r/medizin

Wird die Strahlentherapie sterben?

Ich überlege meine Weiterbildung in der Strahlentherapie/Radonc zu machen und mache mir manchmal Gedanken darum, dass das Fach im Rahmen der Innovation in der med. Onko irgendwie untergeht.

Ich sehe natürlich, dass lokale Tumorkontrolle wichtig bleibt, nicht jeder fit genug für OPs ist, man sich die oligomet-Situation iwie mittels SBRT gesichert hat, es ja doch einige palliative Indikationen auch gibt und sich all diese Innovationen aus der med. Onkologie natürlich auch mit Bestrahlung kombinieren lassen.
Trotzdem bleibt für mich echt das Problem, dass eben die medizinische Onkologie viele vielversprechende Ergebnisse liefert und vor allem eine riesen Industrie hinter sich hat. Kein Fortschritt im Rahmen einer Radiotherapie würde so stark gefeiert und überhaupt so untersucht werden wie das millionengeschäft targeted therapy. Geld wird halt leider immer ein Motiv bleiben in dem Feld und macht natürlich zum Teil auch den Ruf der Strahlentherpeuten kaputt, weil das eben nicht so "laut" ist wie die ganzen Pharma Dinger.

Was sind eure Gedanken dazu?

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u/peters568 — 12 hours ago
▲ 32 r/medizin

Glaubt ihr die Krankschreibung ab dem 1. Tag kommt in Krankenhäusern?

Soweit ich es aktuell verstehe, ist in der Reform geplant, dass Arbeitgeber selbst entscheiden können, ob ab Tag 1 oder 3.

Ich frage mich, ob uns das betreffen wird. Denkt ihr die kommunalen oder Unikliniken werden das geschlossen einführen? Falls ja, wird es jeder CA einer Abteilung selbst entscheiden dürfen? Gilt dann für Ärzte und Pflege das gleiche? Weil das wäre in Zeiten von Pflegemangel enorm unattraktiv. Bestimmt ein: Die Pflege ab Tag 3, die teuren Ärzte ab Tag 1....

Was denkt ihr?

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u/Existing_Tap_8013 — 20 hours ago

Ist USA wirklich so viel besser als Deutschland?

Hallo zusammen!

Ich überlege, als Arzt in die USA zu wechseln. Mich würde interessieren, ob sich das finanziell wirklich so sehr lohnt, wie man oft hört, und welche Vor- und Nachteile es im Alltag und in der Ausbildung gibt. Gibt es hier vielleicht Kollegen, die diesen Weg bereits gegangen sind oder sogar wieder zurückgekommen sind, und ihre Erfahrungen teilen möchten? Danke für eure Einblicke!

Edit: 20 k netto als Arzt in D überhaupt denkbar auch mit eigener Praxis???

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u/Right_Branch2483 — 17 hours ago
▲ 55 r/medizin

Logbuch Innere Medizin: Die Fallzahlen sind unrealistisch

Mir ist schon klar, dass die Fallzahlen so hoch angesetzt sind, damit die Chefs mehr Hebel haben bis zum letzten Moment der Weiterbildung.

Es sind viele verschiedene Prozeduren gelistet, an die man faktisch gar nicht rankommt, weil diese eher von den spezialisierten Abteilungen bzw. den favorisierten WA durchgeführt werden.

Welcher Allgemeininternist hat 400 (+100) Jugendliche TTEs? Oder 50 Gastrokopien. Arterien und Venenduplex werden vornehmlich von der Gefäßchirurgie gemacht. Etc.

Es fängt jetzt schon an, dass mir Zahlen nicht genehmigt werden bei Rotationen, weil der Chef mich nicht mochte.

Ist das wirklich allseits bekannt, dass die Zahlen Fantasiezahlen sind oder wird mir mal jemand einen Strick daraus drehen?

