r/FinanzenAT

Immofrage in Wien - unbefristet vermietete Wohnung.

Hallo, habe eine etwas komplexere Frage und bin mir nicht sicher ob das eine gute Idee ist.
Deswegen bitte ich um euren Input: Kaufen JA oder NEIN

hier die Eckdaten vorab:

Altbauwohnung, 2. Stock, ohne Lift - 37 m2
1170 Wien - eig. gute Lage

MRG voll,

Klo am Gang - Kat. D also. (lässt sich aber leicht einbinden)

unbefristet vermietet. - Mieter sind ein nettes Paar beide um die 66 haben 2 Kinder diese sind schon längst ausgezogen. Mann eigentlich nurnoch im Ausland - Frau selten gesehen eig. ganz lieb aber sehr anstrengend - alte Dame die alles besser weis und sich über alles beschwert.

Kaufpreis wären 33.000€ für die Wohnung, aber die Hausverwaltung ist eine Katastrophe, Zustand des Hauses auch so lala und Rep. Rücklange defacto nicht vorhanden!

Betriebskosten per m2 sind auch nicht ohne: 3,2 € den m2

Es wurden doppelt verglaste Plastikfenster eingebaut ... vor 8 Jahren, neue Steigleitungen gezogen aber iregendwie ist dort niemand angeschlossen. Hausgemeinschaft und Eigentümer werden immer besser weil alles von einem großen Eigentümer an viele private verkauft wurde - die sich dann um ihr Eigentum kümmern wollen.

Was mir Kopfschmerzen bereitet ist die unbefristete Miete.

Soweit ich verstehe kann ich Betriebskosten auf die Mieter umlegen, aber muss die rep. Rücklage voll zahlen -> 60€ im Monat und sollte etwas sein - da ja die keine Rep Rücklage vorhanden -das dann voll zahlen.

Mietertrag ist übrigens ganze 76€ im Monat. Vertrag aus 1992.

Ich überlege etwas für meine Kinder zu kaufen die momentan 2J und 5J sind.

Was sagt Ihr dazu? Sieht das nur günstig aus?
Müsste für den Umbau ca 20 k investieren. WC liese sich sehr leicht integrieren. (leicht = 2300€)

Danke für euren Input!

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u/TestOr900 — 3 days ago

Immobilie um 250.000 € sanieren oder 50.000 € mehr für ein bezugsfertiges Haus zahlen?

Hallo zusammen,
ich überlege aktuell, eine Immobilie in Niederösterreich zu kaufen, und schwanke zwischen zwei sehr unterschiedlichen Objekten. Mich würde vor allem eure Einschätzung zur finanziellen Sinnhaftigkeit und zum Sanierungsrisiko interessieren.
Ich habe ungefähr 150.000 € Eigenkapital zur Verfügung und stehe vor folgender Entscheidung:
Option 1: Größeres, stark sanierungsbedürftiges Haus – ca. 250.000 €
Knapp 400 m² Wohnfläche auf zwei Etagen
Sehr großes Grundstück (0,5 Hektar)
Stark sanierungsbedürftig, umfangreiche Investitionen wären notwendig
Von der Lage und den Möglichkeiten her eigentlich genau das, was ich langfristig suche
Insbesondere wäre hier auch eine Tierhaltung in größerem bzw. landwirtschaftlichem Ausmaß möglich
Der große Vorteil ist, dass die Immobilie grundsätzlich meinen langfristigen Vorstellungen entspricht. Allerdings habe ich Bedenken, wie teuer eine umfassende Sanierung tatsächlich wird und ob ich mich damit finanziell übernehmen könnte.
Option 2: Gepflegteres Haus – ca. 300.000 €
Baujahr 1970
Deutlich kleineres Grundstück
Teilweise veraltet, aber laufend instand gehalten
Ohne größere Sanierung grundsätzlich sofort beziehbar
Solaranlage vorhanden
Mehrere Nebengebäude
Dieses Haus wäre deutlich unkomplizierter, was den Einzug betrifft. Allerdings wäre es teurer und würde meine Vorstellungen hinsichtlich einer größeren landwirtschaftlichen Tierhaltung nicht vollständig erfüllen.
Meine Ausgangslage:
Ich verfüge über o.g. Eigenkapital. Davon müsste ich neben dem Kaufpreis natürlich auch die Kaufnebenkosten bezahlen. Bei Option 1 kämen anschließend erhebliche Sanierungskosten dazu. Bei Option 2 könnte ich hingegen zunächst einziehen und notwendige Modernisierungen nach und nach erledigen.
Bei der günstigeren Immobilie wird die Sanierung am Ende so teuer werden, dass ich insgesamt deutlich mehr ausgebe als für das zweite Haus. Andererseits wäre es schade, viel Geld in ein Haus zu investieren, das zwar sofort bewohnbar ist, aber langfristig nicht ganz meinen Vorstellungen entspricht.
Wie würdet ihr diese Entscheidung angehen?
Würdet ihr eher das günstigere Haus kaufen und schrittweise sanieren?
Oder lieber mehr für ein gepflegtes, sofort bewohnbares Haus bezahlen?
Wie viel finanziellen Puffer sollte ich bei einem derart sanierungsbedürftigen Objekt unbedingt einplanen?
Ist eine umfassende Sanierung bei einem Haus dieser Größe aus finanzieller Sicht überhaupt sinnvoll, wenn ich nicht alles sofort machen muss?
Mich interessieren vor allem Erfahrungen von Leuten, die selbst eine ältere Immobilie saniert haben oder vor einer ähnlichen Entscheidung standen.
Danke euch!

