Ich zieh das Pech hinter mir her… Ich muss mich irgendwo auskotzen
Bewerbungsgespräch, Benefits vom Himmel versprochen, Angenommen, fange an, Firma brennt.
Es ist immer das selbe Spiel. Ich fang irgendwo an, Standorte werden geschlossen, weniger Homeoffice, Benefits werden gestrichen und durch schlechteres ersetzt, alle paar Wochen ein neuer Teamleiter, jeder sagt was anderes und man macht dadurch nur Fehler. Plötzlich Schmutz-Open-Desk Politik, jeden Tag wo anders sitzen müssen. Ich kann nicht mehr.
Genau das passiert mir gerade nicht zum ersten Mal.
Ich habe keinen Nerv mehr. Ich will arbeiten. Ich hasse arbeiten. Aber muss ja. Und trotzdem komme ich in dieser Welt der modernen Sklaverei nicht an.
Ich könnte mich jeden Tag in den Schlaf weinen. Hab nen Job gelernt, für den es quasi keine Stellen gibt - außer weitere unnütze Ausbildungsstellen. 3 1/2 Jahre verschwendet.
Hört es irgendwann auf? Wird es besser? Geht es nur Berufsanfängern so? Oder werde ich meinen fetten Arsch mein Leben lang wo hin bewegen müssen, wo ich lieber Lust hätte mit Bahngleisen am Morgen zu kuscheln?
Ich hab so keinen Bock mehr. Wie haltet ihr die scheisse bloß durch ohne in Hartz IV/Bürgergeld/Grundsicherung zu fallen?