r/arbeitsleben

Angeschrien werden am ersten Arbeitstag>Kündigen?

Hatte gestern meinen ersten Arbeitstag in einem Restaurant. Komplette Katastrophe. Der Koch hat sich während der Schicht einfach verpisst, Hygiene ist ein Fall fürs Gesundheitsamt. Mein Chef fing an mich anzubrüllen, für Sachen die absolut nicht in meiner Verantwortung waren.

Ich am überlegen einfach zu kündigen wenn das schon zu anfängt. Ich hatte schon davor Gastrojobs und dachte es lohnt sich nochmal wegen dem Trinkgeld, aber irgendwie bereue ich das grad.

Wieso ist das in der Gastro so normalisiert? Wir würdest ihr da reagieren?

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u/detlefsmom — 8 days ago

Im Büro zu arbeiten ist schlimmer als ein körperlich belastender Beruf

Ich habe zwei Jahre lang in der Pflege gearbeitet und danach eine Ausbildung im Büro angefangen, weil ich dachte, dass ich nicht für einen Sozialen Beruf gemacht bin und dass es im Büro wahrscheinlich besser ist. Ich bin jetzt seit über einem Jahr im Büro und finde es hier wirklich schlimmer als damals im Altenheim.
Im Altenheim hatte ich eine Wochenarbeitszeit von 37,5 Stunden, hier sind es 41,5 Stunden. In der Pflege hatte man so viel zu tun, dass die Zeit verflogen ist. Und wenn mal Leerlauf war, konnte ich mich mit den Bewohnern beschäftigen oder die Zimmer aufräumen.
Im Büro muss man darauf warten, dass einem Sachen zum Bearbeiten zugeschickt werden. Und wenn du zu schnell mit allem fertig bist, hockst du die restlichen Stunden vor deinem PC und hast absolut nichts zu tun. Deshalb klickst du irgendwelche sinnlosen Sachen an, damit es so aussieht, als würdest du etwas machen. Und das ist mental einfach scheiße anstrengend.
Manchmal wünsche ich mir die Zeit in der Pflege zurück. Aber dort habe ich aus genug anderen Gründen gekündigt.

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u/No_List_5011 — 8 days ago

Warum empfehlen nur Leute das Handwerk, die nicht im Handwerk arbeiten?

“Geh ins Handwerk, da verdienst du dich dumm und dämlich“. -Martin, 40, Investmentbanker mit 6.000€ netto im Monat.

Alle die tatsächlich im Handwerk arbeiten oder dort mal gearbeitet haben, erzählen genau das Gegenteil: Oft veraltete und hohe Hierarchien, oft überproportional viele alte Weltbilder und auffällig viel Sexismus und Rassismus. Oft nur knapp über Mindestlohn, oft sehr schwierige und veraltete Arbeitsbedingungen und das meiste stecken sich sowieso die Strukturen und Dienstleister ein. Nicht die Leute, die die Arbeit tatsächlich machen.

Nicht selten enden viele Handwerksberufe sogar in Armut bzw. Berufsunfähigkeitsrente, weil man die Berufe realistisch gar nicht bis zur Rente machen könnte.

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u/Content-Event3483 — 9 days ago

Benefits? Ich bin fasziniert von diesem Employer Branding.

Ich bin beeindruckt von diesen Benefits!!111*

Große Marken und internationale Kampagnen: Super, ich spüre schon den Benefit auf meinem Konto. Nein, in meinem geistigen Wohlbefinden. Nein,...ich fühle mich geehrt!

Ein Motiviertes Team an meiner Seite: das Team ist motiviert. Zum Glück! Sonst wäre das Unterfangen nicht sehr gewinnbringend für das Unternehmen. Oder machen sie einfach nur ihren Job, weil sie dafür bezahlt werden?

Vielfältiges Aufgabenspektrum: Klasse! Ich muss so viel machen und können, das bereichert meinen Alltag sehr.

Der Arbeitgeber ist mehrfach ausgezeichnet: Whuuhuu! Ich spüre quasi den Benefit für mich persönlich, irgendwie...irgendwie, so....ja ist super.

Der Arbeitsplatz ist modern und kreativ: Ja, deswegen mache ich den Job als Kreativer suche ich einen kreativen Job. Wo ist hier der Benefit? So als würde man einem Handwerker sagen, der Job ist handwerklich. Super Sache.

