es nur er isg im Bereich"finanzdienstleistungen" und berät Leute wie sie sich fürs Alter vorsorgen etc.

Wir unterhielten uns etwas bis er mich dann fragte ob ich Interesse an solch einer Beratung hätte. An seinem ersten Tag und ich als sein Vorgesetzter.

Am nächsten Tag bekam ich von einer anderen Mirarbeiterin mit, dass er Sie zu einem Beratunsgegspräch gedrängt hat. Sie wollte nicht, er hat sie aber immer wieder drauf angesprochen und gedrängt einen Termin auszumachen mit Ihm und seinem "Teamleiter".

Ich habe jetzt entschieden Ihn sofort zu kündigen.

Frage mich aber auch ob das zu hart ist und ich erstmal ein Personalgespräch führen sollte? Auf der anderen Seite wirkt es wirklich so als würde er nur seine Produkte vertreiben wollen und sieht uns als Aquisequelle.

Da wir sehr viel Kundenkontakt haben, ist es natürlich noch bedenklicher, dass er seine Dienste auch unseren Kunden anbietet.

Außerdem will ich es keinem meiner Mitarbeiter antun auf der Arbeit von solchen Kollegen belästigt zu werden.

Was ist eure Meinung?

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u/WeeAree — 3 days ago

Bundesregierung erhöht Steuern für Spitzenverdiener: 45% ab 250k, 47% ab 280k, Soli bleibt.

Das ist das neueste Armutszeugnis dieser Regierung, das noch mal bekräftigt, dass sich Leistung in Deutschland nicht lohnen darf. An Erben und Kapitalerträge geht man natürlich nicht ran, das könnte ja die alte Wählerschaft vergrätzen.

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u/irish1983 — 4 days ago

Wie kommt man realistisch auf >300.000 € Gewinn/Jahr? Suche Rat von Leuten, die es geschafft haben.

Hallo zusammen,
ich lese hier schon länger mit und wollte jetzt selbst mal eine Frage stellen.

Mein Ziel ist es, irgendwann über 300.000 € Gewinn pro Jahr (Nettoeinkünfte) zu erwirtschaften. Nicht wegen Luxus, Status oder irgendwelchen Sportwagen.
Der eigentliche Grund ist, dass ich meine Eltern finanziell komplett absichern möchte. Sie hatten gesundheitlich viel Pech und ich möchte ihnen irgendwann jede finanzielle Sorge nehmen. Das ist für mich die aller aller größte Motivation.

Ich weiß, dass 300k+ Gewinn kein normales Einkommen mehr sind und dass man so etwas nicht “einfach” erreicht. Deshalb würde mich interessieren:

Was war euer Weg dorthin?

Welche Geschäftsmodelle oder Branchen bieten aus eurer Sicht überhaupt die Möglichkeit, solche Gewinne zu erzielen?

Was würdet ihr heute komplett anders machen, wenn ihr wieder bei null anfangen müsstet?

Welche Fähigkeiten haben euch den größten Hebel gebracht?

Ich bin Anfang meiner Reise und bereit, wirklich extrem viel Arbeit zu investieren. 80-Stunden-Wochen schrecken mich nicht ab, wenn ich auf das richtige Ziel hinarbeite. Bin auch offen für jegliche Branchen und Ideen.

Falls hier jemand bereits dort ist und Lust hat, sich auszutauschen oder sogar gemeinsam etwas aufzubauen, wäre ich ebenfalls offen dafür.
Mir geht es nicht darum, kostenlos Wissen abzugreifen – wenn sich daraus eine Win-win-Situation ergibt, sollen selbstverständlich beide Seiten profitieren.

Mich interessieren vor allem ehrliche Erfahrungen und keine “Werde über Nacht reich”-Geschichten.

Danke euch!

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u/Same-Remove-1934 — 4 days ago

Sales bei LEONI - Erfahrungen?

