r/spitzenverdiener

AI im Deal Sourcing (M&A Longlists)

Hey liebe Spitzenverdiener,

ich arbeite in einer kleinen M&A-Boutique und frage mich, ob jemand von euch bereits Erfahrungen mit AI-gestützter Long-List-Generierung gemacht hat. Welche Tools nutzt ihr dafür und schaffen diese im Arbeitsalltag tatsächlich einen Mehrwert?

Teilt gerne eure Erfahrungen! ich bin gespannt, was ich noch dazulernen kann

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u/Perry_Muc — 1 day ago

Wieso mach ich das überhaupt?

Je mehr Geld ich verdiene und habe, je mehr Geld gebe ich aus. Gut OK, ein Teil davon sind Sachen fürs Haus und trotzdem frage ich mich, warum ich jeden Monat 10k netto irgendwie verbrate?

Die Kreditkartenabrechnungen guck ich mir nicht mehr an, weil mir selbst dafür die Zeit fehlt. Ich stehe um 4 Uhr morgens auf und arbeite bis irgendwann nachmittags und falle früh irgendwann todmüde ins Bett.

Verdammt, ich hab früher doch auch gelebt mit wesentlich weniger Geld und es kommt mir so vor, als wenn ich in einem Hamsterrad gefangen wäre. Trotzdem nehme ich weiter mehr Arbeit an und ich hab keinen Schimmer, warum ich nicht irgendwann einmal genug habe?

An Vermögen ist da irgendwas um eine Million da oder vielleicht auch viel weniger, weil ich nicht weiß, was meine Immobilien wert sind, wenn ich die verkaufen würde.

Aber auch egal, ich denke heutzutage ist ein Million nicht ausreichend, um sich zur Ruhe zu setzen. Eine Million wäre schnell weg, wenn es denn überhaupt soviel ist.

Also was ich mich eigentlich frage ist, ob ich mit diesem Kram, dem Zweifel, der meinetwegen Gier, allein bin oder ob es auch anderen so geht?

Ich möchte echt nicht irgendwann tot mit dem Kopf auf dem Schreibtisch liegen und das wars dann. Was denkt ihr?

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u/Melonuski — 1 day ago

Seriöse PKV-Beratung

Hallo die Damen und Herren der Champagner-Arbeiterklasse,

Ich mache mir - im Hinblick auf die geplante BBMG-Steigerung, Wegfall der kostenlosen Mitversicherung von Ehegatten und allgemeinem Kostendruck der gesetzlichen Krankenversicherungen mal wieder Gedanken in die PKV zu wechseln.
Ich halte das gesamte Konstrukt der PKV zwar für sozialstaatlich völlig daneben, da ich jährlich aber >60T€ Steuern und Sozialabgaben bezahle, die zwischenzeitlich bei weitem nicht mehr in einem gesunden Verhältnis zu den staatlichen Leistungen (von denen man als Gutverdiener/Leistungsträger regelmäßig sogar ausgeschlossen wird!) möchte ich auch nicht mehr Geld als nötig in das System buttern.
Da sich hier vermutlich fast jeder mit dem Thema auseinandergesetzt haben dürfte, möchte ich mal ein paar Fragen in die Runde werfen um ein paar Entscheidungsgrundlagen zu bekommen.

Zu den Eckdaten:
32 Jahre, unverheiratet und (noch) ohne Kinder. Keine Vorerkrankungen.

  1. welche Anlaufstellen gibt es für seriöse PKV-Beratung? Ich scheue Versicherungsvertreter die auf Provisionsbasis arbeiten und würde lieber ein Honorar für die Beratung zahlen.

  2. gibt es Leute hier die (nicht nur aus Bequemlichkeit) in der GKV geblieben sind und wenn ja, warum?

