r/FinanzenAT

Warum ist Sterben bzw. die Beisetzung der Asche so verdammt teuer? Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Asche preiswert beizusetzen; alles ist jedoch irre teuer. Kennt jemand günstige Möglichkeiten in Kärnten, die Asche eines Verstorbenen beizusetzen?

Alle Möglichkeiten, die ich finde, kosten im Grunde etwa 2.000 Euro, obwohl es im Wesentlichen nur darum geht, die Asche eines Verwandten beizusetzen. Selbst ein einfaches Beisetzen im Wald scheint unglaublich teuer zu sein, obwohl es dabei wirklich nur darum geht, die Asche in die Erde zu geben und das Grab zu schließen.

Es wurde zudem eine anonyme und möglichst minimalistische Bestattung gewünscht, aber selbst das ist sehr teuer. Normale Gräber sind zwar anfänglich günstig, doch kommen noch Kosten für Grabstein, Grabpflege usw. hinzu, sodass man schnell weit über 2.000 Euro liegt, obwohl die Kosten für eine Grabstelle für 10 Jahre ursprünglich mit etwa 500 Euro angesetzt waren.

Daher möchte ich fragen, ob jemand günstige Alternativen kennt, weiß, wonach man suchen muss, oder generell Tipps hat.

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u/Team-Mammoth-Stocks — 12 hours ago

Wieso sollte ich jemals in ein Start-Up oder ein kleines Unternehmen in Österreich investieren, wenn ich genausogut eine ruhige Kugel im ÖD schieben kann und mein gesamtes Geld in den US-Giganten reinballern kann, die in unser Steuersystem wenig bis gar nicht einzahlt und unsere Firmen ausradieren?

Eine sehr provokante Frage, ich weiß.

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u/imnotokayandthatso-k — 15 hours ago

Auslandsemester in UK (3 Monate): Welche Kombi aus Kreditkarte & Debitkarte?

Hey, ich hätte mal zwei kleine Fragen zu Kreditkarten und Debitkartenkonten für einen ca 3 Monat langen UK Aufenthalt.

Ich werde im Sommer wie schon gesagt für etwa 3 Monate in die UK ziehen, wegen der Uni. Deshalb bin ich auf einer Kartenkombi-Suche für diese Zeit. Und ich kenn mich quasi fast nicht mit Finanzen aus, deshalb würde ich mich sehr über ein paar Meinungen freuen :)

Ich würde mir gerne eine Kreditkarte holen wegen Flüge buchen, eventuell Auto mieten und einer Reiseschutzversicherung. Und wollte eure Meinung zu guten Kreditkarten wissen. Hab mir mal die Bank Norwegian angeschaut bzw. bin am Überlegen, bei meiner Bank (wohne in Österreich) eine Mastercard Gold zu eröffnen. Aber bin gerne offen für weitere Tipps.

Für den Alltag stellt sich nun auch die Frage, ein neues Konto zu eröffnen, wegen den Fremdwährungsgebühren, die sich bei so einem Aufenthalt schon läppern werden. Da habe ich mir jetzt nur mal Revolut und Trade Republic angeschaut.

Bei Revolut find ich es recht cool, dass ich vorab einmalig schon in Pfund umtauschen könnte und dann sogesehen nicht andauernde Wechselgebühren bei jeder Zahlung hätte. Die 1% Wochenendgebühr und der litauische IBAN sind mir allerdings ein kleiner Dorn im Auge.

Und bei Trade Republic find ich das 1% Cashback sehr nice und Fremdwährungsgebühren hätte ich anscheinend auch keine. Plus ich bin auch am Überlegen, die nächsten 6 Monate anzufangen in ETFs zu investieren für die Altersvorsorge, deshalb auch am überlegen, das über Trade Republic zu machen.

Hätte irgendwer ne Meinung zu einer guten Karten-Kombination oder Tipps für mich? Auch abgesehen, von den wenigen Sachen, die ich mir bis jetzt angeschaut habe.

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u/Glad_Neighborhood268 — 14 hours ago

Bitte um Hilfe beim Umschichten: Mal wieder eine Frage zu Swap vs. physisch replizierendem ETF

Liebe Community,

ich möchte gerne mein Depot steuerlich optimieren und mehr über Swap vs. physisch replizierende ETFs lernen/verstehen.