Jemand Erfahrungen mit Sales-Jobs bei LEONI? Grundsätzlich attraktiv?

Sicherlich ist die Automobilindustrie aktuell risikant, aber dennoch würde es mich mal interessieren.

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u/Due_Apple3934 — 3 days ago

8 Wochen Elternzeit als Führungskraft

Hallo in die Community,

Wie sind grundsätzlich eure Erfahrungen als Führungskraft jenseits der 100 K Gehalt für vier oder acht Wochen in Elternzeit zu gehen.
Positive wie auch negative Erfahrungen können gerne aus allen Blickwinkeln dargelegt werden.

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u/AdorableVariety3205 — 4 days ago

Wegfall Kündigungsschutz für Spitzenverdiener

Die Koalition plant - neben einer Reichensteuer - ab dem 01.01.2027 eine neue Regelung für Spitzenverdiener: Wer mehr als das 1.75-Fache der BBG (zzt. ca. 177.450 Euro p.a.) verdient, soll gegen Abfindung aus dem AV gelöst werden können (S. 4 der Koalitionsergebnisse).

Edit: „Optional“ bezieht sich auf den Arbeitgeber, nicht auf den Arbeitnehmer. Siehe die „analoge“ Regelung in § 25a Abs. 5a KWG i.V.m. § 9 Abs. 1 S. 2 KSchG (dort aber 3x BBG).

Im Ergebnis kann der AG im Prozess selbst bei begründeter Klage - ohne Auflösungsgrund - die gerichtliche Auflösung beantragen.

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u/tommyobaxter — 4 days ago

Chance auf Karrieresprung als Expat im Ausland. Eure Einschätzung ist gefragt.

Hi zusammen,

eine aktuell anstehende berufliche Entscheidung bewegt mich zu meinem ersten Beitrag hier.

Kurz zu mir:

Ich bin M33, lebe in Berlin. Bereits in jungen Jahren Vater geworden, jedoch getrennt von der Kindesmutter. Sohn ist 13 Jahre alt, wir sehen uns von Beginn an regelmäßig und haben ein tolles Vater-Sohn Verhältnis.

Derzeit bin ich in einer glücklichen Beziehung. (1,5 Jahre )Meine Partnerin lebt im Berliner Umland und ich hatte bereits mit den Gedanken gespielt dort hin/ mit ihr zusammen zu ziehen, weil es mich nicht mehr in Berlin hält und ich diesen traurigen Fleck gern hinter mir lassen möchte.

Beruflich:
2014-2017 Ausbildung zum Industriemechaniker, danach 2019-2023 berufsbegleitendes Studium mit Abschluss B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen.

2022 bin ich in meinem Unternehmen dann in einem anderen Bereich gewechselt wo ich auch aktuell noch tätig bin.

Einstiegsgehalt

2022 ca. 54k brutto
Aktuelles Gehalt in vier Jahren auf ca 84k brutto gestiegen.

Derzeit bin ich in der zentralen IT eines größeren Industrie Konzerns tätig ( der selbe Konzern in dem ich gelernt hab ).
Ich arbeite 5 Tage die Woche Remote bei
40h/Woche Arbeitszeit.
Habe ein gutes standing im Team, einen tollen Vorgesetzten und viel Flexibilität und Freiheiten in meinem Arbeitsalltag.
Es gibt mal entspanntere Phasen und mal stressigere Phasen, alles in allem hält es sich die Waage.

Nach nun mehr 4 Jahren in meiner Rolle als Application Manager und im späteren Verlauf Service Offering Owner, habe ich nun eine Chance aufgezeigt bekommen als Expat nach Budapest zu gehen um dort ein Team von etwa 20 Personen zu leiten um u.A. den Sevice Desk aufzubauen und zu leiten sowie ein kleineres SAP Team in der disziplinarischen Führung zu übernehmen.

Die Details wie eine Entsendung ausgestaltet werden konnte sowie wie die Stelle konkret aussieht habe ich noch nicht.

