r/Versicherung

Rechtsschutzversicherung für Arbeitsrecht

Hallo, Schwarmwissen benötigt.

Ich (Ende 20, Bayern, M+E Tarifkonzern) befinde mich gerade in einer ziemlich blöden Situation. Mein Arbeitgeber hat mich mehr oder weniger auf ein Abstellgleis gestellt, da ich (und meine 10 Kollegen) in der Funktion sehr gut qualifiziert sind, der Bereich aber nicht mehr benötigt wird und man sich im Unternehmen leider keine Gedanken um die Zukunft macht und immer nur nach "Fachkräfte-Mangel" schreit, wenn dann auf einmal doch wieder Not ist.

Zusätzlich befindet sich das Unternehmen wirtschaftlich aktuell in keiner besonders guten Lage. Es ist abzusehen, dass entweder ein Abfindungsprogramm kommen wird oder dass ich vorher schon selbst einen anderen Job finde und dann eventuell über einen Aufhebungsvertrag eine Abfindung verhandle.

Da ich extra für den Job in dieser Abteilung und auf Wunsch der Firma auf eigene Kosten ein sehr teures, spezifisches berufsbegleitendes Studium absolviert habe, möchte ich hier definitiv nicht einfach leer ausgehen. Gerade deshalb wäre mir wichtig, im Zweifel auch anwaltlich vernünftig abgesichert zu sein und eine mögliche Abfindung natürlich möglichst gut zu verhandeln.

Dummerweise habe ich jetzt festgestellt, dass ich seit letztem Jahr altersbedingt nicht mehr über meine Eltern rechtsschutzversichert bin. Das ist natürlich mein eigener Fehler, den ich jetzt aber möglichst schnell korrigieren muss.

Ich habe mir bereits mehrere Angebote für Rechtsschutzversicherungen eingeholt. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass viele Versicherungen im Arbeitsrecht zwar grundsätzlich leisten, bei Aufhebungsverträgen oder Abfindungsverhandlungen aber oft nur sehr geringe Deckelungen haben, teilweise um die 1000 €. Umfassender Schutz scheint häufig erst bei tatsächlichen Kündigungen zu greifen, was bei mir vermutlich gar nicht der Fall sein wird.

Deshalb meine Frage:
Welche Rechtsschutzversicherung beziehungsweise Berufsrechtsschutzversicherung könnt ihr empfehlen, idealerweise mit möglichst kurzer oder gar keiner Wartezeit und guten Leistungen im Bereich Arbeitsrecht, Aufhebungsverträge und Abfindungen?

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u/Kaliber75 — 16 hours ago

SDK vs Allianz

Hi, ich wollte mir meine erste Zahnzusatzversicherung zulegen, habe mir daraufhin erstmal diese Zwei ausgesucht, das eine Wäre Allianz 90 für 15,89 Euro
Und SDK Zahn 100 für 14.57€

Ich hatte bisher kleinere Probleme mit dem Zahnfleisch, ein wenig Karies, und musste auch mal eine Knirschschiene tragen. Kann ich dennoch eines davon abschließen? Was ist empfehlenswert, was funktioniert im falle das ich die Versicherung brauche schneller/ohne Probleme?

Edit: hab gehört in Person wäre das anders bei der Allianz bezüglich knirsch Schiene? :o

Wenn man das beiseite legt; was wäre sonst die bessere Versicherung?

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u/Kiseji — 17 hours ago

ÖRAG Vermieter-/Eigentümerrechtsschutzversicherung

Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit der ÖRAG als Versicherer gemacht? Ich bekomme dort als Haus&Grund-Mitglied einen Vertrag der pro Wohnung 59€/Jahr kostet, das finde ich sehr günstig, oder schätze ich das falsch ein? Habt ihr gute/schlechte Erfahrungen mit der ÖRAG gemacht? Oder könnt ihr andere Versicherer empfehlen?

Vielen Dank!

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u/Hustlepaper — 23 hours ago

Mit 20 Jahren in die PKV: jetzt 54 Jahre. Tarif wechseln?

Hallo,

Folgende Frage: bin seit jeher in der PKV. Diese wird immer teurer. Nun hört man immer wieder mal, dass man -ohne Verlust von Leistungsanspruch- den Tarif innerhalb der Versicherung wechseln kann, was zum Sparen von Prämien führt.