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Lebenslauf im Eimer wege. mehrfacher Fachrichtungswechsel im ersten Jahr

Ich stehe vor folgendem Szenario und weiß echt nicht so recht weiter.
Ich bin nach dem Studium aus Mangel an Optionen in meinen Wunschfächern in der Uniklink in der Psych gestartet, in der Hoffnung mich da einzuleben. Dann nach etwas weniger als einem jahr gekündigt, paar Monate arbeitslos und dann in ein anderes patientenfernes Fach in der Uni gewechselt. da bin ich aktuell in der Probezeit und komme 0 zurecht, bekomme nur Ärger, mache vieles Falsch unter dem Druck der mir da auch ganz persönlich aufgebaut wird etc, meine Gesundheit leidet drunter und ich merke auch dass ich den Fachwechsel bereue.
Jetzt ist irgendwie klar, dass ich da kündigen muss und gleichzeitig mache ich mir echt große Sorgen wie es dann um mich auf dem arbeitsmarkt steht mit 2 stellen < 1J in komplett unterschiedlichen fächern und ich mich dann auf Fachrichtung 3 neu bewerbe, aus der arbeitslosigkeit heraus.
Ich will auch keine riesen karriere machen in einem kompetetiven fach, mein wunsch wäre hausarzt oder vielleicht Internist generale zb auf einer geriatrischen Station eines kleinen Krankenhauses. meint ihr ich muss da ernsthafte konsequenzen auf dem arbeitsmarkt befürchten oder mache ich das innerlich größer als es ist?

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u/SeilJongleur — 18 hours ago
▲ 12 r/medizin

Innere Medizin - Doppelfacharzt oder spezialisierte Weiterbildung

Hallo Leute,
Ich plane mich bald auf meine erste Stelle zu bewerben. Mein Ziel ist es Pneumologe zu werden. Ich hätte nun eine Frage und zwar gibt es ja sowohl die Option den Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie zu machen, als auch erst einen Facharzt für Innere zu machen und anschließend einen zweiten Facharzt für Pneumologie. Was ist der Vorteil der zweiten Option? Die erste Option ist kürzer und bringt mich meines Erachtens nach direkt näher an das Fach heran. Ist der Vorteil des Allgemeininternisten + SP die Möglichkeit der hausärztlichen Niederlassung? Danke für eure Hilfe!

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u/randomdudeiguess1 — 22 hours ago

KV-Förderung für den Facharzt Allgemeinmedizin in Niedersachsen

Hallo zusammen, ich möchte mich bald in einer weiterbildungsermächtigten hausärztlichen Praxis für Allgemeinmedizin anstellen lassen. In Niedersachsen muss man hierfür eine ergänzende Erklärung unterschreiben, in der drinsteht, dass man sich verpflichtet, den Facharzt für Allgemeinmedizin abzuschließen und die entsprechende Facharztprüfung anzutreten.
Was ist aber wenn ich bspw. in der Praxis merke, dass Allgemeinmedizin doch nichts für mich ist und ich dann bspw. Arbeitsmedizin oder Patho machen will? Muss ich dann das Geld zurückzahlen? Das steht nirgends wirklich beschrieben und jetzt habe ich ehrlicherweise Angst davor, das zu unterschreiben.

Hat jemand in Niedersachsen oder in Regionen mit ähnlichen Textpassagen für die Förderung Erfahrungen damit?

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u/Klutzy-Pirate4083 — 16 hours ago

MEBEKO – Sorge wegen der Bearbeitung

Hallo zusammen,

meine MEBEKO-Unterlagen sind am 2. Juni in Bern angekommen (laut DHL-Bestätigung). Ich habe alle erforderlichen Dokumente gemäß den Vorgaben auf der Website eingereicht (beglaubigte Übersetzungen, Sprachnachweis, direkte Anerkennung, EU-Staatsangehörigkeit).

Auf der offiziellen Website habe ich gelesen, dass man innerhalb von drei Wochen eine E-Mail als Bestätigung über den Eingang der Unterlagen erhalten sollte. Nach inzwischen fünf Wochen habe ich jedoch noch nichts bekommen.

Ist das normal? Sollte ich mich auf eine längere Wartezeit einstellen, bis ich die Zahlungsaufforderung bzw. Rechnung erhalte?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

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u/SlyOwl09 — 16 hours ago
▲ 10 r/medizin

Die Realität der Pneumologie

Hallo zusammen,

ich interessiere mich zunehmend für die Pneumologie, bin mir aber noch unsicher, wie realistisch meine Vorstellungen vom Fach sind.

