
Friedrich Merz sieht »sehr gute Jahre« vor Deutschland – und Aktionsplan gegen Sozialmissbrauch
…und ich sehe hier die üblichen Durchhalteparolen.

…und ich sehe hier die üblichen Durchhalteparolen.
Alles, was in diesem Land falsch läuft in einem Bild.
Btw: Wenn ich sage, was ich über die SPD denke, werde ich gesperrt.🤐
All die Jahre wieder. Mal sehen, wie lange der Post diesmal stehen bleibt.😴
Immerhin: Dieses Jahr geht die Auflistung zumindest so weit, dass auch Deutschland auf der Liste beim Netto-Median-Vermögen erscheint.
Quelle: https://www.ubs.com/global/en/wealthmanagement/insights/global-wealth-report.html
Bei all den Negativnachrichten der letzten Tage hier mal wieder etwas zum Lachen.🍻
Im Fokus des Frühjahrsgutachten steht darüber hinaus die Entwicklung der Sozialversicherungsbeiträge und deren Auswirkung auf die deutsche Volkswirtschaft. Die demografische Alterung verschärfe den Druck auf die Sozialversicherungen, heißt es von den Wirtschaftsweisen. "Die Ausgaben der Sozialversicherungen steigen schneller als die beitragspflichtigen Einnahmen, daher wird der Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz bis zum Jahr 2040 voraussichtlich auf fast 50 Prozent steigen."
Um das zu prognostizieren, muss man kein Wirtschaftsweise sein…
Mit dem Herbst der Reformen wird das alles wieder in Ordnung kommen.
"In Deutschland bremsen die hohe Steuerbelastung, hohe Arbeitskosten, die teure Energie und gleichzeitig eine lähmende Bürokratie das Investitionsgeschehen", sagte Ahlers. Die "Reformunfähigkeit Deutschlands" habe sich inzwischen weltweit herumgesprochen. "Vom Image als starker Qualitätsstandort und ökonomischer Fels in der Brandung ist leider nicht viel übriggeblieben." Es müsse dringend gegengesteuert werden.
Joa, fasst es gut zusammen.
„Dass die Teuerungsrate bald wieder sinkt, damit ist nicht zu rechnen. Im Gegenteil, sagt Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel: "Die Perspektive ist, dass wir, sollte sich gar nichts ändern, in den nächsten Monaten Inflationsraten zwischen drei und vier Prozent haben. Es könnte auch noch etwas höher gehen."
Ziemlich interessant, Europa dominiert: Schweiz auf Platz 1 und Deutschland auf 4 overall, wobei Deutschland in der Kategorie „Opportunity“ dann doch nur auf Platz 19 landet.
„Immer mehr Menschen sparen laut AXA Vorsorge Report inzwischen bei ihrer Altersvorsorge. Während im Rekord-Inflationsjahr 2022 noch 30 Prozent ihre Vorsorge reduzierten, sind es heute bereits 41 Prozent.”
Hätte ja eigentlich gesagt „und damit leider genau an der falschen Stelle”, aber mit dem Angriff Steiners äh Reformen wird das alles wieder in Ordnung kommen.
Also langsam wird es wirklich lächerlich. Es wird von mancher Seite (guess who) wirklich alles versucht, dieses tote Pferd nicht ernsthaft reformieren zu müssen.😴
„Neben dem Runden Tisch im Kanzleramt wurde auch ein klarer Fahrplan für Reformen vereinbart. Bis zur Sommerpause Mitte Juli soll es Entscheidungen geben. Und die werden den Menschen weh tun - gerade in einem so reformscheuen Land wie Deutschland, wo so vieles so lange nicht angegangen worden ist.”
Mal wieder richtig analysiert, aber ernsthafte (und schmerzhafte) Reformen? Glaub ich erst, wenn ich es sehe.😴
„Als Ursache für die negative Entwicklung nannte Müller auch "eine gravierende und anhaltende Standortkrise" in Deutschland und Europa. „Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, überbordende Bürokratie - die Liste der Herausforderung ließe sich fortführen", sagte sie.“
"Für mich ist völlig klar, es kann keine Einkommensteuerreform geben, bei der nicht auch die Spitzenverdiener in diesem Land mehr bezahlen müssen", bekräftigte Klingbeil am Montag beim DGB-Bundeskongress in Berlin. "In diese Richtung werden wir drängen.“
Klingbeil begründete dies damit, "dass eine Gesellschaft, in der Ungleichheiten zunehmen, keine produktive Gesellschaft ist“. Das Leben sei über Jahre teurer geworden. "Deswegen brauchen wir Entlastung bei Menschen, die 2.500, 3.000, 4.000 im Monat verdienen."
Entlastungen bis 4000 brutto im Monat, Spitzenverdiener natürlich wieder alle ab 60k brutto.
Läuft.🙃
Verständlich, aber die Schweiz platzt halt langsam aus allen Nähten, weswegen es ja jetzt die Volksabstimmung zur Begrenzung der Zuwanderung im Juni gibt. Laut Prognosen wird es eine ziemlich enge Abstimmung. Man darf gespannt sein.
…was für eine Überraschung!
(Paywall):"Wir sollten uns nichts vormachen: Es gibt keinen Spielraum für die Senkung von Steuern und Abgaben. Schade eigentlich. In der politischen Debatte klingt das anders: Da werden wahlweise »Entlastungen« oder »Erleichterungen« angekündigt oder gefordert – vom aktuellen Tankrabatt über Vergünstigungen für Mittelverdiener bis zu Steuersenkungen für Unternehmen. Klingt gut. Der Staat lockert die Zügel und lässt die Bürgerinnen und Bürger freier laufen. Leider ist das völlig illusionär."
Völlig illusionär, ja, denn dann müsste man zu Abwechslung mal an das gravierende Ausgabeproblem ran.😮
"Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssen hierzu ihren Beitrag leisten."
...also am Ende (wie immer) alle mit 60k Brutto.🙃
Gibt zur Abwechslung auch mal positive Nachrichten.🫢
„Die befragten Manager begründen ihren Optimismus damit, dass Deutschland nach zwei Jahren Rezession dank höherer Staats- und Konsumausgaben 2025 wieder um 0,4 Prozent gewachsen sei. Allerdings haben sich die Wachstumsaussichten wegen des Kriegs in Iran und der gestiegenen Energiepreise zuletzt wieder eingetrübt. Die internationalen Unternehmen loben jedoch auch die deutsche Innovationskraft, 32 Prozent der Befragten sehen darin die stärkste Standortqualität.“