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Schwierigkeiten mit Freundin - was tun?

Hey Leute

ich (m23) und meine Freundin (w24) sind seit 5 Monaten ein Paar. Noch 2 Wochen dann wären es genau 6 Monate. Wir haben uns in unserer Ausbildung kennengelernt und direkt hat es gefunkt.

Ich muss aber schon sagen, dass wir sehr schnell offiziell ein Paar geworden sind, denn wir hatten eine Kennenlernphase von nur 1 Monat. (Sie wollte das so)

Meine einzige und vorherige (Fern-)Beziehung endete vor 4 Jahren.

Sie hatte bereits 2 Ex Partner vot mir gehabt und wurde von beiden Ex Partnern betrogen.

Bevor ich meine Freundin kennengelernt habe, war ich in diesen 4 Jahren single. Ich bin immer noch Jungfrau. Sie aber nicht.

Ich weiß, dass ich kein perfekter Mensch bin. Ich bin sehr groß und ziemlich dünn, fast untergewichtig sogar, versuche aber dennoch durch Ernährung und Sport auf meine Kalorien zu kommen und etwas zuzunehmen, damit ich nicht mehr aussehe wie ein Stock.

Ich habe Schwierigkeiten, mich emotional auszudrücken, also ich denke sehr viel emotionales, aber es kommt nicht aus meinem Mund raus. In meiner Kindheit hat man mich deswegen in einer Schule für beeinträchtigte Kinder geschickt. Von Daher würde ich schon behaupten, dass ich eigentlich ein emotionaler Mensch bin, der sich auch gerne mal reinsteigern kann.

Auch habe ich ein etwas anderes Problem, was mir peinlich ist, aber trotzdem euch gestehen möchte: Ich habe bis heute immer noch mit meiner Porno-Sucht zu kämpfen. Das ganze ging schon in meiner Kindheit los. Ich arbeite daran, davon weg zu kommen aber es ist nicht immer leicht für mich. Ich brauche sehr viel Zeit dafür und das weiß meine Freundin auch.

Ich habe ihr am Anfang der Beziehung erklärt, dass ich wahrscheinlich keine Lust auf Sex haben werde und auch nie Sex haben möchte. Ich habe ihr auch versucht zu beruhigen, dass es nicht an ihr liegt, sondern, dass es mein Problem ist und ich Zeit brauche, um davon 100%ig wegzukommen.

Ich habe durch die Sucht ein verzerrtes Bild bekommen, was Frauenkörper angeht und bin mir schon bewusst, dass das, was im Internet gepostet wird, extrem photoshopped oder gekünstelt ist, aber trotzdem kann ich nichts anders, als dahin zu schauen. Es reizt mich einfach nur zu sehr.

Eigentlich habe ich auch nichts gegen dem Körper meiner Freundin. Ich bin ja nicht wegen Aussehen mit ihr zusammen sondern weil sie einen guten Humor hat und sehr niedlich ist. Auch gefällt mir ihr Kleidungsstil und wie sie ihre Haare immer anders macht.

Wenn ich nur nach Aussehen gehen würde, dann wäre ich ja nicht mit ihr zusammen, denn sie ist chubby (Sie hat einen Schwabbelbauch) und mein Typ wären fitte Frauen.

Ich masturbiere übrigend sehr selten aufgrund meiner wenigen Lust dazu und schaue mir nur das ganze aus Langeweile an, weil das mich bei stressigen Situationen hilft (Schnelles Dopamin).

Manchmal geh ich auf +18 Seiten und schau mir ledeglich nur Nacktbilder an. Manchmal sind es Bilder von echten Frauen, manchmal auch fiktive Frauen aus Anime oder Games. Onlyfans/Fansly Abos habe ich nicht und sehe es auch nicht ein, Geld für sowas auszugeben.

Jedes Mal, wenn sie horny wird und Sex mit mir haben möchte und ich sie leider immer ablehnen muss, weil ich in dem Moment keine Lust darauf habe, fängt immer ein Streit von ihrer Seite aus an.

Dass ich sie nicht begehren wollen würde, dass ich mich nicht sexuell zu ihr angezogen fühle, dass ich mir lieber Nacktbilder von Frauen im Internet anschauen würde als meine eigene Freundin usw.

Ich war die ganze Zeit bei dem Streit ruhig und habe es einfach so hingenommen. Irgendwann hat sie sich beruhigt und ist dann von sich aus gegangen. Diese Vorwürfe von ihr haben mich dazu gebracht, mich ein wenig von ihr zu distanzieren, weil es mich schon sehr verletzt hat.

Das hat sie dann irgendwann gemerkt und wieder fing sie an, mir Vorwürfe zu machen, von wegen ich würde ihr nicht emotional auf derselben Wellenlänge sein wollen oder dass ich mir keine Mühe für sie mehr mache. Dass wir keine emotionale Bindung mehr für einander haben und die Kommunikation anscheinend fehlt und wir uns deshalb immer streiten.

Komisch ist nur, dass sie ganzen Sachen, die ich für sie getan habe, immer wieder bei solchen Streitigkeiten weg gelassen hat.

Zum Beispiel hab ich sie immer vom Bahnhof abgeholt, ihr Koffer getragen (Sie wohnt 2 Stunden entfernt und übernachtet oft bei mir) und beim Shoppen oder im Restaurant immer gezahlt.

Als sie wegen ihrer familiären Situation geweint hat, hab ich mit ihr gekuschelt und ihr zugehört. Oder wenn sie wegen Berufsschule usw. ihre Frust rauslassen wollte, war ich auch für sie da.

Das ganze hat mich dann eher dazu gebracht, mich einzukapseln, mich weniger zu melden und weniger Gespräche mit ihr zu führen, weil ich wohl immer das Problem für sie war und ich nicht mehr weiter verletzt sein wollte.

Und jetzt passiert aber was merkwürdiges.

Sie schreibt in letzter Zeit immer wieder mal, dass sie mich vermisst und dass sie mich sehen möchte.

Sie fragt auch immer nach wie es mir geht und ob ich mit ihr was unternehmen möchte. Und natürlich fragt sie auch, wann ich evtl. Lust auf Sex mit ihr habe.

Auch hat sie angefangen, sich zu hungern und versucht mit allen möglichen Mitteln schnell abzunehmen mit der Begründung "Ich tue es, damit du mich endlich mal anschaust und nicht auf diese Webseiten." Ohne Spaß, so hat sie mir das geschrieben.

Ich muss zugeben, dass mich das ganze schon genervt hat aber ich bin trotzdem mit ihr zusammen, da ich sie nicht noch mehr verletzen möchte. Ich sehe es auch ein, dass sie mich liebt und so, aber ihre Art, immer wieder wegen sowas mit mir streiten zu wollen, geht für mich zu weit.

Was denkt ihr, was ich in so einer Situation machen soll?

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u/ManjiroSano245 — 13 hours ago

BIDA, wenn ich die verwöhnte Nichte meiner Partnerin nicht UNSERE Urlaubspläne ruinieren lasse?

