Schaffe zwar die Arbeit halbwegs, aber nach Feierabend bin ich total im Eimer
Seit einiger Zeit beobachte ich, wie ich nach der Arbeit zuhause regelrecht zusammenbreche, also werde unglaublich müde, kann auch problemlos 13 Stunden schlafen, der Haushalt versinkt im Müll, meine Pflanzen, was eigentlich immer das hobby von mir war, gehen nacheinander ein, ich schaffe es nicht draußen zu gießen, drinnen klappt es noch so halbwegs, wenn ich dann mal was aufräumen oder spülen will, fange ich an, lasse zB. das Wasser ein, packe die Sachen rein, aber dann kann ich nicht mehr weiter.
Oder Freunde treffen. Hab ich sonst alle 2 Wochen immer gerne gemacht, inzwischen suche ich Ausreden, warum es nicht geht. Und es geht wirklich nicht, weil am Wochenende ist die Energie gaaaanz langsam am wieder kommen und dann direkt Montags wenn die Arbeit wieder vorbei ist "ENERGIE WEG!" und es geht von vorne los. Schlimmer wird es halt dadurch, dass ich sehe, wie mir eins nach dem anderen verstirbt, das zieht mich massiv runter und ich hab noch weniger Energie.
Dem gegenüber schaffe ich bei der Arbeit eigentlich alles irgendwie, bin da auch einigermaßen fit und so, deswegen wundert es mich, dass ich sobald ich zuhause ankomme, so dermaßen durchhänge.
Und das ist gefühlt auch nicht bloß dieses "Ja, ich hab ne schwierige Phase im job oder mal lange Tage, weswegen ich so fertig bin." Ich habe tendenziell eher 6-7 Stunden Tage und auch keine Wochenendarbeit.
Mir macht eben auch diese Gleichgültigkeit Angst.
Und es ist halt nicht erst seit ein paar Wochen so, sondern ja quasi seit ich November letztes Jahr wieder angefangen habe zu arbeiten.
Und es wurde so stetig immer mehr, nur jetzt fällt es mir so richtig auf.
Weil inzwischen kommen auch so diese Gedanken dazu von wegen "Für wen oder was mache ich das alles?" oder auch "Alle anderen schaffen das Leben so spielend, ich hänge hier in so einem Loch und weiß nicht weiter."
Hat wer ne Idee, was da los sein könnte?