Ich lese seit längerem in verschiedenen Beiträgen über die Nachteile von Swap ETFs in Österreich. Nun bin ich selbst vor einigen Jahren unwissend in einen Swap ETF eingestiegen (genau genommen in den Invesco S&P 500 EUR Hedged UCITS ETF / IE00BRKWGL70 - ja, auch über die Auswahl kann man streiten...) und hab inzwischen rund 80k drin. Ich bin bei flatex, also hab ich beim Thema Steuern einfach immer brav drauf geachtet, was flatex von mir will und jährlich die anfallenden Steuern auf die ausschüttungsgleichen Erträge gezahlt.

Inzwischen beschleicht mich aber das Gefühl, dass ich da eventuell besser aussteigen könnte, indem ich auf einen physisch replizierenden ETF umsteige.

Nun habe ich in der Suche bereits nach konkreten Vergleichen zu physisch replizierenden Äquivalenten gesucht und lediglich einen Beitrag von OnlySomewhere6935 gefunden, der zwar auch einen s&p500 behandelt, aber eben keinen EUR hedged.

Also hab ich mir über justETF den State Street SPDR S&P 500 UCITS ETF EUR Hedged (IE00BYYW2V44) rausgesucht. Auf dem Papier nahezu exakt gleich, nur eben physisch replizierend und nicht wie der von Invesco synthetisch.

Als nächstes hab ich mir auf der Seite der oekb die letzten Meldungen angesehen und siehe da, der Invesco ETF hat 2025 (Jahresdatenmeldung vom 26.05.2025) ausschüttungsgleiche Erträge i.H.v. 5,9977 gemeldet, während der State Street ETF (Jahresdatenmeldung vom 27.10.2025) AgE von 0,0 gemeldet hat. Also mal alle Daten runtergeladen und einer KI gegeben. Ergebnis:

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Für den Invesco IE00BRKWGL70 steht in der Meldung:

  • Fondsergebnis gesamt je Anteil: 103021
  • Substanzgewinne je Anteil: 3229019114183
  • Realisierte Substanzverluste je Anteil: 54462110015
  • KESt-pflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen / Substanzgewinn je Anteil: 5997759977

Für den SPDR IE00BYYW2V44 steht:

  • Fondsergebnis gesamt je Anteil: -01949
  • Substanzgewinne je Anteil: 216820457129
  • Realisierte Substanzverluste je Anteil: 443375578279
  • KESt-pflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen / Substanzgewinn je Anteil: 00000

Das ist schon ein sehr wichtiger Unterschied: Beim Invesco tauchen steuerlich relevante Beträge auf, beim SPDR in dieser Meldung deutlich weniger bzw. keine KESt-pflichtigen Kapitalvermögenserträge auf dieser Ebene.

Was das für deinen Steuer-Nachteil heißt

Die Daten deuten darauf hin, dass der Swap-ETF Invesco in Österreich tatsächlich steuerlich „bewegter“ ist, weil in der Meldung erhebliche steuerliche Positionen im Bereich Kapitalvermögen/Substanzgewinne auftauchen.
Beim physischen SPDR sind die entsprechenden KESt-pflichtigen Kapitalvermögenserträge in der gezeigten Jahresmeldung dagegen auf 0 oder jedenfalls massiv geringer ausgewiesen.
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Nun meine Frage an euch:

- Kommt der Unterschied nur durch die Fonds-Internen Umschichtungen beim Swapper zustande, oder gibt es andere Faktoren, die ich hier evtl. übersehe oder einfach noch nicht kenne?

- Umsteigen scheint wohl ein No-Brainer zu sein, oder? Ob wieder EUR gehedged oder nicht, ist erstmal egal, Hauptsache weg vom Swapper, oder?

- Kann/soll ich einfach bei flatex alles auf einmal verkaufen und direkt in den neuen ETF stecken, oder gibt es da was zu beachten?

- Kann ich mich drauf einstellen, dass ich trotz laufender Steuerzahlungen jetzt beim "endgültigen" Verkauf nochmal was zahlen werde (außer natürlich auf die eventuellen AgE, die ich in der laufenden Periode noch nicht versteuert habe)? Hätte tatsächlich auch noch 1-2 Depotleichen, wo ich ein paar Verluste realisieren könnte.

- Worauf kann/sollte ich sonst noch achten?

Vielen Dank schon mal für eure Einschätzung!

