r/beziehungen

Von Verwandschaft verstoßen, weil ich die Verwandschaft väterlicherseits als inzestuösen Haufen bezeichnet habe.

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Ich (M34) habe eine relativ große Familie, die väterlicherseits ein runder Stammbaum ist. Mein Onkel hat seine Cousine 1 Grades geheiratet. Die Cousine 1 Grades entstammt aus einer Ehe zwischen Onkel und Nichte. Eine andere Cousine hat ihren Neffen zweiten Grades geheiratet. So geht das schon seit über Hundert Jahren. Das letzte Familienmitglied, was nicht innerhalb seiner Familie geheiratet hat, war - von meinem Vater abgesehen - der Urururgroßvater, welcher 1892 geboren wurde. Beispiel: Mein Cousin 3 Grades war zuerst mit seiner Tante 4 Grades zusammen und hat seine Nichte 3 Grades geheiratet und mit ihr zwei Kinder. Dadurch häufen sich auch gewisse Erbkrankheiten. Das Problem ist, dass meine Schwester (W28) nun ihren Cousin 2. Grades (29) geheiratet hat. Daraufhin habe ich zu ihr gesagt, dass sie nun der Familientradition folgt und weiterhin den inzestuösen Stammbaum vergrößern wird. Eigentlich könnte es mir egal sein, aber auf der anderen Seite beschweren sich alle, dass eigentlich keines der Kinder wirklich gesund ist. Seitdem wurde ich von allen Familienfeiern etc ausgeschlossen, da ich sie immer nur niedermachen würde. Einerseits will ich den Kontakt aufrechterhalten und andererseits finde ich das einfach nur eklig, wie man ausschließlich innerhalb der Familie auf Partnersuche gehen kann. Wie lässt sich ein Mittelweg finden?

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u/Full_Button4875 — 5 days ago

Partner war 3 Jahre mit Depressionen zu Hause und lügt nun bei angeblicher Jobsuche. Wie mit allem umgehen?

Throwaway-Account-

Ich (w34) bin mit meinem Partner (m41) seit 10 Jahren zusammen, ca. 9 davon wohnen wir zusammen. Er hat aufgrund eines Missbrauch Erlebnisses beim Zahnarzt als Kind massive Angst vorm Zahnarzt (eher vorm Kontrollverlust als vor Schmerzen, daher war z.B. eine Narkose nie eine Option). Jahrelang konnte er nicht hingehen, Zysten und Entzündungen etc. häuften sich. Vor ein paar Jahren zur Corona Zeit ist es dann völlig eskaliert, neben vielen kaputten Zähnen im hinteren Bereich ist sein Scheidezahn ist abgebrochen. Er hat sich durch die Scham komplett isoliert von Allen. Wenn er mit jemanden sprechen musste war es maximaler Stress. Freunden hat er sich nicht anvertraut. Praktisch war die Corona Zeit wo er auf der Arbeit (Krankenpfleger auf einer Intensivstation) sowieso immer eine Maske tragen musste und das auch noch lange nachdem die Hochphasen vorbei waren Standart war.

Vor 3 Jahren sind wir nachdem ich mein Studium beendet hatte umgezogen in eine andere Stadt und ab hier ging es erstmal bergab. Er hatte es nicht geschafft sich einen neuen Job hier zu suchen und war erstmal lange krank mit Depressionen. Seine beiden Eltern zu denen er zuletzt keinen Kontakt mehr hatte sind im Jahr darauf gestorben, was nicht leicht war zu verarbeiten. Ich habe es immerhin geschafft einen Therapeuten für ihn zu suchen und er ist auch einige Zeit hingegangen.

So vergingen dann 2 Jahre, dann hat er es tatsächlich vor ca. einem Jahr geschafft zum Zahnarzt zu gehen und eine Behandlung anzufangen. Es muss eine Art komplett Sanierung gemacht werden, einige Zähne wurden gezogen und aktuell hat er eine Prothese und wird demnächst anfangen dann Implantate, Kronen und Brücken einsetzen zu lassen. Ich bin sehr stolz auf ihn, dass er das geschafft hat. Allerdings geht er immer noch nicht arbeiten. Das Problem mit jemanden nicht reden zu können ist kein Thema mehr, auch wenn er sich natürlich unwohl fühlt. Er sagt mir zwar er will arbeiten gehen (das glaube ich ihm auch) aber ich musste ihn wirklich dauernd nerven damit und ihm quasi hinterherlaufen. Ich habe ihn auch ermutigt drüber nachzudenken was er gerne machen möchte, er kann ja auch was Neues machen, aber das war alles kein Thema für ihn. Er sagte er muss erstmal wieder Geld verdienen. Ich habe empfohlen, dass er erstmal irgendwas machen soll, nicht wieder in Vollzeit auf einer Intensivstation anfangen, weil das zu viel ist und er vielleicht erstmal wieder Kontakt zu Menschen haben muss um seine Stresstoleranz wieder aufzubauen. Das hat ein paar Monate gedauert bis er das eingesehen hat. Ich wurde immer ungeduldiger und wir haben oft gestritten.

Angeblich hat er nichts gefunden, Firmen würden sich nicht melden oder so, so dass er sich dann wieder auf Pflege konzentriert hat. Erst in einem Altenheim, da war er zu einem Vorstellungsgespräch, aber das war wohl nicht dolle dort. Dann bei einem Pflegedienst, die auch Intensiv-Einzelbetreuungen machen (er hat keinen Führerschein, daher könnte er nicht zu anderen fahren), dort war er angeblich zwei mal zum Probearbeiten und man wollte sich entscheiden ob das klappt ohne Führerschein, bisher hat sich wohl keiner gemeldet. Nun hat er sich bei zwei Krankenhäusern beworben und war gestern zu einem Vorstellungsgespräch. Mein Problem ist, dass ich ihm kein Wort glaube.

Es ist natürlich nur ein Bauchgefühl aber er reagiert direkt nervös, wenn ich nach diesen Terminen frage, sagt nichts konkretes, erzählt überhaupt erst wenn ich nachbohre, ich muss jedes Wort aus der Nase ziehen und sonst ist er nicht so. Ich habe ihm auch nach ein paar Monaten nachdem er es zum Zahnarzt geschafft hat, aber nicht in der Lage war zu arbeiten, gesagt er solle sich wieder einen Therapeuten suchen (zum vorherigen ging er nicht mehr weil der ihm vorm Zahnarzt Termin im Stich gelassen hatte und nicht mitgekommen war obwohl er das ankündigte) und angeblich hat er das nach viel Diskussion gemacht, aber genauso vage und nicht ehrlich drüber geredet. Mittlerweile erzählt er gar nicht mehr er wäre da gewesen und ich frage nie weil ich es halt nicht glaube. Wenn ich anspreche, dass er irgendwas machen muss und ich versuche zu helfen (habe ihm Hilfsangebote rausgesucht für Beratungen, etc.) lehnt er immer ab und wird irgendwann wütend. Er macht mir dann den Vorwurf ich würde denken er hat ja keinen Lust zu arbeiten und für ihn wäre das nun mal auch frustrierend nichts zu finden. Ich weiß einfach dass es Unsinn ist. Ich habe vor meinem Studium selbst als Krankenschwester gearbeitet, ich weiß wie leicht es ist was zu finden weil alle suchen. Da geht man nicht erst zum Gespräch und wartet 3 Wochen auf eine Antwort um dann nochmal zum Probearbeiten eingeladen zu werden um dann wieder nichts zu hören. Er verfällt schnell in eine Opfer Rolle und kann sich selbst gar nicht als handelnde Person sehen die proaktiv was macht. Für ihn tut er doch schon alles was geht. Er ist generell nicht der Macher und geht gerne Dinge an, sondern findet sich dann lieber damit zurecht. Ich bin da anders, vielleicht auch etwas ungeduldig, aber ich denke nach der langen Zeit auch zu Recht.

Es geht nicht nur um das finanzielle, wobei er kein Krankengeld oder Arbeitslosengeld bekommt und ich alles finanziere, inkl. seiner Krankenkassenbeiträge die nicht wenig sind, obwohl das schon ein großes Problem für mich ist, da ich wirklich viel arbeite und durch hohe Kosten der Miete etc. eigentlich nichts von meinem Gehalt habe. Aber er muss wieder raus hier weil ich nicht mehr so leben kann. Es ist auch völlig verrückt, dass er mit den Leuten mit denen er vorher zu tun hatte keinen Kontakt aufrecht hält, ich bin damit die einzige Person die ihm sein Verhalten spiegeln kann und bin selbst ja auch total involviert und werde langsam verrückt.

Er macht zu Hause alles (Einkaufen, Haushalt, Kochen), ich bin auch dankbar aber ich brauche das nicht. Wir haben keine Kinder, keine Haustiere, es ist nicht so viel Arbeit, die man nicht hinbekommt neben einem Job. Er sagt oft er hat ein schlechtes Gewissen weil ich so viele arbeite und wirklich viel Stress habe aber kommt nicht ins Handeln.

Er hat sicher Hemmungen, seit 3 Jahren redet er ja praktisch mit niemanden außer mit mir. Aber so kann es ja nicht weiter gehen. Ich will ihn aber auch nicht verlassen weil ich es nicht übers Herz bringe. Ich liebe ihn und er würde an sich alles für mich tun, er ist immer für mich da, wir harmonieren eigentlich so gut. Außerdem hat er ja sonst niemanden. Was kann ich tun wenn er in der Beziehung nicht ehrlich zu mir ist? Wenn ich ihn konfrontiere und ich einfach so sicher bin, dass er lügt (weil er es auch nicht gut kann), wie kann ich damit umgehen? Ich habe das Gefühl ich muss ihm irgendwann ein Ultimatum stellen, aber ich habe auch Angst dass er wieder in ein tiefes Loch fällt weil alles für ihn weg bricht.