Ein Business Bike. Ich kann es kaum erwarten damit zu fahren. Mit Helm!

Altersvorsorge: Sicher, das sie sicher ist?

U.v.m.: oder anders gesagt: "Sonst nichts."

Edit: Die Definition von Benefit.

*Unter einem Benefit (aus dem Englischen für „Vorteil“ oder „Nutzen“) versteht man im beruflichen Kontext eine zusätzliche Leistung des Arbeitgebers, die Angestellten freiwillig oder vertraglich zusätzlich zum regulären Gehalt gewährt wird.

u/Candid_Basil_1882 — 8 days ago

Sollte man nach einer Bewerbungsabsage noch einmal nachfragen, woran es gelegen hat?

Ich hatte mich vor Kurzem bei meiner absoluten Favoritenfirma auf eine Stelle als Grafikdesigner beworben. Die Stelle hat mich wirklich sehr angesprochen, weshalb ich mir für die Bewerbung und mein Portfolio besonders viel Mühe gegeben habe.

Heute kam leider die Absage. Unter anderem stand darin:

„Die Auswahl fiel uns dieses Mal besonders schwer, da wir viele sehr starke Bewerbungen erhalten haben. Leider hat es deine Bewerbung nicht in die engere Auswahl geschafft.“

Da mir die Firma wirklich wichtig war und ich momentan generell versuche herauszufinden, was ich bei meinen Bewerbungen noch verbessern könnte, überlege ich, noch einmal höflich nachzufragen, woran es gelegen hat bzw. ob sie mir vielleicht ein kurzes Feedback geben könnten.

Mir geht es dabei natürlich nicht darum, die Entscheidung anzufechten. Ich würde einfach gerne wissen, ob es beispielsweise an meiner Berufserfahrung, meinem Portfolio oder etwas anderem gelegen hat, damit ich daraus für zukünftige Bewerbungen lernen kann.

Würdet ihr bei so einer Absage noch einmal nach Feedback fragen? Und falls ihr das selbst schon einmal gemacht habt: Habt ihr darauf tatsächlich eine hilfreiche Antwort bekommen?

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u/Additional-Aerie8547 — 8 days ago

Zu pflichtbewusst für klassischen 9to5

Ein paar Facts vorab:
bin seit fast 6 Jahren im Arbeitsleben und habe auch schon während dem Studium diverse Nebenjobs gehabt. Arbeite in der IT, im HO, keine festen Arbeitszeiten sondern Vertrauensarbeit und quasi Gleitzeit. (muss am Ende der Woche halt Stunden auf bestimmte Aufgaben/Projekte buchen und vertraglich habe ich auch 40h)

Nun zum Problem:
Ich habe sehr damit zu kämpfen, wenn es nichts zu arbeiten gibt bzw. noch schlimmer ich zwar Arbeit sehe, aber nicht machen kann/will (rede nicht von kleinen kurzen Tasks, sondern z.B. große Themen wo auch Zuarbeit von anderen notwendig ist und sich über Wochen ziehen). Habe auch irgendwie eine Art zu arbeiten, dass ich auch meist schneller als andere fertig bin, das macht das Problem noch größer. Ich habe so oft Leerlauf und deswegen ein schlechtes Gewissen, denn es ist ja eigentlich immer Arbeit da und ich muss ja irgendwie meine 40h füllen. Habe mir dadurch schon oft Arbeit aufgehalst, die mich dann auf lange Sicht mental extrem erschöpft hat und/oder am Ende nicht wertgeschätzt wurde. Zumal das öfter auch Tätigkeiten waren, für die eigentlich jemand anderes zu ständig wäre, ich sie aber wegen meines Pflichtbewusstseins und schlechten Gewissens dann halt gemacht habe, weil die Arbeit ist da und letztlich bin ich dem Arbeitsgeber ja 40h Arbeit vertraglich schuldig.
Mich macht das mental echt fertig, ständig zwischen dem schlechten Gewissen wegen zu wenig Arbeit und der Überforderung durch zu viel Arbeit hin und her zu schwanken.
Beobachte bei meinen Mitmenschen, dass es wohl normal ist mehrmals am Tag 15-20 min Kaffeepause zu machen, mal früher zu gehen, länger als 1h Mittagspause zu machen etc. Ich frage mich wie kommen die denn bitte auf ihre 40h und wie können sie mal einen halben Tag entspannt verbummeln, obwohl Arbeit da ist?