Mich interessieren vor allem:

- Bronchoskopien und andere prozedurale Tätigkeiten (z. B. EBUS, Pleuraeingriffe)
- Ultraschall in der Thoraxdiagnostik
- Lungenfunktion und Schlafmedizin
- die Mischung aus stationärer, ambulanter und ggf. intensivmedizinischer Arbeit

Gleichzeitig habe ich ein paar Fragen zur Realität im Fach:

Wie viel „Hands-on“ bleibt in der Pneumologie im Alltag wirklich übrig, insbesondere später oder in eigener Praxis/MVZ? Wann darf man mit dieser Arbeit beginnen? (In der Kardio beginnt das Kathetern ja bspw. Erst sehr spät)

Wie sieht der typische Arbeitsalltag wirklich aus?

Wie realistisch ist eine spätere Niederlassung aktuell noch, insbesondere außerhalb von Großstädten (z. B. NRW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein)?

Wird das Fach eher Richtung MVZ/Anstellung gedrängt (ähnlich wie z.B. Nephro) oder gibt es weiterhin viele klassische Praxisübernahmen?

Und ganz ehrlich: wird das Fach auf Dauer als abwechslungsreich erlebt oder eher als „ruhige Innere mit etwas Technik“?

Ich freue mich sehr über ehrliche Einschätzungen aus Klinik und Niederlassung – gerne auch mit persönlichen Erfahrungen, wie ihr das Fach heute erlebt.
Danke euch!

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u/PerspektiveAM — 22 hours ago

Eure Meinung

Ich bin fast 33 und bin erst neulich mit dem Medizinstudium fertig geworden, habe in meinen Lieblingsfächern keine Stelle als Assistenzarzt bekommen, keine Vorstellungsgespräche, keine Hospitation, dann habe ich was in der Pharmakovigilanz gefunden, Gehalt ist sehr bescheiden, 60k brutto, und nach der Probezeit 62k brutto. Zukunft fühlt sich sehr unsicher bei mir an. Die allermeisten Kollegen in meinem Alter sind schon längst Fachärzte und verdienen locker 6-7 tausend netto. Ich finde es z.B. in Sachen Dating auch sehr unattraktiv, bei meinem Alter so wenig zu verdienen und erst noch ganz am Anfang des Berufs zu stehen.

Was sollte ich machen, um mehr Sicherheitsgefühl zu bekommen? Unbedingt zurück in die Klinik? Ich wollte unbedingt Augenheilkunde oder Radiologie machen, mein Lebenslauf war den Personalabteilungen aber wohl zu schlecht für ein Vorstellungsgespräch. Und Innere Medizin/Psychiatrie/Anästhesie/Chirurgie würde mich auf Dauer nicht erfüllen, die Fächer haben mich nie sehr interessiert. Zwar kann man viel mehr verdienen als bei meiner jetzigen kleinen Firma, wenn man in der Pharmakovigilanz zu einer internationalen Firma wechselt (IQVIA/Böhringer Ingelheim/Roche/Sanofi), gehe aber davon aus, dass das extrem schwierig ist, bei meinem Lebenslauf erst recht, und ich habe keine Promotion gemacht.

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u/Big-Fan-5500 — 2 days ago
▲ 16 r/medizin

90% Stelle ja oder nein

Hey!

Überlege ab dem dritten WBJ meine Stundenzahl zu reduzieren und schwanke zwischen 80 und 90%. Habe keine großen Verpflichtungen, aber fahre gerne in den Urlaub und unternehme was. Fühle mich langsam ausgelaugt von der Arbeit, den Diensten und den Patient:innen…

Was würdet ihr machen? Arbeitet jemand 90%? Würde dann alle zwei Wochen einen Tag zusätzlich frei haben. Frage mich nur, ob das wirklich eine ausreichende Entlastung ist.

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u/spicycinnamong — 2 days ago
▲ 15 r/medizin

Derma PJ

Hallo an alle.
Ich möchte bisschen von meinem Derma Tertial erzählen, welches ich vor einigen Monaten absolviert habe. Irgendwie ist es garnicht gut gelaufen, es war mein 1. Tertial, ich war privat noch beschäftigt und mit dem Team hat der Vibe wirklich null gematcht.