Mir tut er so Leid er ist ein toller Mensch und hat wirklich viel Mist erlebt in seiner Kindheit und Jugend. Ich bin so stolz auf ihn, dass er es bis hierhin geschafft hat und diese krasse Angst zumindest so überwunden hat, dass er eine Behandlung machen kann. Aber ich schaffe es nicht länger so zu leben und gehe kaputt daran. Es ging mir den letzten Winter richtig dreckig. Ich war sehr depressiv und wirklich völlig fertig. Eine Therapeutin habe ich leider nicht gefunden, maximal Wartelisten Plätze und irgendwann aufgegeben mit der Suche. Irgendwie ging es dann so und ich war froh aus dieser dunklen Zeit heraus sein. Ich musste wirklich lange lernen mit der Situation und auch Reaktionen von außen umzugehen, mir fiel das nicht leicht.

Guten Kontakt zu Leuten in der neuen Stadt herzustellen war für mich praktisch unmöglich weil immer dieses "mein Partner ist psychisch krank, nein er geht nicht arbeiten, nein ich kann auch nicht konkret sagen was er hat, ja er sitzt nur zu Hause" dazwischen stand. Meine Eltern haben es mir sehr schwer gemacht aber das ist ein anderes Thema, da kann ich mittlerweile mit umgehen. Aber all das waren schwierige Prozesse für mich und sind es immer noch. Ich denke es ist okay das bis zu einem gewissen Grad mitzumachen für den Partner, aber im Moment bin ich eher wütend weil er was ändern könnte aber es nicht tut und auch keine Hilfe annimmt. Wie soll ich damit umgehen wenn er einfach stur darauf beharrt, dass er angeblich alles tut um zu arbeiten aber es nicht klappt? Er wird auch für die Zahnarztbehandlungen die demnächst folgen einen Kredit aufnehmen müssen und erwartet/will auch überhaupt nicht, dass ich das tue, aber dafür muss er einfach arbeiten. Ich habe Angst das das alles wieder stagniert weil er da nicht voran kommt.

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u/AcadiaWilling5198 — 5 days ago

Wir sind uns nahe gekommen - jetzt antwortet sie nicht mehr

Hallo,

ich (M/23) habe vor sechs Wochen eine Frau (F/22) auf einer Party kennengelernt. Wir haben uns gut verstanden und seitdem fast jeden Tag miteinander geschrieben. Allerdings wohnen wir mit der Regionalbahn etwas mehr als zwei Stunden auseinander und somit liegt eine gewisse Distanz zwischen uns.
Sie hat mich letztes Wochenende das erste Mal besucht, was unser zweites Date war. Wir haben eine richtig gute Zeit zusammen gehabt und sie hat auch bei mir übernachtet. Wir sind uns dann körperlich sehr nahe gekommen, haben aber nicht miteinander geschlafen. Am nächsten Tag haben wir uns zum Abschied nochmal lange geküsst und insgesamt war das Wochenende mit ihr einfach unfassbar schön.

Nach unserem Treffen haben wir dann noch etwas geschrieben und uns u.a über unsere Vorstellungen ausgetauscht. In ihrer letzten Nachricht hat sie dann geschrieben, dass sie mich sehr mag und das Treffen sehr schön fand, allerdings mache sie sich Sorgen, ob regelmäßige Treffen auf Dauer überhaupt funktionieren würden. Allerdings würde sie gerne im Kontakt bleiben und mich „vielleicht“ Wiedersehen wollen. Ich habe ihr darauf geantwortet und Verständnis für ihre Bedenken gezeigt und dass ich auch gerne im Kontakt bleiben wollen würde.
Allerdings war das vor drei Tagen und ich habe von ihr nichts mehr gehört. Ich mache mir große Sorgen, dass sie sich aufgrund ihrer Gedanken zurückzieht und ich nichts mehr höre. Das hat mich die letzten Tage emotional sehr mitgenommen, da ich auch merke, dass ich sie wirklich gerne mag und sie weiter kennenlernen würde.

Ich bin gerade etwas überfordert, was ich machen soll. Ich würde mich eigentlich gerne bei ihr melden und sie fragen, wie ihre Woche so war und ihr ein Telefonat anbieten, um über die Sache zu reden. Allerdings bin ich mir unsicher, ob das zu aufdringlich wäre, da sie vielleicht gerade über die Sache nachdenken muss. Was würdet ihr mir raten?

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u/Schuuubi — 5 days ago

Meinen einzigen Freundeskreis verloren und weiß nicht weiter

Ich (W24) habe in diesem Jahr meinen letzten verbleibenden Freundeskreis verloren und bin seit dem sehr alleine und einsam. Ich wüsste gerne auch einfach wieso. Meines Wissens nach habe ich nichts falsches gemacht oder wirkte desinteressiert oder ähnliches.

Ich habe den Freundeskreis in meiner Ausbildung kennengelernt weil wir Mitazubis beim gleichen Betrieb waren und noch weitere Mitazubis aus der Berufsschule. Mir waren diese Personen immer wichtig und habe es eigentlich auch immer mit Nachrichten wie es einem geht oder fragen nach Unternehmungen gezeigt. Seit dem letzten Jahr hat sich meine Depression aber deutlich bemerkbarer gemacht. Ich habe es dem Freundeskreis aber nie durchblicken lassen. Also keine negativen Kommentare oder häufige Absagen etc. Ich habe sie dauerhaft versteckt so gut es eben ging. Im Homeoffice ist das Ganze auch nochmal einfacher als wenn man sich täglich sieht. Spätestens seit meinem Outings habe ich das Gefühl, dass man mich bewusst loswerden wollte. Zudem war die Ausbildung auch vorbei und ich war bestimmt auch nicht mehr nützlich (Haben von mir dauerhaft die Berichtshefte für die Berufsschule bekommen, geholfen bei der Abschlussprüfung, etc.). Das gleiche war auch schon nach meinem Abi passiert. Da hatte ich aber ehrlich gesagt auch nur einen Freund. Bin ich doch so ein uninteressanter Mensch, dass mich niemand als Freundin haben möchte? Oder sind das normale Dinge die passieren sofern sich die schulischen bzw. beruflichen Wege trennen?

Das Problem ist auch, dass ich keine neuen Freundinnen finde. Zusätzlich muss ich mich auch überwinden nicht misstrauisch zu werden und zu denken, dass man nur mit mir befreundet ist, um mich ausnutzen zu können. Obwohl das ohne gleiche Schule oder Arbeit sowieso nochmal schwieriger ist diesen Gedanken zu bekommen. In meiner Therapie kann ich das auch wegen anderer Themen nicht ansprechen weil es einfach keine Zeit dafür da ist. Habt ihr Tipps oder Vorschläge wie ich damit umgehen kann?

Edit: Tl;dr

Ich habe keinen Freundeskreis mehr und fühle mich nur benutzt und einsam. Wie kann ich damit umgehen?

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u/helax21 — 5 days ago
▲ 41 r/beziehungen+1 crossposts

Ich (w38) hatte einen kompletten Zusammenbruch bei meinen Eltern und ihre Reaktion zeigt, wie egal ich ihnen bin. Dazu schreibt mir mein Ex betrunken. Ich bin völlig fertig.

Text mit KI strukturiert.

Ich sitze gerade auf meinem Balkon und fühle mich, als hätte eine Atombombe mein Leben in Schutt und Asche gelegt. Ich muss mir das einfach von der Seele schreiben, weil ich mich extrem isoliert und hilflos fühle.

Ein wenig Kontext: Ich bin 38, Single, wurde vor 12 Tagen verlassen. Bin in Therapie aber gerade in einer schweren Episode.

Mein ganzes Erwachsenenleben lang war ich die „Starke“ für meine Eltern. Ich habe alles für sie gemacht – Papierkram geregelt, verhandelt, harte körperliche Arbeit (Holz machen, Haus ausmisten) und ständig die Therapeutin und Vermittlerin in ihrer toxischen, passiv-aggressiven Ehe gespielt. Sie beschweren sich ständig hinter dem Rücken des anderen bei mir, sodass ich jeden Abend ihren emotionalen Müll mit ins Bett nehme.

Gestern war ich bei ihnen. Ich war ohnehin schon emotional völlig erschöpft. Kaum angekommen, ging direkt wieder die übliche passiv-aggressive Zickerei zwischen den beiden los. Sie haben ein Dach über dem Kopf und einander, aber sie wissen einfach nie zu schätzen, was sie haben. Dann hat mein Vater wieder einen beiläufigen Ausländer-Spruch gemacht und ich bin erst mal rauchen gegangen. Ich hatte einfach nicht mehr die Kraft, wieder die starke Tochter zu spielen.

Plötzlich platzt meine Mutter völlig panisch herein und sagt, der Vermieter stünde vor der Tür.

Mein Vater und ich waren verwirrt und fragten, was er denn wolle oder ob er geklingelt habe.

Meine Mutter geriet komplett in Panik und schrie: „JA! Hat er. Aber ICH gehe da nicht hin!!!!“

Mein Vater guckte mich an, ich habe nicht reagiert, also stand er auf, keifte irgendwas und ging raus. Meine Mutter blieb bei mir sitzen.

In genau diesem Moment ist in mir etwas kaputt gegangen. Mir wurde klar: Ich kann das nicht mehr. Ich habe ALLES gegeben, um euer Leben auf der Reihe zu halten, und ich habe absolut keine Kraft mehr.

