r/Ratschlag

Fortsetzung: Meine Schwester bildet sich ein jung Mutter zu werden

https://www.reddit.com/r/Ratschlag/s/23nse11rzM

Hallo

ich weiß nicht wie ich anfangen soll, ich glaub ich muss mir das jetzt von der Seele schreiben. Sorry, wenn es verwirrend rüber kommt.

Ich habe vor Monaten den verlinkten Beitrag gepostet.

Nun komme ich abends heim, rufe meine Mutter an und erfahre, dass meine gerade 17 gewordene Schwester schwanger ist.

Ich habe so viel geredet. So viel versucht. Ich verstehe das alles nicht.

Mein Leben lang habe ich versucht, dass meine Eltern gesund kochen - ich habe versucht, dass jeder, dass beste aus sich macht. Niemand hat mir je zugehört. Meine Eltern haben versagt.
Wieso sollte auch irgendjemand auf mich hören? Bin ja die einzige hier, die sich über irgendwas Gedanken macht und versucht sich immer weiter zu bessern. Ne, stattdessen raucht man täglich 2 Packungen und frisst nur scheiße. Übergewicht schadet dem Körper auch nicht. Deswegen geb ich dass auch an das jüngste Kind so weiter.

Gottseidank waren mir meine Eltern als Kind peinlich und ich habe mich deswegen abgeschottet und alles anders gemacht. Dank meiner hochbegabung aufgrund meinen leiblichen Eltern (was für ne Ironie) habe ich mich aus dem Ganzen gekämpft.

So, jetzt sitzt ich hier in meinem Bett und bin frustriert. Wozu habe ich so viel geredet und versucht. Wieso sollte man sich auf jemanden hören der Psychologie studiert? Wieso ist in meiner Familie NIEMAND selbstreflektiert.

Kann sein, dass das mit der hochbegabung abgehoben klingt. Wahr ist es trotzdem. Es ist mir alles Egal. Ich gebe auf.

Ich hoffe hier auf Tipps mit dem Umgang mit allem.

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u/Live-Pianist-1049 — 5 hours ago

Ich hab schlimme Gedanken und schäme mich dafür

Triggerwarnung - Gedanken über den Tod!

Ich w 33, habe seit September 25 wieder Krebs, dieses mal ein Hodgkin-Lymphom (2022/2023 hatte ich schonmal Krebs)....

Ich habe zwar das "Glück" das mein Lymphom heilbar ist, aber die Therapie macht mich kaputt.

Seit ich mein Lymphom habe gerät mein Leben mehr und mehr aus dem Gleichgewicht.

Meine Arbeit überfordert mich (Ja ich gehe noch arbeiten), mein Partner sieht mich mitleidig an, meine Mutter vermeidet das Thema und viel "Freunde" haben sich abgewendet, da ich durch meine Immuntherapie ein super schwaches Immunsystem habe und schlechte Blutwerte, somit bin ich leider nicht der beste Ansprechpartner für Festivals und Co...

Ich habe wie schon erwähnt schlechte blutwerte u.a. eine Thrombozytopenie sprich ich habe schnell blaue Flecke (kann in schlimmen Fällen sogar zu Hirnblutungen führen) ..

Ich nehme momentan eine Kortisontherapie dagegen.

Heute kam der Gedanke hoch was wäre wenn ich das Kortison absetze und meine Werte so schlecht werden, das ich eine Hirnblutung erleide?

Ich habe mich in diesem Moment so schlecht gefühlt diesen Gedanken gehabt zu haben...

Manchmal wünsche ich mir, dass alles vorbei ist, mir fehlt langsam die Kraft zum weitermachen...

Geht es anderen Menschen ähnlich?

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u/Jagdhoernchen — 4 hours ago

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Hallo, ich bin 22 Jahre alt und werde bald 23. Meine Schullaufbahn war nicht so leicht. Ich hatte damals Probleme mit mir selbst, viel Stress in der Familie, wir sind oft umgezogen, ich hatte viele Fehlstunden und habe meinen Realschulabschluss und manche Klassen nicht geschafft, aber egal man, ich will im jetzt leben, es ist nicht wichtig was davor passiert ist.
Soweit ich noch weiß, habe ich meinen Hauptschulabschluss mit einem 2,2er Schnitt gemacht. Die letzten 1–2 Jahre war ich selbstständig im E-Commerce. Nächstes Jahr möchte ich aber etwas Neues ausprobieren. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich einfach etwas außerhalb vom Büro oder PC machen. Ich will etwas machen, wo man anpackt, sich bewegt und etwas Praktisches macht. Ich habe einfach Lust, etwas Neues zu lernen und eine Arbeit zu machen, bei der man auch unter Menschen ist. Deshalb dachte ich an eine Ausbildung als Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik. Das, was ich jetzt mache, würde ich höchstens noch nebenbei weitermachen wenn überhaupt.
Jetzt wird es vielleicht Leute geben, die sagen: „Warum fängst du nicht schon dieses Jahr eine Ausbildung an und suchst noch schnell etwas?“ Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich in den letzten Monaten irgendwie selbst fallen lassen und mein Leben vernachlässig. Momentan bin ich aber dabei, wieder mehr Struktur in mein Leben zu bringen, meine Ziele zu verfolgen und an mir selbst zu arbeiten. Ich möchte mich körperlich und mental wieder fit fühlen. Deshalb habe ich mich bewusst für nächstes Jahr entschieden. Ich möchte eine Ausbildung nicht einfach nur anfangen, sondern auch durchziehen. Und dazu will einfach Stabil sein.
Was meint ihr? Habe ich mit meinem Hauptschulabschluss gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz, zb als Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik? Ich möchte einfach etwas haben, das mir langfristig Sicherheit gibt. Wer weiß schon, wie lange eine Selbstständigkeit läuft.

