r/arbeitsleben

Um 06:30 da, Code für das Aufschließen des Unternehmens und Ausschalten der Alarmanlage funktioniert nicht. Muss auf Kollegen bis 07:30 warten. Zählt die Stunde als Arbeitszeit?

Mir wurde ein Code explizit für diesen Zweck gegeben, der so funktionieren sollte.

Musste gerade aber feststellen, dass ich nicht reinkomme, weil die Tür nicht aufschließt.

Also steh ich jetzt hier und muss 'ne Stunde darauf warten, dass ein Kollege auftaucht, der aufschließen kann.

Wird das für mich jetzt rechtlich als Arbeitszeit gewertet? Ich bin ja pünktlich erschienen, habe alles befolgt wie vorgegeben, werde halt nur von der Tür abgehalten.

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u/DM_R34_Stuff — 4 hours ago
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Freistellung zu 50% Gehalt: KV+PV trotzdem Höhe des vollen Gehaltes

Moin moin zusammen,
ich habe mich mit meinem Arbeitgeber auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt, bei dem ich im Juli und August freigestellt bin und 50% des Gehalts erhalte.
Nun ist mir bei der Gehaltsabrechnung aufgefallen, dass zwar die Renten- und Arbeitslosenversicherung für das hälftige Brutto berechnet wurden, aber KV und PV nicht. Diese sind genauso hoch wie beim „normalen“ Gehalt.
Ich bin freiwillig gesetzlich versichert. Habe das Gespräch mit meiner Krankenkasse schon gesucht, aber die sagt nur:

„vielen Dank für die Anfrage und die eingereichte Abrechnung. Bitte wenden Sie sich an Ihre Personalabrechnung und klären die Abrechnung vor Ort. Grds. ist anhand des Verdienstes die Beitragsberechnung nicht korrekt. Bei der Bewertung des Jahresarbeitsentgeltes und der damit verbundenen Beitragsberechnung kann die Abführung der Beiträge korrekt sein.“

Hat jemand eine Idee, ob das korrekt sein kann oder einfach ein Fehler bei der Abrechnung ist, da ich freiwillig gesetzlich versichert bin?
Bzw. wie ich meinem AG sagen sollte, dass sie das bitte nochmal überprüfen sollen.

Vielen Dank Euch!

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u/Zestyclose-Fly-9882 — 3 hours ago

Ist das normal mittlerweile, dass Leute grundlos entlassen werden?

Ich weiß nicht, wohin damit, aber es beschäftigt mich doch sehr, weil ich das in meinem bisherigen Arbeitsleben noch nie so erlebt habe.

Seit knapp zwei Jahren arbeite ich bei meinem aktuellen Arbeitgeber und ich habe noch nie so etwas vergleichbares bei anderen Arbeitgeber erlebt. Mein Arbeitgeber ist eine Deutschlandgesellschaft eines internationalen ausländischen Konzerns aus dem angelsächsischen Raum. Das nur zur Einordnung.

Als ich damals anfing, fiel mir auf, wie viele Schreibtische im Bürogebäude leer waren. Auf Nachfrage hieß es damals von Kollegen: "Ja, wir waren früher viel mehr und man hat im Laufe von mehreren Restrukturierungen eben Jobs in Deutschland abgebaut und im günstigeren Ausland aufgebaut." Ok, kennt man, dachte ich mir. Soweit nicht ungewöhnlich. Dann stellte ich aber fest, dass da so eine merkwürdig schlechte Grundstimmung bei allen in der Abteilung herrscht. Sogar bei Leuten, die schon seit 20-30 Jahren bei den Unternehmen arbeiten.

Letztes Jahr im Herbst erfahre ich plötzlich, dass im Unternehmen eine komplette Abteilung aufgelöst wurde (waren fünf Leute) und untypischerweise sogar jemand aus der Personalabteilung ebenfalls zeitgleich entlassen. Begründung? Keine so wirklich. Wieder eine Restrukturierung hieß es irgendwie vom stets gut informierten Kollegen. Eine offene Kommunikation darüber? Auch nicht. Es wurde wieder nur über Flurfunk bekannt (eben der genannte Kollege, der immer sofort irgendwie davon erfährt bzw. bestens informiert ist darüber). Ein halbes Jahr später, eine Kollegin aus dem gleichen übergeordneten Fachbereich wurde einfach so entlassen. Keine offizielle Kommunikation darüber, weder vom obersten Chef des Fachbereiches noch sonst wer. Es fühlt sich spooky, ja, fast schon kafkaesk an, weil niemand darüber spricht, niemand in irgendwelchen Fachbereichs-Calls darüber spricht, so als hätte die Kollegin und deren Position nie gegeben. Einzig alte Mails und Teams-Chats künden davon, dass man sich die Existenz der Kollegin nicht einbildet.