  3. Gibt es über die „Basisabsicherung“ hinaus Zusatzleistungen, die ihr nicht mehr missen wollt?

Falls euch sonst noch Punkte einfallen die einem bei der Entscheidung nicht direkt ins Auge fallen, freue ich mich auch hier über Meinungen und Tips!
Steigende Beiträge im alter sind mir bewusst, auch eventuelle Unterschiede im Zuschuss durch die DRV sind irrelevant, da ich aufgrund meines Berufsstands den Großteil meiner Altersbezüge aus einem Versorgungswerk beziehen werde.

Vorab schonmal vielen lieben Dank für eure Beiträge!

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u/21904378 — 2 days ago

Versicherungen bei 200k+ was habt ihr und was würdet ihr weglassen?

Mache gerade Steuern und fange an mich zu fragen ob wir versicherungstechnisch komplett nackt sind.

Aktueller Stand: Zahnzusatz (hat sich bisher gelohnt, ich weiss alle fangen gleich an zu lachen), Lebensversicherung im Ausland, Reiseversicherung, Private Haftpflicht. Das war's.

Kontext: Familie mit einem Kind, Alleinverdiener, >200k brutto, Mieter in Deutschland, zwei finanzierte Mietshäuser im Ausland, bisschen ETFs.

Was mich beschäftigt:

- BU - macht das Sinn bei dem Gehalt? Und falls ja, was genau absichern? Den kompletten Brutto? Oder eher die echten Fixkosten? Mieteinnahmen laufen ja weiter falls was ist.

- Pflegezusatz*– sind in der GKV, die Lücke ist mir bewusst aber wie wichtig ist das wirklich mit Mitte 30?

- Unfallversicherung – oder ist das bei BU eh redundant?

- Risikolebensversicherung Deutschland – haben was im Ausland, reicht das oder würdet ihr trotzdem eine deutsche nehmen?

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u/lumin00 — 2 days ago

3 Jahre IT-Freelancer - nun finde ich nichts. Was tun?

Servus zusammen,

ich stecke gerade etwas fest und ich weiß nicht in welche Richtung ich mich begeben soll.

Zu mir: 28 Jahre, FI/AE Ausbildung, danach 2 Jahre angestellt als Fullstack-Entwickler (Java/Angular) und danach als Fullstack-Freelancer für 3,5 Jahre bei einem großen Unternehmen bis vor kurzem gearbeitet.

Ich hab nun schon über 50 Bewerbungen für neue Projekte (Freelance) im Bereich Java/Angular/Ionic geschickt aber irgendwie beißt nichts an. 2022 hatte ich noch 4 Zusagen für irgendwelche Freelance-Projekte, jetzt tut sich gar nichts.

Hat sich am Markt irgendwas verändert? Ich dachte mit mehreren Jahren Freelance-Erfahrung würde es nun umso besser laufen, Fehlanzeige.

Habe als Freelancer für ca. 80€/h gearbeitet, da kamen dann netto ca. 8000€ im Monat raus.

Nachdem es jahrelang so gut lief, hab ich nun nicht gerade das Bedürfnis irgendwo für 70-80k zu arbeiten, versteht mich nicht falsch.

Hatte jemand ne ähnliche Lage? Ich würde wieder gerne gut verdienen und wenn möglich remote arbeiten.

Was kann ich tun? Weiter versuchen als Freelancer zu arbeiten? Oder was anderes?

EDIT: Viele merken an, dass KI die meisten Programmierer aktuell ersetzt - dennoch gibt es genügend Freelancer und Angestellte die in diesem Bereich arbeiten. Seid ihr nicht zu pessimistisch?

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u/Other-Beautiful-8826 — 3 days ago
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Hat jemand Kreatin gegen das Nachmittagstief ausprobiert?

