u/Content-Garlic7273

Hi zusammen,

ich arbeite in einem Betrieb mit etwa 50 MA. Da ein Großkunde abgesprungen ist, der für einen Großteil des jährlichen Umsatzes verantwortlich war, wurde bei uns Kurzarbeit eingeführt. Es wird von HR und GF gezielt auf Leute zugegangen, dessen Auslastung nun geringer ausfallen wird, da eben große Teile des Tagesgeschäfts wegfallen. Außerdem muss für die Bewilligung von Kurarbeitergeld anscheinend eine gewisse Quote erfüllt sein.

Nun ist es so, dass auf die Reduktion der Arbeitszeit (mindestens 11%) versucht wird einzuwirken. Ich habe das Spiel bereits einige Monate mitgespielt, aber finanziell merkt man es dann trotz etwas Hilfe vom Amt schon am Ende des Monats, wenn einfach ein paar hunderte Euros fehlen.

Zu meiner Frage: Darf der Arbeitgeber uns in diesem Szenario diktieren, dass wir noch weniger arbeiten und er somit auch weniger Gehalt zahlen muss? Oder gilt das Prinzip, dass es aus Sicht von uns als MA eher eine Art „Good Will“ ist, dass wir dem Unternehmen damit helfen und der Betrieb eigentlich dafür sorgen muss, dass wir etwas zu tun haben?

Wichtige Zusatzinfo: Meine Frau betreut aktuell die Kinder und ich bin somit Alleinverdiener.

Danke euch schon mal!

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u/Content-Garlic7273 — 17 days ago