[Throwaway-Account]

Hallo zusammen,

ich [m,35] habe gerade mächtig Stress mit meiner Partnerin [w,32] und brauche einfach mal ein paar neutrale Meinungen zu dem Thema. Ihre Familie hämmert mit vollkommen bescheuerten Argumenten auf mich ein, sie selbst verhält sich seitdem ich 'Nein' gesagt habe, als hätte ich ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Ich bin mit meiner Partnerin seit circa 10 Jahren zusammen, wir sind auch schon seit 2 Jahren verlobt - eigentlich hatte ich schon längst vor zu heiraten, doch sie zögert das heraus. Letztes Jahr war ein ziemlich stressiges Jahr für uns, da ich viel gearbeitet habe und auf Fortbildungen war, was sich letzten Endes mit einem ziemlich großen Bonus bezahlt gemacht hat. Sie musste auf vieles verzichten, vor allem auf gemeinsame Zeit mit mir und deswegen wollte ich das mit ihr teilen, in dem ich sie auf ihre absolute Traumreise einlade - die können wir uns von dem Bonus locker leisten.

Die Reise ist gebucht, seitdem bekommen wir immer mal wieder Mails mit Informationen und der Option bestimmte Dinge upzugraden. In der letzten dieser Mails stand drin, dass wir Kids bis einschließlich 21 Jahren kostenlos mitnehmen könnten. Wir haben keine Kinder.

Meine Partnerin kam letzte Woche an und meinte, dass sie ihre Nichte [w,12] gerne mitnehmen möchte. Unsere Reise fällt zeitlich zum Großteil in die Sommerferien und weil das eine 'once in a lifetime' Sache ist, würde ihre Schwester für die Woche vor den Ferien einen Rüffel riskieren wollen. Es ist also schon alles abgesprochen, ich sollte das nur noch absegnen. Das tat ich aber nicht, stattdessen sagte ich 'Nein'.

Ihre Nichte ist eine verwöhnte Göre und neunmalklug obendrein. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie sehr mich das Mädchen nervt. Hat sie von ihren Eltern, beide sind den ganzen Tag am Arbeiten, also wird Liebe mit materiellen Dingen aufgewogen und seitdem wird nur noch die Hand aufgehalten. Sozialisiert ist das Mädchen auch nicht, nie im Kindergarten gewesen, immer nur die hauseigene Nanny und nun verhält sie sich wie eine Erwachsene, oder versucht es zumindest.

Aber zum einen wollte ich den Urlaub für meine Partnerin und mich haben, damit wir Zeit zu zweit verbringen können, die im letzten Jahr einfach zu kurz kam und zum anderen stelle ich mir einen erholsamen Urlaub mit Prinzessin auf der Erbse recht schwierig vor. Selbst ein ganz normales Kind hätte ich auf die Reise nicht mitnehmen wollen, wenn es nicht das eigene wäre. Abgesehen davon sind wir fast 5 Wochen am Stück weg, das ist eine lange Zeit und da kann einiges passieren, soll nicht heißen, dass wir nicht auf sie achten würden, aber es lässt sich vorab nicht sagen, ob sie nicht vielleicht Heimweh bekommt. Wir sind auch nicht mal eben ein Dorf weiter, also das Kind mal eben abholen oder bringen, kann man vollkommen vergessen. Aber laut ihren Eltern bekäme sie nie Heimweh und sie sei alt genug, um auf sich selbst Acht zu geben. Da passiert schon nichts.

Bin ich hier der einzige, der denkt, dass die Nichte meiner Partnerin mit ihrem Arsch Zuhause bleiben sollte? Macht mich das zum Arsch?

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u/No-Command-8190 — 18 hours ago

Wie findet ihr es wenn eine Frau euch ihre Gefühle gesteht?

Seid bitte ehrlich, wie würdet ihr reagieren, wenn eine Frau euch sagen würde, was sie für euch empfindet bzw. Euch ihre Gefühle gesteht?

In der Vergangenheit habe ich als Frau nämlich leider negative Erfahrungen damit gemacht, obwohl ich mir fast sicher war, dass der Mann dasselbe für mich empfindet. Die Männer haben mich entweder geghostet oder sind sehr gemein zu mir geworden. Daher würde ich so gerne verstehen, was im Kopf eines Mannes vorgeht.

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u/GreatResolution344 — 13 hours ago

Meine Toxische Ehe

Wegwerf-Account, weil alles von ihr kontrolliert wird

Okay, ich kann gar nicht glauben, dass ich das jetzt mache, aber dann legen wir mal los ...
Ich (M, 27), sie (W, 31), ein leibliches Kind mit ihr, ein Stiefkind von ihr.

Zu Anfang:
Früher war ich jung, dumm und hatte die rosarote Brille ganz festgeschnallt auf. Könnte ich die Zeit noch mal zurückdrehen, hätte ich einen großen Bogen darum gemacht ... aber es ist halt so, wie es ist, und immerhin habe ich dadurch das Beste bekommen, was es auf der Welt nur gibt: nämlich mein Kind.

Der Beitrag ist in zwei Abschnitte unterteilt: Einmal die Zeit vor der Trennung und einmal die Zeit nach der Trennung (damit es keine Verwirrung gibt: Nach der Trennung sind wir wieder zusammengekommen und wir sind auch aktuell zusammen. Es war also eher eine Ehepause als eine Trennung). Des Weiteren werde ich hier sicherlich nicht alles aufzählen können, was so vorgefallen ist.
(Edit: Ich bin wohl etwas durcheinandergekommen und habe in den ersten Teil hier jetzt auch Sachen mit aufgenommen, die heute noch so sind, wie z. B. das Handy-Thema).

Die Beziehung, die sie vor mir hatte (mit dem Vater ihres Kindes), war toxisch bis obenhin. Schlagen, Betrügen usw. Sie genauso wie er.
Sie war/ist meine erste richtige Beziehung.
Das Erste, was ich richtig komisch fand, als wir uns kennenlernten, war, dass sie ihrem Ex (mit dem sie ihr Kind hat) geschrieben hatte, wie muskulös ich sei ... obwohl das gar nicht der Fall war. Als ich ihren Ex das erste Mal gezwungenermaßen getroffen habe, fasste mich dieser direkt am Arm an, um sozusagen zu untersuchen, ob das auch stimmte, was sie ihm geschrieben hatte ... Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie unangenehm das war ...

Dann fing das Thema mit den Partnern davor an.
Ich: 1
Sie: 10
Sie wollte direkt wissen, wie die eine heißt usw. Ich, dumm wie ich war, habe ihr den Namen gesagt und sie hat die ganze Nacht nur nach dieser Frau gesucht ... Als sie sie dann endlich gefunden hatte, ging das ganze Tamtam los ... Und ja, was soll ich noch sagen: Sie 10, ich 1 ... Sie macht um meine 1 ein großes Thema, ich um ihre 10 keins. Natürlich fand ich die 10 jetzt auch nicht gerade schön, aber wir kannten uns ja noch nicht. Also welches Recht hätte ich, etwas zu sagen? Keins, genau ...

