r/Finanzen

GitHub - ifo-institute/sozialleistungen

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Alle 502 Sozialleistungen in einer Datei. Bin gespannt, wann die Vibe-Coder die Sozialhilfe-Behörden mit einer Antragsflut lahmlegen. Schon jetzt sollen die Bearbeitungszeiten ja mehrere Monate sein.

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u/Expert-Fly8836 — 4 hours ago

Neuer „Heiliger Gral“… again. Und jetzt?

Ich komm nicht mehr hinterher…

Ich hab mich gerade daran gewöhnt, dass State Street ne bessere alternative zum alten OG A2PKXG rausgebracht hat, da legt Vanguard direkt nach mit dem

✨Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF✨

… A42B1M, falls jemand suchen will.

So, und nun? Was ist jetzt die Strategie? Alles wieder rüber hiefen? Alte ETFs liegen lassen und den neuen Gral besparen? Abwarten was passiert? Panisch alles reinbutter was man liquidieren kann?

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u/Br0lynator — 13 hours ago
▲ 104 r/Finanzen

Sollte man den Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF wirklich jetzt schon kaufen (Alter des ETFs, Fondsvolumen)?

Der ist grad erst rausgekommen. Hat eine TER von nur 0,07 %.

Finanzfluss sagt, es sei vorteilhaft, wenn ein ETF ein gewisses Alter aufweist und schreibt als Faustregel ein ETF-Alter von mind. 5 Jahren vor. Außerdem ein Fondsvolumen von mind. 100 Mio (das ist denke ich schnell erreicht).

Würdet ihr sagen, die Altersregel gilt auch bei solchen ETFs? Würdet ihr wirklich 5 Jahre warten, bis ihr den kauft und bis dahin den FTSE All World oder SPDR MSCI All Country World besparen? Wie seht ihr das?

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u/Interesting_Act_7668 — 14 hours ago
▲ 848 r/Finanzen

Altersvorsorge-Depot mit 0 % Kosten: Erster Anbieter stellt sein Produkt vor

Laut Finanztip wird - wer hätte es gedacht, mir haben ja viele nicht geglaubt - das AV-Depot bei Scalable komplett kostenlos sein. Weder Depotgebühr, noch Gebühren für käufe und Verkäufe. Kosten dadurch nur über die TER.

Edit: meiner Meinung zeigt es, dass die regulatorischen kosten sehr niedrig sind, insbesondere im Vergleich zu Riester wo es einen Versicherungszwang gab, sonst wäre so ein Angebot nicht möglich trotz anlock-Effekt. Dies habe ich schon so im Entwurf gesehen, wurde jedoch vielfach nicht geglaubt.

finanztip.de
u/just1436 — 19 hours ago
▲ 156 r/Finanzen

Woher weiß die Postbank vom Tod meiner Mutter?

Meine Mutter ist letzten Freitag gestorben. Sie hatte noch ein Konto bei der Postbank, welches seit heute gesperrt ist. Niemand von uns hat die Postbank informiert und ich habe schon öfter gehört dass Konten im Todesfall sehr schnell gesperrt werden.

Woher wissen Banken und Sparkassen von Todesfällen, wenn niemand sie direkt informiert?

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u/No_Active_235 — 17 hours ago
▲ 395 r/Finanzen+2 crossposts

Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF jetzt handelbar (Dist & Acc)

https://preview.redd.it/4nyg4cswghkh1.png?width=2522&format=png&auto=webp&s=6d50099c6f3a85b97c3c960f276b658250017738

Heute ist der neue Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF offiziell an deutschen Börsen gestartet und sowohl als Ausschütter (Dist) als auch als Thesaurierer (Acc) handelbar.

Der ETF bildet nicht nur Large und Mid Caps ab, sondern deckt zusätzlich auch Small Caps weltweit ab. Damit kommt er der Idee eines möglichst breit diversifizierten "Ein-ETF-Portfolios" noch näher.

Besonders überrascht hat mich die TER von nur 0,07 %. Für einen globalen All-Cap ETF mit Small-Cap-Abdeckung ist das meiner Meinung nach eine echte Ansage und dürfte den ETF für viele Anleger interessant machen. Mal schauen, ob sie den "ehemaligen Gral" A1JX52 auch anpassen.