Mittlerweile denke ich, dass ich an meiner Einstellung und Sicht auf (Büro)Arbeit arbeiten muss und mein Pflichtbewusstsein nicht normal ist. Deshalb möchte ich ein paar Meinungen und Sichten zum Thema Arbeit sammeln, um meine Sicht zu korrigieren, um besser mit meinem Innern Zwispalt umzugehen. Also haut gerne mal raus, wie arbeitet ihr, was würdet ihr mir raten, wie viel verbummeln ist normal?

Ps: manchmal glaube ich, dass ich mit meiner Art zu arbeiten eher in die Selbstständigkeit sollte, aber bisher fehlen mir die Skills und irgendwie die Struktur und die innere Sicherheit das anzugehen. Vielleicht hat auch hier jemand eine Einschätzung dazu.

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u/kleinisi — 8 days ago

Ab wann wird man eigentlich unfreiwillig zum Hausmeister des Büros?

Mir ist heute aufgefallen, dass ich offenbar eine Position in unserer Firma übernommen habe, für die ich mich nie beworben habe.

Ich bin der Typ, den alle fragen, wie Dinge im Büro funktionieren.

Nicht fachlich. Das wäre ja noch nachvollziehbar.

"Wo sind eigentlich neue Kaffeefilter?"

"Weißt du, warum der Drucker Papierstau sagt?"

"Wie bekommt man den Beamer auf HDMI 2?"

"Haben wir noch Batterien für die Maus?"

"Welche Nummer muss man wählen, wenn man aus dem Haus telefoniert?"

"Wann wird eigentlich Papiermüll abgeholt?"

Keine Ahnung, warum ich diese Sachen weiß. Ich arbeite weder in der IT noch im Facility Management und bin auch nicht Assistenz.

Ich bin vor drei Jahren einmal unter den Tisch gekrochen, um ein HDMI-Kabel wieder einzustecken. Das war vermutlich mein Fehler.

Seitdem funktioniert Büro-Wissen offenbar nach dem Prinzip: Wer ein Problem einmal löst, besitzt dieses Problem für immer.

Besonders faszinierend finde ich, dass neue Kollegen das innerhalb weniger Wochen lernen. Niemand sagt denen offiziell "frag ihn wegen der Kaffeemaschine". Diese Information verbreitet sich anscheinend über eine geheime mündliche Überlieferung.

Letzte Woche kam sogar ein Kollege aus einer anderen Abteilung zu mir, weil deren Besprechungsraum kein Bild auf dem Fernseher hatte.

Ich war noch nie in diesem Besprechungsraum.

Ich weiß inzwischen auch, welches Fenster man ein bisschen anheben muss, bevor man es schließen kann, welcher Bürostuhl langsam absinkt und dass die linke Spülmaschine nach Programm 3 manchmal nicht abpumpt.

Nichts davon gehört zu meinem Job.

Das Gefährliche ist: Wenn ich es einfach ignoriere, nervt mich das kaputte Zeug irgendwann selbst und dann repariere ich es doch.

Habt ihr bei euch auch so eine Person, die irgendwann versehentlich zum inoffiziellen Betriebssystem des Büros geworden ist?

Und falls ihr diese Person seid: Wie ist es dazu gekommen?

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u/Section31Tag — 9 days ago

JF mit Team - Wie baut euer Chef die Gespräche auf?

Hallo zusammen,

als neue Führungskraft plane ich um in eine lockere Austauschrunde zu kommen mit jedem Teammitglied 1x Monat ein Austauschgespräch.

Wie sieht die Agenda bei euch aus? Einfach rein ohne Agenda oder gibt es Fragen die immer gestellt werden, um das Gespräch zu leiten?

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u/QualityLow4047 — 8 days ago

