Welche Strstegie für EFH? (M30; F29)
Liebe Alle,
ich mache mir die letzten Wochen recht viele Gedanken darüber, wie ich gemeinsam mit meiner Partnerin die nächsten Jahre finanziell ausrichten soll, damit wir uns ein für uns passendes EFH zulegen können.
Ich selbst verfolge grds. eine risikoaverse Anlagestrategie mit einem ETF-Mix, den ich dzt aber wegen anstehender Ausgaben und wegen Schulden nicht aktiv bespare. Meine Partberin investiert nicht und wird damit voraussichtlich auch nicht beginnen (Versuche meinerseits, sie zu überzeugen, blieben erfolglos).
Zu unserer finanziellen Situation:
- Haushaltsnetto: EUR 7.000,-- (sofern nur ich verdiene, reduziert sich das auf ca. 4k); alle paar Jahre mit Tariferhöhung
-Ersparnisse: EUR 70.000,-- + Notgroschen
Schulden: EUR 30.000,-- (Familie; betrifft Kleingarten)
-Vermögen: Kleingartenhaus (am Markt vmtl. verwertbar mit 50-60k)
- Wohnsituation: große Wohnung (Genossenschaft) mit Fixkosten (umfassend) von ca EUR 1.200,-- (da ist aber ALLES dabei). Hier wird Ende 2028 ein Finanzierungsbeitrag von EUR 24.000,-- fällig
- Kinderplanung: In 2-3 Jahren wollen wir damit starten. Ein Einkommen würde dann wegfallen, wobei wir das pauschale Kinderbetreuungsgeld für 2 Jahre beziehen würden + Familienbeihilfe natürlich (insgesamt rund EUR 700-- denk ich)
Mein derzeitiger Zugang wäre, den anstehenden Finanzierungsbeitrag anzusparen und - falls es sich ausgeht - auch einen weiteren Teil der Schulden abzuzahlen. Währenddessen läuft der 70k-ETF-Mix weiter. Danach dürfte wohl das erste Kind zumindest am Weg sein, wobei ich parallel meine Schulden final abbezahlen würde.
Haltet ihr es für realistisch, dann mit ca 35 (also in ungefähr 5 Jahren einen Hausbau zu avisieren? Grob rechnen würde ich mit EUR 700k Gesamtkosten inklusive Puffer für unerwartete Mehrkosten. Ich rechne damit, dass der ETF-Fond bis dahin etwas steigen sollte. Den Finanzierungsbeitrag krieg ich wieder raus abzüglich Abschreibung. Das (bereits in Teilen sanierte) Kleingartenhaus würde ich verkaufen. Insgesamt rechne ich mit Eigenmitteln von zumindest EUR 140k (pessimistisch) + die Ersparnisse meiner Partnerin (da kommt aber erfahrungsgemäß wenig raus)
Denkt ihr, ich muss diese grundsätzlichen Plan noch nähet überdenken, oder kann man den so im Groben mal anstreben?