Würdet ihr den Realschulabschluss noch nachholen oder direkt eine Ausbildung anfangen? Habt ihr sonst noch irgendwelche Ratschläge für meine Situation?
Ich danke euch schon mal im Voraus!

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u/Glad_Percentage_3343 — 3 hours ago

Schweißgeruch, welches Waschmittel?

Ich wasche mit Persil, aber der Schweißgeruch geht nicht aus den Shirts raus. Ich habe dann angefangen, die Achselregion mit dem Anti Deo und Schweiß Flecken Spray von Dr Beckmann zu behandeln, was auch ganz gut funktioniert, aber eben aufwendig ist.

Den Wäsche Spa Day kenne ich, aber ich suche noch unkomplizierte Alternativen für die regelmäßige Anwendung.

Hat jemand Erfahrungen mit folgendem:

  1. Enzym Reiniger Zusatz, zB von Prinox oder Bio Chem. Hat das schon jemand getestet? Wird wohl wie Weichspüler einfach dazu gegeben.
  2. Das neue Limited Edition Glamorous Touch von DM? Da sind Enzyme direkt in der Formel aufgeführt, könnte das was sein?

Allerdings sind im Persil auch Enzyme gelistet, da steht nur nicht, welche. Ich verstehe den Unterschied nicht ganz. Weiß das zufällig jemand? 😅

Edit: Essig und Hygienespüler hab ich schon probiert, fand ich beides nicht wirksam. Das beste ist echt das Beckmann Spray, aber da muss man halt jedes Shirt vorher einsprühen und ergiebig ist das Zeug auch nicht.

Edit2: Es geht um alle Stoffarten, sowohl Baumwolle und Leinen jetzt im Sommer als auch um Mischgewebe und Viskose. Polyester trage ich so gut wie gar nicht, da schwitze ich viel zu viel drin. 😅
Und ich benutze Pulver, für weiße Sachen auch Vollwaschmittel und die Waschmaschine läuft auch regelmäßig auf 90 Grad. Das mache ich natürlich schon alles. :)

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u/HelveticaPancakes — 7 hours ago

Überfordert mit einfach allem

Hallo!

tldr: ich habe viele miteinander zusammenhängende Probleme, besonders Überforderung mit Alltag und Zukunft, starkes Aufschieben, Perfektionismus, keinerlei Selbstwirksamkeit und starke Emotionen, vor allem Versagensängste und Sorgen, gerade im Bezug darauf meine Probleme anzugehen/Hilfe zu suchen. So kann es nicht weitergehen, aber ich verdränge mein Problem und rede es klein.

Sollte ich mir professionelle Hilfe suchen?

Wie kann man sein eigenes Problem anerkennen und ins Handeln kommen, wenn man eh nicht daran glaubt, Verbesserungen schaffen zu können?

Habt ihr Tipps für die Teilprobleme?

Meint ihr es könnte ADHS sein? (Traue mich nicht, diese Vermutung ernstzunehmen/Impostersyndrom)

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Ich bin 25 und Studentin. Auf dem Papier ist mein Leben in Ordnung, aber mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass ich schon lange sehr überfordert und unglücklich bin und leide, und dass es so nicht weitergehen kann. Leider finde ich es sehr schwer, zu beschreiben, was genau mein Problem ist. Wenn es mir sehr schlecht geht, bin ich zu überfordert zum Formulieren. Wenn es mir aber gerade gut geht, denke ich, dass ich mich ab jetzt einfach zusammenreiße und das Problem dann nicht mehr existiert. Es fühlt sich an wie ganz viele Probleme, die alle miteinander zusammenhängen. Ich denke, ich war schon immer "so", aber konnte es irgendwie kompensieren, aber das wird langsam unmöglich. Jedenfalls habe ich leider auch große Angst, mir Hilfe zu suchen und möchte das Problem am liebsten weiter verdrängen. Und ich habe auch gute Phasen, wo ich mir denke, dass mein Problem überhaupt nicht real ist. Ich schäme mich auch, weil ich denke, es sollte mir mit meinen Lebensumständen eigentlich gut gehen bzw. diese Probleme sollten eigentlich machbar sein.

Ich schreibe einfach mal ein paar Sachen dazu auf und hoffe, dass es nicht allzu wirr ist. Ich vertraue mir leider selbst nicht genug um zu wissen, ob das alles ist, bzw. ich glaube nicht, mein eigenes Problem wirklich gut beschreiben zu können.