Ein Bekannter arbeitet im Büro, viele Meetings, Deadlines – das Übliche. Er hat mir erzählt, dass er vor ein paar Monaten angefangen hat, täglich Kreatin zu nehmen, nicht fürs Gym, einfach so. Er sagt, statt dem zweiten Kaffee nach dem Mittagessen trinkt er jetzt Kreatin mit Wasser und das typische Nachmittagstief wo der Kopf nicht mehr funktioniert und alles schwerer fällt ist spürbar weniger geworden. Die Konzentration hält länger an.

Ich dachte immer Kreatin ist nur was für Leute die trainieren, aber er meint es gibt inzwischen auch Studien zu den Auswirkungen auf Gehirn und Kognition.

Ich hab’s selbst noch nicht probiert. Mich würde interessieren ob jemand von euch sowas schon gehört hat oder es selbst ausprobiert hat. Habt ihr wirklich was gespürt oder ist das eher Placebo?

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u/stas55m — 3 days ago

Premium Massagesessel Erfahrung?

Moin,

ich habe in meinem Fitnessstudio so einen Ganzkörper-Massagesessel. Ich genieße die Massagen sehr. Sich durchschütteln und massieren zu lassen ist ein toller Ausgleich im Gegensatz zum Sitzen/Stehen am Schreibtisch. Die guten Geräte gehen meiner Recherche nach ab circa 2.500 € los und sind damit überraschend erschwinglich. Der Screenshot dient nur der Veranschaulichung.

Habt ihr solche "Premium" Sessel im Büro? Oder privat daheim? Was würde wohl das Finanzamt sagen, wenn ich mir so einen Sessel als Betriebsausgabe leiste? (Ich bin selbstständig)

Danke für euer Feedback!

u/Axxxxxolotl — 3 days ago

Auszeit und Wiedereinstieg

Hallo zusammen,

gibt es hier Erfahrungen hinsichtlich einem Jahr Auszeit und anschließenden Bewerbungen auf Leitende Positionen in DAX Konzernen?

Konkrete Situation:
- 36 Jahre alt
- 7 Jahre im Konzern (3 davon in leitender Funktion)

Geplant:
- 1 Jahr Weltreise
- Im Anschluss Bewerbung für leitende Positionen in DAX Konzernen (Vertrieb, Marketing, Transformation)

Zeitdruck:
- 12 Monate finanzieller Puffer nach Auszeit, gewünscht jedoch ehestnöglicher Start

Im Grunde geht es mir um die eigentliche Frage, ob erfahrungsgemäß eine Auszeit im Zuge einer Weltreise von 12 Monate ein showstopper im CV darstellt.

Ggf. Kann HR hier antworten.

Vielen Dank!

Beste Grüße

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u/AnonVino — 3 days ago

PKV oder GKV

Ich bin tatsächlich am überlegen, ob das System der GKV für mich eigentlich noch sinnvoll ist.

Ich zahle den Höchstbeitrag zur KV/PV, bin selbstständig mit ca. 150k Einkommen.

Ich versuche eben gerade herauszufinden, wie sich das mit der GKV weiter entwickelt. Nächstes Jahr wird es ja schonmal viel teurer und ich traue dem System des GKV eigentlich überhaupt nicht mehr und ich denke, es wird bald komplett implodieren, weil absolut nichts auf der Ausgabenseite gemacht wird.

Andererseits habe ich wirklich lange eingezahlt und hätte keine Chance mehr in die KVDR zu kommen, wenn ich jetzt aussteige.

Das mit der KVDR ist aber noch lange hin und würde nur die Hälfte der Beiträge zahlen, die ich als persönlichen Gesundheitsfonds absparen könnte.

Wie seht ihr das? Habt ihr euch überlegt, der GKV den Rücken zu kehren, weil ihr auch der Meinung seid, dass das System nicht mehr funktioniert oder harrt ihr aus?

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u/Melonuski — 5 days ago

Welche finanziellen Wünsche habt ihr euch erfüllt, nachdem ihr keine finanziellen Sorgen mehr hattet?

Gibt es etwas, wo ihr euch dachtet "das gönne ich mir nun"? Das wollte ich schon immer haben, jetzt habe ich das Geld?

