u/Any_Alarm_3194

Fühle mich ausgebrannt

Hi zusammen,

ich habe Ende 2022 meinen Master in Informatik beendet und auch schnell danach einen Job gefunden. Hatte seit 2018 auch immer regelmäßig Werkstudentenjobs, die mir auch Spaß gemacht haben.

Nach dem Studium habe ich ohne lange zu suchen einen Vollzeitjob gefunden. Und die Firma gefällt mir auch sehr gut, was die Work Life Balance betrifft, die Kollegen und das Arbeitsklima. Ich kann 100% Remote arbeiten und das ist mir besonders wichtig.

Von März 2024 - Juli 2024 hatte ich dann kein Projekt und war schon ein wenig in ein Loch gefallen. August 2024 - Juli 2025 hatte ich dann wieder ein langfristiges Projekt. September und Oktober 2025 hatte ich dann wieder einen kurzeinsatz in einem Projekt und seit Januar 2026 bin ich auch wieder in einem Projekt.

Das jetzige Projekt endet bald und darüber bin ich auch irgendwie froh, weil ich das Gefühl hatte, dass es mich vom Techstack auch nicht wirklich weitergebracht hat. Die aktuelle Projektlage ist total schwer und viele suchen seit mehreren Monaten in meiner Firma.

Ich will eigentlich nicht wechseln, aber ich weiß nicht, ob ich nicht schon wieder 6 Monate auf der Bank hocke 🫠

Habe auch sehr stark mit Imposter Syndrom zu kämpfen und denke oft ich bin nicht qualifiziert genug. Ich kann vieles ein bisschen, aber hab jetzt keinen krassen Techstack vorzuweisen leider. Die Zweifel, ob der Entwickler/Consultant Job der richtige für mich ist, werden immer stärker...

Ich bin 29 und fühle mich momentan ziemlich verloren. Hat irgendjemand Tipps für mich? 2 private kleine Projekte habe ich angefangen und die machen mir Spaß, sind aber jetzt kein Hexenwerk.

Auch höre ich oft von meiner Schwester, dass mein Gehalt ziemlich mies ist für Master Informatik in München. Es sind 3200 netto und ich weiß es ist nicht viel, aber dafür dass ich 100% Remote arbeiten kann und nicht viel Druck von der Firma kommt, ist es ok. Oder liege ich da komplett falsch?

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u/Any_Alarm_3194 — 8 days ago