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u/guywithhobbies — 15 hours ago

Gibt es eine einfache rechtliche Möglichkeit einem Bekannten 2000€ zu leihen ohne dass es die Beziehung zerstört?

Ich bin gerade in der Situation dass ein Bekannter mich um 2000€ gebeten hat die er über mehrere Monate zurückzahlen würde. Ich will helfen und vertraue der Person grundsätzlich aber bei dem Betrag und dem Zeitraum will ich einfach nicht auf Handschlag vertrauen.

Gleichzeitig weiß ich nicht wie ich das anspreche ohne dass es sich anfühlt als würde ich ihm misstrauen. Ein richtiger Anwalt für sowas fühlt sich übertrieben an aber gar nichts Schriftliches fühlt sich bei 2000€ auch komisch an.

Hat jemand sowas schonmal gemacht? Gibt es eine einfache Möglichkeit das zu dokumentieren ohne gleich zum Notar zu rennen? Und wie habt ihr das Gespräch darüber geführt ohne die andere Person vor den Kopf zu stoßen?

Bin für jede Erfahrung dankbar.

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Warum regt sich in AT eigentlich niemand darüber auf, dass wir eines der investorenunfreundlichsten Steuersysteme in der EU haben?

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum darüber so wenig diskutiert wird.

Kurzer Status quo: Österreich besteuert Kapitalgewinne mit 27,5 % KESt. Egal, ob du eine Aktie 1 Tag oder 30 Jahre hältst. Keine Behaltefrist, kein jährlicher Freibetrag, keine Teilfreistellung. Auch reine Inflationsgewinne werden voll besteuert. Bei thesaurierenden Fonds zahlst du via ausschüttungsgleiche Erträge auch noch jährlich Steuer auf nicht realisierte Erträge.

In anderen EU Ländern sieht dass deutlich anders aus:
Deutschland: 26,4 %, aber 1.000 € Freibetrag pro Jahr + 30 % Teilfreistellung auf Aktien-ETFs (effektiv ~18,5 %). Ab 2027 staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot.
UK: ISA – bis £20.000 pro Jahr komplett steuerfrei, kein Lifetime-Cap.
Frankreich: PEA – nach 5 Jahren keine Einkommenssteuer auf Gewinne, nur Sozialabgaben.
Schweden: ISK – Pauschalsteuer von effektiv ~1 % p.a. auf das Vermögen, dafür keine Steuer auf Gewinne.
Belgien: ab 2026 10 %, erste 10.000 € Gewinn pro Jahr steuerfrei.
Tschechien (direkt nebenan): 0 % nach 3 Jahren Haltedauer.
Slowakei, Luxemburg, Slowenien, Zypern: 0 % nach kurzer Haltefrist.
Schweiz: 0 % auf private Kapitalgewinne.
AT hatte bis 2011 eine 1-Jahres-Behaltefrist. Wurde abgeschafft.

Brunner wollte ein Vorsorgedepot mit 10-Jahres-Frist, aber das wurde von den Grünen blockierten. Jetzt blockiert die SPÖ. Das wird sich auch diese Legislaturperiode nicht änder.

Und jetzt der eigentliche Hammer: SPÖ-FinMin Marterbauer und Teile der Regierung diskutieren gleichzeitig Vermögenssteuer und Wiedereinführung der Erbschaftssteuer. Heißt: privates Investieren wird weder gefördert, noch bleibt es steuerlich neutral sondern SOLL NOCH UNATTRAKTIVER werden.
Dabei hätte es enormes Potenzial, um das staatliche und betriebliche Rentensystem zu ENTLASTEN.

Während Deutschland, Belgien und die meisten Nachbarn überlegen, wie sie mehr Bürger an den Kapitalmarkt bringen, geht Österreich in die exakt entgegengesetzte Richtung.

Ergebnis sieht man eh schon: nur ~25 % der Österreicher besitzen Wertpapiere. In Schweden und NL sind es deutlich über 50 %.

Die meisten verlassen sich komplett auf die staatliche Pension, die wegen Demografie real schrumpft. Zusätzlich holen sie sich 0,8% Festgeld bei der Erste, also star noch nen netto netto Kaufkraftverlust. :((

Meine ehrliche Frage: Warum regt das fast niemanden auf? Außer dem Aktienforum, Agenda Austria und ein paar Brokern hört man dazu praktisch nichts. Liegt’s an der niedrigen Aktionärsquote (kleine Lobby)? An der Finanzbildung? Daran, dass es nicht emotional genug ist, um zu mobilisieren? Oder am Mindset “Aktien = Casino für Reiche”, das politisch immer noch durchgeht?