Ich habe mir seitdem es finanziell steil bergauf ging erstmal das geleistet, was man Frauen typischerweise andichtet.

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u/Odd-Turnover-3580 — 6 days ago
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Was würdet ihr tun?

Hey zusammen,

ich bin aktuell kein Top-Verdiener, würde mich aber gerne in diese Richtung entwickeln und langfristig versuchen, in höhere Einkommens- und Führungsrollen zu kommen. Deshalb beschäftige ich mich gerade intensiv mit meinem Karriereplan und würde gerne verstehen, welche Wege andere in meiner Situation gehen würden.

Kurz zu mir:
29 Jahre alt
Bachelor BWL
ca. 3 Jahre Berufserfahrung
Projektleiter bei einem mittelständischen IT-Beratungsunternehmen (>500 MA)
aktuell ca. 82k Brutto All-in, ab 2027 ca. 90k

Vor meinem Berufseinstieg war ich mehrere Jahre selbstständig. Deshalb habe ich mich damals nie wirklich mit einem langfristigen Karriereplan beschäftigt. Nach dem Ende der Selbstständigkeit war für mich nur klar, dass ich in die Beratung möchte. IT hat mich damals gereizt, weil ich im Studium viele Info-Kurse freiwillig belegt habe und mir Themen rund um Digitalisierung immer Spaß gemacht haben.

Mein Aufgabenbereich heute geht deutlich über klassische Projektleitung hinaus. Ich begleite Kunden bereits ab der Anfrage durch die PreSales-Phase, entwickle Konzepte und Lösungsstrategien, erstelle Angebote und begleite anschließend die Umsetzung mit unseren Fachteams.

Thematisch geht es vor allem um Infrastruktur-/Operations-Themen wie Servertransitionen, Netzwerk-Redesigns, Enterprise Security, M365 sowie größere Migrations- und Einführungsprojekte. Projektvolumen aktuell bis ca. 500k bei KMU-Kunden bis 3000 User.

Mit der Zeit habe ich allerdings gemerkt, dass ich kein ITler bin. Fachlich komme ich gut klar, aber meine Stärken und Interessen liegen deutlich mehr in Beratung, Strategie, Kundenkommunikation und Business-Themen als in der Technik selbst. Gleichzeitig habe ich zunehmend Zweifel, ob die IT langfristig überhaupt das richtige Feld für mich ist.
Ich habe mich auch bereits auf strategischere Beratungsrollen im IT-Umfeld beworben, wurde dort aber bisher meist wieder auf klassische Projektleiterstellen verwiesen.

Geplant ist momentan ein berufsbegleitender Master, wahrscheinlich Wirtschaftsinformatik. Gleichzeitig frage ich mich aber, ob ich mich damit zu sehr in eine technische Richtung entwickle, obwohl mich eigentlich strategischere Rollen reizen.

Folgende Alternativen habe ich momentan im Kopf:

- langfristig über strategischere IT-Rollen Richtung CIO/IT-Management

- Wechsel in den Tech Sales / Solution Sales Bereich (reizt mich besonders wegen der hohen Gehaltsspannen, Spaß am Vertrieb und weil ich auch einen gewissen Leistungsdruck im Job schätze. Gleichzeitig stört mich hier am meisten die geringere Planbarkeit – ansonsten wäre dieser Weg sehr naheliegend)

Besonders interessieren würde mich daher, was ihr konkret in meiner Situation tun würdet.

Würdet ihr in der IT bleiben? Wenn ja, welchen Weg würdet ihr dort verfolgen?

Eher Richtung CIO/IT-Management, Consulting, Sales oder etwas ganz anderes? Welche konkreten nächsten Schritte würdet ihr an meiner Stelle gehen?

Und fallen euch alternative Karrierewege ein, mit denen ich ebenfalls realistische Chancen hätte, langfristig in höhere Einkommens- und Führungsbereiche zu kommen? Bzw. die besser zu mir passen.