1-Massives Gefühl der Überforderung, zB

  • Routinen einhalten (regelmäßig essen, rausgehen, Hygiene, Haushalt)
  • Organisatorisches (Masterarbeitsplatz suchen, meine Versicherung regeln, Pünktlichkeit)
  • soziale Situationen (Leute kennenlernen, Gruppenarbeit an der Uni, mich mal wieder melden, einfach normales Gespräch führen)
  • Mehrschrittige Sachen wie Kochen/Backen
  • Studium (trotz eigentlich guter Noten und nicht so schwerer Inhalte, aber halt Aufgabenbearbeitung, Hinsetzen-und-Lernen, Orga). Ich sehe nicht, wie ich jemals eine Masterarbeit schreiben und in meinem gewählten Beruf (oder üebrhaupt irgendeinem) arbeiten soll. Davor waren es die Bachelorarbeit und Hausarbeiten, weshalb sich der Bachelor auch echt gezogen hat. In Praktika etc hatte ich immer Spaß und auch soweit gute Rückmeldungen.

Ich vermeide diese Sachen teilweise, auch wenn sie mir Spaß machen, zB würde ich gern zumindest ab und zu was kochen außer Nudeln.

2-Selbstbild/Glaubenssätze/fehlende Selbstwirksamkeit

Ich habe ein sehr schlechtes Bild von mir selbst und vor allem denke ich, ich kann gar keine Ziele erreichen oder irgendwie ernsthaft mein Leben beeinflussen. Also keine Selbstwirksamkeit. Ich denke mir zB:

  • "Ich bin seltsam und kann nie "normal" werden"
  • "Ich werde nie auch nur halbwegs zufrieden mit meinem Leben sein"
  • "ich werde enden wie Verwandte" (in Arbeitslosigkeit, Messie-Haus, Süchte, extreme Bildschirmzeiten)
  • "Ich bin nicht krank/brauche psychologische Hilfe, sondern einfach eine grundsätzliche faule Versagerin"
  • "Selbst wenn ich es irgendwie schaffe, mir Hilfe zu suchen, werde ich es nicht schaffen, sie auch zu nutzen (gelernte Strategien umsetzen, üben, ggf weitere Angebote suchen)"
  • "Ich kann mich nie wirklich ändern oder auch nur kleine Verbesserungen "durchziehen".
  • "Ich bin eine schlechte Freundin/Partnerin/Verwandte..."
  • "Ich habe keine guten Eigenschaften und kann gar nichts gut" (außer rumheulen und negativ denken natürlich)
  • "all meine Erfolge waren Zufall, Glück, nur wegen Hilfe oder weil eh nichts erwartet wurde"
  • "niemand mag mich wirklich und ich bin nur eine Last"

3-Aufschieben

Schon immer erledige ich Sachen auf den letzten Drücker und brauche oft Druck von außen. Deshalb hat mein Studium ewig gedauert (hatte in Regelstudienzeit alles belegt und Klausuren und Mündliche gut bestanden, aber die Hausarbeiten aufgeschoben). Auch im Haushalt und im Privatleben bleiben die meisten Sachen lange liegen oder werden nur erledigt, damit meine WG mich nicht rausschmeißt.

Ich schiebe auch Sachen auf, auf die ich mich freue, zB Hobbys nachgehen oder zu einem Treffen mit Freunden aufbrechen.

Seit ca. 2 Jahren habe ich öfter mal Phasen, in denen ich wirklich alles aufschiebe, auch Essen und Trinken etc, und mich zB mit einer Serie, Doomscrolling, aber auch Lesen ablenke, ohne daraus irgendwelche Freude zu ziehen. Ich versuche damit die Realtität komplett zu verdrängen. Dabei fühle ich mich besonders schlecht, gestresst, wie eine Versagerin und machtlos, schlafe extrem schlecht und ziehe mich auch extrem sozial zurück aus Scham. Ich nenne das "ins Loch fallen", weil es sich wirklich so unmöglich anfühlt, da wieder rauszukommen.

4-Antriebslosigkeit/Energielosigkeit

Mein Leben strengt mich aktuell sehr an, und ich bin oft müde und demotiviert und komme gefühlt nur mit Koffein und Zucker durch den Tag. Manchmal brauche ich das plus laute energiereiche Musik und durch Aufschieben erreichten Zeitdruck, um überhaupt ins Arbeiten zu kommen, gerade bei der Bachelorarbeit. Es wurde vor kurzem ein Vitaminmangel bei mir festgestellt, vielleicht liegts auch (teilweise?) daran, aber vielleicht ist das auch Wunschdenken.

5-Perfektionismus

Ich bin nie wirklich zufrieden und möchte alles "ordentlich" machen. Dann bin ich oft überwältigt und es erscheint mir sinnlos, zB ein Teilziel zu erreichen. Ich bin auch zB unzufrieden, wenn ich es nur 1x schaffe, etwas Sinnvolles/Schönes zu machen, anstattt es mir anzugewöhnen, das regelmäßig zu tun. (zB: Ich möchte mich eigentlich mehr Sport machen, aber wenn ich es dann zB wegen Hitze nicht mache, ist der Plan für mich gescheitert und ich bin demotiviert, nach der Hitze wieder anzufangen). Unter anderem deshalb brauche ich auch sehr viel Zeit und Energie für eigentlich jede Aufgabe.

