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Meine Erfahrung mit dem deutschen Promotionszentrum
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Meine Erfahrung mit dem deutschen Promotionszentrum

Ich möchte meine persönlichen Erfahrungen mit dem Deutschen Promotionszentrum (https://www.deutsches-promotionszentrum.de) öffentlich teilen, um andere Interessierte zu informieren und ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

Im Internet findet man überwiegend positive Bewertungen. Kritische Rezensionen werden jedoch offenbar gelöscht – diese Erfahrung habe auch ich selbst gemacht.

Ich bin über eine Instagram-Werbung auf das Unternehmen aufmerksam geworden und habe mich aus Neugier zu einem kostenlosen Beratungsgespräch angemeldet, um mehr über das Leistungsangebot und die Kosten zu erfahren. Vor allem wollte ich einen Einblick in die Verträge und AGBs bekommen, um besser zu verstehen, wie dieses Unternehmen arbeitet.

Ich habe erhebliche Zweifel an der Seriosität dieses Unternehmens. Daher möchte ich andere Menschen dazu anregen, sich vor einer möglichen Zusammenarbeit genau über das Angebot, die Vertragsbedingungen und die tatsächlichen Leistungen zu informieren.

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Meine Erfahrung mit dem Deutschen Promotionszentrum war leider enttäuschend. Die Preisgestaltung empfand ich als wenig transparent. Für das All-inclusive-Paket nannte Herr Güttler zunächst 30.000 €. Bei monatlicher Ratenzahlung sollte sich die Summe auf 32.900 € erhöhen. Bei einem Betreuungsmodell für Bewerber, die bereits einen Professor haben und lediglich weitere Unterstützung benötigen, konnte er mir die Kosten zunächst nicht konkret nennen.... Erst später wurden 19.900 € angegeben. Wenn man bereits Teile der Dissertation geschrieben hat, soll sich der Preis auf ungefähr 10.000 € reduzieren.

Ich hätte erwartet, dass man bei einem Unternehmen, das täglich mit fünfstelligen Beträgen und nach eigener Aussage mit zahlreichen Bewerbern arbeitet, die Preise der verschiedenen Betreuungsmodelle im Beratungsgespräch konkret und nachvollziehbar benennen kann.

Besonders unangenehm empfand ich den Zeitdruck. Obwohl mir der Vertragsentwurf samt AGB erst am Freitag zugesandt werden sollte, wurde bereits für Montag eine elektronische Bestätigung für ein Promotionsprojekt mit geplantem Beginn im März 2028 erwartet. Als ich erklärte, dass ich zunächst Bedenkzeit benötige, wurde mir sinngemäß mitgeteilt, dass ein Gespräch erst am Donnerstag der darauffolgenden Woche bereits zu spät sei, da es viele Bewerber gebe.

Ich wollte den Vertrag und die AGB vor einer Entscheidung mit meinen Rechtsanwälten besprechen. Daraufhin wurde mir gesagt, dass dies keine gute Voraussetzung für eine Zusammenarbeit sei!!!

Bei einer finanziellen Verpflichtung von bis zu 32.900 € halte ich es für selbstverständlich, Vertragsunterlagen in Ruhe prüfen und rechtlichen Rat einholen zu dürfen. Schließlich handelt es sich um eine erhebliche Investition und nicht um eine spontane Kaufentscheidung. Eine solche Prüfung sollte meiner Meinung nach kein Problem darstellen.

Nach diesem Gespräch bin ich eher verunsichert als überzeugt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sollte auch dann möglich sein, wenn man sich vor der Vertragsunterzeichnung rechtlich beraten lässt. Dass die Bereitschaft zur anwaltlichen Prüfung des Vertrags offenbar zum Ausschluss einer Zusammenarbeit führte, hat bei mir einen sehr negativen Eindruck hinterlassen.

PS: Ergänzung zur Rezension:

Nach Veröffentlichung meiner Rezension erhielt ich einen Anruf von Herrn Noack, dem Geschäftsführer des Promotionszentrums. Er forderte mich auf, die Rezension möglichst zu löschen, da es „so nicht gehe“. Herr Noack erklärte außerdem, beim betreffenden Gespräch anwesend gewesen zu sein, obwohl ich ihn dort nicht wahrgenommen habe. Er verwies auf ein angeblich vorhandenes Gesprächsskript und stellte meine Schilderung sinngemäß als Fehlinterpretation des Gesprächs dar.

Am darauffolgenden Tag erhielt ich noch eine weitere E-Mail von Herrn Noack, deren lockerer, aus meiner Sicht unangemessener Ton mich zusätzlich irritierte. Einen ernsthaften Willen, die Situation sachlich und konstruktiv zu klären, konnte ich seiner Nachricht nicht entnehmen.