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u/Safe-Height-7023 — 4 days ago

Wohnkredit-Angebot Sparkasse/s Bausparkasse: 4,2 % fix + 3.500 € Gebühren bei 4.500 € netto – fair oder weitersuchen?

Servus zusammen,

wir (Mutter + Sohn, gemeinsamer Hauptwohnsitz) wollen ein Haus im Raum Graz kaufen und haben letzte Woche von der Steiermärkischen ein Finanzierungsangebot bekommen. Eigentlich ist es ein s Bauspardarlehen der s Bausparkasse. Uns kommt das für unsere Situation ziemlich teuer vor. Bevor wir verhandeln oder woanders anfragen, hätten wir gern eure Einschätzung.

Unsere Situation

  • Haushaltsnettoeinkommen: 4.500 €/Monat (zwei Einkommen)
  • Eigenmittel gesamt: ~120.000 €
  • Davon wollen wir aber nur 60–70k in den Kauf stecken, weil wir danach noch ausbauen/sanieren müssen und einen Puffer behalten wollen

Eckdaten Kauf

Kaufpreis 169.000 Nebenkosten (Vertrag, GrESt, Grundbuch, Makler) 17.238 Gesamt 186.238 Geplante Eigenmittel 60.000–70.000 Gewünschter Kredit ~115.000–125.000

Die Belehnung läge damit bei ca. 69–75 % vom Kaufpreis.

Das aktuelle Angebot (noch mit 100k Kredit und allen Eigenmitteln gerechnet) s Bauspardarlehen (Zwischendarlehen, Zuteilung angenommen nach 12 Monaten), 100.000 €, 30 Jahre Laufzeit

  • Sollzins 4,20 % fix für 15 Jahre, danach variabel: 12M-Euribor + 1,50 %, jährlich angepasst. Eine Zinsobergrenze ist im ESIS nicht angeführt.
  • Effektivzins laut ESIS: 4,9 %
  • Rate: 515 €/Monat
  • Gesamtbetrag laut ESIS: 187.362,73 €

Einmalige Kosten

  • Vermittlungsentgelt 3.000 € (Empfänger laut ESIS: „Kreditvermittler“)
  • Eigenmittelbeschaffung 500 € (die Bausparkasse verlangt 25 % der Darlehenssumme als „Ansparung“ oder finanziert das vor)
  • Pfandrechtseintragung 1.440 €, Beglaubigung 254,80 €
  • Kontoführung 18,83 €/Quartal
  • Bereitstellungsgebühr 0,5 % p.a. auf nicht ausgezahlte Beträge (ab dem 4. Monat)