Ich musste einfach nur noch heulen. Meine Mutter hat überhaupt nicht kapiert warum und fragte bloß, ob sie oder mein Vater was Falsches gesagt hätten. Sie raffen es einfach nicht. Ich bin dann in die Werkstatt meines Vaters verkrochen, um in Ruhe zu heulen, und habe meiner Mutter nur gesagt: „Ich kann das alles nicht mehr. Nur Drama. Mit dem Haus, in der Ehe meines Bruders, in eurer Ehe. Ich kann nicht mehr.“

Später saßen dann beide vor mir wie bei einem Verhör und haben versucht, alles herunterzuspielen. Ich habe ihnen direkt gesagt, wie sehr mich ihr 24/7-Gezicke belastet, zusammen mit dem Stress wegen des Vermieters, dem Geld usw. Ihre Reaktion? „Das ist doch alles nicht ernst gemeint, das ist nicht so schlimm.“

Wir saßen noch 20 Minuten in der Küche, während sie erbärmlich versuchten, die Stimmung zu retten. Ich konnte die Tränen nicht mehr stoppen. Als ich schließlich sagte, dass ich nach Hause fahre, war der Top-Satz meiner Mutter: „Konnte ja keiner wissen, dass der Vermieter heute kommt.“

Sie haben den Kern überhaupt nicht begriffen. Gar nichts.

Ich bin heulend nach Hause gefahren, fühlte mich völlig am Ende und sah keinen Sinn mehr in irgendwas.

Als ich zu Hause ankam, fragte meine Mutter noch per Nachricht, ob ich heile angekommen bin. Als ich „ja“ antwortete, reagierte sie einfach nur mit einem einzigen 👍🏻-Emoji. Das war alles.

Und als wäre das nicht genug, schreibt mir gestern Abend aus dem Nichts mein Ex. Nach all dem Drama am Morgen habe ich überhaupt nicht damit gerechnet, von ihm zu hören. Und dann erzählt er mir, dass er komplett betrunken ist und schon den ganzen Tag Bier trinkt. Das hat mich extrem hart getroffen, weil er vor einigen Jahren schwer mit Alkoholismus zu kämpfen hatte, aber schon lange trocken war. Ihn wieder rückfällig zu sehen und so eine verantwortungslose Nachricht zu bekommen, während ich mitten im Zusammenbruch steckte und Beruhigungstabletten nehmen musste, um überhaupt schlafen zu können – das war einfach der letzte Tropfen.

Ich bin völlig fertig, gebrochen und fühle mich extrem allein.

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u/Longjumping-Sock899 — 11 days ago
▲ 971 r/beziehungen+1 crossposts

Was wir Männer fast nie über Frauen kapieren: Wir leben schlichtweg nicht in derselben Welt (Erkenntnis mit 36)

Ich bin 36 und habe Jahre gebraucht, um eine Sache wirklich zu verstehen, an der unfassbar viele Beziehungen kaputtgehen.
Wir Männer machen fast alle denselben Denkfehler: Wir gehen automatisch von unserer eigenen Realität aus. Wir fühlen uns in der Welt im Grunde sicher. Wenn wir nachts durch die Straßen laufen, haben wir vielleicht Respekt vor einer Schlägerei oder Taschendieben. Aber keiner von uns hat die reale, instinktive Angst, von der nächsten Person auf dem Bürgersteig körperlich komplett überwältigt und zerstört zu werden.
Für Frauen ist genau das die biologische Realität. Ein durchschnittlicher Mann ist einer durchschnittlichen Frau von der Muskelmasse und Knochendichte her massiv überlegen. Dazu kommt die simple Kriminalstatistik: Die meisten schweren Übergriffe und Gewalttaten an Frauen werden nun mal von Männern begangen, und zwar meistens nicht von Unbekannten im Gebüsch, sondern von Männern aus ihrem näheren Umfeld. Das heißt: Eine Frau läuft durchs Leben mit einem inneren Alarmsystem, das wir Männer uns oft gar nicht vorstellen können.
Ich habe das früher selbst überhaupt nicht geblickt. Mein Augenöffner war eine Situation mit einer Ex-Freundin.
Sie hatte eine Zeit lang einen Typen, der nachts immer wieder plötzlich auf ihrer Terrasse stand. Er hat gegen ihre Scheibe gehämmert und sie beobachtet. Als sie mir das am nächsten Tag total verheult erzählt hat, war meine typische Männer-Reaktion: Warum machst du nicht ein Foto von ihm? Warum rufst du nicht auf der Stelle die Polizei und brüllst ihn weg? Für mich war das ein logisches Problem mit einer logischen Aktion: Wenn da einer steht, vertreibt man ihn.
Erst sehr viel später habe ich kapiert, wie unfassbar blind diese Sichtweise von mir war. Sie hat die Tür nicht aufgemacht, weil sie im Schlafzimmer in der dunkelsten Ecke kauerte und vor Todesangst erstarrt war. Die Biologie nennt das den Freeze-Zustand. Wenn dein System weiß, dass Kämpfen oder Wegrennen zwecklos ist, weil der Typ dich mit einer Hand an die Wand drücken kann, schaltet der Körper auf totstellen. Ich dachte in Lösungen, während sie um ihr Leben gebangt hat.
Und genau diese Diskrepanz ruiniert unsere Beziehungen, ohne dass wir es merken.
Viele Männer regen sich auf, wenn eine Frau beim Dating distanziert wirkt, wenn sie Live-Standorte an Freundinnen schickt, wenn sie ewig braucht, um Nähe zuzulassen, oder wenn sie bei einem lauteren Streit sofort innerlich komplett zumacht. Viele Typen reagieren dann gekränkt oder beleidigt: Was soll der Quatsch, ich tue dir doch nichts, ich bin doch ein ganz Lieber.
Was wir nicht begreifen: Wenn eine Frau dich in ihr Leben lässt, sich nackt vor dir auszieht oder mit dir in eine gemeinsame Wohnung zieht, geht sie ein existenzielles Risiko ein. Sie muss darauf vertrauen, dass du deine physische Überlegenheit, deine Wut und deine Kraft niemals gegen sie richtest. Ihr Vertrauen ist kein nettes Extra, sondern ein massiver Schutzmechanismus.
Wir Männer glauben oft, Frauen seien kompliziert, irrational oder zickig. Sind sie nicht. Sie reagieren einfach nur völlig rational auf eine Welt, in der blindes Vertrauen für sie im schlimmsten Fall tödlich enden kann.
Erst wenn wir als Männer verstehen, dass eine Frau niemals echte Nähe, Lust oder Liebe empfinden kann, solange sie sich bei uns nicht zu 100 Prozent sicher fühlt, verstehen wir überhaupt, was Führung, Reife und eine gute Partnerschaft bedeuten. Echte Sicherheit zu geben ist unser wichtigster Job als Mann.

edit: Mit „Führung“ meine ich kein Bestimmen von oben herab, sondern einfach ein Fels in der Brandung zu sein.

In der Psychologie nennt man das Co-Regulation: Wenn einer gestresst ist oder Angst hat, beruhigt sich das Nervensystem am schnellsten an jemandem, der ruhig, stabil und verlässlich bleibt.

„Führen“ heißt für mich nicht dominant zu sein, sondern emotional den Kopf oben zu behalten und Sicherheit auszustrahlen, statt selbst dichtzumachen.

Es geht um echten Halt auf Augenhöhe, nicht darum, der Frau zu sagen, wo es langgeht.

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u/Fraktalrest_e — 14 days ago

Bin ich zu egoistisch?

Mein Freund (m23) und ich (W/24) sind seit zwei Jahren zusammen, seit ungefähr einem halben Jahr wohnen wir zusammen (ich bin in seine Stadt gezogen). Er ist Elektriker und deshalb meistens den ganzen Tag unterwegs. Ich arbeite im Homeoffice und bin dementsprechend sehr viel zu Hause. Außerdem verdiene ich deutlich mehr als er.
Dadurch hat sich bei uns im Alltag eine ziemlich ungünstige Dynamik entwickelt: Ich erledige fast alle Einkäufe und bezahle sie auch. Genauso kaufe und bezahle ich die meisten Sachen für unsere Wohnung, weil ich mich darum kümmere und er zum einen wenig Zeit dafür hat und zum anderen nicht wirklich Geld für „Krimskrams“ ausgeben möchte.
Beim Essen ist es ähnlich. Da ich meistens alleine frühstücke und oft auch alleine zu Abend esse, kaufe ich die Lebensmittel hauptsächlich so ein, wie ich sie für mich brauche. Wenn ich zum Beispiel Chia-Pudding vorbereite, kaufe ich eine bestimmte Menge Joghurt dafür. Ich plane meine Lebensmittel also teilweise für mehrere Tage und entsprechend genau ein.
Mein Freund geht so gut wie nie mit einkaufen und beteiligt sich auch nicht wirklich an den Einkäufen. Er bestellt sich stattdessen häufig etwas, weil er nach der Arbeit keine Lust oder Energie zum Kochen hat.
Jetzt kommt es immer wieder zu Streit wegen Kleinigkeiten wie Getränken oder Snacks. Wenn er zum Beispiel Gäste hat, gibt er meine Getränke ab, ohne mich vorher zu fragen. Oder er trinkt meinen Orangensaft oder isst meinen Joghurt, obwohl ich diese Sachen für mich eingekauft und teilweise konkret für meine Mahlzeiten eingeplant habe.
Ich werde darüber ehrlich gesagt ziemlich sauer. Nicht unbedingt, weil ich ihm einen Schluck Orangensaft oder einen Joghurt nicht gönne, sondern weil es für mich darum geht, dass er einfach nimmt, ohne zu fragen. Vor allem, weil ich die Sachen einkaufe und bezahle und er sich selbst kaum darum kümmert, was überhaupt im Kühlschrank ist.
Er findet dagegen, dass ich egoistisch bin und nicht teilen könne. Für ihn sind es „unsere“ Lebensmittel, sobald sie im gemeinsamen Kühlschrank stehen.
Für mich steckt dahinter aber inzwischen ein größeres Problem: Ich habe oft das Gefühl, dass von seiner Seite wenig Wertschätzung für das kommt, was ich im Alltag übernehme. Ich würde mir zum Beispiel wünschen, dass wir wenigstens einmal am Tag bewusst zusammen essen oder dass er sich selbst ein bisschen darum kümmert, was wir an Lebensmitteln zu Hause haben. Stattdessen habe ich das Gefühl, dass ich einkaufe, plane und bezahle und er dann einfach davon nimmt, wenn es ihm gerade passt.
Vielleicht bin ich tatsächlich zu kleinlich oder egoistisch und sehe das gerade zu verbissen. Andererseits finde ich es nicht zu viel verlangt, in einer gemeinsamen Wohnung kurz zu fragen, bevor man die Sachen des anderen nimmt – gerade wenn man selbst praktisch nichts dazu beiträgt.
Bin ich hier zu geizig/egoistisch oder geht es eigentlich um ein anderes Problem, nämlich fehlende Rücksichtnahme und Wertschätzung?

