u/Conscious_Life_5809

Doktorarbeit in der Medizin - wie viel Chaos ist normal?

Mal ehrlich…wie normal ist es eigentlich, dass man seinem Betreuer bei der Doktorarbeit ständig hinterherlaufen muss?

Ich habe langsam das Gefühl, ein Großteil der Zeit geht nicht in die eigentliche Arbeit, sondern darin drauf, überhaupt mal jemanden zu erreichen. Termine sind schwer zu koordinieren (besonders wenn man nebenbei studiert und arbeitet), Rückmeldungen kommen unregelmäßig und oft sitzt man einfach fest, weil man organisatorisch nicht weiterkommt.

Teilweise versucht man dann wirklich alles: schreiben, anrufen, nochmal nachhaken, verschiedene Wege nutzen… und hat trotzdem das Gefühl, man kommt nicht wirklich voran.

Dazu kommt noch, dass man teilweise nicht mal Zugriff auf die nötigen Systeme bekommt (z. B. aus Datenschutzgründen) und dann sogar darauf angewiesen ist, dass sich ein Arzt für einen einloggt, damit man überhaupt arbeiten kann.

Was ich besonders schwierig finde: Wenn dann mal eine Antwort kommt, ist sie teilweise ziemlich forsch oder knapp formuliert, fast so, als hätte man gerade „genervt“, obwohl man eigentlich nur versucht, weiterzukommen. Gleichzeitig darf man nichts alleine entscheiden…

Man hat teilweise eher das Gefühl, man organisiert die Betreuung selbst. Fachlich mag das alles passen, aber der Umgang und die Kommunikation machen es unnötig anstrengend.

Deshalb meine Frage:
Ist das einfach normal bei medizinischen Doktorarbeiten in der Klinik? Gibt es Tipps, damit man nicht komplett durchdreht? Wann sollte man über einen Abbruch nachdenken (bin jetzt seit 1,5 Jahren dabei)?

Würde mich echt interessieren, wie eure Erfahrungen sind.

reddit.com
u/Conscious_Life_5809 — 3 days ago

Doktorarbeit in der Medizin - wie viel Chaos ist normal?

Mal ehrlich…wie normal ist es eigentlich, dass man seinem Betreuer bei der Doktorarbeit ständig hinterherlaufen muss?

Ich habe langsam das Gefühl, ein Großteil der Zeit geht nicht in die eigentliche Arbeit, sondern darin drauf, überhaupt mal jemanden zu erreichen. Termine sind schwer zu koordinieren (besonders wenn man nebenbei studiert und arbeitet), Rückmeldungen kommen unregelmäßig und oft sitzt man einfach fest, weil man organisatorisch nicht weiterkommt.

Teilweise versucht man dann wirklich alles: schreiben, anrufen, nochmal nachhaken, verschiedene Wege nutzen… und hat trotzdem das Gefühl, man kommt nicht wirklich voran.

Dazu kommt noch, dass man teilweise nicht mal Zugriff auf die nötigen Systeme bekommt (z. B. aus Datenschutzgründen) und dann sogar darauf angewiesen ist, dass sich ein Arzt für einen einloggt, damit man überhaupt arbeiten kann.

Was ich besonders schwierig finde: Wenn dann mal eine Antwort kommt, ist sie teilweise ziemlich forsch oder knapp formuliert, fast so, als hätte man gerade „genervt“, obwohl man eigentlich nur versucht, weiterzukommen. Gleichzeitig darf man nichts alleine entscheiden…

Man hat teilweise eher das Gefühl, man organisiert die Betreuung selbst. Fachlich mag das alles passen, aber der Umgang und die Kommunikation machen es unnötig anstrengend.

Deshalb meine Frage:
Ist das einfach normal bei medizinischen Doktorarbeiten in der Klinik? Gibt es Tipps, damit man nicht komplett durchdreht? Wann sollte man über einen Abbruch nachdenken (bin jetzt seit 1,5 Jahren dabei)?

Würde mich echt interessieren, wie eure Erfahrungen sind.

reddit.com
u/Conscious_Life_5809 — 3 days ago