
r/antiarbeit

Die Reichen werden immer dreister ...
Wie viele Qualifikationen braucht man eigentlich, um einfach einen normalen Job zu haben?
Ich bin Anfang 30, habe einen akademischen Abschluss, mehrere Jahre Berufserfahrung und möchte mich beruflich neu orientieren.
Und langsam frage ich mich ernsthaft: Wie viele Qualifikationen soll man eigentlich noch erwerben, damit man auf dem Arbeitsmarkt irgendwann als ausreichend qualifiziert gilt?
Ich suche mittlerweile weder meinen „Traumjob“ noch die große Selbstverwirklichung. Ich hätte eigentlich nur gerne einen Job, von dem ich vernünftig leben kann, mit halbwegs normalen Arbeitszeiten, etwas Entwicklungsmöglichkeit und einem Arbeitsalltag, der nicht sämtliche Energie auffrisst.
Für meinen geplanten Branchenwechsel würde ich sogar noch einmal eine berufliche Weiterbildung machen. Wenn ich mir Stellenanzeigen anschaue, habe ich aber zunehmend das Gefühl, dass selbst das nicht reicht.
Bei Einstiegsstellen wird teilweise Berufserfahrung vorausgesetzt, die man als Quereinsteiger logischerweise nicht haben kann. Gleichzeitig sind manche Einstiegsgehälter so niedrig, dass ich mich frage, wie man davon als erwachsener Mensch mit eigener Wohnung vernünftig leben soll.
Was mich daran besonders frustriert: Ich habe eigentlich genau das gemacht, was einem jahrelang empfohlen wurde. Ausbildung, Studium, arbeiten, Berufserfahrung sammeln, Weiterbildungen machen, flexibel sein, notfalls noch einmal umlernen.
Und trotzdem hat man das Gefühl, dass die Ziellinie ständig weiter nach hinten verschoben wird.
Noch eine Qualifikation.
Noch ein Zertifikat.
Noch mehr Berufserfahrung.
Noch etwas niedrigere Gehaltsvorstellungen.
Noch etwas flexibler sein.
Dabei möchte ich eigentlich nur einen Job, der mein Leben finanziert, ohne mein Leben aufzufressen.
Geht es anderen ähnlich? Vor allem diejenigen, die mit Anfang/Mitte 30 noch einmal die Branche gewechselt haben: Seid ihr irgendwann an einem Punkt angekommen, an dem ihr dachtet: Okay. Jetzt reicht meine Qualifikation tatsächlich und ich kann einfach arbeiten und leben?
ich hab kein bock mehr😔
und das ding is, ich weiß nichtmal ob es am aktuellen unternehmen liegt, oder allgemein am angestellten verhältnis, weil es ist so 50/50 aufgeteilt was mich nervt😭
ich HASSE es, 5 uhr aufstehen zu müssen, obwohl das ein fcking unternehmen für aachbearbeitung ist💀 wir bearbeiten BRIEFE, E-MAILS usw. von kund*innen, es wäre sowas von SCHEISSEGAL, ob ich um 11 anfange oder sonstwann, aber NEIN, alle müssen um 7 uhr anfangen
bodenlos ist auch, dass wir teilweise (bspw. letzte woche als es so heiß war) 14:30 statt 16 uhr gehen MÜSSEN, minusstunden machen, die man aufgrund keiner flexiblen arbeitszeit natürlich schlecht nachholen kann, weswegen man dann in zukunft auch mal samstags arbeiten muss🌚 davon war natürlich im arbeitsvertrag keine rede
dazu kommt, dass hier alle wie schreibmaschinen arbeiten & es als nicht gut angesehen wird, wenn ich zu viel hinterfrage😭 ja bro SORRY, dass ich verstehen will, was ich mache, um es auch anwenden zu können wenn ein brief mal 5% anders ist & nicht dem muster folgt
aber NEIN, mir wird gar nichts zugetraut, obwohl ich ja lt. chefin unterfordert war in der ersten woche.
