Ausrücken bei kleinen Einsätzen mit vollem Löschzug
Hallo, wir sind eine eher mittlere Stadtfeuerwehr mit einem erweiterten Zug im Gerätehaus, wir haben ungefähr 150/200 Einsätzen im Jahr. Allerdings werden bei uns keine einzelnen Fahrzeuge alarmiert, sondern grundsätzlich die komplette Ortswehr. Bedeutet: Egal ob Türöffnung, Mülltonnenbrand oder ausgelöster Heimrauchmelder – erstmal geht die Alarmierung tagsüber an alle raus.
Das bedeutet teilweise ziemlich absurden Bildern. Dann steht bei einer einfachen Türöffnung, bis zu 3 Löschfahrzeugen, eine Drehleiter, MTF und ELW vor der Tür, was bedeutet das viele Kameraden meist nur an der Einsatzstelle ,,herumstehen.“ Wenn tagsüber genug Leute kommen, fahren eben alle Fahrzeuge raus die besetzt werden können.
Einerseits natürlich Luxusproblem, weil genügend Leute kommen. Andererseits wirkt es von außen manchmal komplett überdimensioniert, wenn bei einem brennenden Papierkorb mehrere Löschfahrzeuge anrollen.
Mich würde interessieren: Wie läuft das bei euch? Alarmiert ihr Fahrzeuggebunden oder ebenfalls komplett Ortswehrgebunden? Habt ihr auch so ein ,,Problem“ und werden dann Kameraden wieder Nachhause geschickt?
Achso fast vergessen: In der Zeit von 18:00 bis zum nächsten Tag 05:00 haben wir Bereitschaftsgruppen die eigenständig kleiner Einsätze abarbeiten um so die gesamte Wehr nachts zu entlasten. Gibt es sowas ähnliches bei euch auch und wie wird es umgesetzt? Wochenweise oder Tageweise oder doch anders?