u/ChanceHumble9031

Hallo zusammen,

ich (Anfang 30) hätte die Gelegenheit, in einem DAX Konzern für 2 Jahre als Expat in eine eurpäische Großstadt entsendet zu werden, und dabei aus einer Fachfunktion in eine Führungsrolle zu wechseln. Neben dem ganzen Expat tamtam wäre damit ein dauerhafter Gehaltssprung von etwa 20k verbunden, ~125 -> 145.

Ich habe eine Partnerin und ein kleines Kind (noch nicht schulpflichtig), die mich begleiten würden. Meine Partnerin müsste in dieser Zeit ihre eigene Stelle (80k für Voll, derzeit in Teilzeit) auf Eis legen, ein unbezahlter Urlaub wäre wohl möglich. Mit ihrer Stelle ist sie derzeit eher unglücklich, allerdings ist der Arbeitgeber gut und stabil für junge Eltern. Außerdem hat sie auch eine lange Ausbildung hinter sich und ist grundsätzlich erfolgreich in ihrer Laufbahn. Wir waren beide bereits zusammen im Ausland, damals für ihren Job, aber noch ohne Kind.

Nun das aber: Wir fühlen uns derzeit eigentlich ganz wohl wo wir sind, haben einen großen Freundes- und Familienkreis wo wir sind, sowie ausfüllende Hobbies. Als Alternative könnte ich am jetzigen Standort in eine fachliche Führung wechseln, dann ohne direkte Führung und Sprung im Gehaltsbereich. Karrieretechnisch ist die Expatrolle deutlich attraktiver, fühle mich aber auch in meiner Fachfunktion wohl.

Nun sind wir hin- und hergerissen, ob wir es wagen sollten, oder wir dafür am Ende hier zuviel aufgeben.

Ich würde mich über eure Perspektiven und Erfahrungen hierzu freuen, gerne auch Erfahrungen aus ähnlichen Expat-Entsendungen.

Danke euch schonmal!

Edit: Für die Zeit im Ausland liegt die Kompensation so um etwa 40k höher.

reddit.com
u/ChanceHumble9031 — 1 month ago