Ich stehe also gerade vor einer massiven beruflichen und privaten Entscheidung und drehe mich gedanklich im Kreis. Vielleicht hat hier jemand schon mal einen ähnlichen Schritt gemacht und kann mir ein paar objektive Perspektiven aufzeigen oder Ratschläge gehen wie man mit einer solchen Situation umgehen sollte und was realistische Forderungen meinerseits wären.

Immerhin würde ich hier viel aufgeben für eine potentielle Chance dessen Ausgang bisher unbekannt ist.
Meine Beziehung würde ziemlich wahrscheinlich daran zerbrechen weil meine Partnerin im Vorfeld mal erwähnt hatte das eine Fernbeziehung für sie nicht in Frage käme.

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u/Positive_Departure61 — 4 days ago

Von K8s/Cloud zum AI-Engineer?

Hey!

Arbeite momentan bei nem Hidden Champion als Platform-Engineer (K8s, Cloud, Security, CI/CD, multi tenancy, airgapped, whatever). Genau das ist meine Welt und ich liebe es weil es so vielfältig ist und es nah an der Architektur ist, man richtig mitgestalten kann. Mein Ziel ist es Architekt zu werden.

Mit AI, Frameworks und co beschäftige ich mich auch. Zwar ist das nicht teil meines jobs, aber ich bin da in so ner Initiative drinne wo wir im Unternehmen Usecases identifizieren, prototypen bauen etc. MCP-Server, RAG, ETL, was auch immer. Gefällt mir auch sehr.

Nun hat mein Vorgesetzter mir angeboten AI-Engineer bei uns zu werden. Die Aufgaben stehen noch nicht 100% fest, aber vermutlich ein Agent-Framework zu bauen: Web-Chat-Interface wo Entwickler zentralisiert und mit governance Agentisch Entwickeln können. Quasi OpenCode/ClaudeCode aber halt im Unternehmens-Netz, mit einem geteilten Harness für alle Entwickler, SSO, Custom-Agenten, ner richtigen Loop von Agenten etc. Oder dies einzukaufen und bei uns zu integrieren. Ein anderer Teil der Aufgabe wäre es AI in unseren Produkten, Platform-nahe zu integrieren und ähnliches.

Nun bin ich hin und her gerissen. Zum einen klingt das cool, nach einer Chance... zum anderen konnte er mir nicht 100% sagen was die aufgaben seien werden und es ist wieder deutlich mehr Coden. Hört sich so an als ob es weiter von der Architektur weg wäre, was mich vielleicht vom Ziel weiter entfernt.

Meine momentane Position hat den Vorteil das es da halt hohe einstiegshürden gibt, die meisten Junioren wissen nicht mal dass das alles existiert und die wenigsten setzen zuhause nen production ready k8s cluster oder cloud setup auf... ist halt nen Gebiet wo man schon einiges an Erfahrung braucht. Aber die einstiegshürde zu coden und so nen AI-Framework aufzuziehen ist deutlich geringer und weiter weg von der Architektur. Aber zum anderen kann das eine Chance seien, weil es im Hype ist... sei es mehr gehalt oder vielleicht sogar das ich von da direkt zum architekten wechseln kann weil es da noch keinen gibt. Beides sind Bereiche die definitiv zukunft haben :/ Am liebsten würde ich beides kombinieren, stichpunkt AI-Infrastructure... aber mein Lead meinte das wenn ich die AI-Engineer stelle annehme, ich erstmal keine Berühungspunkte mit K8s haben werde und er wüsste nicht ob wir darauf später zurückkommen würden.

Nun bin ich hin und hergerissen... was würdet ihr tun? Was würdet ihr mir Raten?

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u/Right_Swing6544 — 4 days ago

Die Bevölkerung in Deutschland versteht nicht, dass wir in naher Zukunft kollabieren werden.