dazu kommt, dass ich weils halt 8 stunden lang mausklicken ist fast eine sehnenscheidenentzündung hab, denke würde nicht mehr lange dauern
ja keine ahnung..
aber auch abgesehen von diesem unternehmen fckt mich einfach viel zu sehr ab😭
ich hätte auch so keine lust, zu einer bestimmten zeit aufstehen zu müssen und immer diesen druck auf arbeit zu haben, nichtmal ans handy zu dürfen um jmd zu antworten, arbeit machen die ich nicht machen will, bspw. ware einräumen in einem kundenberatungsjob, usw.
und vollzeit ist auch einfach zu viel für mich, diese 8 stunden fühlen sich SO SEHR zu lang an, 5 stunden wären ja okay, aber ganzer tag einfach weg ahh
gleichzeitig kann ich gefühlt nichtmal arzttermine wahrnehmen, weil mich meine vorgesetzte total böse anschaut, wenn ich ihr so einen termin nenne, als „hätte ich den ja auch wann anders haben können“
gibt probably noch mehr aber naja, wollte nur bisschen frust ablassen
bin extrem unsure was ich machen soll, eig wärs mir ja am liebsten dass die mich kündigen, damit ich noch paar monate ALG1 bekommen kann während ich überlege wie ich an geld komme
andererseits weiß ich nicht was ich dafür „blödes“ machen könnte.. und ich will eig auch nicht noch mehrere wochen weitermachen, alleine wegen meinem arm
ich will bücher schreiben >.<
hate capitalism
Morgen sowas von keine Lust!!
Ich muss morgen wieder raus und habe kein Bock! Habe in 2 Wochen Urlaub und überlege morgen zum Arzt zu gehen. Kommt vor Urlaub aber blöd,was meint ihr dazu?!
Ich hasse das Prinzip der abhängigen Beschäftigung!
Man macht eine Ausbildung oder studiert, hat vielleicht einen guten Abschluss in einem Bereich, der einem gefällt und dann geht es los:
Man muss sich bewerben, wie der letzte Trottel auf Knien die HR Maus anbetteln, dass man doch dort bitte bitte arbeiten darf, um nicht zu verhungern.
Die Firma sagt aber so "Hmm, wir haben noch 20 andere Kandidaten, von denen sieht einer viel besser aus und der andere will noch weniger verdienen. Nehmen wir doch den. Die anderen kriegen alle eine Absage, oder werden geghostet."
Also so oft wiederholen, bis man angenommen wurde, ggfs. zu scheiß Konditionen, ewig weit fahren, aber hey, man hat erstmal was.
Im Job muss man sich den Buckel krumm ackern, 40 Stunden pro Woche, ggfs. noch jeden Tag 1-2 Stunden Fahrt, entweder mit dem teuren Auto, oder mit der unzuverlässigen Bahn einen Teil seines hart erarbeiten Lohns direkt wieder ausgeben.
Freizeit? Fehlanzeige. Nach der Arbeit ist man komplett im Eimer, findet kaum noch Motivation für die nötigsten Tätigkeiten im Haushalt. Wenn es gut läuft, kann man am Wochenende Mal abschalten, oder man denkt da auch noch über den scheiß nach. Man arbeitet sich nur noch von Wochenende zu Wochenende, und von Urlaub zu Urlaub, alles nur um überleben zu können.
Ich will mich aktuell weg bewerben, weil mich in der Firma alles nur noch ankotzt und jetzt geht wieder diese Zukunftsangst los: Bewerben, Absagen erhalten, erneut bewerben.
Alle geeigneten Stellen in der Umgebung habe ich schon abgeklappert.
Alles was ich nun tun kann ist, auf neue warten. Wo dann wieder die eierlegende Wollmilchsau mit Berufserfahrung in genau dieser Branche und eventuell noch Führungskräfte gesucht werden. Mal ehrlich, besteht die Wirtschaft nur noch aus Leitern?