Probezeitkündigung

Liebe Reddit-Schwarmintelligenz,

Ich bräuchte mal einen Rat. Ich (w,31) habe dieses Jahr eine neue Stelle angefangen und nun die Info bekommen, dass ich die Probezeit nicht bestanden habe. Wirklich traurig darüber bin ich nicht, da ich sowas wie dort auch noch nie erlebt habe und tatsächlich auch schon angefangen hatte mich nach was Neuem umzusehen, auch wenn das leider noch keine Früchte getragen hat.
Nach dem Gespräch war ich nun trotzdem etwas durch den Wind, deshalb habe ich im Gespräch nicht nachgefragt, aber die Personalerin meinte zu mir, dass die Firma mir dann eine Arbeitsbescheinigung ausstellen würde, das ist ja aber nicht dasselbe wie ein Arbeitszeugnis. Ich weiß, dass ich prinzipiell ein Anrecht auf ein Zeugnis habe, die Frage ist hier für mich, was ist dann die übliche Vorgehensweise bei einer Probezeitkündigung? Lohnt es sich hier auf ein Arbeitszeugnis zu bestehen, wenn es vermutlich nicht so rosig ausfallen wird?
Und wie gehe ich generell mit der Probezeitkündigung in einem Bewerbungsgespräch später vor? Lüge ich und sage es ging von mir aus oder war einvernehmlich oder wie erzählt man sowas am besten? Das ist das erste Mal, dass mir sowas passiert ist, deshalb wäre ich dankbar für jeden Tipp 🙏🏻

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u/Ill_Philosophy8491 — 8 days ago

Komplett lost- wann muss ich mich krankschreiben?

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Moin @all, folgender Sachverhalt: Ich arbeite TZ und nur unter der Woche (Büro), Dienstag und Freitag habe ich frei. Drei Tage darf ich mich ohne Krankschreibung krank melden. Bin seit letzter Woche Sonntag krank.

Ich habe mich am Montag (28.9) krank gemeldet. Mittwoch auch und bin zum Arzt, der Bronchitis und schwere Mandelentzündung festgestellt hat. Hat mich für den Rest der Woche krankschreiben wollen, hab ich abgelehnt, da ich ja Freitag eh frei habe und hab gesagt bis Donnerstag reicht (Will nicht so viele Kranktage haben- Gruß geht raus an Friedrich).

Tja, es wurde nur minimal besser, dachte aber Montag Früh, ist nicht schlimm, gehste wieder malochen. Ja denkste.... War eine Scheißidee, hatte nach paar Stunden Aeby gar keine Stimme mehr, war völlig fertig,

Dienstag war ein wenig besser, aber ist ja mein freier Tag. Heute hab ich mich wieder krank melden müssen (an dieser Stelle kleiner Rant: What the fuck ist das? Wieso dauert das so lange? Vielleicht, weil mir der Doc kein Antibiotikum verschriebeb hat?)

Wie ist der Sachverhalt: brauche ich für heute eine Krankschreibung? Und für morgen auch, falls es nicht besser wird?

Vielleicht ist die Antwort super naheliegend, aber bitte verzeiht, ich habe trotz IBUs so ein Schädelweh. Leider habe ich keinen Hausarzt in der Nähe, weil niemand mehr neue Patienten aufnimmt, also muss ich immer zu meinem alten Arzt gehen, der leider 1,5 Stunden mit den Öffis entfernt ist und das letzte Mal war ich einfach nur erledigt und fertig von der Fahrt, will also möglichst vermeiden zum Doc noch mal wegen der Krankschreibung zu gehen, aber wenn es nicht anders geht, geht es nicht anders.

Danke euch und sry für die Wall of Text, wahrscheinlich hätte man das einfacher schreiben können aber wie gesagt.. Kopfschmerzen!

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u/aehm_nein_okey — 8 days ago

als Teilzeitkraft eine Vollzeitkraft vertreten

Ich arbeite seit 5 Monaten Teilzeit (25 Std.) in einem neuen Unternehmen. Gemeinsam mit einem anderen Kollegen bilden wir eine Abteilung und vertreten uns gegenseitig. Er arbeitet allerdings in Vollzeit (40 Std.).

Jetzt hat er natürlich auch mal Urlaub oder fällt wie bzw. jetzt die zweite Woche aus gesundheitlichen Gründen aus.

Ich darf ihn ja vertreten. Wie ihr euch es vorstellen könnt, haut das natürlich nicht hin, dass ich auch seine Arbeitslast abdecke. Wenn ich meinen Vorgesetzten angesprochen habe, wie ich die Vertretung hinbekommen soll, ist er immer wieder ausgewichen. Heute habe ich das nicht einfach unter den Tisch fallen und habe gefragt, ob ich dann mehr Stunden arbeiten darf, damit ich zumindest das grobe schaffe. Trotz Kindern würde ich das problemlos organisiert bekommen.

