




Holzfassade aus Fichte tellert und löst sich nach 2,5 Jahren – normal?
Hallo zusammen,
Bei unsrem Holzständerhaus Baujahr 24 ist mir aufgefallen, dass sich einige Bretter der Holzfassade lösen und teilweise stark tellern bzw. sich nach außen wölben (siehe Bilder). Die Befestigung erfolgt überwiegend mit Klammern unter der Feder, teilweise auch mit Schrauben.
Frage: Ist ein solches Verhalten bei einer Fichtenfassade nach ca. 2,5 Jahren noch als normal anzusehen oder wäre das aus eurer Sicht ein Mangel, den man beim GU anzeigen sollte?
Mir ist bewusst, dass Holz als Naturwerkstoff arbeitet. Ich frage mich allerdings, ob sich die Bretter in diesem Ausmaß lösen bzw. verformen dürfen.
Zusätzliche Frage zur Konstruktiven der Hinterlüftung:
Hier bin ich mir ebenfalls unsicher, ob die Ausführung so fachgerecht ist.
Beim Kubus im EG gibt es unten einen Lüftungsspalt. Oben sowie über den Fenstern sind keine entsprechenden Öffnungen erkennbar (im Bild gelb markiert).
Im OG ist es umgekehrt: Oben gibt es eine Öffnung, unten ist die Fassade geschlossen. Am Geschossübergang befindet sich dort ein Traufblech (siehe letztes Bild).
Wenn man unter das unterste Brett greift, kann man eine Querlattung fühlen, die sich über die komplette Breite erstreckt. Für mich sieht es daher so aus, als könnte von unten keine Luft hinter die Fassade gelangen.
Kann eine Keilstülpschalung konstruktiv so ausgeführt werden, oder müsste die Hinterlüftung unten und oben bzw. über die jeweiligen Fassadenfelder gewährleistet sein?
Falls jemand Erfahrung mit solchen Holzfassaden wäre ich für eure Einschätzung sehr dankbar!
Bevor ich zu meinem GU renne und eine Mängelanzeige los trete wollte ich sichergehen, dass ich nicht komplett daneben liege.
Vielen Dank!