Ich hasse es, dass ich jetzt noch länger in dieser Bude bleiben muss, die mich psychisch kaputt macht, nur um nicht arbeitslos zu sein, weil wenn das im Lebenslauf steht, dann bin ich ja nicht nur 10. Platz von den Bewerbern, sondern gleich letzter.
Man verkauft seine Gesundheit für dieses Drecks-System und es gibt quasi keinen Ausweg.
"Niemand will arbeiten!"
...schreit unserer Chef (Geschäftsführer). Seit letztem Jahr sind 4 Stellen offen. Und wir sind tatsächlich unterbesetzt.
Unsere Arbeit ist praktisch nicht schwer. Allerdings braucht man unbedingt notwendige Kenntnisse aber die lernt man direkt bei der Arbeit in den ersten 6-12 Monaten locker + lernen manche Sachen auswendig. Das ist aber wirklich nicht schwer!
Und Leute bewerben sich. Junge und alte, Männer und Frauen, aus direkten Beruf, aus dieselbe Branche und alle mögliche Quereinsteiger. Mit Kinder und ohne. Deutsche und Ausländer aus dem ganzen Welt. Hübsche und hässliche. Kluge und dumme. Vollzeit und Teilzeit. Mit Ansprüche und ohne. Sie sind alle interessiert und wollen arbeiten.
Nö.
Keine einzige Stelle wurde besetzt. Er lehnt jeden ab, auch wenn die Stellvertretende jemanden anstellen möchten.
Aber ja, "niemand will arbeiten".
Was würdet ihr machen, um wenige Jahre lang maximal viel Geld zu verdienen ohne besondere Qualifikation?
Hallo,
ich würde gerne mal eure Ideen hören, was ihr in meiner Situation machen würdet, wenn das Ziel nicht eine langfristige Karriere, sondern ganz bewusst wäre, für wenige Jahre möglichst viel Geld anzusparen.
Kurz zu mir:
- Ausbildung in einer Mindestlohnbranche ohne Aufstiegschancen und werde keine weitere machen.
- zusätzlich etwas Erfahrung in der Sicherheitsbranche
- ansonsten keine besondere berufliche Qualifikation
Mir geht es ausdrücklich nicht darum, welchen Beruf ich langfristig machen sollte oder welche Weiterbildung mir irgendwann 300€ mehr bringt, da ich nur noch plane, wenige Jahre hart zu arbeiten um schnell aus der Lohnsklaverei rauszukommen.
Interessant wären für mich deshalb Jobs, bei denen man ohne Studium/ besondere Ausbildung bzw. mit wenig Erfahrung relativ schnell oder sofort auf ein maximal hohes Einkommen kommt.
Gerne auch Sachen wie:
Schichtarbeit
Nacht-/Wochenendarbeit
12+h-Schichten
psychisch/physisch belastende Jobs
ggf. Ausland aber Deutschland bzw. ein deutscher AG wäre mir lieber
viele Überstunden (mache eh schon Richtung 60h aktuell)
harte oder unangenehme Jobs, die andere nicht lange machen wollen
Was wären eure konkreten Vorschläge?
Bin gespannt auf eure Ideen, gerne auch ungewöhnliche Sachen, auf die man als normaler Mensch nicht unbedingt kommt.
Für eine rosarote Zukunft in Berlin!
Liebe Freunde,
als „Boomer" (nicht wirklich, aber vermutlich älter als einige hier) und Berliner habe ich per Briefwahl nun die Linke gewählt. Hoffe auf das Beste, aber nicht zuletzt auch als ausgestreckten Mittelfinger an die sogenannte CDU, deren Abgang ich kaum erwarten kann.
Es fühlt sich so befreiend an. Einfach gut!
Ich wünsche uns allen eine AFD- und CDU-freie Zukunft!
Hänge in einer Maßnahme fest
Ich brauche Unterstützung.