6-Emotionales

Allgemein habe ich sehr starke Gefühle und kann sie nicht so gut regulieren bzw muss sie immer ausdrücken. Ich erlebe alles als emotional bedeutsam. Ich bin in letzter Zeit sehr schnell traurig, teils auch genervt/gereizt (kann auch am Vitaminmangel liegen). Ich habe schon immer eine schlechte Frustrationstoleranz, bin sehr selbstkritisch und weine viel. Ganz schwierig ist Kritik oder wenn ich einen Fehler mache, etwas vergesse oder jemanden störe. Teils bin ich auch "zu fröhlich" und überdreht und unruhig.

7-Ängste und Sorgen

empfinde ich oft und stark, siehe Punkt davor. Über die allgemeinen beschissenen Zukunftsaussichten, aber auch zB:

  • andere zu enttäuschen (auch zB dass sie keinen Spaß bei einem Treffen haben, weshalb ich es gar nicht erst vorschlage)
  • einen Fehler zu machen, der Probleme nach sich zieht und anderen Arbeit macht
  • zu scheitern (eigentlich auf alles bezogen)
  • eine Belastung zu sein,
  • nicht gemocht zu werden/einsam zu sein/soziale Beziehungen zu verlieren
  • nie mein Leben "auf die Reihe zu bekommen" (Studium und Beruf, Sozialleben, Haushalt und Selbstfürsorge).
  • Auch größtenteils irrationale Alltagssachen (ein Seminar nicht bestehen, vergessen den Herd auszumachen, einen Autounfall zu bauen...)

Meine Ängste und Sorgen lähmen mich und halten mich davon ab, Dinge zu tun und auszuprobieren, sowie mein Problem anzuerkennen und mir Hilfe zu suchen.

Das waren so die Hauptpunkte, denke ich. Ach ja, Ordnung halten fällt mir schwer. Und ich komme überhaupt nicht mit Social Media klar. Wenn ich mir Insta runterlade, schau ich 12h am Stück Reels, bis ich diese Drecksapp wieder deinstalliere.

Ich habe ein wenig die Vermutung, dass ich ADHS haben könnte (wegen all dem, weil ich unruhig und hibbelig bin, weil mich schon bestimmt 6 Bekannte mit dieser Diagnose darauf angesprochen haben und zugegeben auch weil ich mich in den ganzen Posts zum Thema wiedererkenne.) Gleichzeitig habe ich Angst, dass ich damit nur mein Versagen rechtfertigen möchte bzw "dem Trend folge", Aufmerksamkeit suche (lol) oder eine nicht existente "einfache Erklärung" für meine Überforderung suche.

Aktuell würde ich auch behaupten, ich habe eine depressive Symtomatik, aber ich bin mir sicher, dass dies nicht der Kern oder die Ursache des Problems ist. Ich habe Angst, wenn ich zB zum Arzt gehe und mich irgendwie durch unser kaputtgespartes und überlastetes Kacksystem kämpfen kann, dass dann (wenn überhaupt) nur an diesem gearbeitet wird und dass das eigentlich nichts verbessern würde.

Ich habe große Angst, nicht ernstgenommen zu werden, oder dass mir gesagt wird, ich übertreibe und meine Probleme liegen an meiner fehlenden Disziplin. Oder, dass ich mit etwas ganz anderem und noch stärker stigmatisierterem diagnostiziert werde. Ich weiß deshalb und aus Angst vor beruflichen Folgen noch nicht sicher, ob ich medizinische Hilfe möchte bzw. mich das traue.

All das fühlt sich an wie ein einziger gordischer Knoten, oder als ob ich herausgefunden hätte, dass mein Haus auf einem aktiven Vulkan mit unterschiedlichen verbundenen Magmakammern steht (sorry wenn das Bild keinen Sinn macht, bin kein Erdkundeprofi). Heimlich wünsche ich mir, dass sich jemand dessen annimmt und mir ganz genau sagt, was zu tun ist, denn ich fühle mich nicht in der Lage, mich selbst darum zu kümmern und Sachen zu versuchen.

Sollte ich mich irgendwie aufraffen und mir professionelle Hilfe suchen? Und wenn ja, sollte ich meine Vermutungen was es sein könnte äußern? Habt ihr Tipps, wie man mit irgendeinem dieser Punkte besser zurechtkommt? Oder wie man sich auch wirklich eingesteht, dass seine Probleme real sind wenn man nun mal darunter leidet?

Ich versuche schon, meinen Lieben davon zu erzählen und irgendwie meine Gedanken zu Papier zu bringen, aber das bringt mich noch nicht ins Handeln. Ich hab auch noch nicht wirklich akzeptiert, dass ich dringend eine Veränderung brauche. Nach dem Reden/Schreiben geht es mir oft temporär beser und ich denke ach, ab jetzt wird das schon alles irgendwie, aber das ist Verdrängung und Wunschdenken und die schlechten Gefühle kommen noch stärker zurück.

