u/Hockeychaot

▲ 16 r/medizin

Was treibt euch an?

An die Assistenten Kollegen, die sich auf Arbeit sehr ins Zeug legen.

Ich meine damit nicht die Patienten Arbeit etc. Sondern so Dinge drum herum und Dinge, die eigentlich auch nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen.

Also mal ein paar Beispiele:

Schon im PJ gab es Mit-PJler, die sich enorm dafür eingesetzt haben, dass immer alle OPs besetzt waren und/oder alle Aufgaben verteilt waren.

Jetzt im Berufsalltag gibt es die mit Assistenten, die in Eigenregie die Aufgabenverteilung übernehmen, wenn Leute krank werden, oder sich darum kümmern, Dienste neu zu verteilen.

Prinzipiell finde ich das beneidenswert, weil man dadurch natürlich auch viel Einsatz beweist. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch nervig, weil man sich noch mehr gegenseitig unter Druck setzt.

Trotzdem würde mich sehr interessieren, was euer Antrieb ist.

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u/Hockeychaot — 1 day ago

Weiterbildung

Guten Tag,

für meinen neuen Job muss ich eine Weiterbildung machen. Sie ist vom Arbeitgeber angeordnet.

In Sachsen gibt es keinen Bildungsurlaub, in meinem Vertrag habe ich aber 5 Tage vom Arbeitgeber auf freiwilliger Basis für Fortbildungen.

Prinzipiell sind Pflichtweiterbildungen ja Arbeitszeit.

Muss ich für die angeordnete Weiterbildung meinen Bildungsurlaub nehmen?

Ich bin mir unsicher, ob durch die freiwillige Gewährung des Bildungsurlaub quasi eine andere Regelung greift.

Vielen Dank für eure Hilfe

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u/Hockeychaot — 6 days ago
▲ 41 r/medizin

Wie geht ihr damit um, wenn ihr mit euren mit Assistenten nicht gut klar kommt.

Ich bin in der Vergangenheit oft auf Konfrontationskurs mit Mitassistenten und Vorgesetzten gegangen.

Es macht mich einfach psychisch fertig, wenn Kollegen sich gegenseitig hinter dem Rücken ausbooten (der ist schon wieder krank, der hat schon wieder das und das falsch gemacht, der kann kein deutsch und und und), Patienten respektlos oder nachlässig behandelt werden oder auch einfach nur die klassischen leicht misogynen und rassistischen Sprüche gebracht werden. Aber auch Dinge wie der gegenseitige Druck beim Überstunden machen oder beim ungeplanten Dienste übernehmen.

Aktuell schlucke ich das eher runter, weil es eben auch zu ner gewissen Isolation führt. Wenn man Pech hat gilt man quasi als Nestbeschmutzer, wenn man Dinge anspricht.

Sprecht ihr Thematiken immer direkt an, mit der Gefahr euch ins Aus zu manövrieren, oder schluckt ihr Dinge runter?

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u/Hockeychaot — 8 days ago
▲ 15 r/medizin

Wie wird bei euch auf Arbeit mit Rüstzeit umgegangen, bzw. wie geht ihr damit um, wenn es die Rüstzeit nicht gibt. Klassisches Beispiel Arbeitszeitbeginn 6.30 Uhr und Beginn der Visite ebenfalls 6.30 Uhr.

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u/Hockeychaot — 17 days ago
▲ 15 r/medizin

Ich hatte vor einiger Zeit einen Gedanken, der mich immer mal wieder beschäftigt.

Eines der beliebtesten Themen hier, sind die schlechten Arbeitsbedingungen in Kliniken.

Was meint ihr würde passieren, wenn ein Assistenzarzt (mit Beratung eines Anwaltes) über die Zeit seiner Ausbildung alles dokumentiert was falsch läuft und das dann, in welcher Form auch immer vor Gericht bringt. Also würde das ganz konkrete anprangern dessen, was letztendlich ein offenes Geheimnis ist, zu irgendwelchen Veränderungen führen?

Ich rede hier von Dingen mit Relevanz, also z.B. nicht aufgeschriebene Überstunden bzw. das Verbot diese aufzuschreiben, Dienstpläne die regelhaft 300h+ haben, fehlende Anleitung etc. .

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u/Hockeychaot — 19 days ago