Ist das ein Ammenmärchen? Nein? Ok, sprech ich dann meinen Versicherer an wegen Beratung oder gibt es unabhängige Berater (die man bezahlt), die mir weiterhelfen.

Oder einfach nix tun?

Danke für Hilfe.

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u/epikur1972 — 1 day ago

Schlaflabor: PKV streicht Rg von 700 auf 400 Eur zusammen.

Moin,

Meine PKV hat die in Zusammenhang mit einer Nacht im Schlaflabor und Besprechung der Ergebnisse am nächsten Tag von rund 700 auf 400 Eur gekürzt, Begründung ergibt sich sinngemäss aus der Antwort des Schlaflabors, denen ich das Schreiben meiner Verwicherung schickte.

Tenor PKV: es gibt eine Empfehlung aus einem Gremium, was erlaubt ist abzurechnen, das akzeptieren wir, mehr nicht.

Darauf schrieb das Labor mir den Text, den ich mit einer weiteren Stellungnahme der PKV als Widerspruch schickte und darauf wurde es heute mit gleicher Begründung wieder abgelehnt.

Wem soll ich jetzt glauben bzw wie weiter verhalten? Das Labor verklagen wegen falscher Abrechnung oder die PLV wegen Verweigerung der Kostenübernahme zum Teil?

Man sitzt als Laie zwischen den Stühlen.

Hier die Begründung des Labors;

wir bedauern, dass Ihre Krankenversicherung die Kosten der schlafmedizinischen Behandlung nicht vollständig erstattet hat.
Die von uns abgerechneten Leistungen wurden entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) unter Berücksichtigung des tatsächlichen medizinischen und organisatorischen Mehraufwandes berechnet. Die in dem Schreiben Ihrer Versicherung aufgeführten Kürzungen betreffen insbesondere analog berechnete Leistungen gemäß § 6 Abs. 2 GOÄ, welche aufgrund moderner schlafmedizinischer Diagnostik und Therapie notwendig und rechtlich zulässig sind.
Gerade im Bereich der Schlafmedizin besteht seit vielen Jahren das Problem, dass die derzeit gültige GOÄ wesentliche moderne diagnostische und therapeutische Leistungen nicht vollständig abbildet. Daher sieht die GOÄ ausdrücklich die Möglichkeit der Analogabrechnung vor. Die Bundesärztekammer hat hierzu zwar Empfehlungen veröffentlicht, diese stammen jedoch überwiegend aus dem Jahr 2004 und berücksichtigen den heutigen Stand der Schlafmedizin nur eingeschränkt.
Die von uns durchgeführte polysomnographische Untersuchung erforderte eine kontinuierliche nächtliche Überwachung sowie die differenzierte Auswertung multipler physiologischer Signale, unter anderem EEG-, EOG-, EMG-, EKG-, Atemfluss-, Thorax-/Abdomen-, Pulsoxymetrie- und Lagesignale. Darüber hinaus erfolgten notwendige Kontrollen und Anpassungen während der laufenden Untersuchung sowie ein erhöhter ärztlicher und technischer Auswerteaufwand.
Die angesetzten Analogziffern sowie Zuschläge wurden daher medizinisch nachvollziehbar, dokumentiert und GOÄ-konform berechnet. Die Erbringung dieser Leistungen erfolgte medizinisch notwendig und entsprechend dem aktuellen Stand der schlafmedizinischen Diagnostik.
Wir empfehlen Ihnen daher, gegenüber Ihrer Krankenversicherung innerhalb der vorgesehenen Frist Widerspruch gegen den Erstattungsbescheid einzulegen und um erneute Prüfung zu bitten. Hierfür haben wir Ihnen folgendes Antwortschreiben für die Versicherung verfasst.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und stehen für Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung

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u/epikur1972 — 1 day ago

PKV Antrag: alte, fortgeführte "Dauerdiagnosen" in Leistungsauskunft der GKV entdeckt

Ich möchte in den nächsten Monaten als Beamtin (w, mitte 30) in die PKV wechseln und habe bereits über einen Makler eine anonyme Voranfrage gestellt. Im relevanten Zeitraum war nur eine leichte Hypertonie Thema, die inzwischen normalisiert ist. Die dazugehörigen Kontrollen beim Hausarzt waren final unauffällig. Sonst konnte ich gemeinsam mit meinem Hausarzt in meiner Patientenakte nichts kritisches entdecken im Abfragezeitraum und war erstmal glücklich.