Die Bevölkerung in Deutschland versteht nicht, dass wir in naher Zukunft kollabieren werden. Wer als Vermögender bis dahin nicht ausgewandert ist und sein Vermögen nicht in Sicherheit gebracht hat, ist selbst schuld. Man kann zusehen, wie sein angespartes Vermögen umverteilt wird...

Dieser Sozialstaat wird nicht mehr finanzierbar sein, weil die mathematische Gleichung nicht aufgeht. (Geburtenrate)

Weltweit verstehen die Menschen die Komplexität der geringen Geburtenrate nicht...

Um es kurz zu machen: Das wird uns wie ein Armageddon treffen.

Ich bin Aktien Millionär und werde auswandern.

u/RemarkableDegree4501 — 6 days ago

Spitzenverdiener mit Medizinstudium ohne Klinik/Praxis?

Abgesehen von den klassischen Werdegängen (Klinik, eigene Praxis) bin ich auf der Suche nach anderen Möglichkeiten nach dem Medizinstudium (Pharma, Consulting etc.)

Gibt es hier Personen, die diesen Weg gewählt haben?

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u/DizzyAd1044 — 5 days ago

Spitzenverdiener und -gehälter werden durch AI und DE Strukturschwäche massiv unter Druck geraten

Wie seht ihr das?
______

Ich glaube, wir unterschätzen gerade massiv, was in den nächsten Jahren mit AI-Agenten und Workflow-Automatisierung passiert und was das für Führungskräfte und Spitzenverdiener im White Collar Bereich heißt.

Wenn Unternehmen irgendwann anfangen, operative Mitarbeiter stärker abzubauen — möglicherweise zusätzlich begünstigt durch gelockerten Kündigungsschutz oder allgemein höheren wirtschaftlichen Druck — dann passiert nicht nur auf Mitarbeiterebene etwas. Dann verändert sich auch der Bedarf an Führung.

Die Folge:
Wenn viele operative Mitarbeiter und viele Führungskräfte gleichzeitig auf den Arbeitsmarkt kommen, wird dieser Arbeitsmarkt deutlich kompetitiver. Gerade in Deutschland, wo wir ohnehin mit strukturellen Problemen kämpfen: schwaches Wachstum, sinkende Wettbewerbsfähigkeit, demografischer Druck, hohe Kosten, wenig Dynamik.

Der Druck auf Führungskräfte ist bereits messbar: Laut Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit für die Süddeutsche Zeitung waren im April 2026 mehr als 54.000 Führungskräfte in Deutschland arbeitslos gemeldet — rund 12 % mehr als ein Jahr zuvor. Zum Vergleich: Schon 2025 lag der Jahresdurchschnitt mit rund 49.000 arbeitslosen Führungskräften auf Rekordniveau seit Beginn dieser spezifischen Erfassung 2015.

Denn wenn ein Mensch künftig mehrere AI-Agenten steuert, statt ein Team aus Menschen zu koordinieren, braucht man eben auch weniger klassische Manager. Schlankere Organisationen bedeuten automatisch weniger Führungsebenen, weniger Teamleads, weniger Bereichsleiter, weniger Abstimmungsaufwand.

Das Angebot an Führungskräften steigt, weil viele Manager aus schrumpfenden Organisationen und automatisierten Bereichen auf den Markt kommen. Die Nachfrage nach Führungskräften sinkt, weil Unternehmen weniger Menschen beschäftigen und weniger Managementebenen brauchen.

Die Folge dürfte sein, dass Führungsgehälter unter Druck geraten. Vor allem die hohen Gehälter, die heute in vielen Unternehmen mit Personalverantwortung, Hierarchie und Teamgröße begründet werden.

Natürlich wird es weiterhin sehr gut bezahlte Führungskräfte geben. Aber vermutlich deutlich weniger.

Können Führungskräfte ihre heutigen Spitzengehälter in dieser neuen Arbeitswelt überhaupt noch halten?

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u/No_Currency_1098 — 5 days ago