Danke fürs Lesen dieser halben Bibel

 

 

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u/zayarii — 7 hours ago

Wohnung finden in 4 Wochen

Hallo, ich schreibe das hier mit einem throwaway aus Gründen. Ich (W 22) hatte grade einen ziemlich heftigen Streit mit meiner Mutter. Aus finanziellen Gründen habe ich bei ihr bis jetzt gelebt. Nach dem Streit meinte sie ich habe 4 Wochen Zeit um mir eine Wohnung zu suchen oder sie kommt mit dem Anwalt. Problem ist, dass ich finanziell echt nicht gut aufgestellt bin und keine Ahnung habe, wie ich in 4 Wochen jetzt eine Wohnung bekomme. Dazu kommt, dass ich gerade in der Prüfungsphase meiner Uni bin und daher ziemlich mental labil bin. Zum Vater besteht keinen Kontakt auch aus Gründen. Ich wäre ziemlich dankbar, wenn ihr ein paar Tipps hättet :,).

Edit: Ich bin aktuell auf Job Suche und bewerbe mich überall.

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u/Kindly-Control849 — 5 hours ago

Ich fühle mich einsam, obwohl ich es nicht bin

Ich bin weiblich und Mitte 20. Seit ich denken kann, fühle ich mich sobald ich alleine bin, schnell einsam. Ich habe und hatte immer gute soziale Anbindung. Ich habe eine feste Freundesgruppe, die ich mehrmals die Woche sehe und in der ich mich wohlfühle. Ich bin in einer Beziehung die grade etwas schwierig läuft aber auch in den guten Phasen, war das Gefühl da. Ich wohne mit meinem Partner und 2 Freunden zusammen, alleine wohnen war für mich wirklich gar nichts aber das kann ich noch unter „passt halt nicht zu mir“ verbuchen.Es tritt meist nach einigen Stunden auf, egal wie viel soziale Kontakte ich vorher hatte. Auch als Kind, war’s so. Ich war fast nie in meinem Kinderzimmer, sondern immer in Gemeinschaftsräumen. Ich halte das Gefühl nur aus, indem ich mich ablenke (durch scrollen, Serien schauen, spazieren, o.Ä). Es ist einfach furchtbar anstrengend, sich dauernd so zu fühlen (vor allem weil es keine faktische Einsamkeit gibt) und ich weiß, dass es sich negativ auf meine Lebensführung auswirkt. Ich bleibe in Beziehungen, auch wenn sie mir nicht mehr gut tun, ich plane mein Leben um die Einsamkeit rum, ich mache mich abhängiger von meinen Mitmenschen als nötig. In Therapie war ich schon in meiner Jugend, das Problem bleibt. Derzeit gibt es in meiner Stadt keine Therapieplätze oder Wartelisten. Ich weiß nicht, wie ich das Gefühl loswerden kann und habe Angst, dass es für immer so bleibt.

Edit: Ich kann alleine seine genießen aber eben nicht langfristig und auch nur, wenn ich genügend zu tun habe. Die Beispiele im Beitrag sind nur einige.
Ich mache bspw. Sport alleine, gehe nur alleine spazieren, mache auch Unternehmungen alleine.
Das geht alles. Nur, wenn die Ablenkung fehlt, wird es früher oder später anstrengend. Harmonie bedürftig bin ich,auch wenn das auch schon besser wird und geworden ist. Entscheidungen treffe ich lieber alleine, da ich schnell das Gefühl habe, mir zu sehr reinreden zu lassen (war früher auch so).

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u/Curious_Criticism890 — 7 hours ago

Plötzlich hypochondrisch

Ich hatte hier gestern schon mal gepostet, weil ich nach einem Infekt Mitte Mai immer noch Husten habe und den nicht loswerde. Ich bin dann heute, nachdem mir hier geraten wurde, zum Arzt zu gehen, in die Akutsprechstunde gegangen. Der Arzt fand es zum Glück nicht übertrieben, dass ich gekommen bin, meinte aber, meine Lunge sei frei und die Sauerstoffsättigung auch normal. Der Husten kommt wohl einfach daher, dass meine Bronchien total überreizt sind. Er hat mir Codein und einen Inhalator verschrieben und wenn es in einer Woche noch nicht besser ist, soll ich nochmal wiederkommen. Paar Stunden später wurde mir dann total komisch und ich hab erstmal gekotzt. Und jetzt liege ich im Bett und fühle mich einfach total matschig, als hätte ich Fieber (habe ich aber nicht).

Ich bin normalerweise kein Hypochonder und eigentlich echt nicht empfindlich, gerade fühle ich mich aber irgendwie total komisch, als wäre bei meinem Körper was aus dem Gleichgewicht geraten. Normalerweise liege ich halt bei einem Infekt ein paar Tage flach und danach ist alles wieder normal. Jetzt habe ich aber schon seit sieben Wochen das Gefühl, dass ich nicht richtig gesund werde. Besonders jetzt die letzten zwei Wochen, seitdem hat es sich irgendwie von "nerviger Husten, aber egal, kann ich ignorieren" zu "irgendetwas stimmt nicht" entwickelt.

Ich weiß echt nicht, was ich machen soll, um wieder auf die Spur zu kommen. Ich kann auch nicht mehr einschätzen, ob da wirklich etwas ist oder ich echt gerade zum Hypochonder werde.