Sonstiges

  • Gehaltsverpfändung + Hypothek + Verpfändung des Bausparvertrags
  • Vorfälligkeit in der Fixzinsphase: max. 1 %, erst wenn Sondertilgungen über der doppelten Jahrestilgung liegen

Was uns stört bzw. unsere Fragen

  1. 4,2 % fix kommt uns bei unserer Bonität sehr hoch vor. Was bekommt ihr gerade für 15–20 Jahre fix?
  2. 3.000 € Vermittlungsentgelt: Im ESIS ist unter „Kreditvermittler“ niemand eingetragen, und im Begleitschreiben steht „Unsere Beratung ist kostenlos“. Wer kriegt das Geld? Ist das verhandelbar oder streichbar?
  3. Ohne die 3.500 € käme ich auf ca. 4,5 % statt 4,9 % effektiv. Ist ein Bauspardarlehen hier überhaupt sinnvoll, oder sollten wir einen normalen Wohnkredit verlangen?
  4. Laufzeit: 30 Jahre wollen wir eigentlich nicht. Wir denken an 15 Jahre komplett fix (Rate bei ~120k ca. 850–900 €, für uns gut leistbar) oder maximal 20 Jahre. Gibt es Gründe, die dagegen sprechen? Spielt es eine Rolle, dass einer von uns schon früher in Pension geht?
  5. Ausbau: Ist es sinnvoll, die Sanierungs- oder Ausbaukosten gleich in den Kredit mitzunehmen (Auszahlung nach Baufortschritt), statt später einen zweiten Kredit aufzunehmen? Hat jemand Erfahrung mit der steirischen Wohnbauförderung (Ankauf + Sanierung bzw. Zuschuss für thermische Sanierung)?
  6. Welche Banken oder Vermittler in der Steiermark könnt ihr aktuell empfehlen?

Das Angebot gilt bis 23.10. Danke schon mal für eure Einschätzungen!

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u/Grausiga- — 4 days ago

Verkauf mit lebenslangem Wohnrecht / Immobilienverrentung in AT? (Wohnung 700k, ca. 50 Jahre alt)

Hallo zusammen,

ich habe eine etwas speziellere Frage zu einem Konzept, das Bekannte von mir im Ausland (u.a. in den USA) erfolgreich gemacht haben. Ich frage mich, wie der Markt dafür in Österreich aussieht.

Zu meiner Situation: Ich gehe auf die 50 zu, bin kinderlos und besitze eine Wohnung in Wien mit einem aktuellen Marktwert von ca. 700.000 €. Da ich keine direkten Erben habe, denen ich das Ganze zwingend hinterlassen müsste (und nein, ich nehme aktuell keine Bewerbungen für mein Testament oder Adoptionsanfragen an – spart euch die PNs 😉), suche ich nach Möglichkeiten, etwas Liquidität aus dem Betongold zu holen.

Die Idee: Ich würde die Wohnung gerne zu einem günstigen Preis verkaufen, allerdings unter der harten Bedingung, dass ich ein lebenslanges, unkündbares Wohnrecht (oder Fruchtgenussrecht) ins Grundbuch eingetragen bekomme. Ich wohne bis zu meinem Ableben drin, danach fällt sie an den Käufer.

Meine Fragen an euch:

  1. Wie gängig ist dieses Modell (Verkauf mit Wohnrecht / Leibrente / Umkehrhypothek) in Österreich? Gibt es hier einen liquiden Markt mit privaten oder eher institutionellen Käufern?
  2. Mir ist bewusst, dass ich mit rund 50 Jahren für dieses Modell statistisch gesehen noch eine sehr hohe Restlebenserwartung habe, was den Wert des Wohnrechts massiv erhöht. Wenn man den Marktwert von 700k als Basis nimmt: Mit welchem prozentualen Abschlag muss ich in meinem Alter ca. rechnen? Wie viel % vom Wert bekommt man da überhaupt noch als Einmalzahlung heraus?

Freue mich auf eure Einschätzungen und Rechenbeispiele!