Ich will ja privat für mich vorsorgen, dann LASS MICH DOCH AUCH.

TLDR: AT hat eines der investorenunfreundlichsten Steuersysteme der EU für Kleinanleger, kein Vorsorgedepot in Sicht, und mit Vermögens-/Erbschaftssteuer könnte es noch schlechter werden. Warum interessiert das so wenige?

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u/AegisFinance — 2 days ago

Welche Strstegie für EFH? (M30; F29)

Liebe Alle,

ich mache mir die letzten Wochen recht viele Gedanken darüber, wie ich gemeinsam mit meiner Partnerin die nächsten Jahre finanziell ausrichten soll, damit wir uns ein für uns passendes EFH zulegen können.

Ich selbst verfolge grds. eine risikoaverse Anlagestrategie mit einem ETF-Mix, den ich dzt aber wegen anstehender Ausgaben und wegen Schulden nicht aktiv bespare. Meine Partberin investiert nicht und wird damit voraussichtlich auch nicht beginnen (Versuche meinerseits, sie zu überzeugen, blieben erfolglos).

Zu unserer finanziellen Situation:

- Haushaltsnetto: EUR 7.000,-- (sofern nur ich verdiene, reduziert sich das auf ca. 4k); alle paar Jahre mit Tariferhöhung

-Ersparnisse: EUR 70.000,-- + Notgroschen

Schulden: EUR 30.000,-- (Familie; betrifft Kleingarten)

-Vermögen: Kleingartenhaus (am Markt vmtl. verwertbar mit 50-60k)

- Wohnsituation: große Wohnung (Genossenschaft) mit Fixkosten (umfassend) von ca EUR 1.200,-- (da ist aber ALLES dabei). Hier wird Ende 2028 ein Finanzierungsbeitrag von EUR 24.000,-- fällig

- Kinderplanung: In 2-3 Jahren wollen wir damit starten. Ein Einkommen würde dann wegfallen, wobei wir das pauschale Kinderbetreuungsgeld für 2 Jahre beziehen würden + Familienbeihilfe natürlich (insgesamt rund EUR 700-- denk ich)

Mein derzeitiger Zugang wäre, den anstehenden Finanzierungsbeitrag anzusparen und - falls es sich ausgeht - auch einen weiteren Teil der Schulden abzuzahlen. Währenddessen läuft der 70k-ETF-Mix weiter. Danach dürfte wohl das erste Kind zumindest am Weg sein, wobei ich parallel meine Schulden final abbezahlen würde.

Haltet ihr es für realistisch, dann mit ca 35 (also in ungefähr 5 Jahren einen Hausbau zu avisieren? Grob rechnen würde ich mit EUR 700k Gesamtkosten inklusive Puffer für unerwartete Mehrkosten. Ich rechne damit, dass der ETF-Fond bis dahin etwas steigen sollte. Den Finanzierungsbeitrag krieg ich wieder raus abzüglich Abschreibung. Das (bereits in Teilen sanierte) Kleingartenhaus würde ich verkaufen. Insgesamt rechne ich mit Eigenmitteln von zumindest EUR 140k (pessimistisch) + die Ersparnisse meiner Partnerin (da kommt aber erfahrungsgemäß wenig raus)

Denkt ihr, ich muss diese grundsätzlichen Plan noch nähet überdenken, oder kann man den so im Groben mal anstreben?

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u/redditsm34 — 2 days ago

Kann sich ein Mietkauf auszahlen?

Ich bin letztens über eine Anzeige einer Mietkaufwohnung am Land gestoßen.

Man zahlt eine Anzahlung, dann 5-10 Jahre etwas erhöhte Miete im Vergleich und danach löst man die Wohnung aus.

Ich sehe nur den Vorteil nicht - gibt es irgendwelche Konstellationen wo sich das finanziell lohnen kann? Oder ist das wirklich nur für Leute, die sich nicht sofort für einen Kredit qualifizieren? Habt ihr Erfahrungen?

