Carbonara, WG, Haus, ETFs – deutscher Finanz-Run
Wir (46 & 45) leben mit zwei Töchtern (8 & 5) im Münchner Speckgürtel und haben rückblickend eine finanzielle Reise hingelegt, die irgendwo zwischen WG-Experiment, Immobilienprojekt und r/Finanzen-Paralleluniversum liegt. 😄 und ich wollte euch einfach Mal teilhaben lassen.
2014 haben wir ein Reihenmittelhaus für 650.000 € gekauft und 450.000 € finanziert. Eigentlich war der Plan: weiter günstig in der kleinen Mietwohnung bleiben und das Haus vermieten lassen. Das hat aus praktischen Gründen nicht funktioniert – Mietwohnung hatte Mängel, Makler fand keine passenden Mieter – also sind wir selbst eingezogen.
Nach kurzer Zeit war klar: Für zwei Personen ist das Haus eher „ökonomisch optimierter Leerraum“. Da wir beide WG-erprobt waren, haben wir Teile des Hauses zeitweise vermietet und daraus eine WG gemacht. Rückblickend war das nicht nur organisatorisch interessant (inkl. klassischer Spülmaschinen-Philosophie mancher Mitbewohner 😄), sondern auch finanziell sinnvoll: Die Mieteinnahmen ermöglichten hohe Tilgung und Sondertilgung, und durch die Vermietung entstand Mieteigentum mit entsprechenden steuerlichen Vorteilen.
Parallel haben wir konsequent getilgt, bis das Haus schließlich vollständig abbezahlt war. Gleichzeitig haben wir Schritt für Schritt weitergespart und später zusätzlich 40.000 € Erbschaft vollständig in ETFs investiert.
Mit Kindern wurde die WG dann schrittweise reduziert und schließlich rund um die Corona-Zeit komplett beendet. Seitdem: klassisches Familienleben statt Mitbewohner-Rotation.
Heute sieht es so aus:
ca. 1 Mio. € schuldenfreies Reihenhaus
ca. 240.000 € ETF-Depot
je 30.000 € ETF für die Kinder
ca. 50.000 € Tagesgeld (+ Urlaubspuffer)
Dazu kommen noch die „klassischen Altlasten“:
Riester-Vertrag irgendwo im Hintergrund
kleine Lebensversicherung im Wartemodus
zwei Autos (2008 & 2011), technisch zuverlässig nach dem Prinzip „läuft noch“ 😄
Einkommen aktuell:
ca. 4.600 € netto (ich, Vollzeit)
ca. 2.200 € netto (Teilzeit)
Kindergeld (2 Kinder)
Rückblickend war nicht jede Entscheidung maximal effizient. Wahrscheinlich wäre weniger Tilgung und früheres ETF-Investieren rechnerisch besser gewesen. Wir haben uns aber bewusst oft für Sicherheit entschieden – und ein abbezahltes Haus hat für uns einfach einen sehr hohen emotionalen Wert.
Aktuell sparen wir ca. 3.500 € monatlich weiter und investieren zusätzlich 200 € pro Kind langfristig in deren Depots. Ziel: Stabilität, Ruhe und langfristiger Vermögensaufbau ohne großes Drama.
Unterm Strich: kein Early-Inheritance-Plot, kein Geheimtrick – eher konsequente Sparrate, viel Tilgung, WG-Zwischenspiel und am Ende ein solides Setup.
Und ja: den Text habe ich mit KI erstellt, weil ich bei Finanzen zwar okay bin, aber definitiv nicht darin, sowas halbwegs lesbar in einen Post zu gießen. 😄