Danke euch!

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u/proett412 — 5 days ago

Bitte einmal Kopf waschen - neuer Job, Mega Gehalt aber

Hi,

Ich bin Ende 30 und hab ein Job Angebot bei einem globalen tech Konzern bekommen base 120k, total comp ca. 164k.

Bei der Bewerbung damals wurde ich gefragt was ich mir so vorstelle, im ersten call hat die recruiting gedroppt „Also wenn die Leute 170/180 base wollen, machen wir gar nicht weiter“. Da ich erwartet habe, dass sie mich runterhandelt, sagte ich 150k.

Nach einer Woche kam sie zu mir zurück und sagte (nach Absprache mit hiring manager), dass so eine base nur mit der nächste Rolle (also eine Stufe höher) geben würde und ich nach den drei Gespräche noch zwei weitere führen müsste inkl. Präsentation.

Die Rolle ist für mich nichts und ist auch keine Perspektive weil sie eine technische Tiefe verlangt die andere besser können als ich. Am Ende bin ich jetzt bei dem gelandet was oben steht, sie meinte dann noch, dass das wäre jetzt etwas mehr als das mittlere gehaltsband ist und ich damit noch nicht am Ende des Bandes bin. anfangs wollte sie mir 112.500 als base geben, da konnte ich dann aber die 120 draus machen.

Ich komme komme von 96 base +12k Bonus, also schon ziemlich viel mehr.

Aber kann mir einer sagen wieso sich in meinem Spatzenhirn die 150k manifestiert haben und es sich wie ein „Unter Wert“ verkauft anfühlt? Klar kann ich dort erhalten, wenn ich aufsteige, mehr RSU usw. Aber der globaler Player auf dem CV zählt ja auch was. Dazu kommen ich andere employee benefits die gar nicht mit in das Gehalt gehen.

Aber was stimmt nicht mit mir, dass das für mich irgendwie sich nicht als „Sieg“ anfühlt?

Wascht mir bitte den Kopf bevor ich mich selber Ohrfeige…

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u/rezku__ — 6 days ago
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Erfahrung gesucht: Harvard Business School Online-Kurse

Hi zusammen,

Ich überlege aktuell, einen Harvard Online Finance Kurs (z. B. „Leading with Finance“) zu machen.

Kurz zu mir: ich bin Projektmanager in der Industrie und will mein Finance-/Controlling-Verständnis für Projekte aufbauen (Budget, Forecasts, Value etc.). Aktuell sind wir dort eher schwach aufgestellt und ich muss vor allem wissen, was ich vom Controlling wissen muss.
Prinzipiell habe ich auch generelles Interesse an der Thematik, finde ich auch einen MBA enorm spannend, habe bei diesem allerdings bedenken, das sich aktuell das Kosten-/Nutzenverhältnis nicht lohnt.

Fragen an euch:
- Taugt der Content wirklich oder eher Theorie?
- Bringt das Zertifikat im CV was?
- Ist der Preis (~1.8k USD) gerechtfertigt?
- Gibt’s bessere Alternativen (gerne praxisnah)?

Danke für euren Input!

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u/Fair-Unit-2700 — 5 days ago

Gibt es eigentlich gute HR?

Ich frage das mal einfach so ganz provokativ, weil ich gestehen muss, dass ich in meiner beruflichen Laufbahn bis jetzt ausnahmslos nur schlechte Erfahrung mit firmeninternen Recruitern oder "Talent Retention Specialists" etc. gemacht habe. Einige Highlights:

- In der Firma intern auf höhere Stelle beworben und Zusage erhalten. Übergangsprozess in die neue Stelle gestaltet sich aufgrund Organisationsveränderung komplexer als gedacht, es verzögert sich um 4 Monate. Anzahl der Male die mich HR in dieser Zeit kontaktiert/geupdated hat: 0

