Gewerbeleasing als Azubi ohne Gewerbe
Hallo zusammen,
ich wollte mal eure ehrliche Einschätzung zu meiner Situation hören, weil ich langsam echt Bauchschmerzen bekomme.
Ich habe 2021 ein Auto geleast und habe durch meine Schufaauskunft nun gesehen, dass der Vertrag als Gewerbeleasing läuft, obwohl ich damals eigentlich Azubi war und das Fahrzeug privat genutzt habe. Ich hatte zu dem Zeitpunkt kein Gewerbe und habe damals auch meine Ausbildungs-Gehaltsnachweise eingereicht.
Zusätzlich lief das Fahrzeug über ein Angebot für Schwerbehinderte, wofür der Schwerbehindertenausweis meiner Mutter eingereicht wurde. Das Auto war für den Transport gedacht, da ich beide Elternteile pflegte und meine Mutter auf einen Rollstuhl angewiesen war.
Meine größte Sorge ist inzwischen, dass ich bei der Rückgabe komplett auseinander genommen werde und plötzlich alles doppelt und dreifach zahlen darf, weil bei Gewerbeleasing ja vieles netto berechnet wird und ich gar nicht vorsteuerabzugsberechtigt bin.
Ich frage mich einfach:
Hat man in so einer Konstellation überhaupt irgendeine realistische Chance, sich rechtlich zu wehren oder den Vertrag anzugreifen? Oder bin ich durch meine Unterschrift komplett raus?
Ich weiß ich war ein maximaler Vollidiot und hätte mir alles in Ruhe durchlesen müssen. Die Häkchen, dass ich gewerblich handele und das Fahrzeug ausschließlich gewerblichennutze sind unglaublich klein im Vertrag zu sehen - ansonsten steht auf jeder Seite in Groß nur, dass es sich um ein Kilometerleasing handelt.
Vielleicht hatte ja jemand schon mal etwas Ähnliches oder kennt sich mit der Thematik aus.
Danke euch.