Ich habe heute Morgen direkt zugeschlagen und bereits ein paar Hundert Anteile über Xetra gekauft. Die ersten Kurse und Spreads sahen dabei völlig in Ordnung aus.

Weitere Dokumente habe ich bis jetzt nicht gefunden.

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u/ErrorrLord — 22 hours ago

Was für ein "Investment" ist eigentlich ein Kassensitz?

Ciao Carbonara-Chabos, ich bin Psychotherapeut. Wie ihr vielleicht mitbekommen hat, brennt bei uns gerade berufspolitisch der Baum. Viele - angeblich etwa ein Drittel - der Vertragspsychotherapeuten (also Kollegen mit Kassensitz) überlegen ihren Sitz abzugeben. Die Kassensitze sind ein kurioses Wirtschaftsgut: Wer mit gesetzlichen Krankenkassen abrechnen will, braucht eine Zulassung; die Zahl der Zulassungen ist pro Region gedeckelt (Bedarfsplanung, echte Zahlenmagie, mit der die Kassen darlegen, wieso die Versorgung mit Psychotherapieplätzen eigentlich zu gut ist).

Wer rein will, muss warten, bis ein Kollege aufhört, und dessen Praxis im Nachbesetzungsverfahren übernehmen. Dafür werden je nach Region bis deutlich über 100.000 Euro gezahlt. Juristisch kauft man "die Praxis", faktisch bezahlt man die Zulassung. Ein vollausgelasteter Sitz sichert grob 160.000 Euro p.a. (mit Gruppentherapie auch mehr) allerdings nur, solange man selbst darin arbeitet. Verpachten geht nicht, verkaufen nur über einen Zulassungsausschuss, der theoretisch auch jemand anderen nehmen kann.

Mich interessiert nicht primär, ob sich der Kauf lohnt. Mich interessiert vor allem: Was ist das für eine Anlageklasse? Der Wert entsteht ja ausschließlich durch staatliche Verknappung, oder? Ohne Bedarfsplanung wäre der Sitz nichts wert, damit gleicht er dem New Yorker Taxi-Medallion.

Meine Fragen an euch:

  1. Gibt es für diese Kategorie einen etablierten Namen? "Regulatorische Knappheitsgüter" rollt nicht gerade von meiner Zunge. Es hat ja eine gewisse Ähnlichkeit zu Pfründen, aber auch nicht so ganz ...
  2. Kennt ihr weitere Beispiele aus anderen Branchen? und wie werden die dort bewertet und finanziert?
  3. Wie bepreist man das Risiko, dass der Staat die Verknappung aufhebt? (2007 wurden nämlich Kassensitze bei Zahnärzten aufgehoben)
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u/Die-Helfershelfer — 19 hours ago
▲ 2.3k r/Finanzen

Unser ganzes Finanzsystem ist so ein Scam

Ich bespare fleißig schon seit Jahren den Gral (FTSE) mit einem Sparplan von 500 EUR/Monat, sowie gelegentlich Einmalzahlungen, wenn ich mal was übrig habe. Das Depot ist nach diesen ganzen Jahren inzwischen angewachsen auf ca. 60k, davon ca. 17k Gewinn.

Letztes Jahr habe ich von meiner Mutter eine extrem großzügige Schenkung in Höhe von 400k erhalten. Habe ich auch alles in den Gral gesteckt, bei einem anderen Broker. Dieses neue Depot ist inzwischen, in diesem vergleichsweise kurzen Zeitraum, angewachsen auf über 500k. Einfach mal über 100k reiner Gewinn. Der reine GEWINN übersteigt einfach DEUTLICH den KOMPLETTEN WERT meines ursprünglichen Depots. Ich habe keinen Finger dafür gerührt. Die Größenordnungen von Zinzeszins etc. sind so wild, wenn das Ausgangskapital nur groß genug ist. Ich will es mir gar nicht vorstellen bei noch größeren Summen. Mein ursprüngliches Depot fühlt sich jetzt im Vergleich fast lächerlich an. Allein die Höhe der regelmäßigen Kursschwankungen des neuen Depots übersteigen jetzt einfach an manchen Tagen mein (Durchschnitts-)gehalt. Mein Sparplan von 500 läuft weiter, fühlt sich aber sinnlos an.