Ich hänge in einer Maßnahme fest. In einem kleinen Raum mit vielen anderen. In einem kleinen Raum mit einer riesigen Fensterfront und keinen Rollos. Vor mir steht ein Laptop aus der Steinzeit. Vor mir ein neuer Dozent mit "Präsentationen", Schwerpunkt Digitalisierung, die älter als 10 Jahre sind. Ich kann hier nichts lernen. Ich kann hier keine Bewerbungen schreiben.
Was soll ich nur machen? Ich halte es nicht mehr aus. Dieses elende rumsitzen. Dieser Lärm. Diese Hitze. Ich halte es keine weiteren 1.5 Monate aus.
Hilfe!!!
Edit: Danke für die Tipps. Dank euch habe ich eine Beschwerde eingereicht und die Maßnahme ist für mich nun zumindest gekürzt worden. Das ist ein Kompromiss der mir schon sehr sehr weiter hilft! Danke an euch geile Typen und Typinnen!
Werden wir irgendwann auch mal ohne das Jobcenter leben?
Es gab ja zur Ampelzeit zumindest ein paar Jahre wo man dachte: So langsam wirds besser, vielleicht ist das Jobcenter als Arbeitslosenverwaltung irgendwann abgeschafft. Jetzt wo die CDU an der Macht wieder ist, dieser Traum geplatzt.
Denkt ihr wir werden in den nächsten 20 Jahren zumindest mal ein Jahr haben, wo man nicht vom Jobcenter belästigt wird? Wenn man mir bei 5:1 Arbeitslose pro Job eine Maßnahme für Coaching andreht, finde ich das als Beleidigung. Entschädigung bekommt man für so was natürlich nicht...
Gekündigt worden 1 Woche vor Probezeitende.
Meine Zeitarbeitsfirma (Bin gelernter Kaufmann für Büromanagement) hat mir per Mail heute mitgeteilt, dass ich gekündigt werden soll. Das eigentliche Schreiben kommt noch. Eine Woche vor Ende meiner Probezeit und während ich wegen eines Wegeunfalls krankgeschrieben bin. Eigentlich hätte ich diese Woche bei einem neuen Einsatz anfangen sollen, was durch den Unfall natürlich nicht möglich war.
Besonders bitter finde ich die Mail selbst. Einerseits wird mir eine gute und schnelle Genesung gewünscht, andererseits wird mir im selben Atemzug mitgeteilt, dass man mein Arbeitsverhältnis beenden wird, weil meine Einsatzfähigkeit aktuell nicht absehbar sei und die Stelle kurzfristig besetzt werden müsse. Rechtlich mag das in der Probezeit alles möglich sein, menschlich bin ich trotzdem einfach enttäuscht. Vor allem, weil das jetzt schon die zweite Zeitarbeitsfirma ist, von der ich am Ende ziemlich enttäuscht werde.
Ich bin ehrlich gesagt einfach mental müde von dem ganzen Thema Arbeit. Ich bin noch jung, Berufsanfänger, habe entsprechend wenig Berufserfahrung und der Arbeitsmarkt ist momentan einfach zum Kotzen. Ich will arbeiten. Ich will Berufserfahrung sammeln, meinen Lebensunterhalt selbst verdienen und irgendwann einfach mal irgendwo ankommen. Aber wenn ich mir den aktuellen Arbeitsmarkt anschaue, sehe ich teilweise wirklich schwarz. Trotzdem bleibt mir keine andere Wahl, als den Kopf oben zu behalten, mich wieder zu bewerben und weiterzumachen. Aufgeben bringt mich schließlich auch nicht weiter. Gerade fühlt es sich nur verdammt frustrierend an, schon wieder von vorne anfangen zu müssen.
Rückfall
Hatte schon 18 Tage geschafft.
Gestern Abend Rückfall.
Aber ich bleibe dran und trocken.
Gestern 2 Fachärzte besucht.
War ja letzte Woche ohnmächtig auf der Arbeit geworden.
Notaufnahme.
Aber alles "Gefährliche" konnte ausgeschlossen werden.
Nun Fachärzte, HNO, Kardiologe, Orthopäde, Neurologe.