Vor dem "echten" Antrag, den ich unterschreiben muss, habe ich sicherheitshalber meine ePA-Leistungsauskunft der bestehenden GKV geprüft. Dort tauchen zwei weitere Diagnosen auf die bei Hausarztterminen im Zusammenhang mit der Hypertonie und auch CheckUp Termin mitgeführt wurden. Diese entsprechen m.E. nicht mehr meinem aktuellen Gesundheitszustand.

Einmal FNH in der Leber (ist bei Frauen wohl häufig der Fall, Zufallsbefund mehr als 6 Jahre her und nicht im Abfragezeitraum) und Zoster Oticus (mehr als 5 Jahre her und nicht im Abfragezeitraum). Diese Diagnosen waren grundsätzlich einmal zutreffend, ich bin aber inzwischen seit längerer Zeit und auch weit über den relevanten Abfrage Zeitraum hinaus beschwerdefrei.

Der FNH Befund wurde Abschließend mit „keine Konsequenzen zu erwarten“ beurteilt taucht aber fortlaufend als gesicherte Diagnose in der Leistungsauskunft ("G") der letzten relevanten Jahre auf. Der längst ausgeheilte Zoster ist als "Zustand nach" ("Z") Diagnose drin. Beides wurde meines Wissens nicht als chronisch eingestuft bzw. diagnostiziert. Hatte in den letzten vier Jahren keine einzige AU. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt wurde mir erklärt, dass das wohl abrechnungstechnische Gründe bei der GKV hat. Außerdem habe ich die entsprechenden Arztbriefe ausgedruckt bekommen, mit denen sich die erfolgreiche Behandlung belegen lässt.

Die GKV möchte die Daten nicht auf zuruf ändern (nachvollziehbar).

Meine Frage ist nun: Wie geht man mit solchen „Dauerdiagnosen“ bzw. "Dateileichen" beim PKV-Antrag am besten um?

Sollte man das (über den Makler?) vorsorglich noch einmal anonym bei der "Wunsch" PKV melden, obwohl die ursprünglichen Erkrankungen nicht im Befragungszeitraum liegen, abgeschlossen sind und keine Beschwerden oder Folgen bestehen? Aber eben als "Dauerdiagnosen" mitgeschliffen werden? Oder gleich eine neue anonyme Voranfrage?

Oder reicht es, dies nicht erstmal gesondert zu erwähnen und erst dann zu belegen, falls die PKV später ggf. eine Leistungsauskunft anfordert?

Wie oft kommen solche fortgeführten "Dauerdiagnosen" vor? Gibt es Erfahrungen dazu?

Was mache ich mit der falschen Diagnose in der Leistungsauskunft (Attest vom Hausarzt liegt vor)?

Weil wir einmal dabei sind: Ist die Betriebsärztliche Einstellungsuntersuchung für Beamte im Antrag anzugeben?

Danke für Tipps und Feedback.

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u/MelatoniaKoalin9529 — 1 day ago

Dauerdiagnose entfernen lassen oder eher Arzt wechseln und verjähren lassen für den späteren Eintritt in die PKV?

Hey zusammen,

ich bin gerade etwas unsicher wegen meiner medizinischen Akte im Hinblick auf eine spätere Verbeamtung bzw. PKV Eintritt.

Vor ca. 2 Jahren hatte ich einmal erhöhte Cholesterinwerte und das wurde damals als „Dauerdiagnose“ in meiner Patientenakte hinterlegt. D.h. Jedes Mal, wenn ich zum Arzt gehe, wird auch diese Diagnose abgerechnet. Damals hatte ich erhöhte Werte, da ich mich Kohlenhydratenarm ernährt habe. Es gab aber keine Medikamente. Jetzt habe ich aktuelle Laborwerte aus einem externen Labor und die sind komplett im Normbereich.

Ich bin mir unsicher, wie ich damit umgehen soll. Wenn ich zum Arzt gehe, steht die alte Diagnose ja weiterhin in der Akte und wird bei jedem Besuch wieder angezeigt. Auch für den Termin beim klären.