Vor ein paar Wochen erfahre ich, dass der eine Kollege aus einer zentralen Abteilung ebenfalls nicht mehr im Unternehmen ist. Wieder keine offizielle Kommunikation darüber, sondern nur Flurfunk und zufällig durch eine Managerin in einem Call erfahren, so nebenbei. Die Nachfolgerin des entlassenen Kollegen wurde offiziell verkündet. Kein Wort jedoch darüber, dass sie den entlassenen Mitarbeiter ersetzt. Einfach nur eine Rundmail: Hey, hier ist eine neue Kollegin in der betreffenden Zentralabteilung.

Dann komme ich aus einer Woche Urlaub wieder zurück und erfahre, dass ein Manager / Leiter eines Teil-Bereiches eines übergeordneten Fachbereiches war - mit vielen Mitarbeitern unter sich, auch entlassen wurde. Und es geht nicht um irgendwen, es fällt schon auf, wenn die Führungskraft nicht mehr da ist. Nebenbei erfährt man: Ach ja, da und da wurden auch einzelne Leute entlassen. Wieder keine Kommunikation darüber. Sein Schreibtisch ist leer. All die Kolleginnen, mit denen er ziemlich "gut befreundet" schien, verlieren kein Wort darüber, so als hätte es ihn nie gegeben. In einem Teams-Call wird eine Führungskraft gefragt, was denn mit dem betreffenden Manager / Leiter sei. Die Führungskraft weicht aus, faselt was von wahrscheinlich Urlaub (gut die betreffende Führungskraft im Call ist auf dem Absprung in den Ruhestand, nur noch wenige Wochen und er geht in Rente. Da kann ihm das Schicksal von irgendwem im Unternehmen egal sein und auf den letzten Metern braucht man keinen unnötigen Stress.) Es fühlt sich wie in einem Kafka-Roman an. Leute sind irgendwie plötzlich "weg" und es gibt keine offizielle Mitteilung dazu. Offiziell wird es totgeschwiegen, so als hätte es die Person nie gegeben. Und man erfährt es nur durch Flurfunk, dass jemand entlassen wurde und es wirkt alles willkürlich und komplett zufällig, weil den betreffenden Leuten wirklich nichts anzulasten gewesen ist (sonst wüsste man es, weil irgendwer im Flurfunk plappert. Von den betreffenden Leuten hat wirklich keiner goldene Löffel geklaut.)

Dadurch, dass alles so willkürlich und zufällig wird - ohne jegliche öffentliche Kommunikation darüber, fühle ich zeitweise auch so unsicher, dass es mich auch irgendwie treffen könnte. Ich wundere mich dann immer, wie das so einfach geht, in Deutschland, in dem man angeblich niemanden so einfach entlassen kann.

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u/alfredadamski — 10 hours ago

Darf man Ausgaben auf Kontoauszügen für das Jobcenter schwärzen?

Hallo zusammen,

ich muss für meinen Bürgergeld-Erstantrag die Kontoauszüge der letzten 3 Monate einreichen.

Darf ich den Verwendungszweck und den Empfängernamen bei privaten Ausgaben schwärzen, solange das Datum und der abgebuchte Betrag voll lesbar bleiben?

Danke für eure Hilfe!

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u/BluePhantom700 — 10 hours ago

Wie schafft ihr es wegen dem schweren arbeitsmarkt nicht extrem depressiv zu werden?

Bin 30 Jahre, studiere gerade noch, abgeschlossene ausbildung, aber finde nicht mal nen minijob. Man will arbeiten, findet aber nix. Dann die vorstellubg dasss selbst mit studiumabschluss nix besser wird, weil der arbeitsmarkt so kaputt ist. Wie schaffen es Anfang 20 Jährige 50 Bewerbungen ohne Erfolg zu schreiben und dann nochmal die motivation aufzubringen 20 weitere zu schreiben.