- Jetzt gerade: Externe Bewerbung, hervorragendes persönliches Gespräch mit einstellendem Manager gehabt, bin auf Empfehlung eines Mitarbeiters eingeladen geworden. Er hat mich direkt gefragt, ob ich für ihn arbeiten will, man ist sich einig. Manager fährt 2 Wochen in den Urlaub, übergibt alles an HR mit der Bitte mich zu kontaktieren, für einen Folgetermin und um mit mir die Gehaltsvorstellungen zu besprechen. 2 Wochen später kommt er aus dem Urlaub zurück, HR hat die Unterlagen noch nicht einmal angeschaut.

- Gleichzeitig: Ich sage intern meiner Chefin, dass ich unzufrieden bin, dass meine Karriere hier nicht weitergeht (gerade wurde eine geeignete höhere Position in Deutschland besetzt ohne mich im Prozess zu berücksichtigen) und ich mich gerade extern umsehe. Sie kontaktiert sofort HR damit die mir was anbieten bzw. einen konkreten Karriereplan mit mir erstellen. Es meldet sich tatsächlich unsere EMEA HR Chefin bei mir mit folgenden vorschlägen: 1. Ich kann doch warten und hoffen, dass die neue Person auf der Stelle die ich wollte vielleicht schlecht ist und da fliegt. 2. Ich kann doch eine andere Sprache lernen und versuchen die Stelle in einem anderen Land zu bekommen. 3. Ich kann doch warten bis eine weitere solche Position geschaffen wird (Rückfrage meinerseits, ob das geplant ist. Antwort: Nein, nicht in den nächsten 5 Jahren).

Das war das Gespräch, ein weiterer Plan wurde nicht erstellt

Und solche Geschichten könnte ich den ganzen Tag erzählen. Jetzt frage ich mich: Habe ich Pech, oder ist das ein weiterreichendes Problem, dass bei HR nicht wirklich die High-Performer sitzen?

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u/Vertigoxyz — 7 days ago

Bin ich am „Ziel“ von Nichts?

Kurzfassung über mich selbst und meinen Werdegang:

M,34, ~150k brutto inkl. Bonus + Auto mit 1% Regelung, Home Office. Seit 15 Jahren in der Software Beratung, seit 8 Jahren davon in Führungsrollen, seit 5 Jahren Abteilungsleiter.

Zu Beginn meiner Karriere waren meine Beratungseinsätze relativ breit gestreut, von IT Compliance über ERP Einführungen war alles dabei. Dann irgendwann in einer Nische festgebissen und zum absoluten Experten innerhalb des Produkts entwickelt. Lange Tage, Wochenenden wurden durchgearbeitet, Übergangsweise fachfremde Teams geleitet und in die Erfolgsspur gebracht, eigentlich all das wovon ich mit meiner mich ständig begleitenden Angst vor Jobverlust geträumt habe.

Aktuell ist meine Auslastung moderat, auch das klingt leider nur positiver als es sich anfühlt. Normalerweise habe ich jede Millisekunde freie Zeit auf der Arbeit für Fortbildung und co genutzt, aber seit knapp 2 Jahren fühle ich mich relativ antriebslos.

Hat jemand von euch so eine Phase in ähnlichem Alter durch und hat es „da raus geschafft“?

Ich habe das Gefühl auch nichts Neues ausprobieren zu wollen aus Angst mein „bequemes“ Leben auf diesem Gehaltsniveau aufzugeben. Gleichzeitig kämpfe ich zwischen den zwei Extremen, auf der einen Seite weiß ich welche Türen ich aufreißen und Rocken könnte, auf der anderen überkommen mich wieder die selbstzweifel, die bisher noch nie begründet waren aber trotzdem da sind.

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u/Unlikely_Force_4236 — 8 days ago

Den perfekten Work-Life-Sweet-Spot für 430k€ auf interessanter Position verlassen?