LG

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u/Intelligent_Ad3362 — 5 days ago

Finanzielle Freiheit und Überlebensinstinkt

Guten Abend liebe Carbonara-Jünger,

Nach mehr als einem Jahrzehnt bin ich endlich auf der Zielgerade zu CoastFIRE. Diesen Meilenstein habe ich in den letzten Monaten als Anlass genommen um über das Konzept von Arbeit, Vermögen und Lebenszeit nachzudenken. Seither ist mir nämlich etwas eigenartiges aufgefallen:

Im Alltag trifft man ja auf viele arbeitende Menschen (Supermarkt, Lieferdienst, Reinigungskraft...). Jedes Mal, wenn ich eine Person arbeiten sehe, ereilt mich dann ein intensives schlechtes Gewissen mit Gedanken wie "ich sollte auch so hart arbeiten" oder "ich verdiene es nicht von Vermögen zu leben". Es ist, als ob in meinem Gehirn ein primitives Areal aktiv wird, dass mir sagt ich muss weiterhin stark/leistungsfähig sein um zu überleben?

Zwar ist mein ultimativer Traum irgendwann leanFIRE zu erreichen, aber ich frage mich wie ich das dann überhaupt "aushalten" soll? Es würde mich sehr interessieren, ob das hier jemand nachvollziehen kann oder Erfahrungen hat wie man damit umgeht.

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u/fivegrapeslong — 5 days ago
▲ 114 r/FinanzenAT+1 crossposts

Immobilienmakler in Österreich: Sind Provision, Leistung und Haftung noch in einem vernünftigen Verhältnis?

Hallo liebe Reddit Community,

ich bin M36, habe eine Familie gegründet und träume – so wie viele hier – vom Eigenheim. Als Oberarzt auf der Intensivstation und Notarzt gehöre ich rein statistisch zu den Besserverdiern, aber das, was ich in den letzten Monaten auf dem Kärntner Immobilienmarkt (Raum Klagenfurt) erlebt habe, hat mich komplett schockiert und demotiviert.

Die Themen sind Maklerniveau, Provisionen und fehlende Haftung. Unten sind meine Vorschläge angegeben. Hier sind ein paar konkrete Erlebnisse aus jüngster Zeit:

Der Grundstückskauf (Japanknöterich-Falle): Grundstück in Klagenfurt (ca. 550 m², 300k €) von einer Immofirma/Makler erworben. Vorher alles geprüft, direkte Fragen zu Bodenproblemen wurden verneint. Im Mai kam heraus: Über 80% der Fläche ist massiv mit Japanischem Staudenknöterich verseucht (Gutachterin: erhebliche Auswirkungen auf die Nutzbarkeit und wirtschaftliche Folgen). Auf Nachfrage hieß es „nie gewusst“ – obwohl es eine umfangreiche Fotodokumentation von Nachbarn & mehrere Zeugenaussagen gibt, dass die Makler selbst jahrelang dagegen gekämpft haben. Ergebnis: Kaufvertrag-Rücktritt trotz Anwaltskosten von rund 8.000 € und enormem Stress.

Fragwürdige Hausschätzungen: Für eine familieninterne Ablöse wurde eine "erfahrene Immobilientreuhandkanzlei" eingeschaltet (eng verknüpft mit gerichtlichen Sachverständigen). Das renovierungsbedürftige Haus (Baujahr 1940, massiver Dachschaden, alte Ölheizung, Feuchtigkeitprobleme) wurde schöngeredet und auf Baujahr 2000 eingestuft. Reparaturkosten wurden auf schlappe 15k geschätzt. Ein unabhängiger Bausachverständiger (von mir bestellt und bezahlt) kam auf über 160k Sanierungsbedarf-akut! zu erledigen. Gleichzeitig wollte der Makler das Objekt als Doppelmakler mit einer saftigen Extra-Provision weitervermarkten.