Das wurde kommentiert mit „Mehrarbeit ist nicht gewünscht.“ Ja, es ist mir klar, das sich bei mir dann Überstunden ansammeln, die ich irgendwann abbauen muss, hilft aber nicht, wenn Kunden anrufen und mit jedem Mal ungehaltener werden.

Jedenfalls: Ich ertrinke in Kundenrückfragen, Aufträgen und allerlei Aufgaben. Heute bekam ich den Spruch „ich solle doch besser priorisieren“ gedrückt. Ich bin eher ein ruhiger Mensch, aber ich merke, dass ich bald vermutlich weniger schön platze, was insbesondere während der Probezeit und einem befristeten Arbeitsvertrag milde gesagt suboptimal wäre.

Habt ihr mir ein paar Tipps, wie ich in so einem Fall kontern/ argumentieren kann? Ich habe nämlich immer mehr den Eindruck, dass mir das negativ ausgelegt wird, nach den Motto „ich arbeite zu langsam/ priorisiere nicht richtig“.

Neue Arbeitsstelle suchen kommt nicht in Frage. Es war sehr schwierig etwas nach der Elternzeit zu finden. Trotz 8 Jahre Arbeitserfahrung in der Fertigungsplanung hatte ich keine Chance in den Bereich zurückzukehren und bin quasi jetzt in einer Position, die sowieso „unter meiner Qualifikation“ ist.

Wäre für jeden Tipp dankbar.

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u/Holiday_Session_8406 — 8 days ago

Vasektomie Krankschreibung

Hi Leute,

ich hatte vor 2 Tagen meine Vaso und hatte auch nur 2 Tage Urlaub eingeplant.

Nun ist das Problem ich muss morgen wieder arbeiten, ist eine Krankschreibung möglich obwohl es kein medizinischer notwendiger Eingriff war ?

Ein Kumpel hat vor 3 Wochen seine Haare in der Türkei machen lassen, der durfte schön die Fehlzeit nacharbeiten ……

Bitte um eure Meinungen

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u/Alarmed-Koala-6530 — 7 days ago

Nochmal Neustart als Bauing?

Hallo meine Lieben Reddit-Gefährten,

Kurz zu mir: M/27, B.A in Business Management, M. Sc. In Immobilienwirtschaft.

Aktueller Job im Bereich Immobilienbewertung, Gehalt ca. 70k - ich tippe allerdings nur Daten von einer Excel Tabelle in die andere, das System spuckt Zahlen aus, ich deute sie kurz, fertig. Und das mache ich ca 100-130 mal pro Jahr. Zudem arbeite ich 100% alleine, Kontakt zu Kollegen nur für kurzen smalltalk und grundsätzlich 1 Termin mit Menschen alle zwei Wochen. Das ist mein Job und das ist nun bereits seit 3 Jahren so. Ich glaube ich brauche hier keinem zu schildern dass das alles andere als Spaß macht (ist zumindest stark Typ-abhängig)
Unterm Strich: Goldener Käfig: Job macht mich fertig vor Langeweile aber dafür gut bezahlt und „sicher“..

Ich merke nun seit ca 1,5 Jahren, dass mich alles rund ums Baugeschehen sehr interessiert und ich das richtig spannend finde. Vor allem am Ende zu sehen was man gemacht/erschaffen hat - also den direkteren Bezug von Arbeit zu Ergebnis. Zudem ist es mein Traum, irgendwann selbstständig zu sein und etwas eigenes aufgebaut zu haben.

Daher überlege ich nochmal BauIng zu studieren, da ich mir damit sehr gute Möglichkeiten für eine Selbstständigkeit erhoffe (evtl. Spezialisierung auf Serielles Bauen, Modulbauweise, etc.) und auch wenns mit der Selbstständigkeit Nix wird, immer noch ein Angestellten-Job im Bauwesen Spaß machen könnte.

Ich bin allerdings auch schon 27 Jahre alt und kann nicht einfach kündigen um 3 Jahre Vollzeit zu studieren.. wie würdet ihr das angehen? Nebenberuflich dauert das im Fernstudium der TU Dresden 6 Jahre (Regelstudienzeit).

Daher meine Fragen an mögliche Bauingenieure unter Euch:

- Hat jemand schonmal in Teilzeit studiert und weiß ob es neben 32 Wochenstunden Hauptjob realistisch ist, schneller durchs Studium zu kommen? Die IU bietet ja einen Teilzeit Bachelor (Teilzeit-Modell 1) an, der 4 Jahre dauert. Während es im Fernstudium der TU Dresden 6 Jahre in Teilzeit sind.