Und dann kam auch noch meine Kündigung meines Mnijobs. Wollte eh gehen. Aber die Art und Weise war nicht ok. Mein 1. Krankenschein. Prompt Kündigung.
Strafe für Loyalität
Meine Frage: warum haben Firmen immer 2 Budgets für die Lohnerhhöhungen? Sie sind bereit mehr zu zahlen, wenn jemand als Neuling kommt, obwohl dieser Mitarbeiter muss noch eingelernt werden und macht am Anfang eh die Fehlern. Aber dafür erhöhen sie kaum oder gar nicht die Löhne bei den alten, sicheren und loyalen Mitarbeitern. Was ist für eine betriebliche Logik, woran liegt das?
Ich zieh das Pech hinter mir her… Ich muss mich irgendwo auskotzen
Bewerbungsgespräch, Benefits vom Himmel versprochen, Angenommen, fange an, Firma brennt.
Es ist immer das selbe Spiel. Ich fang irgendwo an, Standorte werden geschlossen, weniger Homeoffice, Benefits werden gestrichen und durch schlechteres ersetzt, alle paar Wochen ein neuer Teamleiter, jeder sagt was anderes und man macht dadurch nur Fehler. Plötzlich Schmutz-Open-Desk Politik, jeden Tag wo anders sitzen müssen. Ich kann nicht mehr.
Genau das passiert mir gerade nicht zum ersten Mal.
Ich habe keinen Nerv mehr. Ich will arbeiten. Ich hasse arbeiten. Aber muss ja. Und trotzdem komme ich in dieser Welt der modernen Sklaverei nicht an.
Ich könnte mich jeden Tag in den Schlaf weinen. Hab nen Job gelernt, für den es quasi keine Stellen gibt - außer weitere unnütze Ausbildungsstellen. 3 1/2 Jahre verschwendet.
Hört es irgendwann auf? Wird es besser? Geht es nur Berufsanfängern so? Oder werde ich meinen fetten Arsch mein Leben lang wo hin bewegen müssen, wo ich lieber Lust hätte mit Bahngleisen am Morgen zu kuscheln?
Ich hab so keinen Bock mehr. Wie haltet ihr die scheisse bloß durch ohne in Hartz IV/Bürgergeld/Grundsicherung zu fallen?
ALG 1 als 60 Jähriger, was erwartet mich?
Moin, ich werde demnächst 60, arbeite noch und plane (wenn das dann noch geht), mit 63 oder 64 mit den entsprechenden Abschlägen in Rente zu gehen, aber schon früher zu kündigen/gegangen zu werden. Ich muss dann also noch so 3-4 Jahre finanziell überbrücken. Durch Erspartes kann ich einiges ausgleichen, aber 4 Jahre voll zu finanzieren wird sehr eng. Um zumindest Krankenversicherung und ein bisschen Taschengeld geregelt zu haben, könnte ich ein FSJ nutzen und davor oder danach dann ALG 1 beanspruchen. Zum ALG 1 ist meine Frage: Werden die mich mit 60/62 noch sehr stressen, einen neuen Job zu finden und/oder mir Maßnahmen verordnen? Möchte gerne zeitlich/örtlich eher ungebunden sein und nicht alle 14 Tage da vorsprechen, Bewerbungen nachweisen oder täglich zur Schule müssen. Hat da jemand Erfahrung?
Vielen Dank!
Leistung ist faschistisch und Arbeit ist prostitution
Ich verstehe nicht warum in Deutschland nach Ende des zweiten Weltkriegs - und heute noch immer - so stark am Leistungsgedanken festgehalten wurde. Leistung ist als Konzept zutiefst faschistisch und ermöglicht und bestärkt Sozialdarwinismus. Eng damit verbunden ist die Tatsache, dass der Zwang zur Arbeit einer prostitution gleicht, Zwangsarbeit sagte man früher. Warum gibt es kein Grundgehalt für alle, und wir widmen uns sozialen Dingen und zentralen Fragen der Menschheit?