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u/No-Art8184 — 14 days ago

Partnerin (33) wirft mir (34) fehlenden Mental Load vor, obwohl ich mich um alles kümmere. Wie komme ich aus dieser Spirale raus?

Hey zusammen,
ich muss mir das gerade mal von der Seele schreiben, weil ich absolut nicht mehr weiterweiß und mein Kopf komplett dicht ist.
Meine Freundin und ich stecken seit gestern in einer extremen Grundsatzdiskussion zum Thema Haushalt und Care-Arbeit. Angefangen hat es damit, dass sie mir gesagt hat, dass sie sich eine bessere Aufteilung wünscht. Sie hat mir dann eine lange Nachricht geschrieben, dass es ihr vor allem um den „Mental Load“ geht – also nicht nur darum, wer was macht, sondern wer überhaupt daran denkt, plant und den Haushalt im Kopf hat. Sie meinte, sie wolle keinen Wettbewerb und keine Strichlisten, sondern einfach das Gefühl, dass wir ein Team sind und sie nicht die „Projektleiterin“ spielen muss.
Dazu kommt bei ihr das Argument, dass ich eh generell mehr im Haushalt machen müsste als sie, weil ich im Homeoffice arbeite und sie auswärts pendelt. Klar ist man durch Homeoffice vor Ort, aber ich sitze da ja nicht zum Däumchendrehen, sondern arbeite voll. Trotzdem wird es so gedreht, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass die Haushaltslast deshalb automatisch mehr bei mir liegt.
Das Problem an der ganzen Sache: Es trifft mich extrem hart und macht mich ehrlich gesagt auch richtig wütend. Ich sitze zu Hause nicht rum und warte auf Befehle. Ich putze die Wohnung eigenständig, ich wasche die Wäsche, ich kümmere mich um den Einkauf, ich habe auf dem Schirm, was für unser Haustier da sein muss – alles, ohne dass sie auch nur ein Wort sagen muss.
Als ich versucht habe, mich dagegen zu wehren und ihr konkrete Beispiele zu nennen, was ich alles unaufgefordert mache, hieß es sofort wieder, ich würde in die Defensive gehen, ihre Gefühle nicht ernst nehmen und alles in ein „dir ist nie was genug“ umdeuten. Sie wirft mir vor, ich würde aus ihren Bedürfnissen direkt Vorwürfe machen. 
Ich habe das Gefühl, egal was ich tue oder wie ich es ausdrücke, ich stecke automatisch in der Rolle des „typischen Mannes, der zu wenig macht“. Wenn ich ruhig bleibe, heißt es, ich verstehe den Mental Load nicht. Wenn ich ihr zeige, dass ich den Haushalt sehr wohl im Kopf habe und mitdenke, wird das als Rechtfertigung oder Aufrechnen abgetan. 
Ich sehe auch, wie sie sich im Netz oder bei ChatGPT Infos dazu holt, wie viele Frauen statistisch mehr machen. Ich habe das Gefühl, sie projiziert dieses gesellschaftliche Bild 1:1 auf unsere Beziehung und sieht überhaupt nicht mehr, was ICH konkret in unserem Alltag leiste. Wenn wir uns streiten, macht sie vielleicht mal für 1-2 Tage performativ etwas mehr, aber danach verfällt wieder alles in das alte Muster und ich stehe am Ende doch wieder als derjenige da, der angeblich nicht mitdenkt.
Ich bin ehrlich gesagt an einem Punkt angekommen, wo ich absolut keinen Bock mehr habe. Ich fühle mich komplett entwertet und habe das Gefühl, dass meine Initiativen einfach als „selbstverständlich“ unsichtbar gemacht werden – erst recht mit dem Stempel „du bist ja eh im Homeoffice“. 
Kennt jemand diese Dynamik? Ist die Homeoffice-Karte hier fair oder wird das einfach als Vorwand genutzt? Und wie soll man mit jemandem sprechen, wenn die eigene Realität im Alltag scheinbar gar nicht gezählt wird? 

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u/Due-Boss7166 — 14 days ago

Mein Partner: mehr Kind als ein Mann. Hilfe bin lost.

Hallo Reddit, ich brauche mal eure Einschätzung.
Ich (m27) bin seit knapp 8 Monaten mit meinem Partner (25) zusammen. Anfangs lief alles super, aber mittlerweile ist die rosarote Brille wohl abgefallen.
Kurz zu uns: Ich bin Metalhead, gehe gerne auf Konzerte, Festivals und in den Moshpit, trinke am Wochenende gerne mal ein Bier mit Freunden und genieße auch meine Zeit alleine – beim Zocken oder Zeichnen. Ich wohne alleine.
Er ist das komplette Gegenteil: keine Konzerte, kein Alkohol und ziemlich judgy gegenüber Leuten, die in den Pit gehen oder Alkohol trinken. Einen richtigen Freundeskreis hat er auch nicht, eher lose Bekanntschaften. Außerdem wohnt er noch bei seiner Mutter und ist in Therapie. Er ist grundsätzlich ein toller Mensch, aber manchmal habe ich das Gefühl, eher mit einem Kind als mit einem Partner zusammen zu sein.

Mein eigentliches Problem sind die ständigen Diskussionen, teilweise wegen absoluter Kleinigkeiten:

Sexleben: Ziemlich eintönig und wenig auf meine Wünsche abgestimmt. Selbst wenn ich mal dran bin, verliert er mittendrin die Lust. Das kratzt natürlich auch am Selbstbewusstsein.

Freiraum: Er betont, dass wir unabhängige Menschen sind, ist aber verletzt, wenn ich alleine etwas mit Freunden unternehme, ohne ihn einzuladen. Gehen wir gemeinsam aus und ich möchte länger bleiben, wird er wiederum wegen der späten Uhrzeit zickig.

Freizeit: Ich plane meine Wochenenden teilweise Monate im Voraus um ihn herum, damit Fahrten und Unternehmungen für ihn passen. Eigene Zeit mit Freunden ohne ihn hatte ich dadurch seit Monaten kaum noch.

Geld: Er schuldet mir seit einem halben Jahr rund 200 €. Sobald ich das Geld anspreche, weil ich es selbst brauche, fühlt er sich angegriffen und ist wieder verletzt.

Meine Zukunftspläne: Ob neues Auto, Thailand-Urlaub, Tattoo oder eigene Wohnung – vieles davon hat er schlechtgeredet, ohne sich dafür zu entschuldigen. Gleichzeitig spricht er von gemeinsamen Urlauben, obwohl es finanziell bei ihm eigentlich nicht drin ist.

Kommunikation: Manchmal verdreht er Aussagen oder behauptet im Nachhinein, Dinge nie gesagt zu haben. Auch meinen Freunden erzählt er teilweise andere Versionen als mir.
Dazu kommt, dass meine letzten Beziehungen nach etwa sechs Monaten aufgrund von psychischem Druck gescheitert sind. Deshalb bin ich mittlerweile vorsichtiger. Er hat mir mehrfach versucht zu erklären wie eine langfristige Beziehung funktioniert, aber in einem Ton, der mich dumm fühlen lässt.

Was mich besonders beschäftigt, ist die Zukunft.
Wenn wir jetzt schon ständig über dieselben Dinge diskutieren und sich nichts verändert, wie soll das erst werden? Seine Aussage dazu ist, dass mit einem gemeinsamen Zusammenziehen sowieso alles entspannter wird.
Ich sehe das ehrlich gesagt anders. Als ich angesprochen habe, dass ich mir aus finanziellen Gründen noch unsicher bin, hat er angefangen zu weinen und meine eigentlichen Bedenken komplett ausgeblendet. Am Ende stellte er es so dar, als würde ich unsere gesamte Beziehung infrage stellen.
Ich möchte ihn nicht verletzen, aber ich kann auch nicht ständig alles in mich hineinfressen. Durch sein häufiges „Ich bin verletzt“ oder „Ich verstehe das nicht“ ertappe ich mich mittlerweile dabei, jedes Wort fünfmal zu überdenken, bevor ich überhaupt etwas anspreche. Dabei versuche ich bereits, ruhig, freundlich und reflektiert zu kommunizieren.