- kann hier jemand ein Studienmodell empfehlen, mit dem Er/Sie gute Erfahrungen als nebenberufliches Studium gemacht hat?

- oder kennt jemand womöglich einen Master-Studiengang, welcher einen Beruf direkt am Baugeschehen ermöglicht ohne gleich Bauingenieur sein zu müssen?

Für offene Einschätzungen meiner Situation bzw. Meiner Idee bin ich auch sehr dankbar!

Lieben Dank im Voraus!

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u/Medical_Medium9019 — 8 days ago

Aktuell ratlos wie es weitergehen soll

Ich arbeite seit mittlerweile fast 7 Jahren im ö.D in der Technik und kümmer mich dort um Funk und Kommunikationsanlagen.

Seit einiger Zeit, so 2 Jahre circa, bin ich immer mehr und mehr genervt von dem ganzen Konzept.

Die Arbeit nervt, alle anderen Kollegen machen mittlerweile Fortbildungen, sind schon weg oder haben was in Aussicht.

DIe Kollegen die aktuell noch da sind eigentlich, bis auf einzelne alle in Ordnung, aber vereinzelte sind dann sehr stark egoistisch und schauen immer nur danach was für sie am besten ist.

Wir sind 7 Leute aktuell mit eigentlich 8 Planstellen, in meiner Zeit hier war diese Abteilung nie komplett.

Was mich so stört ist dass weder Kritik ankommt, noch versprochene Veränderung im Unternehmen wirklich geschehen.

Es wird immer viel geredet, besonders bei Gesprächen mit Führungspersonen heißt es dann immer:"ja wir sehen deine Kritik und sind dir dankbar dafür und schauen was wir ändern können" oder aber "ja aber das war schon immer so und da müssen wir mit reden".

Wo ich so ratlos bin ist, dass ich nicht weiß was ich weiter machen soll.
Ich würde mich gerne weg bewerben oder auch weiterbilden, zweiteres kann ich bei den aktuellen Arbeitszeiten von meinen persönlichen Ressourcen leider nicht.

Gelernt hab ich mal Elektroniker für Betriebstechnik, war aber schon immer und bin auch aktuell immer eher die Person gewesen die sich auf der Arbeit mit den IT lastigen Themen beschäftigt/beauftragt wurde.

Dort ist der Markt ja aktuell auch eher Mau, besonders als Semi-Quereinsteiger.

Altersmäßig bin ich um die 30.

Was würdet Ihr mir raten ? Habt Ihr Ideen oder Ratschläge die ich vielleicht einfach übersehe?

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u/Subjektzero — 8 days ago
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ALG I und ALG II + Berufseinstieg

Hallo :)

Ich hoffe, ich bin hier richtig und ihr mir weiterhelfen könnt, da ich nach ewiger Arbeitslosigkeit, zusätzlicher Trennung, der voraussichtlichen ersten Wohnung in einer neuen Stadt und erstmaligem Berufseinstieg ein wenig überfordert bin.

Ich hatte das Privileg, eine Umschulung machen zu dürfen, welche ich erfolgreich absolviert habe. Das ALG I sind grob 300€ und aufstockend erhalte ich ALG II, das ist also nicht die Welt.

Nun ist es so, dass ich zum 01.01.2027 eine unbefristete Festeinstellung antrete, und dafür weit weg in eine riesige Stadt ziehe.

Ich würde theoretisch am 31.12.2026 aus dem Bezug fallen, wodurch ich für den Januar lediglich 300€ zum Überleben hätte. Ich könnte jedoch für den Januar ein Darlehen beantragen.

  1. Stelle ich den Antrag in meiner jetzigen Stadt oder in der Neuen? Ich würde voraussichtlich zum 01.01.2027 in einer Zeitwohnung einziehen.

  2. Würden auch die Kautionskosten übernommen werden?

und die eigentliche Frage, weswegen ich überhaupt hier bin:

  1. Besteht trotz aufstockender Leistung die Möglichkeit, Einstiegsgeld zu erhalten?

Falls ihr noch Tipps und Anregungen habt, würde ich mich sehr darüber freuen, da ich zwar nicht die Jüngste bin, jedoch mein ganzes Leben sehr unselbständig und planlos war, jetzt erst mal vor dem Nichts stehe und mich der Gedanke an allem (Trennung, Großstadt, erster Job, Finanzen, erste eigene Wohnung) sehr überfordert.