Meine Rezensionen auf Instagram und Provenexpert wurden gelöscht.

Ich habe daraufhin deutlich gemacht, dass ich es nicht akzeptiere, wenn meine persönliche Wahrnehmung auf diese Weise infrage gestellt wird. Ich habe Herrn Noack mitgeteilt, dass ich mich durch den Verweis auf ein Gesprächsskript nicht unter Druck setzen lasse und zu meiner Schilderung sowie zu dem stehe, was ich im Gespräch selbst gehört und wahrgenommen habe. Ich werde meine Rezensionen nicht zurückziehen, denn ich halte es für wichtig, meine Erfahrungen öffentlich zugänglich zu machen und damit zu einer transparenten Meinungsbildung beizutragen.

Ich empfinde es als problematisch, wenn auf eine kritische Rezension mit der Aufforderung zu ihrer Löschung reagiert wird, anstatt sich sachlich mit den geschilderten Erfahrungen auseinanderzusetzen.

u/Korduan — 3 days ago
▲ 15 r/medizin+1 crossposts

Was haltet ihr von Doctolib?

Moin,

Frage steht im Titel und ist vor allem auf Datenschutz, aber auch user experience bezogen. Ich frage mich einfach, ob die Daten von Patienten dort gut aufgehoben sind und wie ihr das seht.

Grüße

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u/don-peak — 6 days ago
▲ 212 r/medizin

Wenn der Oberarzt dich bei der Visite vor Patienten und dem ganzen Team extra laut wegen eines Grammatikfehlers korrigiert...

Falschen Kasus benutzt und dafür vor dem Patienten erstmal eine öffentliche Grammatikstunde bekommen....

u/Specialist-Tiger-234 — 10 days ago
▲ 17 r/medizin

Absprung in die Industrie

Ich bin Assistenzarzt in der Radiologie im 3. jahr und hab einfach garkein bock mehr auf die Arbeit als arzt, die Nachtschichten, den ganzen scheiß drum rum. Ich liebäugle immer mehr damit iwie in die Industrie zu gehen aber ich weiß garnicht wo ich anfangen kann, was es so für Möglichkeiten gibt etc. ich würde gerne meine Erfahrungen bisher einbringen also zb iwo hingehen was ggf mit Radio/geräten zutun hat.
Hat jemand hier vll einen ähnlichen Werdegang oder ein Sprung in die Industrie hinter sich?

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u/Lazy_Juggernaut_4247 — 10 days ago
▲ 25 r/medizin

Erfahrungsbericht Arbeitsmedizin

In Bezug auf meine Ankündigung hier mit einiger Verspätung mein Bericht nach dem Wechsle in die Arbeitsmedizin:

Ich hätte nie gedacht, dass ein Fachwechsel mein Leben so verändern kann. Nach Jahren in der Klinik, 60‑Stunden‑Wochen und dem Gefühl, ständig hinterherzulaufen, bin ich in die Arbeitsmedizin gewechselt und arbeite jetzt als Werksarzt in der chemisch/pharmazeutischen Industrie.

Heute habe ich eine 30‑Stunden‑Woche, arbeite zwischen 8 bis 15 Uhr und kann meinen Tag flexibel gestalten. Plötzlich habe ich Zeit: für meine Familie, für mich selbst, für Sport (ich habe sogar eine neue Sportart für mich entdeckt). Und ich merke, wie gut mir dieser neue Rhythmus tut.

Beruflich fühlt es sich an, als hätte ich auf die Bremse getreten, aber im besten Sinne. Die Mischung aus Arbeitsmedizin, Notfallmedizin und meinem alten Fachgebiet Ortho/UC macht mir richtig Spaß. Ich kann mir Zeit für die Menschen nehmen, die sie brauchen, und ich sehe viele im Verlauf wieder. Das ist unglaublich befriedigend und ganz anders als der Klinik‑Durchlaufbetrieb.

Erstaunlicherweise habe ich den OP bisher keinen Tag vermisst, obwohl für mich jeder Tag ohne OP früher frustrierend war.

Finanziell passt es ebenfalls. In der Weiterbildung liege ich beim Stundenlohn auf Oberarzt‑Niveau, verglichen mit den Tarifverträgen der Caritas. Von Kolleginnen und Kollegen höre ich aber sehr unterschiedliche Zahlen, irgendwo zwischen 70k und 120k plus Bonus, je nach Arbeitgeber. Die Industrie zahlt dabei eindeutig am besten. Bei meiner Einstellung war tatsächlich auch mal Verhandlungsspielraum, anders als ich es in der Klinik erlebt hab.

Kurz gesagt: Der Wechsel war die beste berufliche Entscheidung meines Lebens.

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u/Sufficient_Fox_9024 — 9 days ago