Bin ich mittlerweile zu kritisch oder übersehe ich hier etwas Grundlegendes? Wie würdet ihr mit so einer Situation umgehen?

Peace out ✌🏻

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u/xnero_goes_insane — 14 days ago

Zusammenziehen mit 19

Meine Freundin und ich (beide w, 18) haben dieses Jahr Abitur gemacht, machen gerade ein FSJ und wollen dann ab Oktober 27 beide studieren. Wir möchten uns relativ großflächig bewerben und so dann hoffentlich in der selben Stadt oder wenigstens in der Nähe angenommen werden.

Wir wohnen beide noch Zuhause, würden dann aber gerne zusammenziehen (vorausgesetzt wir finden eben einen passenden Ort zum Studieren), was ja Sinn macht, schließlich werden die Kosten so aufgeteilt und wir müssen nicht in eine WG ziehen.

Viele sagen ja, man soll erstmal alleine ausziehen, aber (wenn wir in der Nähe voneinander studieren) das wäre ja in unserem Fall relativ sinnlos. Oder wie seht ihr das?

Wir sind seit 1 1/2 Jahren zusammen (dann also seit 2 1/2) und es läuft echt gut, wir sind beide sehr glücklich. Im Haushalt würden wir uns auch einigermaßen ergänzen von den bevorzugten Aufgaben, ich denke also, das sollten wir hinkriegen.

Was meint ihr, kann man direkt zusammenziehen oder sollte man alleine gewohnt haben? Wie habt ihr das gemacht?

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u/Excellent_Song7335 — 14 days ago

Mitbewohnerin nach Selbstmordversuch rauswerfen?

Hallo, ich (39m) fühle mich gerade so schlecht aufgrund meiner besten Freundin (31f) und Mitbewohnerin. Entschuldigt dass das eine längere Geschichte ist, aber eine Kurzfassung wird der Sache evtl nicht gerecht.

Triggerwarnung: Selbstmord / Beziehung

TLDR: Mitbewohnerin hat sich wegen Ex-Freund fast das Leben genommen, ein Jahr später möchte sie ihn wiedersehen - ich drohte ihr mit Rauswurf, wenn sie das tut. Handle ich richtig?

Vorgeschichte: sie wohnt seit 4 Jahren bei mir, kennengelernt habe ich sie über einen Freund von mir, der sie an mich vermittelt hatte, da sie dringend ein Zimmer gebraucht hat. Während der ersten drei Jahre bestand zwischen den beiden eine sehr dramatische On-Off Beziehung, während der Zeit war ich permanent in jedem Entwicklungsschritt involviert, habe ihr immer beigestanden und ihre starken Depressionsphasen miterlebt und mit ihr durchgestanden. Zu den Zeiten war sie auch täglich von irgendetwas high - Alkohol, Gras, Medikamente, aber hauptsächlich Ketamin. Das hatte auf unser gemeinsames Zusammenleben keinen Einfluss - sie ist sehr zuverlässig, gewissenhaft und hat sich an problematischen Tagen auch eher zurückgezogen, als mich mit zu belasten.

Sie kommt aus einem nicht-EU Land und wollte in Deutschland ihre berufliche Karriere starten. Das war unter den Voraussetzungen erstmal nicht wirklich vorangegangen.

Die große Situation letztes Jahr:

Letztes Jahr im Mai ist die Situation zwischen den beiden komplett eskaliert. Über mehrere Tage war sie komplett aufgewühlt, wütend und am weinen. Das endete in einem Selbstmordversuch in meiner Badewanne - eine Kombination aus einer Überdosis Schlaftabletten und öffnen der Pulsadern. Ich habe sie am nächsten Morgen glücklicherweise lebendig in ihrem Zimmer gefunden.

Ich habe sie in die Klinik gebracht und mich in der folgenden Zeit intensiv um sie gekümmert. Den Ex hat sie dann auch nicht mehr getroffen, ebenso hat sie mir ausdrücklich versprochen, ihn nie wieder zu treffen und auch beteuert, dass sie das nicht mehr möchte.

Zu Ihr und mir:

Wir empfinden uns gegenseitig als die wichtigsten Menschen in unserem Leben. Sie hat mir auch über eine sehr langwierige Trennung hinweg geholfen und ist prinzipiell die beste Mitbewohnerin, treueste und lustigste Freundin die ich je hatte. Sie ist mir wichtiger, als Familienmitglieder von mir.

Vor ihrem Selbstmordversuch habe ich mich schon dazu entschieden gehabt, ihr 6000,- zu leihen - Geld das sie gebraucht hat, um überhaupt ein Visum beantragen zu können. Das zahlt sie auch jeden Monat weiter ab, seit sie wieder dazu in der Lage ist. Kurze Zeit vorher waren wir auch schon fast so weit zu heiraten, da es kaum eine bessere Option für eine sichere Aufenthaltsgenehmigung gibt.

Seit ihrem Klinikaufenthalt hat sie aber auch eine längere Zeit nicht arbeiten können - also habe ich ihr auch seitdem die Miete erlassen.

Sie hat ihr Leben und ihre Psyche momentan so gut im Griff wie noch nie. Sie ist auf einem guten Weg, eine Ausbildung anzufangen, hat ihre Angstzustände und den Drogenmissbrauch viel besser im Griff. Das ist ein langwieriger Prozess aber ich bin unglaublich stolz auf sie.

Die große Situation heute:

Im Winter hatte sie sich heimlich für eine kurze Zeit wieder mit ihm getroffen. Das hat sie mir verschwiegen, dann aber im Februar gestanden und mir gesagt, dass es nun endgültig vorbei ist und sie damit abgeschlossen hat. Ich habe keine Konsequenzen daraus gezogen und habe das eher als positive Nachricht angenommen.

Nun hat er sie aber wieder kontaktiert - ihr gesagt, dass er sie wieder zurück haben will.

Sie möchte ihn nun unbedingt treffen - um endlich auf ihre Weise ihm eine Abfuhr geben zu können. Sie sagt, jetzt ist sie zum ersten Mal am Zug und kann bestimmen, nicht er (zuvor hatte er immer wieder mit ihr Schluss gemacht).

Ich bin von der ganzen Geschichte und dem Selbstmordversuch ziemlich traumatisiert - das merke ich jetzt gerade auch sehr, da er wieder aufgetaucht ist. Ich habe ihr gesagt, dass sie aus meiner Wohnung ausziehen muss, wenn sie sich wieder mit ihm trifft.

Sie war unglaublich sauer und hat mir Machtmissbrauch vorgeworfen. Nach zwei längeren Gesprächen bin ich eingeknickt und habe das Ultimatum zurückgezogen. Sie hat mir mehrfach zugesichert, dass sie ihm nicht wieder verfallen wird.

Ich würde ihr gerne vertrauen, kann es aber irgendwie nicht, da sie ja auch schon zuvor hinter meinem Rücken einen Neuversuch mit ihm gestartet hat.

Bin ich das Arschloch, das ihr die Genugtuung und den Abschluss ihrer Geschichte verwehrt? Oder ist sie diejenige, die keine Rücksicht auf mich nimmt und meine Grenzen nicht akzeptiert?

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u/Beneficial-Basket804 — 14 days ago

Einschätzung zu Beziehung gewünscht. Freundin zieht aus, will aber zusammen bleiben.

THROWAWAY ACCOUNT

TLDR: Ich will Familie, sie weiß nicht, ob sie es jemals möchte. Sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aufgrund des mentalen Stress aus.

Hallo,

da ich hauptsächlich männliche Kumpels habe, wollte ich mir hier nochmal eine weibliche Perspektive einholen.

Freundin und ich sind seid 5 Jahren zusammen. Beide Anfang 30. 3 davon in gemeinsamer Wohnung. Sie ist damals bei mir in meine 2 Zimmer Wohnung gezogen. Wir haben nach einer größeren Wohnung geschaut, aber die Suche ist in der Großstadt eine Katastrophe. Eine größere Wohnung für gleiches Geld haben wir angeboten bekommen. 4 Zimmer. Aber am Stadtrand. Das wollte sie dann nicht. Irgendwann ist die Wohnungssuche dann eingeschlafen.

Unser größter Streitpunkt ist aber Familie.

Wir sind mit Mitte/ Ende 20 zusammen gekommen. Haben uns natürlich über die Jahre immer wieder drüber unterhalten. Aber da war das Thema halt noch weit weg. Ihr Standpunkt war: Sie könnte es sich prinzipiell schon vorstellen.

Ich will eine Familie. 2 oder sogar 3 Kinder, wenn ich es mir wünschen dürfte. Bin selber mit 2 Geschwistern aufgewachsen und habe es genossen, dass wir zusammen erwachsen geworden sind. Das würde ich meinen Kindern und uns auch gerne gönnen.

Sie sagt aber seit einen paar Wochen, dass sie nicht weiß, ob sie jemals eine Familie will. Uffz. Und wenn, dann wahrscheinlich nur 1 Kind.

Ist ja auch ihr gutes Recht. Ihr Körper, ihre Entscheidung.

Ich bin dann in mich gekehrt und habe mich gefragt, ob ich mir das auch vorstellen könnte. Und ich kam zu dem Schluss, dass ich auch mit 1 Kind glücklich sein könnte, wenn ich dafür mit ihr zusammen bleiben kann. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass es die Frau ist, mit der ich alt werde.