Das Team war sehr elitär, es gab viele Lästereien untereinander und ich habe mich wirklich garnicht wohl gefühlt. Jede kleinste Sache, die ich gemacht habe, wurde bemängelt, ich habe kein einziges Mal Lob bekommen und es hieß, ich wirke desinteressiert, obwohl ich mich wirklich bemüht hatte.
Als ich Fragen gestellt habe, wurden diese nur knapp beantwortet, dementsprechend hatte ich mich dann auch zurückgezogen.
Ich hätte mich da eigentlich gerne beworben, aber die Dynamik mit dem Team hat wirklich null gepasst und jetzt mache ich mir halt Sorgen, weil ich diese Chance verpasst habe.
Auf der anderen Seite denke ich mir auch, mit diesem Team würde ich eh nicht glücklich sein, selbst wenn ich diese Stelle bekommen hätte.
Ich war zB beim Blutabnehmen oder Viggos legen nicht so gut, weil es auch mein 1. Tertial war. Regelmäßig habe ich abwertende Kommentare diesbezüglich bekommen oder Sätze wie: ‚das ist deine Aufgabe und du musst das können.‘
Nie hat sich jemand anderes vom Team mal verantwortlich gefühlt, wenn ich mit einer Blutabnahme verzweifelt war und es minutelang versucht habe.
Mich ärgert es, dass ich mein Potenzial garnicht zeigen konnte, weil ich weiß, dass ich gut bin und auch sehr interessiert in das Fach. Ich hatte natürlich anfangs Schwierigkeiten, in die Routine dort reinzukommen, aber ich habe mich stets bemüht. Das kann ich von mir aus sagen.
Ich denke mir jetzt im Nachhinein, dass ich mich vielleicht bisschen mehr bemühen sollte, aber diese zwischenmenschliche Komponente hat mir wirklich jegliche Lust und Motivation genommen..

Jetzt bin ich seit paar Wochen im chirurgischen Tertial und alles läuft super.. sehr wertschätzendes Team, mir wird Zeit gelassen und ich kann in meinem Tempo lernen und ich merke, dass ich ‚gesehen‘ werde, als eine Person, die stets bemüht und interessiert ist.

Wollte das mal loswerden einfach..

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u/Fit-Caterpillar-3818 — 2 days ago
▲ 10 r/medizin

"Gesundheits""messen"

Kommt nur mir das so vor oder schießen die gerade überall wie Pilze aus dem Boden? Eine nahe Familienangehörige hat schon immer so einen Schwurblerscheiß im Whatsapp-Status geteilt und ich hab dem keine Beachtung geschenkt, aber gefühlt werden das immer mehr. Heute hat mir mein bester Kumpel (radiologischer Oberarzt an einer Uniklinik), der gerade bei seinen Eltern zu Besuch ist, einen Link zu einer Veranstaltung geschickt, die da in zwei Wochen stattfindet. Beim Durchlesen hätt ich mir fast das Kiefergelenk ausgekugelt, so sehr ist mir der Kinnladen runtergefallen.

u/GuerrillaRodeo — 1 day ago
▲ 16 r/medizin

Dienste

Hey,

Dienste sind ja hier immer wieder Thema

Ich dachte immer die seien recht ähnlich vergütet, hab jetzt aber gemerkt, dass es große Unterschiede gibt.

Mich würden Eckdaten zu euren Bereitschaftsdiensten interessieren. Also brutto Vergütung, Dauer, gibt es minusstunden, wenn ihr am nächsten Tag nach Hause geht, Bonus bei kurzfristig übernommenen Diensten, sonstige Besonderheiten.

Freue mich auf eure Antworten.

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u/Hockeychaot — 2 days ago

Forschungskarriere mit cum laude?

Wie wichtig ist die Note der Dissertation für einen weiteren Verlauf in der Forschung? Eingeschlossen sind hier weitere Forschung an der Uniklinik, fellowships im Ausland usw.
Einige Programme und Stipendien erwarten oft ein mind. Magna in der Diss.
Vielen Dank schonmal!

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u/GreenBirthday6284 — 1 day ago

Lebenslauf CV, was muss alles rein?