Thema Auto:
Sie: „Dein Auto ist so blöd und affig, peinlich, eklig.“
Ich habe das alles so hingenommen. Immer wenn wir irgendetwas unternommen hatten, sind wir mit ihrem Auto gefahren. Irgendwann fühlte ich mich dann aber doch etwas ungerecht behandelt und mir kam der Gedanke: Wenn sie mit 10 Typen etwas hatte, vielleicht ja dann auch in dem Auto? Dann wäre ihres auf jeden Fall ekliger. Also fragte ich sie und sie meinte nein. Ich weiß, das ist ein kindisches Denken, aber ich muss mir wahrscheinlich eingestehen, dass ich ihr so versucht habe, den Spiegel vorzuhalten. Bzw. mache ich das heute noch oft so. Ich drehe es dann einfach um und sage: „Stell dir vor, ich würde das so machen wie du. Stell dir vor, ich hätte das so gemacht wie du. Das würdest du niemals akzeptieren.“ Ich denke, sie versteht das schon, aber ändern tut sich eigentlich nichts, wenn dann nur wenig. Gut, jetzt bin ich hier etwas vom Weg abgekommen, also weiter mit dem Auto-Thema: Nach 2 Jahren bin ich dann durch mehr oder weniger Zufall auf ein Bild auf ihrem Handy gestoßen, auf dem sie einem der Typen in ihrem Auto einen – ihr wisst schon was – gibt. Und ja, dann hat es mir natürlich gereicht. Die ganzen Aussagen gegen mein Auto und die Lüge, dass da ja nie was war. Als ich das herausfand, war mein Auto natürlich schon weg und ich durfte immer mit ihrem „nicht ekligen“ Auto zur Arbeit fahren. Schön war’s – vor allen Dingen im Nachhinein. Ihr wisst ja sicherlich, dass sich Bilder noch mal viel besser ins Gedächtnis brennen als Worte. Sie hat dann ihr Auto verkauft, immerhin, und wir haben uns ein anderes für mich geholt.

Thema Arbeit:
(Ich erwähne die genaue Jobbezeichnung explizit nicht. Vorsicht ist besser als Nachsicht).
3 Jobwechsel wegen ihr.
Erster Job: „Das ist blöd, dies ist blöd usw., Geld reicht nicht. Mach doch lieber das (derselbe Job wie ihr Vater).“
Also den Job gemacht, Stelle gekriegt, alles super. Bis auf – ah ja, es gibt natürlich auch hier doch wieder einiges von ihr auszusetzen.
Also nächster Job, und auch hier wieder das Selbe.
Jetzt ich Homeoffice, sie Homeoffice und alles ist gut – bis auf, wenn ich telefonieren muss. Das geht ja gar nicht. Vor allen Dingen nicht mit Frauen.
Dazu muss gesagt sein: Ich sollte natürlich immer erreichbar sein bei der Arbeit. Wenn nach 5 Minuten keine Antwort kam, war Polen offen. Ja, ja, dumm wie ich war, habe ich alles mitgemacht. Bzw. haben wir ja auch ein Kind, und wenn ich mich trenne, haut das mit Vollzeit-Arbeit und 50/50-Regelung leider nicht hin ... Das heißt, ich würde mein Kind viel weniger sehen, was ich damals auf keinen Fall akzeptieren konnte.

Thema Frauen, Freunde & Handy:
Mir gratuliert eine alte Bekannte zum Geburtstag: Riesenstress ... Ihr gratuliert ein alter Bekannter zum Geburtstag: Kein Problem.
Einfach so meinen Vater anrufen oder einen Freund: „Warum rufst du den an? Du hast ja so eine Not. Ein richtiges Papi-Söhnchen. Immer schnell zu Papi“, usw.
Mein Handy ist mittlerweile tot. Der Kontakt mit meinem Vater seltener, als ich es mir wünschen würde. Freunde gleich null.
Ich kann nicht mal einfach so auf meinem Handy Nachrichten lesen, das wäre eine komplette Vollkatastrophe und würde einen riesigen Streit auslösen. Sie hat ihr Handy dagegen immer bei sich. Allein von der Arbeit aus muss sie mit Männern über ihr Handy schreiben – würde ich das tun, ist es ein komplettes No-Go für sie.

Ich muss hier jetzt leider erst mal Schluss machen. Werde sicherlich noch einen Teil zwei schreiben bezüglich der Dinge nach der Ehepause ... usw.

Aktuell:
Ich bin auf dem Stand, dass ich nicht mehr kann. Ich fühle mich wie in einem Gefängnis und möchte eigentlich einfach nur noch weg. Ich merke, dass es mir mental nicht mehr so gut geht, ich irgendwie auch immer mehr zu einer toxischen Person werde, die ich eigentlich gar nicht bin. Ich mag andere Menschen, mag es, anderen zu helfen, bin gerne sozial unterwegs und unterhalte mich auch gerne. Ich glaube, ich kann das einfach nicht mehr – auch nicht für mein Kind. Zwar sehe ich es dann nicht mehr so oft, aber dafür lernt das Kind den Papa auch richtig kennen, weil ich eigentlich die ganze Zeit eine Maske trage.

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u/Illustrious_Car9981 — 19 hours ago

Ehe nach langer Beziehung: Geldprobleme, Gewalt, Angst vorm Heimkommen – wie ordne ich das ein?

Alter/Geschlecht/Dauer: Ich bin M Anfang 30, meine Frau ist W Anfang 30. Wir sind seit rund 10 Jahren zusammen und seit etwa einem Jahr verheiratet.

Zusammenfassung: Unsere Beziehung ist seit Jahren von Geldstreit, Schreien, Beschimpfungen, körperlicher Gewalt und meiner Angst vor Konflikten geprägt. Ich habe vor der Ehe heimlich Kredite aufgenommen, was falsch war, aber ich fühle mich inzwischen nicht mehr sicher und weiß nicht, wie ich die Situation einordnen soll.

Problem:

Hallo zusammen,

ich schreibe bewusst etwas anonymisiert, weil ich nicht erkannt werden möchte.

Meine Frau und ich haben seit Jahren Probleme, vor allem bei Geld und Konflikten. Sie hat meistens mehr verdient als ich, war aber trotzdem oft sehr früh im Monat pleite. Es gab hohe Kreditkartenrechnungen, teure Urlaube, kostspielige Hobbys, Kurztrips und zusätzliche Ausgaben für ihre Familie. Gleichzeitig habe ich viele laufende Kosten wie Lebensmittel übernommen.

Ich habe vor der Ehe heimlich Kredite aufgenommen, insgesamt im fünfstelligen Bereich, um Ausgaben stemmen zu können und Streit zu vermeiden. Das war falsch von mir und ein Vertrauensbruch, das ist mir bewusst. Sie hat es vor der Hochzeit herausgefunden. Trotzdem denke ich mir auch, dass ihr hätte auffallen können, dass ich solche Ausgaben nicht einfach aus Ersparnissen zahlen kann, wenn ich gleichzeitig viele Alltagskosten trage.

Das Geld ist aber nur ein Teil des Problems. Sie kann meiner Wahrnehmung nach schlecht mit Kritik umgehen, akzeptiert ein Nein kaum und Konflikte eskalieren schnell. Sie schreit, beschimpft mich massiv und hat mich auch körperlich angegriffen. Es gab auch früher schon eine Situation, in der sie mich mit einem Messer bedroht hat, als ich sie ermutigt habe, zu einer wichtigen Prüfung zu gehen. Sie hat die Prüfung später gut bestanden, aber diese Situation steckt mir bis heute in den Knochen.

Inzwischen gibt es kaum noch Nähe. Teilweise monatelang keinen Sex, kaum Zärtlichkeit. Wenn sie wütend ist, nennt sie mich Gaslighter oder Narzissten. Ich antworte oft nicht mehr, wenn sie schreit, weil ich das Gefühl habe, dass jedes Wort alles schlimmer macht. Wenn sie weint, gehe ich oft nicht mehr hin, weil ich innerlich komplett dichtmache.

Auch im Alltag bleibt vieles an mir hängen. Haushalt, Aufräumen, Einkäufe, Dinge ausbügeln. Wenn etwas schiefgeht, bin ich oft schuld oder muss mich entschuldigen, auch wenn ich es nicht verursacht habe.

Ich merke, dass ich am liebsten draußen oder unter Menschen bin, weil sie mich dort weniger stark anschreit oder körperlich angeht. Wochenenden belasten mich besonders. Wenn ich im Homeoffice bin und die Uhrzeit näherkommt, zu der sie heimkommt, bekomme ich Angst.

