u/ConfectionSweaty2495

Unzufrieden mit Arztdiagnose von vor 5 Jahren - wie vorgehen?

Hallo,

ich habe letztens Leistungsauskünfte von einer früheren Versicherungen (GKV) beantragt. In den gesicherten Diagnosen findet sich eine seltene endokrine Störung. Der Eintrag findet sich vermutlich, weil ich im Anamnesebogen (war neu und einmalig bei dem Hausarzt) eingetragen habe, dass bei mir im Kindesalter eine endokrine Störung festgestellt wurde. Die Behandlung dieser wurde mit Beginn der Pubertät erfolgreich abgeschlossen und ich habe bis heute keine Symptome mehr. Ich habe den Arzt damals gefragt ob er empfiehlt nochmal Hormonwerte etc. im Erwachsenenalter zu prüfen (war grundsätzlich wegen etwas anderem bei dem Arzt). Dieser meinte, da ich mittlerweile keine (für die endokrine Krankheit typischen) Symptome habe, ist das nicht notwendig.

Meine Sorge ist, dass diese Diagnose Schwierigkeiten bei der Gesundheitsprüfung von Versicherungen bereiten kann, gerade bei der Frage nach chronischen Krankheiten. Nach eigener Recherche bleibt die endokrine Störung vom Kindesalter bei 90% der Erwachsenen. Tatsächlicher Nachweis ist allerdings sehr aufwändig. Hormonproduzierende Organe (Schilddrüse, Hoden, Gehirn ...) zeigen optisch keine Auffälligkeiten. In der Leistungsauskunft der jetztigen GKV und der Patientenakte beim derzeitigen Hausarzt ist die endokrine Störung aus der Kindheit nicht aufgeführt. Der Eintrag ist fast 5 Jahre her und war mir bis vor kurzem nicht bewusst.

Wie würdet ihr Vorgehen? Ich habe Überlegt den Arzt anzurufen, meine Bedenken bezüglich der Diagnose zu teilen und nach der Patientenakte zu fragen.

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u/ConfectionSweaty2495 — 6 days ago