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u/ArticleOk9751 — 1 day ago

Strategie Veränderungen über Zeit

Hallo mich würde mal interessieren wie sich eure Strategie fürs Investieren über die Zeit und über Situationen (Frau/Familie/ vl Immos?) verändert hat

Vom der höhe der Beiträge und von den Fonds her

Vor allem Intressant für mich wären Erfahrungen die schon sehr lange in dem Game sind

Gab es früher auch schon sowas die den MSCI World ?

Ich bin mittlerweile seit ca 2018 dabei

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u/Angrytable64 — 1 day ago

Scalable Steuerreport Österreich

Die letzten Jahre hab ich immer einen Steuerreport für finanzonline bekommen. Hat den jemand von euch schon für das vergangene Jahr? Ich mach mir Sorgen, dass mit der Umstellung bei Scalable, weg von der Baader Bank das nicht mehr ausgestellt wird, da es immer noch nicht da ist. Weiß jemand was dazu?

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u/Narrow_Most4600 — 1 day ago

Update zu Fire in Österreich: Istbunser Geld echt nichts mehr Wert?

Das ist ein Update zu hier: https://www.reddit.com/r/FinanzenAT/comments/1t9xj5j/fire_in_österreich_woher_informationen_bekommen/

bei meinem er Beitrag habt ihr mir schon richtig viele nützliche Hinweise gegeben.

Ich schau gerade die persönlich Situation an und bin doch etwas verwirrt momentan.

Ich werde wohl im Herbst meinen nächsten Meilenstein erreichen und hab dann 300000 in ETF investiert.

Dazu noch 85000 in Festgeld. 20000 als Notgroschen am Tagesgeld.

Noch ca. 1000 Euro in bitcoin (soll aber aisgebaut werden)

Eine Unze Gold und Silber (muss dringend mehr werden)

Soweit so gut.

Aber das mit den ganzen Regeln wie 3%, 4% oder 3,5% reicht ja selbst bei sparsam Lebensweise hinten und vorne nicht.

Dann Plan B durchgerechnet: Entnahmeplanrechner mit konservativer 4% Wertsteigerung der investierten Summe ergibt mit Kapitalverzehr innerhalb 20 Jahren bis zu meiner pension 1800 Euro monatlich vor Steuer oder 1500 innerhalb 25 Jahren um einen Sicherheitpuffer zu haben. Bis zur Pension muss es reichen.

Tages und Festgeld bleibt dabei unangetastet bzw. im 3 Töpfe Prinzip laut Beck für noch mehr Sicherheit.

Plan C wäre dann Barista Fire. Sofern man so eine passende Stelle findet.

Mich erschrecken diese Zahlen doch etwas.

Das Geld ist echt nichts mehr Wert.

Wie riskant / realistisch haltet ihr meinen Plan B?

Nicht eingerechnet ist alles aus dem Sozialstaat da ich das alles erst ermitteln muss was man nutzen könnte. Das kommt noch später.

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u/One-Commission-4676 — 3 days ago

Bildungskarenz neu

https://www.derstandard.at/story/3000000320297/nachfolge-der-bildungskarenz-was-ab-8-juni-gilt

Wenn ich das richtig verstehe bekommt man in der Weiterbildungsteilzeit anteilig den Tagessatz der jeweiligen Stufe für die Stundenreduktion.
Sprich bei 50% Reduktion (von 40h auf 20h), 50% des Tagsatzes der jeweiligen Stufe, 25% Reduktion (40h auf 30h), 25% des Tagsatzes usw.

Beispiel:
mit 5000 Brutto Monatsverdienst auf VZ- Basis dann nur 2500 Brutto und zusätzlich aber 50% von der höchsten Stufe (= 69,77€) vom AMS.
siehe Tabelle: https://www.ams.at/content/dam/download/allgemeine-informationen/001_wbb-pauschalsatztabelle.pdf

Meiner Rechnung zufolge bekommt man dann als Jahresnetto statt 46339.06€ (=5000€ Brutto) auf 39507.42€ (=2500 Brutto + 50% von Stufe 9)- und das geht für 2 Jahre.

Die Bildungsteilzeit war davor ja eher für Niedrigverdiener interessant,da die Ersatzraten fix pauschalisiert unabhängig vom Einkommen waren, aber nun man die Bildungsteilzeit für Besserverdiener dank der Stufenregelung massiv attraktiviert- was natürlich mit keinem Wort im Artikel bzw generell bisher in den Medien thematisiert wurde.