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u/AwesomeOneXXX — 19 hours ago

POV: Du machst alles richtig beim Probearbeiten und ziehst trotzdem die A-Karte, weil....

Satz mit x(y), war wohl nix

u/The-Beverage-Man — 21 hours ago

Der aktuelle Arbeitsmarkt. Gar nicht mal so schön.

Ich komme aus dem Contentbereich (Text, Konzept, Werbung, UX Writing, etc.) Was vor ein paar Jahren noch eine solide und auch einigermaßen gut bezahlte Fachtätigkeit war, ist heute im Prinzip nichts mehr wert. Eigentlich gibt es den Job so nicht mehr. Ich bin quasi der Pferdekutscher oder Schriftsetzer von heute. Es wurden natürlich immer wieder Jobs durch andere ersetzt, aber nie in dieser atemberaubenden Geschwindigkeit. Nun gut.

Gedanken zum aktuellen Arbeitsmarkt.

KI hat in meinem und den artverwandten Jobs (Grafik, IT, Foto/Video, eigentlich alles, was man mit Rechnern machen kann) vor rund 2-3 Jahren wie eine Bombe eingeschlagen. Und ich bin nicht mal gegen neue Technologie, nutze das für bestimmte Aufgaben selber und habe mich auch in dem Bereich weitergebildet. Außerdem gibt es das ungeschriebene Gesetz, dass man um die 50 (wie in meinem Fall) nicht mehr eingestellt wird bei einem Großteil der Unternehmen, aber das ist nochmal eine ganz eigene, wilde Thematik.

Ich habe viele Jahre frei für ein Unternehmen gearbeitet, der Texter aus allen möglichen Ländern an Unternehmen vermittelt hat, die Content auch z. B. für den deutschen Markt benötigt haben. Ich erinnere mich noch an mein Gespräch mit dem Geschäftsführer vor ein paar Jahren, als das Thema KI so langsam bei den Leuten ankam. Er sagte, dass das Fachkräfte wie Copywriter nicht beträfe, das sei eher ein Thema bei Übersetzern und allen anderen, die keinen eigenen Content erzeugen. Ich hab das damals schon nicht so richtig geglaubt, er wahrscheinlich auch nicht. Kurze Zeit später gab es nach Jahren plötzlich keinen einzigen freien Job mehr und mittlerweile wurde das Wort "AI" bei der Plattform ganz dick auf die Startseite gesetzt, was ja aus deren Perspektive auch nachvollziehbar ist. Achja, ein Jobangebot trudelte vor kurzem dann doch wieder rein. Es ging darum, KI-generierte Texte zu "humanisieren".

Als Sahnehäubchen kommt noch die anhaltend schlechte wirtschaftliche Situation hinzu, die dafür sorgt, dass zunehmend Leute ihren Job verlieren und Arbeitgeber generell weniger ausgeben bzw. Projekte wegsparen. Bei meinem letzten Arbeitgeber, einem großen deutschen IT-Dienstleister, mussten schon ordentlich Klinken geputzt werden, um weitere Beauftragungen für Projekte zu erhalten – in vielen Fällen ohne Erfolg. Hier ist der großflächige Personalabbau bei den Devs eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Also, bis es richtig losgeht.

Arbeitgeber, die aktuell Jobangebote veröffentlichen, die es wirklich gibt (auch keine Selbstverständlichkeit mehr) können sich gerade erlauben, was sie wollen. So werden in aktuellen Stellenanzeigen gerne auch mal mehrere komplett unterschiedliche Rollen zu einem Job zusammengefasst bei ordentlich gedrücktem Gehalt, versteht sich. Bewerbungsprozesse werden künstlich aufgeblasen und ziehen sich über Monate hin, obwohl man jeden neu eingestellten Arbeitnehmenden in wenigen Wochen wieder rauskicken kann und Bewerber Schlange stehen.

Das Ganze wird auch umgekehrt mittlerweile zu einem Problem. Ich kenne zwei Leute, um die herum alles weggekündigt wurde. Irgendwann haben sie selber das Handtuch geschmissen, weil sie alles auf dem Tisch hatten, was sonst keiner mehr übernehmen konnte. Da hilft KI dann auch nicht mehr weiter.