Obwohl ich gerade davon profitiere, fühlt es sich so unmoralisch und falsch an, dass viel Geld noch viel mehr Geld einfach so "erzeugt", ohne etwas dafür zu tun.

(Klar, es kann immer auch mal heftige Kurseinbrüche/Krisen geben, aber das betrifft dann ja große und kleine Depots gleichermaßen.)

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u/Feypee — 1 day ago

Habe erst mit 36 mit Aktien & ETFs angefangen und verfluche meine Eltern

Ich habe Spaß daran. Diversifizieren, sehen wie alles im Durchschnitt wächst und generell der Ertrag einfach geiler ist als wenn man einfach nur ein Sparbuch hat (sehr dumm weiß ich mittlerweile).

Habe nun ca. 75% Rendite in 2 Jahren gemacht (danke an einige Einzelaktien). Das ist toll.

ABER: Ich wünschte meine Eltern (alle Eltern) würden ihren Kindern schon von klein auf die Psychologie des Geldes beigebringen.

Den Compound Effekt. Langfristiges Denken.

Alles selber „erkundet“.

Und irgendwie nervt mich das gerade. Fühlt sich so „spät“ an.

Kennt ihr das?

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Bruder soll Haus überschrieben werden

Hi,

Ich stehe grade vor der Situation, dass das Elternhaus an meinen Bruder überschrieben werden soll.
Das Haus ist ein 2 Familienhaus (Baujahr 1985) und meine Mutter (65) möchte ein Wohnrecht auf Lebenszeit für einen Teil haben, in den anderen Teil will mein Bruder selbst in 1-2 Jahren einziehen. Beide Wohneinheiten haben jeweils ca 120-130qm. Das Haus wurde bereits von der Bank mit ca 420.000€ bewertet.

Jetzt sagt meine Mutter das ich auf Geld verzichten soll, damit mein Bruder mich auszahlen kann, aber sich auch noch Renovierungen in den nächsten Jahren leisten kann. Das man nicht einfach 420.000 / 2 rechnen kann ist mir klar. Für das Wohnrecht wird vermutlich auch noch einiges abgezogen.

Da wir in ein paar Monaten unser zweites Kind bekommen und ich dann erstmal Alleinverdiener bin, möchte ich auf nicht allzu viel verzichten. Außerdem haben wir selber noch einen Kredit für unser Haus am laufen. Was wäre daher ein fairer Preis den ich „verlangen“ sollte, wo ich nicht über den Tisch gezogen werde?

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u/matt_callmann — 1 day ago
▲ 477 r/Finanzen

Können wir bitte aufhören, bei jedem Pups mit der BaFin zu drohen?

Also.. mal n Rant aus "gegebenem Anlass". In fast jedem zweiten Thread hier, wo jemand ein Problem mit seinem Broker oder seiner Bank hat, taucht garantiert dieser eine Sessel-Krieger auf und tippt mit fettigen Carbonara-Fingern: "Droh den einfach mit der BaFin dann sputen die!!! am besten gleich der BaFin melden!!1!"

Glaubt ihr ernsthaft, in Frankfurt oder Bonn sitzt ein BaFin-Sondereinsatzkommando, das sich sofort in den Helikopter schwingt und durchs Fenster beim Trade-Republic-CEO bricht, nur weil deine 12,50€ Apple-Dividende drei Tage zu spät eingebucht wurde?