Meine Frage:

Muss / sollte ich das aktiv vom Arzt „aktualisieren“ lassen oder reicht es, wenn die aktuellen Werte normal sind (Bericht als Beweis) oder die Angabe verjährt? Evtl. ein Arztwechsel. Die Verbeamtung somit auch die PKV Anfrage wird erst so in 3 Jahren Thema sein. (Wollte etwas warten bis sich ein paar Sachen verjähren)

Ich will einfach vermeiden, dass wenn ich wieder wegen dieser Angelegenheit zum Arzt gehe, diese Diagnose wieder vermerkt wird.

Danke schon mal für eure Erfahrungen.

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Gewerbe als Student in privater Krankenversicherung

Bin Student und aktuell privat über meine Eltern versichert (ca. 100 Euro monatlich). Ich überlege gerade, neben dem Studium selbstständig zu arbeiten (Kleinunternehmer) und frage mich ab wann sich das finanziell überhaupt lohnt, wenn man dadurch evtl. aus der Familienversicherung rausfällt und eine eigene Krankenversicherung zahlen muss. Eine eigene private kostet ja häufig 400+

Wenn ich 1000 Euro zu versteuerndes Einkommen habe und zusätzlich 400 zahlen muss könnte ich ja auch einfach einen Minijob machen

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u/Smart_Beyond2980 — 1 day ago

Debeka oder SparkassenVersicherung

Hey,
ich hab aktuell zwei Angebote für eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen.

Die Angebote kommen von der Debeka und der SparkassenVersicherung(beides Nähe Stuttgart).

Meine Frage wäre nun, welchen Arbeitgeber ihr für die Ausbildung bevorzugen würdet. Vor allem mit einem Blick auf “Karriere” und Arbeitsalltag nach der Ausbildung.

Bei der SV sehe ich den Vorteil, dass sie an den direkten Bankenvertrieb angebunden sind und man somit Kunden wahrscheinlich oftmals über Bankkaufleute in der Filiale gewinnt.

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u/AnnLe- — 2 days ago

PKV vs GKV

Kurz zu mir:
Aktuell Mitte 30, ~100k Gehalt, Angestellter in einem Konzern. Durch die aktuellen Diskussionen zu Kürzungen und Erhöhungen der GKV bin ich über einen Wechsel in die PKV am überlegen. Freundin könnte theoretisch auch wechseln

Pro:
Bessere Absicherung
Klarheit was bezahlt wird (Prof. Zahnreinigung, Hautscreening etc)
850€ ohne Risikozuschläge bei der Allianz statt 1.250€ (Ersparnis und Rückzahlungen würden im AV Depot gespart werden)

Cons:
Höhere Kosten in der Rente (was aber laut Berater und PKV Verband überschaubar sein soll, die GKV ist in den letzten 10 Jahren auch >50% gestiegen)
Kinder kosten ebenfalls

Größtes Kopfzerbrechen gibt mir die Kostenentwicklung im Alter. Man hört da teils skurrile Aussagen über angebliche Kostenexplosionen.
Vorteil der GKV wäre, dass Mieteinnahmen und Kapitalerträge kostenfrei wären und ich nur auf den Rentenbeitrag die Beiträge zahle. Ich kann mir jedoch vorstellen dass die Regierung durch das Altersvorsorgedepot und private Rentenabsicherungen, welche die gesetzliche ersetzen sollen ebenfalls einen Anteil auf Kapitalerträge in Zukunft einführen könnte was die GKV im Alter dann auch wieder teurer machen würde.

Backup Idee wäre sonst 5-10 Jahre in der PKV zu bleiben und dann über Teilzeit/Sabbatical unter die JAE zu kommen und ggf. in die GKV zurück zu wechseln je nachdem was die Regierungen bis dahin abgeändert haben. Ein späterer Wechsel in die PKV würde aber „bestraft“ werden

Was ist eure Meinung dazu? Übersehe ich was? Hat jemand Erfahrungen wie sich die Kosten verändern wenn man von Anfang an keinen zu günstigen Tarif nimmt?

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u/Ok-Document-345 — 3 days ago

Ehefrau verdient 50k, in PKV mitversichern?

Moin,

ich bin selbständig und verdiene oberhalb der Einkommensgrenze für die PKV, meine Frau ist angestellt und verdient drunter. Zwei kleine Kinder haben wir auch.