Ich gehe davon aus, dass es für mich keinen Weg mehr zurück in einen Beruf gibt, den ich 20 Jahre lang im Großen und Ganzen gerne und immer mit Herzblut gemacht habe. Zu schnell haben wir uns daran gewöhnt, dass KI-Content für alles ausreicht, wenn er nur schnell und günstig produziert werden kann. Damit kann ich leben, irgendwas wird sich schon noch ergeben, ich bin da grundsätzlich flexibel. Mir tut es um die vielen Jüngeren leid, die in so einem Arbeitsmarkt starten und da noch viele Jahrzehnte zubringen wollen und müssen.

"Gut" ist auf jeden Fall, dass über all diese Dinge mittlerweile ehrlich gesprochen wird, denn es kann halt auch jeden treffen. Sogar auf der Fakeplattform LinkedIn häufen sich mittlerweile Beiträge von teilweise hochqualifizierten Leuten, die mit offenem Visier darüber berichten, wie das so ist, wenn man aktuell eine neue Stelle sucht.

Und ja, das wird bestimmt alles irgendwann wieder besser werden. Hoffe ich. Aber erstmal wohl leider nicht. Augen zu und durch ist wahrscheinlich im Moment nicht die richtige Taktik. Aber vielleicht: Augen auf und gucken, was noch geht? Irgendwie so...

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u/RealReneval — 18 hours ago

die antwort war so predictable💀

sag ich, dass ich wahrscheinlich eine sehnenscheidenentzündung vom job hab?

u/lisha_undercxver — 2 days ago

Großer Konzern - Quit Quitting Mentalität macht mich fertig (Rant)

Hey,

Ich muss es mal loswerden: mich macht diese Konzernbeamtenmentalität langsam fertig. Bin bei einem IGM Unternehmen mit > 150k Mitarbeitern. Bin seit 6 Jahren dabei (3 davon das duale Studium).

Wie geht ihr mit offensichtlichen Arbeitsverweigern oder Personen, die nichts produktives machen, um? Also viele nutzen den Laden halt komplett aus.
Oft haben sie bessere EG Stufen und verdienen nicht selten 50% mehr Gehalt...

Langsam frisst es meine ganze Motivation und besonders im HO denke ich mir oft: Fuck it, in 1-2h Work Phase mache ich gefühlt mehr, als manche in einer Woche... und fange dann auch an zu "chillen". Mir hat das Engineering immer Spaß gemacht und es ist irgendwie schade, dass ich mich durch die Umstände so runterziehen lasse. Die Stimmung ist natürlich auch nicht Bombe, da Automotive Branche...

ABER: das Gehaltspaket ist halt im derzeitigen Stand der Wirtschaft unschlagbar. Würde mich ungern verschlechtern. Ist halt irgendwie ein goldener Käfig; versteht mich nicht falsch: ich weiß genau, dass die Position extrem priviligiert ist und weiß das auch zu schätzen.

Gibt es Gleichgesinnte?

Meine bisherige Verdrändungsstragie ist Triathlon, was mir seit Kindheitstagen Spaß macht. Brauche aber auch Brainfood. Vllt. ein PhD nebenher? oder ein zweiter Master oder gar ein Bachelor in Mathematik (habe ich damals aus Vernunft nicht studiert..)

Ihr seht: ich bin ziemlich lost im Zwiespalt.

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u/EmuDefiant6382 — 2 days ago

Bilde ich mir das ein?

Hallo Leute,
Bin seit einigen Monaten fertig mit der Schule und habe mich dazu entschlossen, bevor ich mein Studium beginne, etwas arbeiten zu gehen, um mir mein Studium bestmöglich finanzieren zu können.
Ich bin nun in einer Produktion tätig mit Schicht System.
Mir ist direkt aufgefallen, dass ich auf mein Schulabschluss reduziert wurde. „Du hast ja eh Abi” und sonstiges. Aus meiner Perspektive ist es nicht so besonders die allgemeine Hochschulreife erreicht zu haben. Für mich war es eben einfach „nur" ein Schulabschluss, da es in meinem Umfeld auch so war, dass alle meine Freunde eben Abi gemacht haben.
So: in der Produktion arbeiten viele mitarbeitende mit einem niedrigeren Schulabschluss (worüber ich mir sowieso nie Gedanken gemacht habe) seit Jahren. Demnach sind sie in ihrer Tätigkeit weit aus erfahrener und geübter als ich.
Ich bin eine sehr lernwillige Person und mag es Fortschritte in meiner Arbeitsweise zu sehen, weshalb ich, wie mein Vorgesetzter sagte, schnell Abläufe aufgreife und „man merkt, dass ich Abi habe” (wobei ich mich auch frage wie man das bei einem Job der mental nicht wirklich belastend ist bemerkt….)