Throwaway-Account aus Gründen.

Ich stehe gerade vor einer beruflichen Entscheidung und hätte gerne Input von anderen, idealerweise auch mit Familie/Kindererfahrung.

Aktuelle Situation:

- M40
- Finanziell stabil, aber definitiv nicht „reich“ und vermutlich auch noch nicht komplett ausgesorgt
- Aktuell angestellt in einem fachlich grundsätzlich interessanten Job als Experte
- Vertraglich 185k Base + ~20k Bonus + Firmenwagen
- Firmenwagen extrem gute Konditionen, würde den Vorteil grob mit ~20k/Jahr bewerten
- In den letzten Monaten auf 60 % reduziert. Dadurch reduziert sich Base/Bonus anteilig, Firmenwagen bleibt aber voll erhalten
- Das Interessante: Ich habe gemerkt, dass ich mit vielleicht 20-30 % des ursprünglichen Efforts die 60 % Stelle solide bedienen kann
- Dadurch aktuell viel Freizeit, wenig Stress, Zeit für Familie/Kinder, Gesundheit, Freunde, Ehrenamt
- Der Job ist allerdings etwas fad geworden

Jetzt habe ich eine neue Option:
- Deutlich spannenderer Job, viel näher an meinen eigentlichen Interessen
- Gehalt 430k€ pro Jahr. Etwa halb Base, halb Equity
- Keine Bonusstruktur
- Equity-Konditionen wirken sehr gut
- Dafür faktisch wieder zurück auf 100 %+ Belastung
- Damit vermutlich deutlich intensiver, mehr Verantwortung, mehr mentale Last, weniger Zeit für andere Dinge

Familiensituation:
Zwei Kinder (2,5 und 7)
- Der Kleine kommt gerade langsam aus der ganz intensiven Phase raus
- Zeit mit den Kindern ist mir extrem wichtig. Gleichzeitig reizt mich die neue Rolle fachlich massiv

Ich merke bei mir zwei gegensätzliche Gedanken:
- „Du hast gerade einen absurd guten Sweet Spot aus Geld, Freizeit, Sozialem und Stabilität gefunden. Warum riskieren?“
- „Vielleicht kommt so eine fachlich spannende Opportunität in der Form nicht nochmal.“

Mich würden vor allem Erfahrungen interessieren von Leuten:
- die bewusst wieder hochskaliert haben
- oder bewusst NICHT hochskaliert haben
besonders mit kleinen Kindern

Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Warum bzw. warum nicht?

Danke euch schon mal fürs Antworten. Bin gespannt auf Perspektiven von Leuten, die vor ähnlichen Entscheidungen standen.

UPDATE:

Danke euch erstmal für die vielen differenzierten Perspektiven. Hilft mir tatsächlich sehr beim Sortieren der Gedanken.
Vielleicht noch ein paar zusätzliche Punkte, die in den Kommentaren öfter aufkamen:

- Meine Frau ist aktuell zuhause und konzentriert sich auf Familie und Ehrenämter. Wir führen eine sehr gute Beziehung und mir ist wichtig, dass sie perspektivisch auch wieder beruflich einsteigen kann und wird, weil das Teil ihrer Identität ist. Das werde ich ihr unabhängig von der Entscheidung ermöglichen. Ihr Gehalt ist allerdings vernachlässigbar.
- Ich bin auf das höhere Gehalt nicht wirklich angewiesen. Wir leben eher einfach und nicht besonders konsumorientiert (Skoda, keine teuren Urlaube, …)
- Was mich an der neuen Rolle primär reizt, sind die Aufgaben, Themen und das Umfeld. Das höhere Gehalt empfinde ich ehrlich gesagt vor allem auch als Form von Wertschätzung.
- RSUs wären quarterly vested, no cliff, über vier Jahre, bei einem amerikanischen MegaCap.
- Homeoffice-Regelung und Reisetätigkeit sind bei beiden Optionen relativ ähnlich und insgesamt sehr passend zu meinem aktuellen Leben.
- FIRE ist für mich persönlich ohnehin kein Ziel. Ich merke bei mir, dass berufliche Tätigkeit, unabhängig von der Bezahlung, ein wichtiger Bestandteil von Identität und sozialer Teilhabe ist.