Ich spiele nun mit dem Gedanken, mich und uns privat zu versichern. Meine Frau wird sich in 2-3 Jahren ebenfalls selbständig machen (sind beide Ärzte), aber aktuell eben noch nicht. Gibt es trotzdem eine Möglichkeit, dass sie schon jetzt in die PKV wechselt, so ähnlich wie die Mitversicherung bei der GKV, nur eben gegen Cash statt zulasten der Allgemeinheit. Ansonsten wird's wohl auf eine Anwartschaft hinauslaufen, es sei denn, da hat jemand noch eine bessere Idee?

Danke vorab und beste Grüße!

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u/Tall-Score-9007 — 2 days ago

PKV beendet Vertrag rückwirkend – jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen, ob jemand schon einmal in einer ähnlichen Situation war oder Erfahrungswerte teilen kann.

Ich bin 31, Student und war privat krankenversichert. Vor kurzem hat meine PKV den Vertrag rückwirkend aufgehoben/beendet wegen einer angeblichen vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung.

Hintergrund ist eine frühere Knieverletzung bzw. ein Kreuzbandriss. Den Kreuzbandriss inklusive OP hatte ich damals im Gesundheitsfragebogen angegeben. Dafür wurde sogar ein Risikozuschlag von 15 % erhoben. Deshalb bin ich ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass das Thema bekannt und entsprechend bewertet war.

Jetzt geht es wohl darum, dass im Zusammenhang mit der damaligen Behandlung bzw. OP zusätzlich noch Dinge hätten angegeben werden müssen. Unter anderem wohl, dass am Knorpel etwas gemacht/geglättet wurde. Mir persönlich war nie bewusst, dass daraus später einmal so ein Problem entstehen könnte.

Aktuell stehe ich dadurch erstmal ohne aktive Krankenversicherung da, was natürlich ziemlich belastend ist.

Meine Situation grob zusammengefasst:

  • 31 Jahre
  • Student
  • zuletzt privat versichert
  • Kreuzbandriss und OP damals angegeben
  • dafür 15 % Risikozuschlag bekommen
  • Vertrag jetzt trotzdem rückwirkend aufgehoben/beendet
  • aktuell keine aktive Krankenversicherung

Ich wollte einfach mal hören, ob jemand schon ähnliche Erfahrungen mit einer rückwirkenden Vertragsaufhebung durch die PKV gemacht hat und wie das bei euch weiterging.

Mich interessieren eher persönliche Erfahrungen und wie andere mit so einer Situation umgegangen sind, nicht unbedingt eine konkrete Rechtsberatung.

Danke euch

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u/Vast-Policy7493 — 3 days ago

Zahnzusatzversicherung - Zahnspange für über 18?

Hallo!

Ich habe eine Frage über Zahnzusatzversicherungen, da ich bisher noch überhaupt keine Erfahrungen damit gemacht habe.

Mein großes Problem ist, dass ich eigentlich eine Zahnspange benötige, ich allerdings schon erwachsen (Anfang 20) bin und meine Krankenkasse diese somit nicht mehr bezahlt. Mein Zahnarzt, sowie auch ein Kieferorthopäde, haben mir gesagt, dass wenn ich jetzt nichts mache, ich hinterher Probleme mit meinen Zähnen bekomme.

Ich merke es auch jetzt schon, sie sind schief, was mich sehr sehr unsicher macht und mich hemmt richtig zu lächeln, allerdings fällt es auch beim Kauen oder Beißen auf. Sie passen nicht richtig aufeinander und manchmal ist es wirklich etwas unangenehm. Das Problem ist, dass es nicht so extrem ist, dass ein chirurgischer Eingriff unbedingt nötig wäre und die Krankenkasse es somit nicht übernimmt, obwohl ich es mehrere Male versucht habe.

Meine Frage nun ist, ob es etwas bringen würde, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen? Würde diese Kosten oder Teilkosten für eine feste Zahnspange für eine erwachsene Person übernehmen? Eventuell auch erst in ein oder zwei Jahren, sobald ich erstmal etwas eingezahlt habe?