Ein paar meiner absoluten Lieblingsbeispiele, die ich hier oder in anderen Finanz-Foren "real" gelesen habe:

  • "Mein DKB-Konto wurde gesperrt, weil ich aus Versehen dreimal den falschen PIN eingegeben habe und der Support mich hingehalten hat. Redditor so "SOFORT BAFIN EINSCHALTEN!!!"
  • "Scalable hat mir unberechtigt 99 Cent für nen Trade berechnet. Reddior so: MELDE DAS DER BAFIN, DAMIT DENEN DIE LIZENZ ENTZOGEN WIRD!"
  • "Bankautomat hat 6.000€ gefressen und Bank erstattet bisher nur 1.300€ und die Bank behauptet, das Geld hätte nie existiert (deshalb zähle ich meine Scheine jetzt immer wie ein Casino-Dealer in die Überwachungskamera).". Gleich mehrere ernsthatft "BAFIN MELDEN!" einer begründet seine Drohung sogar mit "Ich arbeite in der Governance einer Bank, von daher habe ich tatsächlich mit der BaFin zu tun"

Spoiler: Die BaFin ist eine staatliche Aufsichtsbehörde, keine verdammte Verbraucherzentrale und schon gar nicht euer persönlicher Premium-Kundenservice. Die kümmern sich um systematische Risiken im Finanzsystem und Geldwäsche. Euren individuellen Zivilrechtsstreit um 50 Euro juckt da niemanden.

Das ist in etwa so, als würdet ihr direkt mit eine wütenden Brief ans Verkehrsministerium oder ans Kraftfahrt-Bundesamt drohen, weil euer Mechaniker bei ATU vergessen hat, eine Schraube am Auspuff festzuziehen und sich weigert das nachzubessern. Ja es gibt Mitteln aber eben nicht der Verkehrsminister.

Ihr blockiert dort nur die Leitung, kriegt ein nettes Textbaustein-Schreiben zurück, dass sie nicht in Zivilverfahren eingreifen dürfen(!), und die Sache wandert in den Papierkorb.

Wenn ihr echten Stress mit der Bank habt und nicht weiterkommt: Geht zum zuständigen Ombudsmann. DAS ist die Schlichtungsstelle. Das kostet euch nix und die Banken müssen sich dort erklären und rücken ggf. auch mit Automatenprotokollen raus.

Hört auf, den Alman-Endboss zu spielen, wenn ihr nicht mal wisst, wofür die Behörde eigentlich da ist. Bonus points wenn ihr noch behauptet bei der "Governance einer Bank" zu arbeiten weil euch zu peinlich ist zuzugeben, ihr hattet keine Ahnung was ihr geschrieben habt.

Danke. Rant Ende. Gehe jetzt meinen Heiligen Gral besparen.

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u/howardhus — 2 days ago

Wofür habt ihr beim Thema Geld schon mal wirklich bezahlt, und hat es sich gelohnt?

Steuerberater zahle ich jedes Jahr, ohne nachzudenken. Bei allem was Richtung Geldanlage geht bin ich eher skeptisch, keine Ahnung warum.

Wofür habt ihr konkret mal geld ausgegeben (Steuerberater, Honorarberatung, ein Tool, ein Investmentbuch oder Kurs)? Und hat es sich rückblickend gelohnt? Oder zahlt ihr grundsätzlich nichts und macht es lieber selbst, aus Prinzip?

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u/Successful-Power2026 — 2 days ago
▲ 25 r/Finanzen+7 crossposts

Inflation, Teil I: Was sie eigentlich ist - Und was die Dauerdiskussion darüber meistens übersieht[1] - Relevante Ökonomik

Die Ölpreise steigen, und die Inflation erscheint auf jeder Titelseite. Die Zentralbanken zögern, und irgendwer warnt immer vor dem Schlimmsten. Regierungen geben Geld aus, und die Warnungen potenzieren sich. Dann ebbt der Zyklus ab. Dieselben Grundfragen stehen, wie zuvor, unbeantwortet da. Was Inflation eigentlich ist. Warum es sie gibt. Warum Zentralbanken so oft danebenliegen. Und warum wir keine Nullinflation wollen.

Teil 2: https://relevante-oekonomik.com/2026/04/08/inflation-teil-ii-der-fehler-den-europa-zu-wiederholen-droht-wie-ein-energieschock-falsch-diagnostiziert-falsch-behandelt-und-dann-den-ueblichen-verdaechtigen-angelastet-wurde1

Teil 3: https://relevante-oekonomik.com/2026/04/27/inflation-teil-iii-das-problem-mit-der-nullinflation

relevante-oekonomik.com
u/Der-InfoKanal — 2 days ago

1,5x gehebeltes Portfolio

Mittlerweile bestehen einige 2x gehebelte ETFs zur Verfügung. Ein 2-facher Hebel ist mit persönlich zu hoch. Wenn ich mein Portfolio 50:50 auf einen 2x und einen 1x ETF (z.B. msci world) aufteile, habe ich dann genau ein 1,5x gehebeltes Portfolio oder spricht etwas mathematisch dagegen (z.B. Abhängigkeiten zwischen den beiden ETFs).