Oder übersehe ich was?

u/b0nz1 — 2 days ago

Wurstbrote verkaufen

Kann ich einfach ein Gewerbe anmelden und Wurstbrote verkaufen und z.B. die Hälfte davon selbst essen (nicht auf einmal) und als Betriebsausgaben absetzen usw. und einfach die andere Hälfte für das doppelte verkaufen?

Eine Dose Cola kostet mich im Einkauf ja vermutlich ohne USt auch nur so 50 Cent und verkauft werden die für 2-3€? Da könnte ich ja das gleiche machen und meine Cola immer gratis trinken, wenn ein Teil jemand kauft für 2-3€?

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u/Hot-Economics-1231 — 2 days ago

ETFs also Sondervermögen nicht Teil der Konkursmasse - aber was passiert bei Insolvenz der Bank?

Kurze Verständnisfrage an die Schwarmintelligenz ;)

Ich hab schon ein paar Mal gelesen, dass ETFs bei Brokern wie Flatex als Sondervermögen gelten und deshalb nicht unter die Einlagensicherung fallen, weil sie eben keine Insolvenzmasse sind.

Soweit verstehe ich das auch. Aber was passiert eigentlich konkret, wenn die jeweilige Depotbank bzw. die Bank dahinter insolvent wird? Also nicht Flatex selbst unbedingt, sondern die Bank, bei der die ETFs tatsächlich verwahrt werden?

Beispiel:
Wo „liegt“ eigentlich ein Vanguard FTSE All World ETF technisch/rechtlich wirklich? Wer verwahrt den am Ende tatsächlich?

Und was wäre im Worst Case das reale Risiko bzw. der Ablauf für Anleger?
Dass der ETF selbst nicht weg ist verstehe ich schon, aber wie läuft sowas praktisch ab?

Danke euch, wahrscheinlich blöde Frage, aber ich versuche das System dahinter wirklich zu verstehen 🙂

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u/theoneandroli — 2 days ago

Kennt sich jemand aus mit der steuerlichen/rechtlichen Lage bei systematischen Predictionmarket-Gewinnen in Österreich

Wette seit einer Weile regelmäßig und profitabel auf Polymarket. Frage mich jetzt ob das Finanzamt das irgendwann als gewerbliche Tätigkeit einstuft und was das konkret bedeutet. Bin für jeden Hinweis oder Erfahrungsbericht dankbar.

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u/BigGslayer — 3 days ago

Portfolio-Draft für meine Mutter (40/60 Altersvorsorge)

Hallo zusammen,

meine Mutter geht demnächst in Pension und bekommt ihre Abfindung ausbezahlt. Da ich selbst eher Typ „All-in Aktien, Krypto, Growth und maximales Risiko in der Ansparphase“ bin, musste ich mein Mindset für sie komplett umdrehen.

Ziel ist: Risikoarm, werterhaltend, sehr wenig Wartung (Set & Forget), so günstig wie möglich (--> TER) und ausschüttend, damit sie sich (in guten Jahren) von den Dividenden/Zinsen 1x im Jahr einen schönen Urlaub finanzieren kann. Aktive Entnahme gibt es nicht, die Substanz soll möglichst nicht wackeln, und für einen Notfall soll auch Geld entnehmbar sein (Waschmaschine, Handwerker, ...).

Wegen der österreichischen Steuerlandschaft (Stichwort: Ausschüttungsgleiche Erträge / OeKB-Meldefonds,...) fallen reine Swap-Geldmarkt-ETFs im Depot flach (soweit meine Recherche).

Nach langem Grübeln steht nun dieser 5-Bausteine-Plan (je 20% Gewichtung vom Gesamtkapital).

Zerreißt es bitte konstruktiv:

  1. Der Aktien-Part (40%) – Fokus: Schwankungsarmut & Dividende statt Tech-Hype

Ich habe den normalen All-World bewusst verbannt, weil mir die US-Tech-Lastigkeit (Nvidia, Apple, Microsoft Klumpen) für eine Rentnerin zu riskant ist. Daher dieses Duo:

20% Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield (Dist) (IE00B8GKDB10)

Warum: Immer noch eine sehr hohe weltweite Diversifizierung mit ca 2000 Positionen, schmeißt die schwankungsstarken Growth-Werte raus, senkt die USA-Quote auf unter 50% und liefert ein extrem breites, günstiges Fundament mit solider Ausschüttung.