Doppelmakler-Falle für eine junge Mutter: Eine gute Freundin (alleinerziehende Ärztin in Scheidung) verkauft ihre Wohnung über einen Makler. Trotz schriftlicher Info über einen beschädigten Parkettboden wurde dies nach ihrer Darstellung gegenüber dem Käufer nicht entsprechend kommuniziert. Jetzt wird sie wegen angeblicher Arglist geklagt (7k Parketboden-Schaden). Der Makler hat seine 19,5k Provision nach 3 Tagen Inseratdauer bereits kassiert, reagiert auf keine Anrufe mehr und fühlt sich nicht verantwortlich. Das Geld ist auf dem Treuhandkonto wegen in Rahmen des Konfliktes eingefroren, sie musste ihr Auto verkaufen, um die aktuell Anwaltskosten zu stemmen.

Fachliche Inkompetenz bei Besichtigungen: Maklerin weiß nicht mal den Unterschied zwischen 2- und 3-fach-Verglasung, verlangt aber für die Vermittlung stolze 33k Provision. Bei einem anderen Haus mit offensichtlichem Feuchteschaden an Dach und Fassade meint der Makler: „Das ist nix, einfach übermalen, wie neu.“

Das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung: In Österreich laufen die Mehrheit der Haus- und Wohnungsverkäufe - Willhaben/Immoscout über Makler. Wenn ich sehe, dass manche Makler durch KI-generierte Exposés monatlich 30k–40k Netto-Provisionen erwirtschaften (die Zahlen kenne ich aus dem Privatkreis), stellt sich mir als Anästhesist und Notarzt eine Sinnfrage. Ich gehöre sicherlich nicht zu den Menschen, die sich über niedrige Einkommen beklagen können und will hier transparent sein: arbeite auf der ICU mit extremer Verantwortung und tagsüber verdiene ich 52 € brutto pro Stunde (inkl. Zulagen, dabei werden die ÜS höher bewertet), als Notarzt selbständig unter der Woche für 56e brutto pro Stunde (inkl. Nachtdienste) und am Wochenende selbständig für 70e brutto pro Stunde (inkl. Nachtdienste) und soll für manche Maklerleistung, die buchstäblich aus drei Tagen "Exposé reinkopieren" besteht, mein halbes Jahresgehalt an Provisionen abdrücken? Das passt absolut nicht zusammen.

Meine Vorschläge / Konsequenzen:

1.) Provisions-Deckelung & Zahler-Prinzip: Die Provision sollte ausschließlich vom Verkäufer getragen werden oder drastisch gedeckelt werden - 3,6 % (inkl. USt.) vom Käufer sind bei aktuellen Immobilienpreisen absurd viel Geld für eine reine Vermittlungsleistung. Die Politik redet die ganze Zeit schön wie man für junge Familien den Wohntraum leistbarer machen will - HIER ist konkreter Ansatzpunkt!

2.) Haftung für Makler: Wenn ein Makler fünfstellige Beträge einstreicht, darf er sich nicht aus der Verantwortung stehlen. In meinem Beruf würde so ein Behandlungsfehler zu harten Konsequenzen führen – warum dürfen Makler grob fahrlässig oder arglistig handeln? Wenn ein Makler seine gesetzlichen Sorgfalts- und Aufklärungspflichten verletzt, stellt sich für mich die Frage ob die derzeitigen Haftungs-und Sanktionsmöglichkeiten ausreichend sind.

FAZIT: Wie seht ihr das? Es geht mir weniger um „alle Makler sind schlecht“ --> Es geht mir um die Frage, ob Leistung, Provision und Verantwortung im österreichischen Immobiliengeschäft noch in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Ist das derzeitige System in Österreich fair-besonders für junge Familien? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder bin ich einfach in eine unglückliche Pechsträhne geraten?

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u/ClueNo4126 — 10 days ago

Frankreich Anleihe

Habe heute auf orf.at gelesen, dass Frankreich-Anleihen derzeit bei fast 5% stehen. Ich habe folgendes Produkt gefunden: FR0010070060
Mein Verständnis: wenn ich heute 10k investiere (via Flatex), dann kostet mich das tatsächlich 10.026 EUR (weil aktueller Kurs bei 100,26%). Ich bekomme aber garantiert 475 EUR Zinsen pro Jahr (vor KEST) mit Ende April, und die 10k Ende April 2035 zurück, sofern ich nicht vorzeitig verkaufen sollte.
Verstehe ich das richtig?
Falls ja: wäre das nicht eine gute Alternative zu einem All World ETF, weil 0 Risiko ( AI Bubble,etc)?