Ich weiß, dass die heimlichen Kredite mein Fehler waren. Aber ich frage mich, ob ich dadurch alles andere „verdient“ habe oder ob ich längst in einer ungesunden bzw. gewalttätigen Beziehung stecke.

Wie würdet ihr das einordnen? Ist das noch eine Ehe, an der man mit Beratung arbeiten kann, oder sollte ich eher an Sicherheit, Trennung und rechtliche/finanzielle Beratung denken?

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u/Icy-Technology7342 — 20 hours ago

Zusammenziehen obwohl in der Wohnung meines Freundes Tag der offenen Tür herrscht?

Halloo,

mein Freund (27) und ich (26) sind mittlerweile 2 1/2 Jahre zusammen, kennen uns aber schon lange.

Diesen Sommer beende ich mein Studium, verdiene dann hoffentlich mehr oder weniger gutes Geld :D und bin mit meinem Freund ein bisschen am Zukunft planen.

Mein Freund ist Selbständig mit einem Kumpel zusammen, haben aber noch kein Büro. Das heißt, deren "Büro" ist aktuell in der Wohnung meines Freundes (3-Zimmer). Und die beiden arbeiten 3x die Woche den ganzen Tag zusammen in diesem Zimmer in der Wohnung meines Freundes.

Ich habe immer die Prämisse gestellt, dass ich erst bei ihm einziehe, wenn dieses Zimmer frei ist:

  1. aus Platzgründen

  2. weil ich mich nicht zuhause fühlen kann, wenn 3 x die Woche der Kumpel bei uns rumtigert, ich von der Arbeit dann komme und meine Ruhe haben möchte..

Mein Freund hat das bis jetzt immer verstanden. Letztens habe ich aber gefragt, wie er sich das denn vorstellt, wie lange der Zustand so noch andauern soll. Ich meine ne Familie oder sowas braucht man in dieser Wohnungssituation auch nicht gründen..

Er reagierte total schnippisch und meinte, dass solange er kein passendes Büro findet, er in der Wohnung bleiben wird und er auch seinen Kumpel / Kollegen nicht "rauskicken" wird. Er meinte noch, ich kenne die Situation und könne selbst entscheiden. Eine größere/ andere Wohnung kommt für ihn nicht in Frage (das macht Sinn: in der Großstadt 700 € für ne 3-Zimmer Wohnung ist ein lucky punch).

Ich hatte das Gefühl, dass er dabei nur an sich denkt. Und ich habe jetzt das Dilemma: Ziehe ich dort mit ein, mit dem Wissen 3 x die Woche tigert jemand anderes mit rum und ein Zimmer ist für mich komplett nicht zu nutzen. Oder warte ich? Aber wie lange? (wenn er jetzt noch die nächsten 10 Jahre in der Wohnung mit Büro und Kumpel versauert, kann ich mir so keine Beziehung / Familie vorstellen)

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u/Emotional-Net-916 — 19 hours ago

Mann zeigt keinerlei Zuneigung mehr

Vielleicht weiß jemand von euch weiter: Ich (w, 37) bin schon sehr lange mit meinem Mann (38) zusammen. Er wollte schon immer eher wenig Sex und konnte seine Liebe schlecht ausdrücken, soweit so gut.

Mittlerweile ist es jedoch so, dass er mir gar keine Zuneigung mehr zeigt, kein Sex, keine Zärtlichkeiten, keine Küsse, keine lieben Worte, keine Gesten, nichts. Eher das Gegenteil, er wirkt von allem genervt, was mich anbelangt.

Wenn ich ihn darauf anspreche, meint er, er liebt mich eh noch und er findet mich auch immer noch attraktiv, das ist halt aktuell so eine Phase bei ihm.

Nur diese "Phase" geht schon Jahre und wird mit der Zeit immer schlimmer. Es wirkt so, also wäre ihm auch egal, dass mich das kränkt. Ich weiß aber, dass er sehr wohl auch anders kann. Vor einiger Zeit hat er mir vorgeschlagen, ich solle fremdgehen, um meine Bedürfnisse zu befriedigen, was ich nach langem hin und her überlegen auch gemacht habe. (Surprise, surprise, hat meine Bedürfnisse nicht befriedigt, da ich ja eigentlich von ihm Liebe will und nicht von einem anderen.)

Aber zu der Zeit hat er sich plötzlich komplett geändert, er war auf einmal super lieb zu mir, hat mir seine Zuneigung gezeigt, wollte ständig Sex, kuscheln, was unternehmen, mich zum Essen einladen, usw. Damals hab ich mich wie im siebten Himmel gefühlt und war sehr glücklich. Das hat jedoch nach ca.3 Monaten wieder komplett aufgehört. Und mittlerweile sind wir am absoluten Tiefpunkt, sobald ich irgendein Bedürfnis äußere, egal wie freundlich, ist er sauer und fängt einen Streit an. Es wirkt so, als wäre meine Anwesenheit für ihn schon ein Affront.

Seine Arbeit ist stressig und er beschwert sich darüber, aber das war noch nie anders und mit den Kollegen versteht er sich gut. Freizeit hat er sehr viel, da er nur Teilzeit arbeitet. Potenzprobleme oder Untreue gibt es auch keine. Finanziell und familiär geht es uns sehr gut, daran liegt es also auch nicht. Natürlich kommt eine ärztliche Untersuchung, Paarberatung, etc für ihn nicht in Frage, schon allein der Vorschlag führt zu einem Wutausbruch.

Was soll ich tun?

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u/ElevatorNeat4104 — 19 hours ago

Wie mit Ihrer Geschichte umgehen?

Meine Freundin und ich (beide mitte20) haben letztens über peinliche Geschichten gequatscht.

Da hat sie erzählt, dass sie auf einem Festival vor Jahren Blackout gegangen ist und vorher sechs Typen ihr in ein Wohnmobil geholfen haben, um dort auszunüchtern.

Ich habe nicht weiter nachgefragt, aber ich nehme mal an, dass sie dann von der Gruppe vergewaltigt wurde.

Sie hat mir nur erzählt, dass sie nur noch unterwäsche an hatte als sie wach wurde, mehr nicht.

Das Thema beschäftigt/stresst mich seitdem brutal

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u/Original_Carrot1421 — 1 day ago

Ich brauch mal eure Einschätzung (denkt meine Freundin andere Leute haben kein Allgemeinwissen?)

Ich M28 bin mit meiner Freundin M26 seit 9 Jahren zusammen.

Seit Anfang an stellt sie so unterschwellig andere Leute, Familienmitglieder und auch mich manchmal als dumm dar, bzw. lässt einen sich so fühlen.

Beispiel:

Und zwar war jetzt am Wochenende beim Kaffee trinken mit meiner Mutter, meiner Freundin und mir das Thema "Ananas". Wir haben gerade eine frische gegessen und dann erzählte meine Freundin, dass wir da eine echt extrem leckere erwischt haben, teilweise seien die eher weniger lecker und holzig. Das würde bestimmt auch am langen Transportweg liegen.

- soweit, so gut.

Meine Mutter schaute sie an und meine Freundin meinte daraufhin "Ananas kommen ja nicht aus Deutschland"

Und meine Mutter (69er Jahrgang) so: "Ja, das weiß ich"

Und genau solche Sätze vermitteln einem natürlich dann, dass meine Freundin denkt, man wisse so banale Sachen nicht. Das kann man vielleicht zu einem 8 jährigen sagen, der das sehr wahrscheinlich noch nicht weiß, aber doch nicht einer Erwachsenen Person.