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u/EfficiencyPlane2200 — 2 days ago

100 % Arbeitgeberzuschuss zur bAV, lohnt sich das trotz sehr hoher Kosten?

Ich bin 33, verdiene ungefähr 90.000 Euro brutto und habe von meinem Arbeitgeber eine bAV angeboten bekommen. Normalerweise wäre ich bei solchen Versicherungsprodukten eher skeptisch, aber der Arbeitgeberzuschuss macht die Sache weniger eindeutig.

Ich würde monatlich 161 Euro aus meinem Brutto umwandeln und der Arbeitgeber würde weitere 161 Euro einzahlen. Insgesamt landen also 322 Euro im Vertrag, während mich das laut Gehaltsabrechnung ungefähr 99,61 Euro netto kostet. Der Vertrag läuft regulär bis 2060 und kann frühestens mit 62 ausgezahlt werden.

Es handelt sich um eine NÜRNBERGER BetriebsRente InvestGarant mit 80 Prozent Beitragsgarantie. Das Geld wird dynamisch zwischen Sicherungsvermögen, Garantiefonds und einem iShares Core MSCI World ETF aufgeteilt. Was mich stört, sind die Kosten. Im Vertrag stehen Effektivkosten von 2,05 Prozentpunkten, 3.284,40 Euro Abschluss- und Vertriebskosten in den ersten fünf Jahren, 202,20 Euro Verwaltungskosten pro Jahr und zusätzlich 0,1 Prozent des Vertragswerts jährlich.

Ich habe versucht, das mit einem selbst besparten All-World-ETF zu vergleichen. Dabei habe ich nicht die vollen 322 Euro als ETF-Sparrate verwendet, sondern nur meine tatsächliche Nettobelastung von 99,61 Euro. Bei zwei Prozent Inflation, sieben Prozent ETF-Rendite und heutiger deutscher ETF-Besteuerung komme ich nach zehn Jahren auf ungefähr 13.200 Euro in heutiger Kaufkraft. Nach zwanzig Jahren wären es rund 30.200 Euro und nach dreißig Jahren etwa 54.000 Euro.

Die Vertragsprojektion der bAV ergibt nach meinen Berechnungen in heutiger Kaufkraft ungefähr 33.500 Euro nach zehn Jahren, 72.600 Euro nach zwanzig Jahren und 117.100 Euro nach dreißig Jahren, jeweils vor Steuern und Sozialabgaben. Wenn ich pauschal 25 Prozent Einkommensteuer und ungefähr die heutige Belastung durch Kranken- und Pflegeversicherung annehme, bleiben als rechnerischer Netto-Gegenwert etwa 22.300 Euro, 43.400 Euro und 67.500 Euro.

Natürlich ist der Vergleich etwas künstlich, weil ich die bAV nach zehn oder zwanzig Jahren gar nicht auszahlen könnte. Der ETF wäre jederzeit verfügbar. Außerdem reduziert die Entgeltumwandlung voraussichtlich meine gesetzliche Rente. Mit heutigen Rechengrößen wären das nach dreißig Beitragsjahren ungefähr 47 Euro weniger Bruttorente pro Monat.

Trotzdem sieht es so aus, als würde der Arbeitgeberzuschuss die hohen Kosten zumindest rechnerisch mehr als ausgleichen. Übersehe ich dabei einen wichtigen Effekt oder ist ein vollständiges 1:1-Match tatsächlich stark genug, um selbst so einen teuren Vertrag sinnvoll zu machen?

