Karriereentscheidung: Weniger Gehalt für den Einstieg in DevOps?
Ich bin seit 4 Jahren ausgelernt (FISI) und arbeite aktuell bei einem IT-Dienstleister, 100 % remote, für ca. 3.500 € brutto im Monat.
Mein Alltag ist ein Mix aus Microsoft 365, Client-Support, Netzwerkinfrastruktur, Servern und den typischen Admin-Themen. Also klassisch Helpdesk Stress, kurz vorm Kollaps.
Deshalb lerne ich privat seit einiger Zeit DevOps über KodeKloud und eigene Projekte (Docker, Kubernetes, Terraform, CI/CD usw.). Das Problem: Für Junior-DevOps-Stellen scheint das trotz Portfolio oft nicht auszureichen, weil überall Berufserfahrung gefordert wird.
Jetzt habe ich ein Angebot für eine interne IT-Administrator-Stelle:
- 3 Tage vor Ort, 2 Tage Homeoffice
- ca. 3.800 € brutto
- Laut Arbeitgeber soll man dort auch in DevOps-Themen eingearbeitet werden
Einerseits klingt das nach einer guten Chance, endlich echte DevOps-Erfahrung im Job zu sammeln. Andererseits finde ich 3.800 € für 4 Jahre Berufserfahrung ziemlich niedrig.
Wie würdet ihr an die Situation herangehen?
- Noch einmal mehr Gehalt fordern?
- Einen verbindlichen Gehaltsentwicklungstermin nach der Probezeit (z. B. mit klaren Zielen) vereinbaren?
- Das Gehalt erstmal akzeptieren, die DevOps-Erfahrung mitnehmen und nach 1–2 Jahren weiterziehen?
Mich würden vor allem Meinungen von Leuten interessieren, die selbst den Wechsel von klassischer Systemadministration Richtung DevOps geschafft haben.