Ich hatte sie in den Jahren der Beziehung schon ein paar mal drauf angesprochen, am Anfang war das sehr viel öfter vorgekommen. Mittlerweile kommt das selten vor aber dennoch ist das unangenehm, gerade wenn das bei Familienangehörigen passiert.

Meine Mutter und ich telefonierten heute nochmal und da sprach sie das auch nochmal an.
Sie fühlt sich von meiner Freundin als "dumm dargestellt".

Dazu muss ich allerdings sagen, dass meine Freundin und meine Eltern sich ansonsten sehr gut verstehen.

Allerdings frage ich mich... warum macht sie das? denkt sie man weiß es wirklich nicht?

Oder kommt das aus der Familie, dass man so subtil dann sein Wissen über andere stellt?

Ich konnte das bei ihrer Familie an Familienfeiern noch nicht feststellen, dieses Verhalten. Auch von Ihr nicht.

Wie würdet ihr das nochmal kommunizieren?

Edit: Ich weiß nicht ob es was damit zu tun hat, allerdings hat sie schon immer (seitdem ich sie kenne) ein Problem damit Fehler offen zuzugeben. Also wenn sich zum Beispiel etwas als nicht wahr herausstellt, was sie gesagt hat, kann sie es nicht zugeben.

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u/lmfao1099 — 1 day ago

Reagiere ich über?

Mein Partner (m/32) und ich (w/24) sind seit etwas mehr als 3 Jahren zusammen, in wenigen Wochen heiraten wird. Nun haben wir einen Hund (Rüde, mittelgroßer Mischling, 4J - seit 2.5 Jahren bei uns, aus dem Tierheim).
Er ist der tollste Hund überhaupt und ich könnte mir mein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Klar hat er so seine Eigenheiten wie Ängstlichkeit, gehört jedoch zu den bravsten Hunden die ich kenne. Er ist sehr Rudelbezogen und hängt dementsprechend sehr an meinem Partner und mir aber hat keine entsprechenden Probleme wie alleine Zuhause bleiben. Dennoch hat man ihm von Anfang an angemerkt, dass er Angst vor vielen Dingen hat und wir mussten an dieser Stelle auch viel Geduld mit ihm haben (zB Kinder, Krallen schneiden, böse mit ihm sein war eig auch schon Grund genug für stundenlanges Verkriechen,…)

Nun zum eigentlichen Grund für meinen Post:
Mein Partner hatte anfangs aggressives Verhalten unserem Hund gegenüber - Beispielweise wollte er ihm in den ersten Wochen bei uns die Ohren mit einem Feuchttuch säubern. Ihm hat das jedoch so garnicht geschmeckt und als er versucht hat abzuhauen um sich unters Bett zu verkriechen hat mein Partner ihn festgehalten und dazu „gezwungen“. Nach langem Knurren und wehren hat unser Hund dann nach ihm geschnappt (nicht gebissen). In diesem Moment hat mein Partner ihn dann geohrfeigt. Am liebsten hätte ich meinem Partner damals eine verpasst, immerhin war er an der Situation selbst Schuld. Nachdem ähnliches nochmal vorgekommen ist hatte ich ihm gesagt, dass er sowas nicht nochmal zu tun brauche sonst bin ich samt Hund weg. Heute war es dann wieder soweit.
Die Beiden haben auf der Couch gespielt und in einem Moment fliegt der Hund quer durchs Wohnzimmer gegen einen Schrank - er hat meinen Partner beim Spielen versehentlich das Augenlied zerkratzt. Scheiße und tut sicher weh ik - aber mir braucht er so nicht wieder unter die Augen zu kommen und ein einfaches Entschuldigung reicht da nicht.

Unser Hund ist natürlich direkt zu mir gerannt und zitternd in meinen Schoß gehüpft und ich hab ihn sofort ins Schlafzimmer getragen und zu meinem Partner gemeint, dass er dort heute nicht mehr reinkommen muss sonst gehen wir. Das ist dann in einem Streit eskaliert, bei dem ich auch meinte, dass ich mir nicht sicher bin ob ich oder ein hypothetisches zukünftiges Kind nicht die nächsten sind wenn wir ihm versehentlich weh tun.

Dabei meinte er ich würde überreagieren und er wüsste nicht, was er sonst tun könnte außer sich entschuldigen. Auf meine Antwort, dass er einen Aggressionsbewältigungskurs oder eine Therapie machen könne hat er überhaupt nicht geantwortet und ist wortlos ins Gästezimmer.

Reagiere ich über? Ich weiß gerade nicht ob ich ihn noch heiraten will… Zumindest nicht wenn er diese Aggressionen nicht in den Griff bekommt.

Klar ich verstehe, dass der Kratzer weh tut und an einer richtig beschissenen Stelle ist jedoch ist das noch lange kein Grund (auch wenn‘s im Affekt war) den Hund durch den Raum zu werfen bzw. es gibt keinen Grund der das Rechtfertigen könnte.

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Mein Partner wird immer unattraktiver

Throwaway-Account, weil es um ein sensibles Thema geht.

Huhu,

ich (Frau/Ende 20) bin seit etwa 5 Jahren mit meinem Partner (Mann/Anfang 30) zusammen. Es läuft leider nicht mehr so gut wie früher, deswegen wende ich mich an euch.

Mein Partner wird immer unattraktiver.

Auf der einen Seite lässt er sich schon seit einigen Monate sehr gehen, hat viel zugenommen und achtet auch nicht mehr so sehr auf sich, läuft im verschwitzten und fleckigen Unterhemd rum oder rasiert sich mehrere Tage lang nicht mehr. Früher war er immer sehr darauf bedacht, hat regelmäßig Sport gemacht und sich halbwegs zivilisiert verhalten.

Ich weiß, dass Depressionen und psychische Erkrankungen eine Sache sind, aber ich komme da nicht weiter an ihn ran. Immer wenn ich anspreche, ob er Probleme hat oder ihn bitte, dass er sich mal beim Arzt durchchecken lässt, ob die Gewichtszunahme vielleicht an der Schilddrüse liegt oder andere Ursachen hat, dann will er davon nichts hören. Spreche ich das bei Freunden oder seinen Eltern an, dann liegt das plötzlich an der Beziehung und dass es ihm bei mir wohl so gut gehe.

Auf der anderen Seite verhält er sich mir gegenüber momentan auch wie ein echtes Arschloch. Letztens ist mir beim Bücken eine Hose im Schritt gerissen, genau vor seinen Augen, da durfte ich mir anhören, dass ich so fett geworden sei. Ich fahre viel Rad, der Stoff wird sich abgenutzt haben, denn laut Waage habe ich nichts zugenommen. Oder wenn ich abends mal etwas mehr Schoki esse, dann stupst er meinen Oberschenkel an und meint, dass das alles schon wackelt.

Und unser Sexleben ist auch furchtbar. Er will ständig, aber ich habe überhaupt keine Lust auf ihn, vor allem nicht wenn ich mir vorher noch geben muss, dass ich fett geworden sei oder er sich nicht gewaschen hat. Ich habe ihm das schon genauso erklärt, aber er meint, dass es zu Beginn unserer Beziehung auch so lief. Wenn wir es doch miteinander tun, dann wird auch nur gejammert, dass jede Position so unbequem sei und letzten Endes will er nur noch geritten werde, am besten schön bequem in seinem Sessel.