Jedenfalls arbeite ich seit paar Monaten mit einem Mitarbeiter, der mich ebenfalls auf meine schulische Laufbahn reduzierte. Er hat nach der 9. Klasse eine Ausbildung zum Maschinen und Anlagenführer gemacht.
Anfangs meinte er zu mir, er solle aufpassen was er sagt bevor ich in 5 Jahren noch sein Chef wäre.
Fands auch bisschen lustig aber da kam auch die erste red flag von ihm hoch.

Nun seit kurzem finde ich, dass er versucht mich in jeder möglichen Situation als die dümmere Person darzustellen, damit er sich von mir abhebt.
Beispielsweise macht er Aufgaben, die eigentlich für meine Stelle wären, da ich es je sowieso nicht hinkriegen würde. Es sind aber auch noch die einfachsten Sachen..
Oder er schreibt mir die offensichtlichsten Dinge vor zu tun, die ich ohne rein schon gemacht hätte, als wüsste ich nicht wie es geht.

Vor kurzem haben wir eine Aufgabe erhalten, die als Text am whiteboard ausgehangen wurde.
Ich fragte ihn, ob er mir demnächst genauer zeigen könnte wie man es macht.
Daraufhin entgegnete er mir: “das steht doch da”
Als wäre es das selbstverständlichste der Welt. Er arbeitet halt seit 10 Jahren dort - ich seit nicht mal einem halben Jahr.
Und das ist nur ein Bruchteil der Dinge die aktuell passieren.

Er sagt so zu mir ich solle mich, wenn was ist bei einem Kollegen namens Herbert melden. (Ich kannte ihn bereits, er wusste es auch da ich öfters seinen Namen erwähnte und mit ihm gesprochen hatte)
Da sagte ich: „okay, mache ich"

Daraufhin kam:
„weißt du wer das ist?" „ja.” „also der mit der Brille und dem Bart an der Maschine dort hinten”

Während dessen gestikulierte er wie ein wilder Mann, der einer Person, die kein deutsch kann, etwas erklären muss.

Ich muss auch anmerken, dieses Verhalten kam erst als ich mir bei der Arbeit immer sicherer wurde und selbstbewusster die Maschinen einstellen konnte.
Vorher hat er mir alles in Ruhe gezeigt und hat sich immer gefreut mir weiterzuhelfen wenn ich unsicher war und Fragen hatte.

Bilde ich mir das ein, dass er sich vin mir abheben möchte oder welches Verhalten könnt ihr hier herausfiltern ?

Edit: Danke für die zahlreichen Antworten,
Ich mache mir auch deswegen ein wenig Sorgen, da es in eine sehr komische Richtung geht.
Wie würdet ihr auf solch ein Verhalten reagieren?
Einfach ignorieren wie ich es vorher gemacht habe oder darauf eingehen oder bei einem vorgesetzten ansprechen?

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u/Possible-Will9641 — 1 day ago

Arbeitsmarkt aussichtslos, nach Australien gehen?

Habe einen Master in Maschinenbau und vorher auch eine Ausbildung zum Metallbauer gemacht, ich bin jetzt fast 1 Jahr arbeitslos und es regnet nur weiter Absagen. Habe immer mal Vorstellungsgespräche, es heisst aber dann immer jemand anders hat noch besser auf die Stelle gepasst...

Ich habe überlegt nach Australien zu gehen, da soll es recht viele, vor allem gut bezahlte Jobs in den Minen geben. Mir sind die harten Arbeitsbedingungen bewusst, jedoch bin ich mittlerweile echt ratlos was das ganze hier im DACH Raum angeht. Mein Arbeitslosengeld läuft auch bald aus und ich bin mental auch mittlerweile komplett am Ende...