Meine finanzielle Lage ist nicht sehr gut, ich beziehe im Moment Leistungen vom Jobcenter und bin augrund von psychischer Erkrankung auch aktuell arbeitsunfähig. Ich hoffe natürlich, dass ich irgendwann einen guten Job finden werde, aber jetzt gerade ist es einfach schwierig. Ach, es ist auch einfach so ärgerlich, da ich eigentlich schon als Kind eine Zahnspange gebraucht hätte, aber mein Vater es damals nicht geschafft hat es zu regeln. Und jetzt bin ich in dieser Situation...

Über Erfahrungen oder Ratschläge wäre ich wirklich sehr dankbar!

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u/mayyflower3 — 3 days ago

Anonym zum Physiotherapeut vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung?

Ich bin 25, will in Kürze eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen und habe seit kurzem leider akut relative arge Verspannungen mit Taubheit im Arm etc. zum ersten Mal. Es wäre glaube ich schon besser, ich ginge damit zum Arzt oder wenigstens zum Physio.

Aber soweit ich das System verstehe, muss man sowas dann ja automatisch vor Abschluss der BU angeben und dann vermutlich sein Leben lang mehr einzahlen, oder? Bisher ist meine medizinische Vorgeschichte ziemlich unbefleckt.

Werden meine Beschwerden beim Physio sofort aktenkundig sodass ich sie der BU nicht verschweigen kann, sobald ich zum Physio gehe? Oder gibt es irgendeine Möglichkeit, sich beim Physio allgemein beraten zu lassen, ohne dass man dabei direkt das Risiko eingeht, dass die Versicherung im Schadensfall später einen Grund findet, nicht zahlen zu müssen?

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u/Organic-Sell-3114 — 4 days ago
▲ 7 r/Versicherung+1 crossposts

Start and Versicherungsmakler/Vertreter

Moin,

gibt es hier ein paar Leute, welche von Ihrem Start erzählen können? Schwierigkeit, Bestandskauf/Bestand verhandelt bei der Gesellschaft, Erfolge, Probleme, Provisionsmodelle, Kundenausbau, Strategien und co.

Tipps helfen natürlich auch weiter.

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u/HoldComplete5165 — 3 days ago

Wechsel PKV zur GKV über AG noch möglich ? Weg vom Beamtentum (Basistarif oder ohne Versicherung)

Hallo,

vielleicht kann mich jemand beruhigen.

Ich war Beamtin auf Widerruf (2024) und habe abgebrochen. War privatversichert mit Beihilfe.

Danach habe ich an einer Hochschule studiert und bin seit einiger Zeit Werkstudentin bei einem Unternehmen.

Ich bin die ganze Zeit privatversichert gewesen.

Nun ist es so, dass ich dachte, die Versicherung wüsste, dass aus dem Beamtentum raus bin und haben mich auf eine volle private umgestellt. Dem ist aber nicht so.

Kann mir die Versicherung fristlos kündigen ? Ich will nicht ohne Versicherung da stehen. Kann ich mich rückwirkend über meinen Arbeitgeber gesetzlich versichern lassen ? Kann ich rückwirkend oder ab sofort mich voll versichern lassen ? Muss ich zu einer anderen Versicherung ? Muss/Kann ich mich mich zum Basistarif versichern lassen ?

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u/InvestmentSea8471 — 5 days ago

Unzufrieden mit Arztdiagnose von vor 5 Jahren - wie vorgehen?

Hallo,

ich habe letztens Leistungsauskünfte von einer früheren Versicherungen (GKV) beantragt. In den gesicherten Diagnosen findet sich eine seltene endokrine Störung. Der Eintrag findet sich vermutlich, weil ich im Anamnesebogen (war neu und einmalig bei dem Hausarzt) eingetragen habe, dass bei mir im Kindesalter eine endokrine Störung festgestellt wurde. Die Behandlung dieser wurde mit Beginn der Pubertät erfolgreich abgeschlossen und ich habe bis heute keine Symptome mehr. Ich habe den Arzt damals gefragt ob er empfiehlt nochmal Hormonwerte etc. im Erwachsenenalter zu prüfen (war grundsätzlich wegen etwas anderem bei dem Arzt). Dieser meinte, da ich mittlerweile keine (für die endokrine Krankheit typischen) Symptome habe, ist das nicht notwendig.