Nur um das mal in Relation zu setzen: Ich pendle zwischen 59 und 61kg bei einer Größe von 1,60m. Das ist komplett normal. Mein Partner ist 1,90m und wog zu beginn unserer Beziehung 90kg und heute wiegt er 150kg, früher besaß er schon einen leichten Dad Bod, aber heute ist das eine ausgewachsene Bierplauze. Da kommt auch nicht mehr jede Sexstellung in Frage ...

Ich möchte am liebsten einfach meine Sachen packen und gehen, aber irgendwie habe ich auch Angst, dass ihm das den Boden unter den Füßen wegreißt, wenn er wirklich (psychisch) krank sein sollte.

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u/FewAssumption9882 — 1 day ago

Lügen von Freund aufgedeckt, wie weiter machen?

Ich (w 26) bin seit 2 Monaten mit meinem Freund (m 27) zusammen.

Mein Freund hatte ein anzügliches Foto seiner Ex in seiner Geldbörse. Ich habe ihn am Anfang unserer Beziehung gebeten dass er das bitte wegschmeißen soll. Er hat gemeint ja ok macht er, nach einiger Zeit war es immer noch da. Ich habe es dann rausgenommen und weggeschmissen. Danach habe ich es in seiner Schreibtischschublade wieder gefunden also hatte er es aus dem Müll gefischt. Dann hat er wieder gesagt dass er es entfernen wird und jetzt gerade habe ich es in seinem Kleiderschrank gefunden bei den Socken. Er lügt mich also mehrmals an und schmeisst es nicht weg.

Ebenso hat er am Anfang der Beziehung gemeint er würde sich wohler fühlen wenn wir beide die „Spuren“ unserer Ex Partner oder Liebschaften entfernen würden. Ich habe das natürlich gemacht und alles gelöscht. Er hat es mir mehrmals versprochen und nicht gemacht. Vor einigen Tagen habe ich ihn gefragt und er hat noch immer nichts gelöscht, da er so viel Stress habe. Er hat genug Zeit und überhaupt keinen Stress. Das ganze würde auch nur maximal eine halbe stunde dauern. Und er hatte ja 2 Monate Zeit also seit Beginn der Beziehung.

Es gab ausserdem weitere Vorfälle die mir suspekt waren und ich aber keine eindeutigen Beweise habe dass es so ist.
Ich habe ihm eigentlich gesagt dass ich möchte dass er alles löscht und wegwirft. Sonst könnte die Beziehung nicht weiter gehen. Er hat sich entschuldigt und mir wieder versprochen dass er alles löscht wird etc.

Nun habe ich gerade das Foto seiner Ex im Schrank gefunden und bin überfordert was ich machen soll. Er kommt erst später nach Hause und ich überlege jetzt was ich tun soll. Das Foto habe ich nun selbst in den Müll geworfen.

Während ich das hier schreibe merke ich schon selbst dass es eigentlich höchste Zeit ist die Beziehung zu beenden, auch wenn ich das selbst nicht möchte.

Meine Frage ist nun, wie kann ich das ganze ansprechen? Soll ich überhaupt erwähnen dass ich das Foto gefunden habe? Soll ich ihm ein Ultimatum stellen? Gibt es eine reale Chance dass er ehrlich sein wird oder wird er weiterhin lügen?

Edit: er hat übrigens seine ex nie erwähnt. Ich kenne nicht mal ihren Namen und er hat noch nie was über sie erzählt. Deshalb wundert es mich dass er das Foto nicht weggeben möchte. Ich fühle da keine Sehnsucht zur Ex, kann mich aber auch täuschen.

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u/lushladybug — 1 day ago

Ich bin neidisch auf meinen Freund

Wie der Titel schon sagt: Ich (w28) bin teilweise neidisch auf meinen Freund (m26). Mein Freund ist eine echte Sportskanone, ich hingegen arbeite daran, halbwegs sportlich zu sein und nicht wieder dick zu werden. Ich mache viel Sport, aber war schon immer das ungeschickte Dickerchen und wurde dafür auch sehr gemobbt, weshalb das etwas ist, wo ich mich möglichst verbessern möchte. Wir sind seit 1,5 Jahren zusammen. Und eigentlich ist alles gut. Bis auf im Teilbereich Sport, der für uns beide aus unterschiedlichen Gründen wichtig ist.

Eigentlich bin ich mittlerweile ziemlich im Reinen mit mir und hab schon ein paar coole Skills und finde meinen Körper ganz okay. Ich habe such psychisch an mir gearbeitet. Am Anfang unserer Beziehung hat mein Freund allerdings ein paar gehässige Sprüche über meinen Körper und dessen Leistungsfähigkeit gebracht. Das hat alte Wunden aufgerissen. Wir haben viel Sport zusammen gemacht und im Nachgang hat er wohl einfach nicht gesehen, dass das ein sensibles Thema für mich sein könnte. Er wollte lustig sein, sagt er. Wir haben viel darüber gesprochen, aber immer wenn er sich über einen sportlichen Erfolg freut, ist das wie ein kleiner Stich für mich, weil ich dann wieder daran erinnert werde, wie er zB am Anfang unserer Beziehung über meine hohe Herzfrequenz bei einem gemeinsamen Lauf (in seinem) Tempo gewitzelt hat o.ä.. (Ich weiß, ganz komisches Beispiel)

Ich will mich wirklich für ihn freuen, aber auf der sportlichen Ebene bin ich irgendwie meist eher gekränkt, wenn er mal wieder irgendeine beeindruckende Leistung gebracht hat, und kann mich dann nur verhalten für ihn freuen. Ich will das eigentlich ausräumen, aber dafür müsste er meiner Meinung nach auch ein bisschen was gut machen anstatt nur zu sagen, dass er das ja alles nicht so gemeint hätte, und mich vielleicht mal unterstützen bei meinen Bemühungen oder irgendwas anderes.

Ich weiß, dass das wahrscheinlich Kinkerlitzchen sind, aber es macht mich immer wieder traurig. Ich will auch nicht neidisch sein, sondern mich von Herzen ohne Hintergedanken für ihn freuen, aber wie kriege ich diese Gedanken aus dem Kopf?

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u/FishermanNew2960 — 1 day ago

Ich bin sauer auf meinen Partner, weil ihm seine abendliche Freizeit wichtiger ist als ein Möbelkauf

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Mein Partner (23) und ich (25) wollen demnächst nach etwas über einem Jahr Beziehung zusammenziehen und brauchen hierfür noch ein paar notwendige Möbelstücke. Da wir sparen möchten haben wir uns etwas bei Kleinanzeigen herausgesucht. Ich habe die Person dann angeschrieben und wir hatten uns auf abends 19 Uhr geeinigt. Diese Person musste den Termin dann spontan eine halbe Stunde nach hinten verschieben. Die Abholung sollte mein Partner übernehmen, da er 1 Stunde näher am Verkäufer wohnt. Mein Partner fand die Verschiebung dieser halben Stunde nun nicht mehr zumutbar, da es ihm zu spät war. Zur Info: Er wäre spätestens um 20:30 Uhr zu Hause gewesen und schlafen geht er nach 22 Uhr.

Da der Verkäufer immer erst so spät abends konnte haben wir nun die Abholung aufs Wochenende verschoben.

Nun schrieb der Verkäufer er habe das Möbelstück schon an jemand anderes verkauft. Mein Partner und ich hatten davor noch besprochen, dass soetwas passieren kann. Ich habe aber Rücksicht auf seine Abendgestaltung genommen und gehofft, dass das nicht passiert und dem Samstag zugestimmt, auch um Streit zu vermeiden.