Die Wohnungssuche läuft gerade auch nicht so gut, weil der Wohnungsmarkt wirklich überlaufen ist, und Vermieter verständlicherweise sehr skeptisch sind. Ich würde mich auch nicht für mich entscheiden, wenn ich 300 andere Interessenten hätte, die bereits Geld verdienen, im Leben stehen und vernünftige Einkommensnachweise liefern können.

So, danke euch! :)

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u/Putrid_Tax3466 — 9 days ago

Erste Probearbeit in einer Bäckerei

Hallo, ich hab bald eine Probearbeit in einer Bäckerei. Ich hab keine Erfahrungen und bin unsicher ob ich das schaffen kann. Gibs irgendwas, das ich wissen soll?

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u/73ozN — 8 days ago

Nach 1 Jahren mein erstes Bewerbungsgespräch.

In Österreich/Wien, Ich hatte heute ein Bewerbungsgespräch und muss ehrlich gesagt erstmal ein Fazit daraus ziehen.
Weil ich schon öfter die Erfahrung gemacht habe, dass ich sonst gar nicht erst eingeladen werde, wurde Ich vor zwei Tage direkt am nächsten Tag angerufen und sollte am nächsten Morgen also Heute um 7 Uhr im Büro erscheinen. Gesagt, getan. Dann wurde mir für eine Stelle in der Unterhaltsreinigung mit zusätzlicher Verantwortung für Mitarbeiter, Kontrolle, Planung usw. 2.200 € brutto angeboten. Ich habe gefragt, warum ich dafür so wenig verdienen sollte, wenn ich eine abgeschlossene Lehre als Reinigungstechniker + Meister in der Reinigung habe. Daraufhin kam sinngemäß nur: „Warum sollten wir Ihnen mehr zahlen?“ Ich wollte gerade erklären, was ich an Qualifikationen und Erfahrung mitbringe da wurde das Gespräch praktisch beendet und ich wurde wieder nach Hause geschickt. Was mich daran ehrlich gesagt am meisten wundert ist Offenbar suchen sie jemanden, der zusätzliche Verantwortung übernimmt, Mitarbeiter kontrolliert und Aufgaben koordiniert, wollen dafür aber gleichzeitig möglichst wenig bezahlen. Jetzt frage ich mich ernsthaft:
Ist das mittlerweile normal? Und warum wird ein Meister bzw. eine höhere Qualifikation teilweise eher zum Problem als zum Vorteil? Mich würde besonders die Meinung von Leuten interessieren, die selbst in der Gebäudereinigung arbeiten oder Mitarbeiter einstellen.

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u/SquirrelSmart1057 — 8 days ago
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Ist ArbeitnehmerÜberlassung schlimm oder nicht?

Hallöchen,

ich suche nach einem neuen Job. Ich bin 23 habe eine Lehre zum Mechatroniker gemacht und habe etwas mehr als ein Jahr Berufserfahrung in der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen. Ich wollte mehr rum kommen und bisschen mehr Geld machen, daher dachte ich der ServiceTechniker oder bzw mobiler Instandhalter wäre ganz interessant.

Hatte vor kurzem ein Bewerbungsgespräch bei einer Firma für Dienstleistungen für Schienenfahrzeuge die mir sympathisch vorkam und eigentlich auch überzeugend war. Geplant war auch eine unbefristete Beschäftigung in diesem Unternehmen. Im Gespräch kam die Theorie auf durch einem der Person, dass man durch meine Vorerfahrung eine Arbeitnehmerüberlassung bei einem seiner Projekte eine gute Möglichkeit wäre. Das war aber nur eine nebenbei Erwähnung.

Am Abend kam dann eine Nachricht, dass sie mich gerne nehmen wollen würden aber dann nicht wie geplant sondern wie nebenbei erwähnt in bei besagten Projekt über Arbeitnehmerüberlassung.

An sich wäre diese Projektstätte näher an meinem Wohnort und ich würde nicht so viel rumfahren.

Ich hätte noch meine Erfahrungen mir AÜ, kenne halt nur die schlechten Geschichten von Eltern und Bekannten wo die Leiharbeiter einfach Menschen zweiter Klasse sind im Grunde.

Habt ihr vielleicht mehr Erfahrung darin wie das so ist?

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u/Terrible_Chard2317 — 14 days ago