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u/allegedly-nox — 6 hours ago

Mit 27 endlich richtig zunehmen

Hi erstmal zu mir ich bin 27 ca. 1,85m groß und wiege 63.3 kg. Ich habe schon von mir aus (denke auch etwas vererbt bei meinen Eltern ähnlich) eine sehr schlanke Statur. Ich esse meist so 2-3 Mahlzeiten (Frühstück, Mittags manchmal, Abends). Manchmal vlt auch etwas zu wenig manchmal auch zu viel. Wie schaffe ich es dass ich einfach etwas kräftiger/fülliger werde (mache etwas Sport zu Hause Hantel dazu Video von YouTube)

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u/Lampenleucheen — 9 hours ago

Arbeitskollege ist „verloren“ im Leben. Wie würdet ihr helfen?

Hey,
ich arbeite neben meinem Studium in einem Lebensmittelmarkt, um mir hier und da mal ein paar Freiheiten gönnen zu können.

Während meiner Zeit in dem Geschäft habe ich einen Kollegen in meinem
Alter (23) kennengelernt, der keinen richtigen Schulabschluss hat (auch keinen Hauptschulabschluss) und seit seinem Schulabgang nur Mini-Jobs angenommen hat.

Nächsten Monat verlasse ich das Unternehmen, um meine BA. + Laborphase anzugehen und habe dies als Anlass genommen, mich mal intensiver mit dem Kollegen zu unterhalten, damit wir vielleicht auch nach meinem Ausscheiden in Kontakt bleiben können.

In dem Gespräch hat er mir erzählt, dass er viele finanzielle Probleme hat und sein Traum ein Medizin-Studium wäre, welches er durch das Nachholen von Abschlüssen erreichen wollen würde.

Ich habe nicht das Recht über das Leben anderer zu urteilen, daher habe ich im Titel das „Verloren“ auch in die Anführungszeichen gepackt, aber er macht mir seit dem sehr den Eindruck, dass er völlig an der Realität vorbei lebt und sich seine ganze Zukunft durch seine Träumerein verbaut.

Ich will damit nicht sagen, dass ein solcher Werdegang unmöglich wäre, aber er besucht weder eine Abendschule, noch kümmert er sich sonst wie um einen Ausstieg aus dem ständigen Mini-Jobben, oder um das Nachholen von Abschlüssen.

Habt ihr einen Tipp, ob und wie man ihm vielleicht helfen könnte?

Er tut mir wirklich Leid, weil der Wunsch nach dem Studium ja irgendwie schon zeigt, dass er unzufrieden ist und er eigentlich mehr aus sich machen will…Es muss letztendlich vielleicht ja nicht mal das Studium sein,aber ich habe die Befürchtung, dass er sich im Leben einiges verbaut, wenn er nicht bald handelt.

Vielleicht mach ich mir aber auch einfsch zu viel Gedanken um Dinge, die mich nichts angehen. Deswegen wollte ich hier aber die Frage stellen, um mal eure Meinung zu hören.

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u/Legitimate_Sound7634 — 7 hours ago

Schock auf Raststätte: Fahrertür aufgebrochen: Wie sichere ich die Tür von innen temporär über Nacht?

Hallo zusammen,

ich brauche dringend euren Rat. Bei unserem Carthago Wohnmobil (auf Mercedes Sprinter Unterbau) wurde die Fahrertür aufgebrochen.

Das Schloss ist jetzt so komplett hinüber, dass man kein Werkzeug mehr braucht, um es zu knacken, da würde gefühlt eine kleine Nagelfeile oder ein Plastikschlüssel von einem Bobby-Car reichen.
Ein Werkstatttermin ist schon gemacht, aber bis das endlich sauber repariert wird (nächste Termin in fast einem Monat), muss ich die Tür für die Nächte irgendwie von innen temporär absichern.
Wir überlegen sowieso, später etwas Festes nachzurüsten, aber jetzt gerade brauche ich eine Sofortlösung OHNE BOHREN.
Wer weiß, was passiert wäre, wenn wir nicht unsere drei Malinois-Schäferhunde in der Nacht mit drin gehabt hätten, die gut aufpassen...

Meine Idee: An der Türinnenseite sind zwei Metallbolzen übereinander (ca. 5 cm Abstand). Der obere Bolzen ist komplett starr und fix. Der untere Bolzen ist eion beweglicher Bolzen, leicht schräg gehend der einrastet und mit Türgriff betätigung wieder öffnet.

Ich hatte überlegt, einen Spanngurt an dem oberen, fixen Bolzen zu befestigen und diesen extrem stramm z. B. am Sitzgestell im Innenraum zu verzurren, um die Tür von innen so fest an den Rahmen zu pressen, dass von außen niemand mehr gegen den Zug ankommt. Der bewegliche Schließbolzen würde dabei nicht direkt belastet werden.

Meine Fragen an euch:

  1. Hält dieser obere, fixe Bolzen so eine Zugkraft aus?
  2. Habt ihr als Camper oder Handwerker bessere, schnelle Ideen, wie wir die Fahrertür von innen blockieren können, ohne Werkzeug und Bohren? (Wir haben Spanngurte und normales Zubehör da).

Ich danke euch jetzt schon riesig für eure Tipps, damit wir nachts wieder absolut beruhigt schlafen können!