Ich glaube, genau deshalb fällt mir die Entscheidung schwer: Es ist weniger eine Geldfrage als eine Frage von Lebensgestaltung, Sinn, Familie und persönlicher Energie.

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u/kfkdbe — 9 days ago

Wo gehen Manager hin, wenn sie abberufen werden? Und was wird aus ihnen?

Ich wohne in der Nähe eines familiengeführten Unternehmens in der Verpackungsbranche. Beruflich hatte ich einige Male damit zu tun. Ich war oder bin jedoch kein Beschäftigter der Firma. Das Unternehmen ist europaweit unterwegs.

In den vergangenen Jahrzehnten sah man immer mal wieder Geschäftsführer und Manager, die kamen und gingen. Teilweise schon nach ein paar Monaten. Sie eröffneten Zweigwerke, schlossen Zweigwerke, stellten Leute ein und entließen sie.

Was wird eigentlich aus solchen Leuten, die Top-Positionen innehaben, und die dann "abberufen" werden? Ich habe versucht, ein paar Namen zu recherchieren, aber bis auf einen dieser Leute konnte ich keinen finden. Tauchen die komplett ab? Aber von was leben die?

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u/Fresh-Category-9355 — 8 days ago

Individual Contributor vs Personalverantwortung in deutschen Konzernen

Hi, ich bin in der glücklichen Lage, dass mir mit Anfang 30 mehrere Türen bei einem deutschen Konzern offen stehen. Aktuell bin ich Individual Contributor in einem strategischen Bereich, verdiene sechsstellig und mag meinen Job. Eine hochrangige Führungskraft hat mich die letzten Jahre gefördert und legt mir nun nahe, Personalverantwortung in einem operativen Bereich zu übernehmen.

Das Problem dabei: Im Grunde gefällt mir das Leben im HQ-Elfenbeinturm bestens.

Was mich umtreibt: Welche Gehaltsperspektiven gibt es ohne Personalverantwortung? Kann man als ATler noch kräftige Gehaltserhöhungen fordern, wenn der eigene Verantwortungsbereich kaum auszuweiten ist?

Ich sehe mich selbst nicht als Spitzenverdiener, aber finde eure Perspektive spannend. Gibts hier Menschen, die 150-180k ohne Personalverantwortung in einem deutschen Konzern erreicht haben?

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u/Wergwerf-104 — 8 days ago

Angst vor Peter-Prinzip und Stagnation

Hi, kurz zu mir:

  • Mitte 30
  • Head of Engineering in Tech Startup

Meine Karriere lief bisher reibungslos mit ungefragten Beförderungen alle 1-2 Jahre. Seit einem Monat bin ich HoE in einem Startup wo ich von technischer Seite die Verantwortung übernehme. Gefühlt hatte ich in meiner Karriere wenige Chefs von denen ich aktiv lernen konnte - oftmals eher anhand negativer Beispiele. Management und Leadership habe ich on the job gelernt und meine natürlichen soft skills reichten bisher aus um einen guten Job zu machen. Bis auf 3 Tage Leadership-Coaching gab es kein formelles Training.

Ich habe nun Angst, dass ich ohne aktives Mentoring und Training bald an meine Grenze stoßen werde. Mittlerweile habe ich auch keinen Chef mehr über mir, der Lücken abfangen könnte. Ich frage mich sogar ob es der richtige Schritt war schon jetzt HoE zu werden. Habt ihr Tipps wie ich weiterhin wachsen kann und nicht in meiner Entwicklung stagniere?

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u/luckyone44 — 8 days ago