Nun bin ich sauer auf ihn. Wir haben vorhin unser Telefonat abgebrochen auf meinen Wunsch, weil ich ihm nichts schlimmes aus Wut an den Kopf werfen wollte.

Ist meine Wut gerechtfertigt?

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u/onlyhereforinspo — 1 day ago

Übertreibe ich oder hat mein Mann absolut keinen Schimmer, was es heißt Eltern zu werden?

Guten Morgen, ihr Lieben!

Ich such Rat bei euch, weil ich Probleme damit habe meinem Mann verständlich zu machen, dass ich gerne mit der Familienplanung beginnen möchte, er dafür aber mehr für mich da sein und von seinen Freizeitaktivitäten zurücktreten muss. Er tut sich schwer damit solche Aussagen zu akzeptieren, was für mich schon an einen Realitätsverlust grenzt.

Er (m32) ist sehr stark in alles mögliche involviert, schon als Kind haben seine Eltern ihn überall angemeldet - Sportvereine, freiwillige Feuerwehr, Musikschule, Pfadfinder, uvm. Wir leben auf dem Dorf und da ist das eben so, dass man sich engagiert.

Ich (w32) möchte gerne Kinder und mein Mann, mit dem ich seit gut 5 Jahren verheiratet bin, aber schon seit der gemeinsamen Schulzeit kenne, wollte dies auch immer. Bisher passte der Zeitpunkt nicht so richtig - Studium, die ersten Schritte im Job, weder Geld noch ein passendes Zuhause, in dem man Kinder großziehen kann. Doch inzwischen haben wir das alles und mit Anfang 30 beginnt sich auch meine biologische Uhr zu melden.

Aber ich sehe es realistisch und weiß, dass wir auf vieles verzichten müssen, wenn erstmal ein Baby im Haus ist. Ich möchte auch nicht alleine mit Kind und Kegel dastehen, sondern erwarte angemessene Unterstützung von ihm.

Das bedeutet in meinen Augen allerdings auch, dass er von einigen seiner Freizeitaktivitäten zurücktreten muss. Aktuell sieht es nämlich so aus, dass er von morgens 7 Uhr bis abends 21 Uhr aus dem Haus ist - Arbeit + ein oder zwei Freizeitaktivitäten. So ziemlich jedes zweite oder dritte Wochenende fährt er auch weg, besonders im Sommer und in den Ferien betreut er das Zeltlager teilweise für ein bis zwei Wochen. An den anderen Wochenenden hockt er dann bei Freunden oder wir feiern zusammen einen Geburtstag bei der Familie oder es steht irgendein anderes Event im Dorf an. Er ist also mehr unterwegs als Zuhause.

Wenn ich ihm das so sage und dann eventuell auch noch mal mit "du, ich möchte vielleicht auch einen Nachmittag mal für mich haben - ohne Baby/Kind im Schlepptau", da schaut er mich an, als stamme ich von einem anderen Stern. Meistens erwidert er dann so Sachen wie "wenn das Baby erstmal da ist, dann sehen wir weiter", aber so möchte ich das Spiel gar nicht erst beginnen, weil ich Angst habe, dass ich am Ende dann doch alleine dastehe. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich erwarte, dass er mir etwas mehr Engagement mir gegenüber zeigt und er zumindest schonmal etwas kürzertreten sollte, um guten Willen zu beweisen. Am liebsten wäre es mir eh, wenn er der freiwilligen Feuerwehr ganz den Rücken kehren würde, denn was soll ich mit einem Mann, der lieber in ein brennendes Haus rennt, als die Windeln zu wechseln?

Übertreibe ich?

(Regel 8: Throwaway-Account.)

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u/Dizzy_Amphibian_9681 — 2 days ago

Autofahren in einer Beziehung

Hallo,

ich habe zwar einen Führerschein, habe aber praktisch so gut wie keine Fahrpraxis, weil ich nie ein Auto hatte und immer in Großstädten gelebt habe. Wenn ich doch mal fahre, dann vorzugsweise außerhalb oder in Randbezirken aber total ungern im Innenstadtbereich. Ich bin nicht schusselig oder verträumt, aber mich stresst es unglaublich, das Gefühl zu haben, überall Augen gleichzeitig zu haben und maximal schnell reagieren zu können. Gerade im Hinblick auf Radfahrer fühle ich mich einfach gestresst.

Ich finde es durchaus schade und es stört mich auch ab und zu, dass ich kein souveräner Autofahrer bin, kann aber ansonsten damit soweit gut leben.
Nun, meine Freundin stört sich aber daran. Sie pendelt jeden Tag mit dem Auto, fährt auch gerne mal zu schnell, und macht auch kein Geheimnis daraus, dass sie meine Situation unattraktiv findet.

Mich würden zwei Dinge interessieren:

  1. Wie seht ihr das Thema allgemein bzgl. Fahrtüchtigkeit von Partnerinnen und Partnern?
  2. Welche konstruktiven Ideen habt ihr, wie ich das Problem lösen könnte?

Zu 2. möchte ich noch sagen, dass ich jetzt nicht einsehe, mir ein Auto zu kaufen, obwohl ich es im Alltag quasi nie benötige.

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u/MB52070 — 1 day ago

Mit getrennten Schlafzimmern fing es an

Wir sind beide (M/F) Mitte 60 und seit über 40 Jahren verheiratet, haben Kinder und Enkelkinder die wir beide auch lieben. Seit wir getrennte Schlafzimmer haben, wir beide schlafen nicht lautlos und haben auch einen unterschiedlichen Schlaf-Rythmus, hat die Erotik in unserer Beziehung immer mehr abgenommen. Inzwischen läuft sexuell nichts mehr und auch jeglicher längere Körperkontakt wird von ihr vermieden. Bisher wurden alle Versuche darüber zu reden abgewehrt: "Das ist nun mal so wenn man alt ist und da gibt es auch nicht zu reden". Als Mann habe ich aber noch das Verlangen nach Sexualität und körperlicher Nähe, doch dazu braucht es mindestens noch eine zweite Person. Was soll ich machen?

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u/kuschel_opa — 1 day ago

Ich habe meiner Partnerin gesagt, sie muss in 11 Tagen ausziehen.

Hallo alle,

ich (M25) habe entschieden, dass ich meine Verlobte (F26) zum Ende des Monats nicht mehr in meiner Wohnung haben möchte.
Der Hintergrund ist folgender:
Wir haben uns damals über die Arbeit kennen gelernt, das ist mittlerweile 2 Jahre her.
Damals schien alles sofort perfekt und wir haben uns sehr schnell gemeinsam weiterentwickelt.
Doch dann ging es irgendwie schleichend bergab. Meine Verlobte hat angefangen Sachen aus ihrer Kindheit plötzlich aufzuarbeiten und dadurch ist summa summrun der Kontakt zu ihrer Mutter kaputt gegangen. Ich habe in der Zeit immer für sie gesorgt und sie unterstützt. Ich habe zwischenzeitlich meinen Job gewechselt und arbeite mittlerweile in einem Unternehmen in guter Stellung, dadurch arbeite ich auch sehr viel (45+ std die Woche). Anfangs freute sie sich sehr für mich aber es ging bei ihr immer weiter bergab. Der Job, die Psyche, eigentlich alles.
Mittlerweile bekomme ich viele Vorwürfe ich solle einen anderen Job suchen etc. Ich mag meinen Job aber sehr gerne und möchte auch Karriere machen.
Wir sind dann zusammen in meine eigene Wohnung gezogen die ich gerade abbezahle und der Zustand wurde immer schlimmer.
Wir haben viel gestritten, auch weil unsere Ansichten von Arbeit sich extrem unterscheiden. Ich nehme meine Arbeit, egal ob zuhause oder im Job, extrem ernst, sie ist eher die gemütlichere. Sie war jetzt auch einfach so 4 Wochen krank weil ihr ihre, mittlerweile neue, Stelle keinen Spaß mehr macht….