Hat da jemand Erfahrungen mit? Man soll anscheinend bis 35 entspannt noch ein Visum bekommen und arbeitet oftmals 2 Wochen am Stück und hat dann 1-2 Wochen frei, wo man seine Zeit auch im günstigen Asien oder so verbringen kann.

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u/nyrus4815 — 2 days ago

Wie soll das gehen?

Ich arbeite aktuell nur noch 50%, da das Budget für meine Stelle auf 50% reduziert wurde. Dass in 4h nicht dasselbe wie mit 8h möglich ist, geht aber nicht in die Köpfe rein. Seither werd ich von unzufriedenen Kunden gegängelt, weil nun alles mindestens 3x so lange dauert.

Seit ich mich bemühe pünktlich Feierabend zu machen und keine Überstunden zu sammeln ist es noch schlimmer geworden. Ich komm einfach zu nichts. Die 4h gehen für Mails, Fragen, Beratung, Termine und Systeme am Leben halten (Support und Betrieb) drauf. Für komplexe Aufträge bräuchte ich ungestörte Fokuszeit, die ich so gut wie gar nicht mehr habe. Ständig werd ich rausgerissen oder hab nur kurze Zeitblöcke zur Verfügung.

Ich hab das Problem schon mehrfach meiner Chefin und den Leuten, die drängeln und mich anpampen weil alles so lange dauert erklärt. Jetzt hat mir eine der besonders Ungeduldigen vorgeschlagen meine Arbeitszeit anders zu legen und am Abend noch ein paar Stunden zu machen, wo ich Ruhe hab.

Wie soll das bitte gehen?

- ich muss zu Zeiten, wo alle da sind (ca 9-12 Uhr) verfügbar sein für Termine und Support, idealerweise aber auch mal am Nachmittag, wenn es nicht anders geht oder was dringend ist

- ich brauche lange ungestörte Fokus Blöcke für komplexere Aufgaben

- ich hab nur 20h zur Verfügung und soll Überstunden vermeiden

- ich soll meine Aufgaben gewissenhaft machen, die Kunden zufrieden stellen, für alle mitdenken, Verbesserungsvorschläge aktiv treiben, zusätzliche Arbeiten ohne Budget übernehmen

- internes Teammeeting ist verpflichtend, soziale Interaktion erwünscht

- die Kunden bestehen auf wöchentliche Termine, wahrscheinlich für das Gefühl, dass was passiert

Ist das ein strukturellen Problem oder mein Zeitmanagement? Was kann ich noch verbessern?

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u/Historical_Boss8921 — 2 days ago

Unglücklich im neuen Job und ich fühl mich gefangen

Vorab bitte seid halbwegs nett, mir geht’s grade wirklich schon schlecht genug. Ich suche ernsthafte und konstruktive Antworten.

Wie der Titel schon sagt, hab ich grade einen neuen Job in Vollzeit angefangen. Beim Bewerbungsgespräch war ich schon innerlich zerrissen, aber ich hab das Gefühl klein geredet, weil es theoretisch ein Luxus-Problem ist - bekomme kein HO. In meinem vorherigen Job hatte ich 50% und jetzt 0. Das war eigentlich das einzige Kriterium was ich mir gesetzt habe und ich hab mich als ich gesagt habe „das ist sicher kein Problem“ einfach selbst betrogen. Mir geht es nicht mal sonderlich um Geld, aber um die Zeit die ich für mich selbst habe. Ich brauche das auf Grund meiner chronischen Probleme sehr und nur mit dem Gedanken daran habe ich die Ausbildung ertragen.

Das ist nicht das einzige Problem mit dem HO, der ganze Job ist ein totales downgrade für mich. Ich bekomme weniger Geld als vorher (kann man aber außer Acht lassen), minimal mehr Wochenstunden. Hier gibts nicht mal digitales Stempeln, mir fehlen den nötigen Tools um meine „Neben“Arbeit effizient zu erledigen. Ich habe vorher hauptsächlich 2-Level-Support gemacht und jetzt sitze ich im 1-Level was ich absolut nicht machen wollte es sei denn das wäre Remote, weil ich diese Distanz brauche bzw. eine Umgebung in der ich mich wohlfühle.