20% SPDR S&P Global Dividend Aristocrats (Dist) (IE00B9CQXS71)

Warum: Die absolute "Value-Vollkaskoversicherung". Gleichgewichtet, keine Tech-Klumpen, nur Firmen mit min. 10-25 Jahren Dividendenkontinuität.

  1. Der Anleihen-Part (40%) – Das Anti-2022-Schild (Zinsschwankung)

Wir wissen alle, was 2022 mit klassischen Anleihen-ETFs mit langer Duration passiert ist (Kernschmelze parallel zu den Aktien). Um das Zinsänderungsrisiko zu killen, splitte ich so auf:

20% iShares EUR Ultrashort Bond UCITS ETF (Dist) (IE00BCRY6557)

Warum: Laufzeiten von wenigen Monaten. Wenn die Zinsen steigen, wackelt der Kurs kaum, liefert aber sofort die neuen Renditen.

20% Fixed Income One R (AT0000A347S9)

Warum: Aktiv gemanagter Anleihenfonds. Teurer als ein ETF, aber steuerlich als AT-Fonds perfekt für Österreich und nutzt im Hintergrund institutionelle Anleihen-Vorteile. Erlaubt mir etwas mehr Rendite-Hebel als der reine Ultrashort-ETF.

  1. Der Cash-Part (20%) – Die absolute Null-Volatilität

20% Täglich fälliges Tagesgeld bei einer steuereinfachen AT-Bank (Easybank etc.).

Warum: Weil Geldmarkt-ETFs steuerlich in AT nerven. Das Geld schwankt zu exakt 0%, ist durch die Einlagensicherung geschützt und liefert die eiserne Reserve, falls die Börsen morgen sterben gehen.

Der Wartungsplan:

1x im Jahr schaue ich mit ihr rein. Rebalancing dauert 15 Minuten. Die Ausschüttungen landen netto auf ihrem Konto und werden für den Urlaub verprasst. Die erwartete Ausschüttungsrendite des Gesamtdepots sollte vor Steuern bei ca. 3,5% liegen.

Fragen an die Community:

Habe ich vor lauter Angst vor einem erneuten "2022-Crash" den Anleihen-Teil zu Tode diversifiziert?

Macht die Kombi aus Vanguard High Dividend und SPDR Aristocrats Sinn, oder seht ihr da doch ungewollte Überschneidungen?

Die Werte sind idR ein wenig teurer als die klassischen All World ETF aber immer noch wesentlich günstiger als aktive gemanagte Fonds l.

Ist das für eine österreichische Pensionistin machbar oder overengineered?

Vielen Dank vorab und Let the Roast begin! 🔥

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u/M4rt1n88 — 3 days ago

Frage zu selbst zu zahlenden Stuern bei freier Dienstnehmer-Vertrag

Hallo zusammen!

Ich bin gerade am Ausrechnen, mit wie viel Geld ich mit einer Fixanstellung (Schule) plus einem Vertrag als freier Dienstnehmer (VHS, BRP-Kurs) verdienen könnte, steige allerdings gerade erst ins Berufsleben ein und blicke da noch nicht mit 100%iger Sicherheit voll durch.

Bei der Fixanstellung sollte alles klar sein, da muss ich mich ja nicht um viel kümmern, außer um den normalen Steuerausgleich. Wäre auch nur eine Anstellung von 30% mit etwa 1268€ Brutto.

Der Vertrag als freier Dienstnehmer verunsichert mich allerdings etwas. Ich würde damit ca. 1030€ (Brutto) im Monat verdienen, 58€ pro Stunde. Laut Internet wäre ich damit ja noch innerhalb des Freibetrages, also sollte die Einkommenssteuer wegfallen, oder? Zu bezahlen wäre meiner Info nach dann die Sozialversicherung und sonst würde dann nichts mehr wegfallen, denke ich da richtig?

Zudem wäre ich dann über die Fixanstellung bei der BVA versichert und über die Stelle als freier Dienstnehmer bei der ÖGK, wenn ich das richtig rauslese - geht das überhaupt? Oder müsste ich mich dann für eine Versicherung entscheiden?

Danke im Voraus!

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u/Expert_Nobody925 — 2 days ago