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u/lespaul0085 — 11 days ago

Wie würdet ihr einen größeren Lottogewinn anlegen, 50 Mio+

Meine Überlegung ist erst einmal, mich von sämtlichen Finanzdienstleistern, also sogenannten Vermögensberatern usw., so weit wie möglich zu entfernen und einfach alles in einen ETF zu investieren, so 95 %, und die 5 % für ein nettes Häuschen und Auto auszugeben.

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u/uahritardet — 12 days ago

AgE bei ETFs und Investitionen

Wie geht ihr in Österreich damit um, dass ETFs von den österreichischen Behörden steuerlich so schlecht behandelt werden?

Die Gewinne, die man mit ETFs erzielt, sind dadurch einfach deutlich geringer als in anderen Ländern, in denen es steuerliche Vorteile bzw. spezielle steuerbegünstigte Anlagekonten gibt.

Wenn man jemanden aus einem anderen Land fragen würde, was er davon hält, dass man Anteile eines ETFs verkaufen muss, nur um die jährlich anfallende AgE-Steuer auf einen ETF zu bezahlen, den man eigentlich gar nicht verkaufen wollte, würde diese Person wahrscheinlich sagen, dass das völlig verrückt klingt.

Wie schafft ihr es also, dabei ruhig zu bleiben und trotzdem weiter zu investieren? Liegt es einfach daran, dass es keine wirkliche Alternative gibt?

So ähnlich war es doch früher auch mit Flatex – viele haben Flatex genutzt, weil es praktisch die einzige Alternative zu den Banken mit ihren schönen Depotgebühren und Verwaltungskosten war.

Lohnt es sich überhaupt, in Österreich zu investieren, wenn die Inflation weiterhin so hoch bleibt?

Wenn man von den prozentualen Gewinnen erst die Steuern und anschließend die Inflation abzieht, bleibt dann überhaupt noch viel übrig?

Vanguard selbst hat ja gesagt, dass für die nächsten zehn Jahre mit einer Rendite von ungefähr 4–6 % gerechnet wird.

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u/Appropriate_Jello729 — 11 days ago
▲ 6 r/FinanzenAT+1 crossposts

Diners Club Vintage vs. Amex Platinum – lohnt sich der Aufpreis? AT

Hey,

ich habe aktuell die Diners Club Vintage + Zusatzkarte für ca. 220 €/Jahr und überlege, ab 1.1. auf die Amex Platinum umzusteigen. Hauptgründe wären für mich die unbegrenzten Lounge-Zugänge inkl. Gast, Fast Track in Wien, Entertainment-Guthaben und die besseren Versicherungsleistungen.

Was mich noch zögern lässt, ist natürlich die ziemlich hohe Jahresgebühr. Meine Freundin und ich fliegen mindestens 4× im Jahr, also würden wir die Lounge mindestens 8× gemeinsam nutzen, wahrscheinlich auch öfter.

Ist hier jemand von Diners auf Amex Platinum gewechselt? Hat es sich für euch gelohnt? Würdet ihr bei meinem Reiseverhalten wechseln oder eher bei Diners bleiben?

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u/Confidently-Wrong_ — 11 days ago

50k sofort oder in Tranchen?

Ich habe bereits ca 50k im MSCI World und jetzt einen Bonus von ca 50k bekommen. Eigenheim bereits angeschaft, daher will ich dir 50k zur gänze ebenfalls in den MSCI World investieren. Wie würdet ihr hier vorgehen? Alles auf einmal? Oder in Tranchen? Wenn über welchen Zeitraum und welche Höhe?

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u/philiphofm — 11 days ago

Moving from Austria to Germany

Hey, I am planning to move from Austria to Germany soon and I am confused on the steps I need to take with Flatex and/or finanzamt? Can or should I keep the ETF i have invested in Flatex ? Or is it better to sell before leaving and reinvest in Germany ?

Does anyone have experience and can give a few tips ? I would appreciate it 🫶

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u/Savings-News3097 — 11 days ago