Dadurch, dass ich kein HO mehr habe heißt dass ich darf jeden Tag 40 Minuten pendeln (exclusive was alles noch dazu gehört und Stress durch Berufsverkehr). Ich bin gar kein Morgenmensch und brauche auch meine Ruhe, wenn ich wirklich konzentriert arbeiten soll, was hier nicht geht.
Ach und keiner kann mir hier helfen.

Ich vermisse meinen alten Arbeitsplatz so sehr und meine Kollegen! Hätte mich am liebsten heute unter meinem Schreibtisch versteckt und geheult.
Es gibt keinen perfekten Job oder zumindest nur selten, aber ich habe das Gefühl das es so wie es grade ist auch nicht sein soll. Habe bisher noch nie bei nem neuen Job geheult.

Bin so hin und hergerissen, weil die Kollegen wirklich super nett sind, aber alles andere halt eben nicht. Ich geh abends viel zu spät ins Bett, weils mir vor dem nächsten Tag graut. Am Freitag hab ich meinen ersten Therapietermin seit dem neuen Job, aber das macht die Arbeit auch nicht schöner. Ich will grade einfach nur noch verschwinden 🫥 Ich gehe gerne arbeiten, weils mir Sinn im Leben gibt, aber grade bin ich nur traurig, müde und gestresst.

Tut mir leid, falls das alles so chaotisch geschrieben ist, aber ich kann mich auch nicht mehr konzentrieren und es belastet mich.

TLDR:
Mein neuer Job ist für mich ein großes downgrade und nimmt mir jegliche Freude am Leben.

Hatte hier schonmal eine ähnliche Situation, wenn ja wie habt ihr sie gelöst/verbessert? Habt ihrs einfach durchgezogen? Übertreibe ich?

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u/pinkiepie294 — 1 day ago

Ist die Jobsuche im Marketing wirklich so aussichtslos?

Hallo,

seit etwa einem Jahr bewerbe ich mich regelmäßig auf Marketingstellen, bisher leider mit wenig Erfolg. Nach meinem Studium habe ich eine remote Stelle sowie eine weitere Tätigkeit bei einem Start up bekommen. Langfristig wünsche ich mir jedoch eine Stelle, bei der ich zumindest teilweise im Büro arbeiten kann.

Insgesamt habe ich ungefähr 80 bis 90 Bewerbungen verschickt, hauptsächlich auf Juniorpositionen im Brand Management, Marketing und FMCG Bereich. Einige Vorstellungsgespräche gab es, gemessen an der Anzahl der Bewerbungen allerdings nur wenige.

Ich habe einen Masterabschluss in Wirtschafts und Konsumpsychologie und inzwischen fast ein Jahr Berufserfahrung. Zusätzlich war ich auf Jobmessen und habe meinen Lebenslauf mehrfach prüfen lassen. Trotzdem folgen weiterhin viele Absagen. Besonders irritiert mich, dass selbst Juniorstellen häufig drei bis vier Jahre Erfahrung verlangen.

War jemand von euch in einer ähnlichen Situation? Wie lange hat eure Jobsuche gedauert und was hat am Ende dazu geführt, dass ihr eine passende Stelle gefunden habt? Ich wäre sehr dankbar für ehrliche Erfahrungen und konkrete Tipps.

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u/Square-Concern-8195 — 1 day ago

Minijob - Scam?

Hey,
Habe mich für einen Minijob beworben. Geht darum in einem Stadium Tickets zu kontrollieren/scannen, Sicherstellen von gewissen Bereichen und Koordination von Parkplätzen ect.

Firma (Securityfirma) gibt es, also Website zumindest und die Namen der Inhaber sind auch einsehbar. Habe mich bei der Security Firma gemeldet und mir wurde vorher schon gesagt, dass ich eine Online-Schulung machen muss.

Nur was mich bisschen stutzig macht ist, dass ich kein Bewerbungsgespräch hatte und von mir direkt mein Perso direkt gefordert wird. Führungszeugnis und Email auch.

Was meint ihr? Ist das üblich?

Es ist eine Online-Schulung, die 3h lang geht und die vor Beginn der Tätigkeit abgeschlossen werden muss.

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u/Inner_Bit_1761 — 1 day ago
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Wie bewerbe /kündige ich „richtig“?