Ich bin gerade dabei, meinen Lebenslauf für Bewerbungen als Assistenzarzt zu erstellen und merke, dass sich seit meiner letzten Bewerbung (vor dem Studium 😄) einiges geändert hat. Früher war es ja üblich, den Lebenslauf mit Grundschule, Gymnasium, Abitur usw. zu beginnen. Wie macht man das heute?

Startet ihr direkt mit dem Medizinstudium oder erwähnt ihr das Abitur und ggf. die Zeit danach? Wie habt ihr die Staatsexamina aufgeführt - alle (M1, M2, M3) mit Jahreszahlen oder nur den Studienabschluss bzw. das M3?

Außerdem interessiert mich, was ihr alles aufgenommen habt: PJ-Tertiale mit den jeweiligen Fachrichtungen und Kliniken, Famulaturen (alle oder lieber weglassen?), Kurse, Nebenjobs etc.?

Ich war im Erasmus und hatte privat auch einiges zu bewältigen. Dadurch habe ich mein Studium nicht in Regelstudienzeit abgeschlossen. Ich würde den Studienverzug ungern unnötig in den Vordergrund stellen - wie würdet ihr das im Lebenslauf handhaben?

Mich würde interessieren, wie eure Lebensläufe für die Bewerbung als Assistenzarzt aufgebaut waren und was aus eurer Erfahrung wirklich relevant ist. Vielen Dank!

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u/ChosenbyG — 2 days ago
▲ 53 r/medizin

Als PJler allein auf Station

Liebe Alle,

Der Titel sagt glaube ich bereits viel. Habe mich in meinem letzten PJ-tertial in der Chirurgie für ein Uniklinikum entschieden und wurde auf eine kleine, chirurgische Station geschickt. Auf PJ Ranking hat diese auch extrem gute Bewertungen. Allerdings ist die aktuelle Situation so, dass alle Assistenten (2 an der Zahl) auf Rotation sind, ich wurde direkt Anfang der Woche von einem anderen Pj (kurz vor Ende erstes Tertial) eingelernt. Fande es schon ein wenig krass, dass ich gesehen habe, dass an dem Tag zu 80 % der Station von dem PJ geschmissen wurde und der rotand im Nebenzimmer nicht beigetragen hat und sich extra ins Büro begeben hat im Forschung (?) zu machen? Dass er keine große Hilfe ist, ist auch jedem allgemein bekannt.

Nach ein paar Tagen entpuppte sich, dass auch keine Assistenten wirklich in Sicht sind bis in vllt 4 Wochen wenn die eine möglicherweise von der Rotation zurückkommt. Seitdem sind wir zwei PJays, es gibt zwei Oberärzte und nach der Visite schmeißen wir die ganze Station selber. Das wird irgendwie akzeptiert, weil jeder weiß dass sonst nichts mehr laufen würde (Oberärzte müssen ja schließlich operieren). Gott sei Dank ist es mein totes sozial und ich hab wenigstens ein bisschen Plan, wie es läuft. Ich brauch, glaube ich, meine Aufgaben kaum auszuführen - Patienten aufnehmen, entlassen, versorgen, etc. pp, Kommunikation mit Pflege (keine digitale Patientenakte). Wenn irgendwie ein wilder CT Befund rein kommt und akuter entscheidungsbedarf ansteht, ruf ich den Oberarzt an, Bzw wenn ne medikation umgestellt werden muss oder so. Muss aber schon auch eigenständig Concealer anmelden und mit den Konsil Ärzten dann auch besprechen. Beende schmerzmedizin Anästhesie etc. pp.
Heute war ich allein auf Station, gestern mit der anderen neuen PJ. Studenten Unterricht können wir natürlich nicht wahrnehmen, wenn wir nicht auf Station sind, ist es keiner.
Einer der Oberärzte kommt über den Tag hinweg kurz vorbei und fragt, ob es irgendwas konkretes gibt wo man akut Hilfe Bedarf, ansonsten rufen Sie mich an, wann wir kurvenvisite machen und das war’s dann bis zur nächsten Visite morgens. Sprich das einzige was ich nicht mache ist Apotheke freigeben/aufklärungen und dass ich meine Entscheidung oder Überlegungen rückspreche. Am Anfang war das Gefühl extrem geisteskrank, in der Abteilung wird es aber so ein bisschen nicht thematisiert, weil jeder weiß, dass die PJler die Station machen weil es aktuell einfach nicht anders geht und deshalb don’t ask don’t Tell. Manchmal kommt ein netter Assistent, der auch rotand war vor ewig vorbei und hilft weil er weiß wie es ist. Ein internistischer Assistent, der am sitzt, erklärt mir, wie ich beim fremden System Sachen mache (bin von extern)