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u/Nicole-xoxo-80 — 10 hours ago

Erhebung am Zahnfleisch

​

Hi, ich habe am Donnerstag eine Erhebung vom Zahnfleisch am Oberkiefer entdeckt. Liegt direkt mittig oberhalb des letzten und vorletzten Backenzahnes (kann also kein Bild machen, um es zu zeigen). Tut nicht wirklich weh, ist höchstens bisschen Druckempfindlich, wenn ich zum Beispiel beim Putzen drankomme. Beide Zähne haben bisher keine Wurzelbehandlung benötigt. Da ich Angstpatientin bin, schiebe ich jetzt schon das ganze Wochenende Panik. Letztes Mal war ich im März beim Zahnarzt gewesen, da war alles unauffällig. Morgen habe ich bereits einen Termin zur nächsten Kontrolle und werde natürlich die Beule ansprechen. Aber hat jemand schon eine Idee, was das sein könnte? Oder einen Ratschlag, wie ich bis morgen Mittag nicht komplett durchdrehe?

Habe echt Angst, dass da eine lange schmerzhafte Behandlung auf mich zukommt.

Es tritt kein Eiter aus, aber ich würde sagen, dass Zahnfleisch ist an der Stelle etwas heller.

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u/Accomplished-Gain347 — 5 hours ago

Bradykardie nach Alkoholstop

Ich habe seit 18 Tagen keinen Alkohol mehr getrunken. Ich habe prinzipiell eine Bradykardie. Doch mittlerweile ist mein Puls so niedrig gesunken, dass ich denke, es hat mit dem Alkohol stop zu tun. Kennt jemand diese Symptome? Wird mein Puls wieder hochgehen? Wer hat ähnliches erlebt, also nach Alkoholpause einen sehr niedrigen Puls. Mein Puls ist teilweise unter 40, vor allem nachts. Wer kennt das und kann mir sagen, wie lange es dauert, bis der Puls sich wieder einpendelt.

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u/spaffski — 6 hours ago

Nesselsucht von Männern!(?)

Ist wahrscheinlich nicht der passendste Sub, aber ich würde gerne so viel Leute/Frauen wie möglich erreichen, weil mir noch niemand weiterhelfen konnte.

Ich hatte das erste Mal Nesselsucht durch einen Mann, als ich 18 war.
Jedes Mal wenn wir uns getroffen haben (und intim wurden), hab ich extreme Nesselsucht an den Armen, Händen, Hals und im Gesicht bekommen.
Also ich sah teilweise aus wie leicht verbrannt und wurde auch öfters gefragt ob alles gut bei mir ist.

Nun ja, Typ weg, Nesselsucht weg.

Allerdings hatte ich dann 2-3 Mal den gleichen Fall mit unterschiedlichen Männern über Jahre verteilt.
Aber eben nicht bei allen Männern.

Das verhält sich so:
Wir sind intim, dazu muss es nicht zum GV kommen, kann auch einfach rumknutschen sein, intensiveres Kuscheln etc.
Ein paar Stunden danach fängt die Nesselsucht an. Diese wird am nächsten Tag schlimmer, ab Tag 2 besser und dann ist sie ca. eine Woche am austrocknen bis es dann mal wieder zu einem normalen Zustand kommt.

Woran kann das liegen?
Weiß jemand, was man dagegen tun kann?
Nicht mal Dermatologen konnten mir weiterhelfen.
Ich habe noch nie von einem derartigen Fall bei anderen Leuten gehört.

Sidenote: Ich habe Neurodermitis.

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u/nonweird — 10 hours ago

Wie lerne ich endlich, Geld für nicht-materielle Güter auszugeben?

Ich bin sehr arm aufgewachsen und anstelle von Frisörbesuchen und Nagelstudios haben wir immer alles selber gemacht. Meine Mutter hat mir abends nach dem Baden die Haare geschnitten, ich habe mir selber die Nägel gemacht, Kleidung war oft second-hand und allgemein war das meiste was wir besaßen aus zweiter Hand. Ich bin jetzt bald mit meiner Ausbildung fertig und kann mir so langsam Frisörbesuche leisten. Ich brauche mal wieder einen Haarschnitt (der letzte war vor etwa zwei Jahren) und dachte, jetzt kann ich doch endlich mal zum Frisör gehen. Falsch gedacht: ich versuche mich die ganze Zeit zu überzeugen, dass es das nicht wert ist, dass es doch auch ohne geht und irgendwie ist da dieses Gefühl, dass ich das nicht „verdient“ habe. Nach dem Motto: ich bin arm aufgewachsen und bleibe jetzt auch arm, Spaßausgaben habe ich nicht verdient. Neue Kleidung kaufen fällt mir leichter, da ich diese für die nächsten 5 Jahre tragen werde und es auch schöne billigere Kleidung gibt, aber bei meiner Haarlänge kostet ein Frisörbesuch mindestens 60€ in meiner Gegend. Es passt einfach nicht in meinen Kopf hinein, dass ich das machen darf. Ich könnte mir das auch nicht regelmäßig leisten, weshalb ich das Gefühl habe ich sollte das garnicht erst versuchen, da ich mir dadurch ein Leben vorlebe, was ich nicht führen kann. Mich hat Beauty und Fashion schon immer fasziniert, aber ich habe immer das Gefühl gehabt, dass ich da nicht hingehöre und es deswegen auch nie wirklich versucht hatte. Jetzt schaue ich auf alte Fotos zurück und bin traurig zu sehen wie unwohl ich mich damals gefühlt habe. Ich habe auch jetzt noch das Gefühl, dass ich niemals genug Geld haben werde um ein normales Leben zu führen. Dabei habe ich sehr gute Noten in der Ausbildung und werde mich anschließend auch weiterbilden, der Job ist auch handwerklich und damit eher zukunftssicher. Trotzdem verlassen diese Ängste mich nicht.