Ich habe selber viele Hobbies und könnte dann natürlich mehr Zeit für diese wieder haben. Ich hätte mich für UNS damit anfreunden können.

---

Dann droppt sie aber einige Zeit später, dass das ganze Familienthema sie so verrückt macht und sie bei uns zuhause nicht mehr Ruhe findet. Sie war die ganze Zeit nur unterwegs und wir haben seit Monaten nichts mehr zusammen unternommen, auch wenn ich sie immer wieder gefragt habe, ob sie Lust hat was zu machen. Sie überlegt, dass sie auszieht.

Ich antworte, dass das für mich das Ende der Beziehung bedeuten würde.

Ein paar Tage später kommt sie damit an, dass sie eine Wohnung gefunden hat über Kollegen, die frei wird. Sie wird zum nächsten Monat ausziehen. Aber sie möchte gerne mit mir zusammen bleiben. Ab diesem Zeitpunkt werde ich total von ihr gelovebombt. Sie sucht wieder permanent Nähe und wir waren das erste mal seit Monaten wieder zusammen spazieren und Eis essen. Ich glaube ihr, dass sie zusammen bleiben will. Es scheint große mentale Erleichterung für sie gewesen zu sein den Mietvertrag unterschrieben zu haben.

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Nun sagt sie, dass es vielleicht eine Chance für uns ist und es uns vielleicht aufzeigt nicht so beharrlich auf unseren Perspektiven zu sitzen.

Ich habe sie so sehr geliebt, aber dass sie jetzt auszieht, anstatt dass wir uns gemeinsam eine größere Wohnung suchen wo sie mehr Rückzug finden kann, killt das alles für mich. Wir hätten zusammen einen Weg finden können. Jetzt haben wir wieder getrennte Buden wie Teenies. Alles zurück auf Anfang. Ich bin ihr meiner Meinung nach weit entgegen gekommen, sie geht aber genau in die andere Richtung.

Jetzt sitze ich in einer Wohnung, die ich alleine nicht bezahlen kann. Sie hat die Wohnung einfach über Kollegen bekommen, ich muss jetzt auf hunderte Wohnungsbesichtigungen rennen und darum betteln, dass mich jemand in seine überteuerte Abstellkammer einziehen lässt (Großstadt halt). Und bis ich etwas habe, laufe ich Monat für Monat weiter in den finanziellen Ruin. Sie ist fein raus aus dem Schneider.

Und ich weiß immernoch nicht, ob wenn ich mit ihr zusammen bleiben würde, wir überhaupt ein Kind bekommen würden. Ich werde seit Jahren hingehalten mit einer Antwort. Sie möchte sich erstmal selber finden wieder und Sicherheit in der Karriere erhalten. Die letzten Jahre Arbeit waren hart für sie. Gerade hat sie einen neuen befristeten Vertrag, auf den letzten Drücker kurz vor der Arbeitslosigkeit gefunden. Sie will raus gehen und die Welt bereisen. Sie würde nicht auf teure Reisen auf die andere Seite der Welt verzichten wollen wegen Kindern. Ich dagegen würde alles für meine Familie zurück stecken. Überstunden kloppen und auf jeden Luxus verzichten, wenn es sein müsste. Meine Hobbies zurückfahren, um für meine Familie Zeit zu finden.

Sie sagt auch, dass sie sich selbst als das Problem sieht. Und dass sie das fertig macht. Sie hat ebenfalls Angst, dass sie es dann doch bereut, wenn sie keine Familie gegründet hätte.

Sorry für die Wall of Text. Danke an alle, die es trotzdem durchlesen. Nicht perfekt strukturiert, ich weiß. Aber so sind meine Gedanken gerade auch. Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Sicht auf die Situation teilen könntet :).

Edit: Die Wohnung war schon bevor sie einzog finanziell an meiner Schmerzgrenze. Wäre sie damals nicht eingezogen, hätte ich mir etwas anderes gesucht. In der Zwischenzeit wurde die Miete noch 2x erhöht und die Nebenkosten sind jedes Jahr gestiegen. Außerdem wurde ich betriebsbedingt gekündigt im letzten Job und verdiene weniger im neuen Job.

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u/Previous-Shift3567 — 14 days ago

Schwägerin verlangt seit Kurzem für alles Geld und hat mich zurecht gewiesen, nachdem ich sie gefragt habe, ob sie in finanziellen Schwierigkeiten steckt

Meine Schwägerin (F31) ist eine meiner engsten Freundinnen und das schon seit rund 20 Jahren. Über sie habe ich (F31) auch meinen Mann (M34) kennengelernt, mit dem ich inzwischen seit 5 Jahren verheiratet bin. Wir sind alle sehr eng miteinander.

Es war immer ganz normal, dass wir unsere Kleidung untereinander getauscht oder verschenkt haben. Wir tragen dieselbe Größe und haben einen ähnlichen Geschmack. Sortiere ich meinen Kleiderschrank aus, dann frage ich sie immer zuerst, ob sie etwas davon haben möchte, ehe der ganze Rest zum 2nd Hand Store gebracht wird. Umgekehrt hat sie das auch immer so gemacht.

Für die Kleidung hat noch nie einer von uns etwas verlangt, schließlich waren das aussortierte Sachen, die man aus dem einen oder anderen Grund nicht mehr tragen wollte und wäre sonst für den guten Zweck gespendet worden.

Vor zwei Wochen brachte sie zwei süße Oberteile mit und fragte, ob ich dafür Verwendung hätte. Klar! Und dann kam die Frage: Wie viel wären die beiden Teile dir denn wert? Ähm ...

Ich habe ihr dann letzten Endes 50 Euro für beide Teile gegeben, dachte da aber schon, dass sie vielleicht knapp bei Kasse sei und nicht direkt nach Geld fragen wollte. Kann ja mal passieren, dass man am Ende des Gelds noch so viel Monat übrig hat.

Vor etwa einer Woche brachte sie einen Topf Suppe vorbei. Sie hat noch nie Essen vorbeigebracht, weil sie auch nicht gerne kocht und meistens ist es eher umgekehrt, dass ich mehr koche und wir ihr eine Portion vorbeibringen. Nichts dabei gedacht und mich bedankt. Steuerst du gar nichts dazu bei, immerhin habe ich für euch beide gekocht? Okayyy ... reichen 10 Euro ...

Dann war sie gestern Abend mit einem Schmuckset bei uns und schwärmte davon, wie hübsch das an mir aussehen würde und so weiter. Mein Mann war mit anwesend und mit ihm hatte ich auch über ihr Verhalten gesprochen. Ich trage kaum Schmuck, es macht mich nervös und selbst mein Ehering ist mir an einigen Tagen zu viel auf der Haut. Also hatte ich kein Interesse und als ich das sagte, schmollte sie. Ich habe sie dann direkt gefragt, ob sie in finanziellen Schwierigkeiten sei und ob sie Hilfe benötigt.

Wir sind immer dazu bereit sie zu unterstützen, aber wir wollen dann auch wissen, was Sache ist. Hat sie Schulden - wenn ja, wie viele? Hat sie ihren Job verloren? Wie kam es dazu? All sowas wollen wir schon wissen, auch um eventuell abschätzen zu können, ob sie professionelle Hilfe benötigt.

Aber sie keifte mich nur an, dass ich sie vor ihrem Bruder bloßstellen würde und was mir einfiele, dass überhaupt zu fragen. Sie beteuerte mehrfach, dass sie keine finanziellen Schwierigkeiten hätte, aber ein großes Problem mit meinem grenzüberschreitenden Verhalten. Dann ist sie gegangen.

Mein Mann meinte dann heute Morgen, dass ich wirklich ein wenig unsensibel war und mich bei ihr entschuldigen sollte. Er hat zwar anerkannt, dass ich es nur gut gemeint habe, aber meine Direktheit unnötig gewesen sei.

Ich bin überfordert mit der Situation, weil ich nicht begreife, was genau ich falsch gemacht haben soll. Klar hätte ich sie zur Seite nehmen können, aber bei allen anderen Sachen hat sie auch kein Problem wenn ihr Bruder anwesend ist. Es existieren quasi keine Geheimnisse zwischen uns. Und letzten Endes habe ich nur gefragt. Mich irritiert aber ihr Verhalten. Wieso will sie plötzlich für alles Geld, was vorher irgendwie selbstverständlich war? Da muss doch mehr dahinter stecken ...

(Throwaway-Account)

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u/Rich_Wonder_7640 — 14 days ago

Falsches Geburtstagsgeschenk

Heute hat mein (27 w) Freund (32 m) Geburtstag. Beziehung seit 2 Jahren.

Da sein Handy sowieso halb kaputt war und er sich noch dieses Jahr oder Anfang nächstes Jahr ein neues hätte kaufen wollen, er aber zu geizig dafür war, hab ich es übernommen.

Ich habe mit seinem Bruder zusammengelegt für ein gutes Handy, das auch bessere Fotos macht, was ihm so wichtig war, und ihm noch andere Geschenke gemacht. Aber er fand es wohl nicht so toll.

Er hatte den ganzen Tag schlechte Laune und redete kaum mehr mit mir.

Es kam nun raus, er habe kein Handy gewollt und auch ganz bewusst keines gewollt. Er hatte immer nur den Kostenfaktor angesprochen, nie, dass er keine Lust darauf hat, das Handy einzurichten und sich quasi umzugewöhnen. Dieser Geburtstag sei sein schlimmster Geburtstag gewesen, da er nichts gemacht hatte, was ihm Spaß machte, außer das Handy einzurichten und sich darüber zu ärgern.

