Meine Freundin hat sich nach etwas über dreijähriger Beziehung gestern von mir getrennt. Joa kann passieren. Was aber nicht in meinen Kopf hinein geht, ist die Art und Weise, die sie da als "erwachsener" Mensch offenbar für gut befunden hat.
Ich bin seit knapp drei Monaten in psychiatrischer Behandlung wegen PTBS und Depressionen, nehme Medikamente etc. Das volle Programm. Mittlerweile aber zumindest so, dass es eine leicht positive Therapietendenz gab. Am Mittwoch war ich noch bei ihr, wir hatten eine wirklich schöne Zeit.
Sonntag dann auf WhatsApp der Dreizeiler: "hier und jetzt" mache sie mit mir Schluss, es tue ihr leid dass sie jetzt so hart zu mir sei, aber sie könne das was "seit Monaten" in ihr "brodelt" gerade nicht in Worte fassen. BAM, Handy aus. Nicht mehr zu erreichen seitdem. Und ich sitze hier wie der letzte Depp mit meiner Psychotherapeutin und darf wieder von vorne anfangen. Ich hab keine Energie mehr.
Die Trennung zu diesem Zeitpunkt ist die eine Sache, die gottverdammte Nichtkommunikation ist das was mich eigentlich umbringt. Wenigstens ein paar nette Worte oder eine kurze Erklärung sollten drin sein Leute. Gerade wenn euer Partner zusätzlich noch mit Neurodivergenz und/oder psychischen Erkrankungen zu kämpfen hat...