Meine Sorge ist, dass diese Diagnose Schwierigkeiten bei der Gesundheitsprüfung von Versicherungen bereiten kann, gerade bei der Frage nach chronischen Krankheiten. Nach eigener Recherche bleibt die endokrine Störung vom Kindesalter bei 90% der Erwachsenen. Tatsächlicher Nachweis ist allerdings sehr aufwändig. Hormonproduzierende Organe (Schilddrüse, Hoden, Gehirn ...) zeigen optisch keine Auffälligkeiten. In der Leistungsauskunft der jetztigen GKV und der Patientenakte beim derzeitigen Hausarzt ist die endokrine Störung aus der Kindheit nicht aufgeführt. Der Eintrag ist fast 5 Jahre her und war mir bis vor kurzem nicht bewusst.

Wie würdet ihr Vorgehen? Ich habe Überlegt den Arzt anzurufen, meine Bedenken bezüglich der Diagnose zu teilen und nach der Patientenakte zu fragen.

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u/ConfectionSweaty2495 — 5 days ago

KFZ Versicherung - Rückwärtsfahren

Hallo!

Ich habe mal zwei Fragen zu folgendem Szenario a die Experten hier.

Einem Bekannten ist so etwas ähnliches passiert und wir fragen uns, wie so etwas wohl weiter gehen könnte.

Jemand fährt auf einer Straße in einer Ortschaft, sieht am Straßenrand einen Parkplatz, bremst, wechselt sofort in dem Rückwärtsgang und fährt mit ca 10 km/h in das mit angemessenem Abstand langsam folgende Auto. Schäden an Stoßstangen (Lack, Dellen, Risse).

  1. lassen wir mal Zeugen außen vor und schauen nur auf das Schadbild - kann ein Gutachter grundsätzlich erkennen, ob das vorausfahrende Fahrzeug rückwärts fuhr, oder ist es nicht erkennbar, wer vorwärts/rückwärts fuhr? Man hört immer wieder, für solche Szenarien müsse man eine Dashcam haben, da man sonst als folgendes Fahrzeug meist als Unfallverursacher gelte. Das kann ich mir schwer vorstellen.

  2. wird eine Versicherung von sich aus aktiv, wenn sich ein Rückfahrer als Geschädigter eines Auffahrunfalls darstellt, auch wenn der Versicherungsnehmer den Sachverhalt völlig anders darstellt? Oder zuckt man mit den Schultern und zahlt, da zu viel Aufwand? Gehen Versicherungen gegen sowas zur Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche und ggf Versicherungsbetrug vor, oder ist das zu unwesentlich?

Ich freue mich über Einschätzungen aus der Praxis und wünsche einen schönen Sonntag!

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u/PuzzleheadedLab2888 — 5 days ago

Beitragsentlastung bei mir sinnvoll?

Hallo Community,

ich habe einen speziellen Fall und hätte gerne mal eure Meinung dazu.
Ich habe schon einige Beiträge dazu gelesen und natürlich auch diesen Kommentar

Bin bin bei der Alten Oldenburger Versichert, Arbeitnehmer, Ambulant im Tarif A80/100 und habe einen BET in Höhe von 170€ für 86€ im Monat.

Ich habe mir jetzt mal die nackten Cashflows bis zu einem (zugegeben sehr optimistischen und konservativ gerechneten) Sterbealter von 105 Jahren per IRR (interner Zinsfuß) durchgerechnet.

Hier sind die harten Fakten des Tarifs:

  • Mein Eintrittsalter: 35 Jahre
  • Monatlicher Tarifbeitrag: 86 € lebenslang
  • Arbeitgeberzuschuss: Bis 67 zahlt der AG die Hälfte (effektiv 43 € Aufwand für mich), danach zahle ich die vollen 86 € allein.
  • Garantierte Entlastung: Ab Alter 65 erhalte ich 170 € monatlich bis zum Tod.

Das Problem: Das lebenslange „Hamsterrad“

Was mir anfangs nicht klar war: Weil der Beitrag im Alter weiterläuft, konsumiert sich der Tarif zu einem großen Teil selbst. Ab dem Renteneintritt mit 67 stehen den 170 € Entlastung weiterhin 86 € eigener Beitrag gegenüber. Der reale Liquiditätsvorteil im Alter schrumpft also auf gerade einmal 84 € pro Monat. Ich zahle über 30 Jahre ein, um am Ende einen monatlichen Netto-Effekt zu haben, der fast exakt meiner heutigen Einzahlung entspricht.
Das Verhältnis von 1:2 bleibt auch bei einem höheren BET nahezu konstant. Ich habe immer eine doppelte Entlastung als Beitrag.