Er fühlte sich übergangen und ich hätte das Handy wieder zurückschicken sollen, aber er habe sich unter Druck gesetzt gefühlt. Und er möchte nächstes Jahr sein Geburtstag überhaupt nicht mehr feiern.

Vielleicht versteht das jemand und kann mir vielleicht helfen, es selbst zu verstehen.

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u/Sensitive_Goal_7967 — 14 days ago

Ich habe erst viele Jahre später verstanden, was für einen besonderen Menschen ich (49) damals verloren habe

Wir schreiben das Jahr 2000. Juni. Die zwei Türme in New York standen noch über ein Jahr, und Peter Jacksons Ringe-Film würde erst 2001 die Kinos sprengen.

Es war der Monat, in dem ich mich zu einer absolut verzweifelten Aktion hinreißen ließ: Ich hatte eine Kontaktanzeige über den Sat.1-Videotext (Video-Was???, wovon redet der alte Sack? Zeit fürs Bettchen, Oppa) veröffentlicht: Er (21) sucht sie... und so weiter. Es war mir immer total peinlich. Im Freundeskreis und unter Kollegen erzählte ich deshalb, wir hätten uns in einem Internet-Chatroom kennengelernt. Das war für die meisten Leute damals im finsteren Mittelalter etwas sehr mysteriöses, aber zumindest nicht peinlich. Kontaktanzeigen waren damals etwas für sehr alte Leute oder für jene Gestalten, bei denen man annahm, sie galten optisch eher als hartes Schicksal. So wie die Olle am Ende des Films The Substance.

So dystopischen Scheiß wie Tinder gab es damals nicht. Und das war gut so. Wer sich übers Netz traf, bewegte sich irgendwo zwischen digitalem Pionier und sozialem Härtefall. Dieses Internet war im Jahr 2000 tatsächlich Neuland.

Ich war also 21, geistig eher 12, machte eine stinknormale Ausbildung, auf die ich Null Bock hatte, schaute morgens in den Spiegel und sah jemanden, dessen Gehirn zu 80 Prozent aus diffusen Ängsten, Elternhaus-Schulden und komplett ungelöstem Zwangsstörungs-Müll bestand. Klar, ich hatte auch gute Seiten, lange Haare, Metal-Klamotten, ne billige E-Gitarre und viele größenwahnsinnige Pläne.

Sie, nennen wir sie Sarah (Name von der Redaktion geändert) war 19 und mitten im Medizinstudium, das sie mit einer Disziplin, die junge Männer fast nie haben, zu einer erfolgreichen Ärztin machen sollte.

Sarah war dieser Typ Frau, den man seltener trifft, als rosa Einhörner im Wald: Intelligent, unfassbar gut aussehend und von einer natürlichen, zugewandten Art, die Captain Vollidiot mit 21 absolut nicht zu schätzen wusste, weil er den Schuss schlicht noch nicht gehört hat (viele Jahre danach durfte ich mir denselben allerdings in steter Regelmäßigkeit anhören... und es tat weh. Sehr weh)

Und dazu – das war der Jackpot und das Verhängnis zugleich – hatten wir beide dieses hemmungslose, permanent brennende Bedürfnis nach Sex. Wir sind übereinander hergefallen wie die Karnickel. Morgens, mittags, nachts, zwischen den Laken, auf dem Teppich (war richtig gut!), völlig egal. Sie betrachtete Sex mit dieser naiven Art einer sehr jungen Medizinstudentin. Als sexuell ausgehungerter Typ, der gerade seine erste, echte Beziehung erleben durfte, war das der Himmel auf Erden. Jackpot! Ich meine, wir konnten nie einen Film zu Ende schauen. Sie konnte nie ihre Hände bei sich behalten... aber hey... nicht, dass ich damit ein Problem gehabt hätte...

Aber das Ganze lief als 500-Kilometer-Fernbeziehung.

500 Kilometer Autobahn, Bundesstraßen und ganz viel Ungeduld dazwischen. Und natürlich war absolut niemand von uns beiden bereit, auch nur einen Zentimeter von seinem vertrauten Umfeld abzurücken. Zu stur. Zu dickköpfig. Zu sehr mit dem eigenen, winzigen Kosmos beschäftigt.

Zumindest war das bei mir so. Und das ist auch bis heute so. Ich kann und will meine süddeutsche, idyllische Heimat nicht verlassen. Alleine beim Gedanken daran tut sich eine Mischung aus Panikattacke und schwarzem Loch im hohlen Schädel auf.

Bis heute geht mir das nicht in die weiche Birne: Sie betreibt ihre Arztpraxis heute in irgendeiner ostdeutschen Kleinstadt am Arsch der Welt. Wie kann man da freiwillig hinziehen??? Und nicht im langweiligen, klischeehaften, Reddit-Sinne von wegen "Dunkeldeutschland" und irgendwas mit Politik (die mich mal kreuzweise kann!) - nein, im Sinne von: Da ist ja mal toter als tot.

Sie könnte als Ärztin in Bayern leben! Oder Norwegen! Oder Neuseeland!!!11 Hauptsache Berge, grüne Wiesen, Seen zum drin schwimmen. Da, wo normale Menschen Urlaub machen. Was zur Hölle gibt es denn bitte in dieser ostdeutschen Pampa für eine Perspektive? Ich finde da keinen verdammten Badesee auf Google-Maps. Und Street View von dem Kaff ist zum abgewöhnen. Ich. Verstehe. Es. Nicht.

Aber damals war mein Horizont ohnehin auf die Länge eines Kassenbons reduziert. Also ein kurzer Kassenbon. Nicht die 12-Kilometer Papierstreifen, die man manchmal in die Fresse geballert bekommt und die man 25 mal falten muss, um sie in den Steuererklärungsordner reinzutun. Alter Verwalter.

Ich war ein wandelndes Trümmerfeld. Zwangsgedanken. Kindheitstraumata, die ich damals nicht mal benennen konnte. Ich wusste nur: Da drinnen stimmt irgendetwas absolut nicht. Und was macht ein 21-jähriger Vollidiot, wenn er mit sich selbst nicht klarkommt?

Richtig. Er fängt an, das Einzige zu zerlegen, das gut in seinem Leben ist.

Und dann, an einem Freitag dem 13. im Jahr 2001 kam dieser schmerzhafte, stümperhafte Schlussstrich, den ich damals gezogen habe: Mitten in diesem Fernbeziehungs-Wahnsinn bin ich zu ihr gefahren, um mit dieser ganzen angestauten, ungelösten Panik im Bauch von jetzt auf gleich alles zu beenden. Komplett harten Schnitt. Ich habe ihr unzählige Male wehgetan, nur um danach selbst in meinem eigenen, kläglichen Elend zusammenzubrechen, weil ich gemerkt habe, dass ich gerade das Einzige weggeworfen hatte, das mich auch nur ansatzweise getragen hat. Ich habe noch nie in meinem Leben so geheult wie damals. Es war geradezu unwirklich, wie ich stundenlang Rotz und Wasser geheult habe, während sie neben mir im Bett lag. Es war, als hätte ein etwas intelligenterer Teil von mir damals schon kapiert: DAS war echt. DAS war gut. Und DUUUU hast es gerade in Tausend Einzelteile geschlagen. Kaputt. Aus. Ende Gelände.

Ich musste das einfach mal loswerden, weil ich mich nach all den Jahren mindestens 5 Minuten täglich immer noch frage, wie dämlich man mit 21 eigentlich sein kann und wie viel man im Leben kaputtmacht, nur weil man selbst noch eine wandelnde Baustelle ist.

Es hat nie sollen sein! Das ist die andere Wahrheit. Ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit ihr in diesem Ostdeutschen Kaff zu wohnen. Selbst dann nicht, wenn ich nicht mal arbeiten müsste, als Penner und Arztfrau oder so. Ich würde locker den Hausmann spielen. Aber doch nicht in der Ecke dieses Planeten!

Habt ihr auch so eine Person aus der Vergangenheit, bei der ihr im Nachhinein kapiert habt, dass ihr damals das eigentliche Problem wart – oder bin ich der Einzige, der so einen massiven Dachschaden hatte?

TL;DR: Hab 2000 über den Sat.1-Videotext meine absolute Traumfrau (Medizinstudentin, 500 km Entfernung) kennengelernt, war damals ein emotional überforderter Vollidiot mit Bindungsangst und Zwangsgedanken, habe alles durch ständiges Meckern, dumme Aktionen und einen schmerzhaften Schlussstrich kaputtgemacht, sie später in meiner Verzweiflung angerufen und jahrelang in jeder Frau nach ihr gesucht. Inzwischen seit 15 Jahren glücklich verheiratet, aber die Lektion bleibt: Manchmal verliert man den perfekten Menschen nur, weil man selbst noch viel zu unreif ist, um ihn zu halten.

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u/wegwerf99999999 — 14 days ago

Ich komme nach 7 Monaten nicht über meinen Ex hinweg – habe ich die Liebe meines Lebens verloren?