Wir streiten wegen kleinsten Dingen.
Haushalt ist eines davon. Ich bin sehr sauber und habe auch in letzter Zeit, in der ich arbeiten war und sie die ganze Zeit daheim, erwartet, dass sie sich um den Haushalt kümmert.
Sie will immer nur kuscheln und braucht Zuneigung aber ich kann das im Moment nicht geben, da ich innerlich so gespalten bin. Das ist für sie das größte Thema.

Ich liebe sie wirklich und habe ihr gesagt, der einzige Weg, wie das für mich Zukunft hat, ist wenn wir uns räumlich auf unbestimmte Zeit trennen und die Zeit zusammen dann wieder bewusster nutzen. Auch um uns Gedanken machen zu können.

Sie sieht das nicht so.
Sie meinte wenn sie auszieht ist die Beziehung de facto vorbei, da das wohl so ein Rückschritt sei.

Sie hat keine neue Wohnung usw. Irgendwie tut es mir so krass leid, dass ich überlege die Aktion abzublasen aber dann komme ich nicht aus dem diesem Teufelskreis heraus.

Ich möchte kein stumpfes: „Mach Schluss“ usw. Ich hätte das schon getan, wenn es keine echten Gefühle geben würde…

Ich frage mich, ist das der richtige Weg?

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u/Similar-Search3993 — 1 day ago

Bare Minimum Behandlung - fehlendes Interesse, emotionale Verfügbarkeit oder selbst Schuld?

Throwaway Account:

Ich (w, 36) habe mich vor einiger Zeit von meinem Partner (m, 37) getrennt und versuche gerade, die Dynamik besser zu verstehen.

Am Anfang der Beziehung habe ich mich sehr sicher gefühlt. Es gab viel Nähe, starke Chemie und ich hatte wirklich das Gefühl, dass zwischen uns etwas Besonderes ist. Mit der Zeit bin ich aber immer unsicherer und bedürftiger geworden, was ich so von mir eigentlich nicht kannte.

Ein großes Thema war, dass er emotional eher passiv und nüchtern war. Viele kleine Gesten, die mir wichtig gewesen wären, kamen von ihm nicht selbstverständlich: z. B. nachfragen, ob ich gut nach Hause gekommen bin, Interesse an Dingen zeigen, die mir wichtig sind, aktiv Nähe herstellen, verbal Liebe ausdrücken oder auch mal von sich aus planen/einladen. Der Sex war toll, endete aber immer sobald er gekommen war, den Wunsch mich zu befriedigen habe ich nie wirklich seinerseits gespürt. Er war trotzdem auf andere Arten für mich da, z.B. durch Zuhören.

Nachdem ich ihn wiedeholt darauf angesprochen hatte, hat er manches umgesetzt. Auf vieles was ich als normal in einer liebevollen Beziehung erachte, kam er von sich aus einfach nicht. Er selbst hat sich einmal als "bare minimum" Typ bezeichnet und das gab mir sehr zu denken. Es kam irgendwie resignierend rüber und war ein ziemlicher Abturner für mich.

Ich habe dann gemerkt, dass ich immer mehr in eine Rolle gerutscht bin, in der ich erklärt, beraten, kritisiert oder versucht habe, ihn emotional "anzuleiten". Rückblickend fühlt sich das an, als hätte ich ihn teilweise gejagt oder therapiert. Gleichzeitig hatte ich aber auch das Gefühl, dass ich das nur gemacht habe, weil ich mich emotional nicht genug gesehen und sicher gefühlt habe.

Ein Wendepunkt war, als sein Kind aus der Vorehe stärker in die Beziehung integriert wurde. Ab da hatte ich das Gefühl, dass die Beziehung plötzlich viel ernster und familiärer wurde, aber gleichzeitig fehlte mir von ihm noch mehr emotionale Führung und Sicherheit. Ich habe mich sehr bemüht, eine gute Partnerin zu sein, aber innerlich wurde ich immer angespannter.

Ich frage mich jetzt:

1)War ich zu fordernd/zu kritisch, oder waren meine Bedürfnisse nach emotionaler Präsenz und kleinen Gesten berechtigt?

  1. Was braucht ihr in einer Beziehung um euch gesehen zu fühlen?

  2. Seht ihr "bare minimum" eher als mangelndes Interesse, mangelnde Beziehungskompetenz/Empathie oder einfach Inkompatibilität?

  3. Glaubt ihr dass das Beziehungsskills sind die man lernen kann? Und wie?

Ich möchte niemanden schlechtmachen. Mein Ex ist kein schlechter Mensch. Ich er hat sich innerhalb seiner emotionalen Möglichkeiten bemüht, die Beziehung war die erste nach seiner Scheidung und hat vermutlich viel Verdrängtes hochgebracht. Ich versuche nur zu verstehen, warum ich mich in dieser Beziehung so verloren habe und was mein Anteil daran war.

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Was würdet ihr machen?

Ich 29M war etwa sechs Monate mit meiner Ex-Freundin 30W zusammen. Während dieser Zeit ist sie in eine starke Depression und ein Burnout geraten, was unsere Beziehung ziemlich belastet hat. Dadurch hat sie sich immer mehr zurückgezogen, aber sie ist trotzdem die ganze Zeit an meiner Seite geblieben.

Durch ihre psychischen und finanziellen Probleme hat sich die Beziehung irgendwann mehr wie eine Freundschaft angefühlt. Mit der Zeit wurden die Streitigkeiten und Missverständnisse zwischen uns aber immer häufiger. Es gab keinen großen „Hauptgrund“, sondern eher viele kleine Konflikte und schlechte Kommunikation.

Als wir uns schließlich ein letztes Mal zusammengesetzt und offen über die Beziehung gesprochen haben, meinte sie, dass sie momentan keine Beziehung führen kann. Sie sagte aber auch, dass sie mich als Mensch nicht verlieren möchte und erst einmal ihre Therapie fortsetzen will, um zu sehen, wie sich alles entwickelt. Eine romantische Beziehung wollte sie im Moment allerdings nicht.

Ich habe das respektiert, aber gleichzeitig gesagt, dass ich wegen meiner Gefühle keine Freundschaft führen kann, und sie gebeten, das Thema dann lieber komplett abzuschließen.

Das Ganze ist jetzt ungefähr ein Monat her. Vor Kurzem habe ich über gemeinsame Bekannte erfahren, dass sie seitdem wohl in einer schweren Depression steckt und sich stark isoliert. Nachdem ich ihre Freundschaft abgelehnt hatte, hat sie meine Nummer gelöscht und mir auf Instagram sowie anderen sozialen Medien entfolgt.

Jetzt bin ich hin- und hergerissen. Ein Teil von mir möchte einfach für sie da sein – auch nur als Freund –, weil ich ihre Situation verstehe. Gleichzeitig weiß ich nicht, ob es eine gute Idee ist, wieder Kontakt aufzunehmen.

Ich liebe sie immer noch und es fehlt mir immer schwer und tut mir echt weh was am Ende passiert es.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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u/Sharp-Letter6397 — 1 day ago