Es ist die erste Woche und ich finde das alles komplett bodenlos, die andere Pjay auch aber irgendwie steht gar nicht im Raum wie es anders gehen könnte. War zweimal im OP kurz die Woche, die eine OÄ hat schon auch gesagt einmal ist chaotisch gerade sollte nicht so sein bald kommen Assis. Aber ich frage mich, wie das noch werden soll. Ich soll jetzt auch Wochenende machen mit Dienst OA so für paar Stunden tagsüber, um mir einen/1.5 „freien“ Tag unter der Woche zu nehmen, war nicht wirklich ein Angebot, sondern eine Forderung (nett formuliert)

Habe natürlich ne extrem steile Lernkurve und kriege es aktuell gut hin die Station bis 13 Uhr mit den geplanten Sachen CTs konsilen organisieren der Interventionen hinzukriegen. Aber das kann ja nicht sein dass das hier so läuft oder ? Ist doch komplett bodenlos? Wie soll ich mit der Situation umgehen? Fühle mich nicht mehr zu überfordert und wachse sehr rein aber mir ist auch bewusst, dass man bei solchen Sachen noch seine Approbation verwehrt bekommen kann. Allerdings mache ich das ja alles nicht freiwillig. Alle nehmen es einfach so hin

Finde das alles komplett wild und wollte es mal teilen. Ich dachte immer, wenn Leute von ihrem PJ erzählen und sagen, Sie hätten die Station allein geschmissen wäre das bisschen übertrieben. Aber bei mir ist es mittlerweile so, dass ich und die andere Pj wirklich die Rolle der stationsärzte haben und es GENAU so läuft ohne Abzüge den ganzen Tag
Was denkt ihr? Wie soll ich mit der Situation umgehen? An sich ist das Team nett, ich Krieg die Aufgabe meist hin bis 4/5 und gehe mit einigermaßen gutem Gewissen heim weil ich alles gut gemacht hab aber es ist halt wirklich so bisschen apokalyptisch

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u/Amazing_Skill_2756 — 3 days ago
▲ 18 r/medizin

Was muss man mitbringen, um ein (guter) Arzt zu werden?

Hallo,

was sind für euch die wichtigsten Punkte, die einen guten Arzt ausmachen, die man mitbringen sollte? Und vielleicht auch Punkte, die man erste durch das Berufsleben dazu gewinnt?

Gerne auch Beispiele aus der Praxis z.B. bei Kollegen, Vorgesetzten, die euch geprägt haben.

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u/ProfessionalFar978 — 3 days ago
▲ 16 r/medizin

Die Schweiz lohnt sich alleine finanziell nicht, oder?

Mal gerade ein bisschen geschaut, die Lohntabellen nach Kanton etc.

Gerade in der Weiterbildung ist das ja jetzt nicht das Gelbe vom Ei, zumindest scheint es mir so.

100,000 CHF : 12 = 8,300 = ca. 6000 CHF netto

Wenn man das mit den höheren Lebenshaltungskosten vergleicht, verdient man dann ja in etwa das Gleiche, in deutschen Städten die eher günstiger sind wahrscheinlich sogar effektiv mehr als in der Schweiz.

Würdet ihr sagen, rein finanziell lohnt sich das nicht wirklich?

Ich sehe da erst den Unterschied ab OA-Funktion, kann das aber eher schlecht einschätzen.

EDIT: Das was mich dazu verleitet mal nachzurecherchieren war der Talk über das Gehalt einer Bekannten meiner Schwester (die in der Pflege sind), die käme wohl auf 10,000 CHF. Finds interessant das die so viel mehr verdienen als Ärzte.

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u/PreWiBa — 3 days ago