Ich (W) bin Anfang 30, er (M) ist Mitte 30. Unsere Trennung ist mittlerweile sieben Monate her und ich komme emotional einfach nicht von ihm los.
Dabei geht es mir nicht darum, dass ich Angst habe, allein zu sein oder keinen neuen Partner mehr zu finden. Ich kann sehr gut allein sein und weiß auch, dass ich theoretisch wieder jemanden kennenlernen könnte.
Aber ich will das gar nicht.
Ich liebe ihn immer noch. Und ich vermisse ihn nicht nur als Partner, sondern vor allem als Menschen. Für mich war und ist er der Mann, mit dem ich mir mein Leben vorstellen konnte.
Der Grund für unsere Trennung war eigentlich ein Thema, das sich über mehr als ein Jahr gezogen hat: unser Kinderwunsch.
Ich wollte irgendwann Kinder. Bei ihm war es immer wieder ein Hin und Her. Mal war die Antwort ja, dann wieder nein, dann vielleicht irgendwann. Ich habe sehr lange Geduld gehabt und versucht, ihm Zeit zu geben, weil ich ihn nicht unter Druck setzen wollte. Gleichzeitig wurde die Unsicherheit für mich irgendwann immer belastender – gerade weil wir beide Anfang/Mitte 30 sind und das für mich keine Frage war, die ich unbegrenzt aufschieben konnte.
Nach über einem Jahr mit diesen widersprüchlichen Signalen hatte ich irgendwann das Gefühl, dass ich keinen anderen Ausweg mehr sehe, als mich zu trennen. Nicht, weil ich ihn nicht mehr geliebt hätte. Im Gegenteil. Ich habe mich getrennt, obwohl ich ihn geliebt habe, weil ich irgendwann das Gefühl hatte, dass ich mich zwischen ihm und meinem Kinderwunsch entscheiden muss.
Er hat die Trennung damals so hingenommen. Es gab keinen großen Kampf um uns, und vielleicht macht genau das alles für mich noch schwieriger.
Ein paar Monate später haben wir wieder miteinander geschrieben. Dabei kam von beiden Seiten zur Sprache, dass wir die Trennung bedauern und uns fragen, ob wir vielleicht impulsiv gehandelt haben. Seitdem frage ich mich immer wieder, ob ich einen riesigen Fehler gemacht habe.
Denn das eigentliche Problem ist ja nicht verschwunden: Ich möchte ihn zurück. Nicht einfach, weil ich die Beziehung vermisse oder Angst vor dem Alleinsein habe, sondern weil ich ihn als Menschen zurückhaben möchte. Ich sehe ihn trotz allem immer noch als den Mann fürs Leben.
Und gleichzeitig weiß ich nicht, ob Liebe allein ausreicht, wenn bei einer so wichtigen Lebensfrage keine gemeinsame Sicherheit besteht.
Ich frage mich inzwischen ständig:
Habe ich eine Beziehung beendet, die vielleicht hätte gerettet werden können? Oder habe ich damals meine eigenen Lebenswünsche ernst nehmen müssen?
Und vor allem: Wie findet man heraus, ob man jemanden wirklich zurückwill – oder ob man nach sieben Monaten einfach noch mitten in der Trauer um eine große Liebe steckt?
Vielleicht gibt es hier Menschen, die eine ähnliche Situation erlebt haben. Eine Trennung trotz Liebe, weil die Vorstellungen vom Leben nicht zusammengepasst haben. Wie habt ihr herausgefunden, ob ihr gehen oder noch einmal kämpfen solltet?

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u/No-Imagination194 — 14 days ago

Freund speichert freizügige Bilder von anderen Frauen. Was würdet ihr tun?

Mein Freund (25) und ich (25) sind seit 6 Monaten zusammen, davor hatten wir etwa ein Jahr eine Kennenlernphase.

Er hat über Snapchat Kontakt zu vielen Menschen, auch vielen Frauen. Das war für mich nie ein Problem, da ich selbst auch männliche Freunde habe.

Jetzt habe ich allerdings herausgefunden, dass mindestens zwei Frauen ihm freizügige Bilder schicken und er diese abspeichert. Ob es noch weitere gibt, weiß ich nicht.

Leider habe ich das entdeckt, weil ich sein Handy durchsucht habe. Ich weiß, dass das nicht okay ist und normalerweise bin ich absolut gegen so etwas. Ich hatte aber ein schlechtes Gefühl und wollte eigentlich nur feststellen, dass nichts ist.

Wie spreche ich so etwas bei ihm an, ohne direkt sagen zu müssen, dass ich sein Handy durchsucht habe? Sollte ich es überhaupt ansprechen? Oder ist allein die Tatsache, dass er solche Bilder von anderen Frauen bekommt und abspeichert, schon Grund genug für euch, die Beziehung zu beenden?

Und bitte: Mir ist bewusst, dass das Durchsuchen seines Handys ebenfalls ein Vertrauensbruch war. Das möchte ich gar nicht schönreden. Mich beschäftigt gerade trotzdem vor allem, was ich dort gefunden habe.

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u/Turbulent_Ride_8753 — 13 days ago

Mein Alltag ist kein Unterhaltungsprogramm

Mein Freund (m, 34) und ich (w, 32) sind seit sechs Jahren zusammen. Wenn Besuch da ist, erzählt er gerne lustige Geschichten. In letzter Zeit kommen dabei immer öfter Sachen vor, die ich ihm alleine erzählt habe.

Zum Beispiel hab ich neulich in einem Aufzug angefangen zu weinen, weil ich nach einem beschissenen Tag endlich allein war. Ich fand das hinterher selber etwas komisch. Als er es beim Essen nacherzählt hat, kam ich mir trotzdem vorgeführt vor. Die Gäste kannten den Tag davor nicht, nur die heulende Frau im Aufzug.

Er meint, ich hätte ja selbst drüber gelacht. Geheimnisse oder sehr intime Sachen erzählt er tatsächlich nicht. Aber ich merke das ich ihm inzwischen weniger erzähle. Andererseits erzähle ich auch manchmal Geschichten über ihn. Wie zieht man eine Grenze, die nicht bedeutet, vor jeder Anekdote um Erlaubnis zu fragen?

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u/MotivatedSlouch4 — 14 days ago

Partner zeigt mir im Beisein von anderen keine Zuneigung, ist das normal?

Neu gepostet, dieses Mal mit Hinweis, dass dies ein throwaway-account ist:

Mein Partner (m28) und ich (w27) sind seit 1,5 Jahren zusammen. Jedes Mal, wenn wir irgendwo hingehen (Veranstaltungen, Restaurant mit Freunden, Geburtstag, Gartenparty, bei seiner Familie…), fällt mir auf, dass er mich dort nicht groß beachtet. Er geht relativ schnell zu Leuten, die ihn interessieren oder die er lang nicht mehr gesehen hat und lässt mich dann „hinterherdackeln“ oder ich schau halt, dass ich mit Leuten ins Gespräch komme, die ich entweder kenne oder eben auch nicht. Auch wenn ich schon wo bin und er dazukommt, sagt er mir so wie den anderen hallo in die Runde, aber beachtet mich nicht besonders und setzt sich zu anderen Leuten, die er kennt. Also er behandelt mich nicht wie seine Freundin, sondern eben eher wie eine Freundin oder irgendeine Person dort. Auch dieses „kurz mal nach mir schauen“ kommt nicht wirklich, oder mal eine kleine Berührung zwischendurch. Jetzt frage ich mich: übertreibe ich; dass ich das doof finde? Ich wünsche mir ja kein abknutschen vor den anderen oder dass er ständig bei mir hängt. Eher zwischendurch mal kurz zu mir kommen oder bei der Begrüßung sowas wie eine kleine Berührung an der Schulter und ein Lächeln oder sowas. Oder dass er sagt, dass ich mich gerne dazustellen kann und mich ins Gespräch einbindet, wenn ich wirklich niemanden kenne. Ich bin dann aber häufig Luft für ihn. Oder sind wir einfach aus dem Alter raus und er ist einfach nicht der Mann, der Zuneigung vor anderen zeigt? Sollte ich das einfach akzeptieren und erwachsen werden?

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u/tlisg — 14 days ago

Freundin will dass ich meine beste Freundin weniger sehe

Ich (28m) bin seit knapp zwei Jahren mit meiner Freundin (26w) zusammen und eigentlich läuft alles gut zwischen uns. Wir verstehen uns super, haben ähnliche Interessen und ich kann mir auch eine gemeinsame Zukunft vorstellen.

Jetzt gibt es aber ein Thema das immer wieder hochkommt. Ich habe eine beste Freundin (27w) die ich schon seit der Schulzeit kenne, also über zehn Jahre. Wir haben nie was miteinander gehabt, sie ist für mich wirklich nur eine enge Freundin. Wir treffen uns meistens alle zwei Wochen zum Kaffee oder gehen mal zusammen ins Kino wenn ein Film rauskommt der uns beide interessiert.

Meine Freundin sagt sie hat kein Problem damit dass ich eine Freundin habe, aber sie findet es komisch wie oft wir uns sehen und dass wir uns auch manchmal spätabends noch schreiben. Letzte Woche meinte sie dann dass es ihr unangenehm ist wenn ich mehr Zeit mit meiner besten Freundin verbringe als mit manchen ihrer Freunde mit ihr. Das stimmt so aber gar nicht, ich sehe meine beste Freundin vielleicht zwei bis drei Mal im Monat.

Sie möchte jetzt dass ich den Kontakt reduziere oder zumindest dass wir uns öfter zu dritt treffen. Ich finde das aber seltsam weil meine beste Freundin und meine Freundin sich nicht besonders gut verstehen, die Stimmung ist immer irgendwie angespannt wenn wir zu dritt unterwegs sind. Meine beste Freundin hat mir auch schon gesagt dass sie sich unwohl fühlt wenn meine Freundin dabei ist.

Ich weiß nicht wie ich das lösen soll. Einerseits will ich dass meine Freundin sich wohl fühlt, andererseits möchte ich nicht eine langjährige Freundschaft einschränken nur weil sie eifersüchtig ist. Wie würdet ihr damit umgehen?

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u/Yorvik2 — 13 days ago