Hey Reddit, ich habe da mal eine allgemeine Frage, die irgendwie immer wieder zum Problem wird.

Ich bin aktuell arbeitslos, weiblich 23j alt.
Habe letztes Jahr im Juli meine Ausbildung abgeschlossen (Kauffrau im Einzelhandel).
Von Juli 2025 bis Dezember dann arbeitslos und ab Dezember 25 bis Juni 26 im Vertrieb mit 40h.
Nun wieder arbeitslos..

Ich möchte zwar Vollzeit arbeiten, bin aber auch erstmal mit Teilzeit einverstanden - denn alles ab 16-20h bringt mehr Geld als das Arbeitslosengeld…
Jeder kennt es.., man bewirbt sich auf alle möglichen Stellen…
Nun zum Problem:
Mal angenommen ich bekomme nun die Zusage des Einzelhandelsbetriebes mit Stellvertretung für 28h.
Eintritt 01.09. - ich nehme an.
Im laufe des Septembers bekomme ich dann aber die Zusage für einen Bürojob mit 24h - aber besser bezahlt! Beginn Mitte Oktober. Ich nehme an & kündige den Einzelhandel-Job.
Und zu guter letzt, bekomme ich dann auch noch eine Zusage für den ersehnten Vollzeitjob (38h) mit Eintritt 01.11 oder 01.12. - voll egal!

Ich kann doch nicht binnen 3/4 Monate 2 Arbeitsstellen kündigen - weil ich durch meine Bewerbungsphase nun Häppchenweise Zusagen bekomme - oder doch ?!?
Wie handhabt man denn so etwas?

Edit: Ich kenne die Regellungen in der Probezeit und weiß dass diese sowohl „Freund wie Feind“ ist.
Mich stört eher die Wirkung meiner Handlungen? Bei den jeweiligen Unternehmen, dem Jobcenter und auf meinem Lebenslauf…

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u/ask-about-meaning — 2 days ago

Schaffe zwar die Arbeit halbwegs, aber nach Feierabend bin ich total im Eimer

Seit einiger Zeit beobachte ich, wie ich nach der Arbeit zuhause regelrecht zusammenbreche, also werde unglaublich müde, kann auch problemlos 13 Stunden schlafen, der Haushalt versinkt im Müll, meine Pflanzen, was eigentlich immer das hobby von mir war, gehen nacheinander ein, ich schaffe es nicht draußen zu gießen, drinnen klappt es noch so halbwegs, wenn ich dann mal was aufräumen oder spülen will, fange ich an, lasse zB. das Wasser ein, packe die Sachen rein, aber dann kann ich nicht mehr weiter.

Oder Freunde treffen. Hab ich sonst alle 2 Wochen immer gerne gemacht, inzwischen suche ich Ausreden, warum es nicht geht. Und es geht wirklich nicht, weil am Wochenende ist die Energie gaaaanz langsam am wieder kommen und dann direkt Montags wenn die Arbeit wieder vorbei ist "ENERGIE WEG!" und es geht von vorne los. Schlimmer wird es halt dadurch, dass ich sehe, wie mir eins nach dem anderen verstirbt, das zieht mich massiv runter und ich hab noch weniger Energie.

Dem gegenüber schaffe ich bei der Arbeit eigentlich alles irgendwie, bin da auch einigermaßen fit und so, deswegen wundert es mich, dass ich sobald ich zuhause ankomme, so dermaßen durchhänge.

Und das ist gefühlt auch nicht bloß dieses "Ja, ich hab ne schwierige Phase im job oder mal lange Tage, weswegen ich so fertig bin." Ich habe tendenziell eher 6-7 Stunden Tage und auch keine Wochenendarbeit.

Mir macht eben auch diese Gleichgültigkeit Angst.

Und es ist halt nicht erst seit ein paar Wochen so, sondern ja quasi seit ich November letztes Jahr wieder angefangen habe zu arbeiten.

Und es wurde so stetig immer mehr, nur jetzt fällt es mir so richtig auf.

Weil inzwischen kommen auch so diese Gedanken dazu von wegen "Für wen oder was mache ich das alles?" oder auch "Alle anderen schaffen das Leben so spielend, ich hänge hier in so einem Loch und weiß nicht weiter."

Hat wer ne Idee, was da los sein könnte?

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u/Cubicany — 2 days ago