Die nackten Zahlen (IRR-Berechnung bis Alter 105)

Wenn ich die Zahlungsströme über die gesamte Laufzeit als Investment betrachte, wird es richtig bitter:

  • Rendite (mit AG-Zuschuss): Meine persönliche Rendite liegt bei einem Sterbealter von 105 Jahren bei 4,15 % p.a. * Gesamtrendite (ohne AG-Zuschuss): Das Produkt selbst erwirtschaftet auf die vollen 86 € bezogen bis zum Alter 105 gerade einmal 0,85 % p.a. Der Tarif gewinnt also nur durch die AG-Subvention überhaupt an Land, ist im Kern aber extrem defensiv und renditearm kalkuliert.
  • Die schwarze Null: Ohne AG-Zuschuss wird die Rendite erst ab dem 100. Lebensjahr überhaupt positiv.

Das Steuer-Argument

Ja, der BET bringt mir aktuell ca. 20 € Steuerminderung im Monat. Aber der Haken kommt im Alter: Die Beitragsentlastung von 170 € mindert dann meine abziehbaren Vorsorgeaufwendungen. Ich habe im Alter also höhere steuerpflichtige Einkünfte. Der heutige Steuervorteil wird in der Rente zu einem guten Teil wieder aufgefressen.

Die Alternative: Der klassische Welt-ETF

Wenn ich meinen reinen Arbeitnehmeranteil (43 €) stattdessen monatlich bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren (32 Jahre lang) in einen ETF stecke, sieht die Welt ganz anders aus:

  • Angenommene 6 % p.a. vor Steuern
  • Eingerechnet: Jährliche Vorabpauschale, 30 % Teilfreistellung und Kapitalertragssteuer bei Entnahme.
  • Ergebnis mit 67: Ein Netto-Kapitalstock von knapp 49.300 €.

Wenn ich diesen Topf exakt bis zum Alter von 105 Jahren (38 Jahre Auszahldauer) verzehre (während das Restkapital im Depot mit 6 % weiterläuft), wirft der ETF eine monatliche Netto-Auszahlung von ca. 231 € (nach Steuern) ab. Bleibt natürlich das Risiko eines Marktschocks, aber ich vertraue auf die ~15jährige Selbstheilungskraft des Aktienmarktes.

Mein Fazit im direkten Vergleich (bis Alter 105):

  • ETF-Sparplan: ~231 € mtl. netto, volle Flexibilität, im Falle eines früheren Todes vollständig vererbbar.
  • PKV-Tarif (BET): 84 € realer Netto-Effekt, null Flexibilität, bei früherem Tod Totalverlust des Kapitals an das Kollektiv.
  • Um den AG Beitrag mehr auszuschöpfen, würde ich einen Wechsel in den Tarif A90/100 mit geringerer Selbstbeteiligung in Betracht ziehen.

Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Rechnungen mit euren BETs aufgemacht oder übersehe ich einen massiven Denkfehler in meiner Logik?

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u/carlchen90 — 7 days ago

Gewerbe innerhalb eines Kalenderjahres angemeldet

Hallo,

ich bin zur Zeit über meinen Eltern familienversichert und damit innerhalb der 565€-Grenze.

Ich möchte neben der Schule ein Gewerbe anmelden.

Da das Jahres-Gesamteinkommen ja prinzipiell durch 12 gerechnet und dann geprüft wird, ob die Einkommensgrenze überschritten habe, stelle ich mir nun folgende Frage:

Wenn ich das Gewerbe heute (Mai) anmelden würde:

(a) Rechnet man das Gesamteinkommen immer noch durch 12 oder durch 6/7 (Mai/Juni - Dezember)

(b) Ist das Ermessenssache der Krankenkasse? Aber dann könnte man ein Gewerbe beispielsweise ja auch im Dezember anmelden und den ganzen Freibetrag ausschöpfen.

Kann mir einer sagen, wie da üblich vorgegangen wird?

Vielen Dank im Voraus !

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u/user0779 — 6 days ago