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist, dass ich möglicherweise nicht bis zur Rente bei diesem Arbeitgeber bleibe und eventuell irgendwann Deutschland verlasse. Soweit ich es verstehe, könnte ich den Vertrag dann beitragsfrei stellen oder eventuell zu einem neuen Arbeitgeber übertragen, aber das Geld bliebe bis mindestens 62 gebunden. Mich würde interessieren, welche Bestätigungen zur Unverfallbarkeit und Übertragbarkeit ihr euch vor der Unterschrift schriftlich geben lassen würdet.

Mein aktueller Gedanke ist, genau die 161 Euro einzuzahlen, die der Arbeitgeber vollständig matched, aber keinen Euro mehr. Alles darüber würde weiterhin in einen günstigen All-World-ETF gehen. Würdet ihr es ähnlich machen?

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u/zimmer550king — 1 day ago
▲ 298 r/Finanzen

Bankautomat hat 6.000€ gefressen und Bank erstattet bisher nur 1.300€ - normal?

Hallo zusammen,

ich hoffe ich bin in dem Sub richtig.

Ich hatte am Sonntagabend ein Problem bei einer Bareinzahlung an einem Geldautomaten.

Ich bin Kunde bei einer Volksbank und habe 6.000 € an einem Geldautomaten einer anderen Volksbank eingezahlt. Der Automat steht momentan nicht direkt in einer Filiale, sondern in einem Übergangscontainer, weil die dortige Filiale derzeit umgebaut wird.

Während bzw. nach der Einzahlung kam es zu einer Störung. Auf dem Beleg stand sinngemäß, dass eventuell nicht alle Scheine gebucht wurden und ich mich an die Bank wenden soll. Als eingezahlte Notensumme wurden 0 € ausgewiesen.

Ich habe die Störung noch am Sonntag per E-Mail gemeldet und am Montagmorgen zusätzlich direkt telefonisch bei der zuständigen Bank nachgehakt.

Dort hat die Mitarbeiterin alle Daten vom Beleg notiert.

Heute habe ich nun eine Gutschrift über 1.300 € „unter Vorbehalt“ auf meinem Konto erhalten. Die restlichen 4.700 € fehlen bisher.

Die Bank konnte mir am Telefon allerdings keine wirklich konkrete Auskunft geben. Bei der ursprünglichen Aufnahme des Problems wurde mir auch keine Referenz- oder Vorgangsnummer genannt.

Heute konnte man den Vorgang nur anhand meiner Angaben nachvollziehen. Mir wurde erklärt, dass der Automat von einem externen Dienstleister geprüft bzw. geleert wird und man deshalb momentan noch nicht sagen könne, was genau im Automaten festgestellt wurde.

Meine Fragen wären daher:

Ist es bei einer solchen Automatenstörung normal, dass zunächst nur ein Teilbetrag gutgeschrieben wird?

Kann es sein, dass die restlichen 4.700 € erst nach der Prüfung des Automaten bzw. der Kassenbestände gutgeschrieben werden bzw. wie sind die auf die bisherigen 1.300€ gestoßen?

Wie lange dauert so eine Prüfung erfahrungsgemäß?

Hat jemand schon einmal einen ähnlichen Fall bei einer Volksbank/VR-Bank gehabt?

Und würdet ihr wegen der fehlenden Referenznummer noch einmal schriftlich eine Bestätigung bzw. Vorgangsnummer verlangen (heute bereits am Telefon nachgefragt und MA sagt es gibt keine)?

Mir geht es momentan vor allem darum, ob die 1.300 € als erste vorläufige Gutschrift ein normales Vorgehen sein können und die restlichen 4.700 € nach der Automatenprüfung noch folgen können.

Danke schon mal für eure Erfahrungen.

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u/777AN0NYM0US777 — 3 days ago

Steuerklasse Elterngeld

Moin zusammen,

Meine Verlobte und ich heiraten in 2 Wochen. Da wir ca 1 Jahr nach der Hochzeit das Kind planen, fragen wir uns welche Steuerklasse wir nehmen sollten.

Meine Frau verdient 30.000€ Brutto und ich 70.000€ Brutto, da würde fürs Elterngeld doch 3/5 für Ihr höheres Netto am meisten Sinn machen oder?

Übersehe ich was oder muss man auf noch mehr achten? Danke euch!

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u/Nervous_Neandertaler — 2 days ago