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u/Dependent_Salad_2369 — 10 hours ago

Gibt es für einen Laien eine ethisch saubere Möglichkeit, mit (großen) Katzen zu arbeiten?

Frage im Titel. Ich finde Großkatzen faszinierend, und finde es furchtbar, dass sie von Menschen mehr und mehr gejagt oder vertrieben werden.

Mich würde interessieren, ob es für Laien ethische Optionen gibt, die über bloßes Spenden hinausgehen, wie man diesen Tieren etwas Gutes tun kann. In Tierschutzzentren in Deutschland scheinen in der Regel nur ausgebildete Tierpfleger gesucht zu werden, was ich bis jetzt gesehen habe. Macht ja auch Sinn, wir haben hier im Land vermutlich dutzende Tierpfleger auf jede Großkatze, von denen bestimmt viele gerne so einen Job machen würden. Warum sollte man da also Freiwillige involvieren. Von einem Tierpfleger bin ich als Ingenieur jetzt aber doch eine ganze Ecke weg.

Google spuckt mir dann auch noch diverse Projekte in Afrika aus, bei denen man für ein paar Wochen als Freiwilliger ohne Vorerfahrung mit Geparden etc. arbeitet. Ich finde es aber schwer, ethische Einschätzungen dazu zu finden. Werden hier Menschen und Tiere für Profit ausgenutzt, damit reiche Turis ihr Geld da lassen, um mal die Katzen streicheln zu können? Oder ​wird hier tatsächlich echter Artenschutz betrieben? Oder gibt es noch grundsätzlich andere Möglichkeiten zur Unterstützung dieser Tiere?

Falls das mit den Großkatzen nichts sein sollte (was ich fast schon vermute), wie schaut das denn eigentlich mit Stubentigern in Tierheimen aus? Suchen Tierheime überhaupt noch freiwillige Helfer, die nicht vom Fach sind, oder ist das was, was es nur in Geschichten gibt? Ich wollte immer eine Katze, kann aber sinnvoll keine halten, solange ich alleine Lebe, Vollzeit arbeite und ​​​öfter mal mehrere Tage auf Dienstreise bin. Daher der Gedanke, im Tierheime auszuhelfen. Aber die beiden, die es hier in der Nähe gibt, haben auf ihren Websites zum Thema Unterstützung nur Spendenlinks angegeben. Ist also auch hier tätliche Unterstützung nicht erwünscht?

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u/xFirnen — 7 hours ago

Zahnärztin lässt Zahn seit Tagen offen

Hallo, ich weiß langsam nicht mehr weiter und bin nervlich mittlerweile am Ende.

Ich laufe nun seit mehr als einer Woche mit einem offenen Zahn rum und meine Zahnärztin hat nun 2 Wochen Urlaub. Für diese Zeit hat sie mir weder einen Notfallbehandlungsplan noch eine Anweisung mitgegeben, wie ich die 2 Wochen Ihres Urlaubs agieren soll. Ihre einzige Aussage war, dass der Zahn mit einer medikamentösen Einlage offen bleiben soll. Die Einlage hat sich letzter Woche Freitag bereits verabschiedet.

Finde die bisherige Behandlung sehr fragwürdig.

Alles fing am 25.06. an nachdem endlich der Übeltäter gefunden wurde. Oberkiefer links, vorletzter Backenzahn. Röntgenbild war unauffällig, Füllung intakt, Nerv war dennoch am Absterben und hat beim Entfernen gerochen. Zahn wurde nach Entfernung verschlossen und es sollte 7 Tage später eine Reinigung stattfinden.

26.06. war eine leichte Schwellung an der Wange zu erkennen. Bekam im Verlauf des Tages pochende Zahnschmerzen, Kälte hat den Schmerz direkt gelindert. Ohne Kälte fing das Pochen wieder an. Ibu 400 konnte es etwas unterdrücken.

27.06. Linke Gesichtshälfte zugeschwollen, starker Druckschmerz, Ausstrahlen in Schläfe, Ohr, Unterkiefer. Notdienst hat Provisorium geöffnet und angemerkt, dass die Wurzelkanäle kaum ausgearbeitet sind. Hat kleinen Punkt am Zahnfleisch über den Zahn bemerkt, der aber noch nicht reif zum Schneiden ist. Antibiotikum verschrieben bekommen für 10 Tage + Ibu, Watte in offenen Zahn.

28.06. Notdienst MKG im Krankenhaus hat morgens um 4Uhr Abszess aufgeschnitten, den der andere Notdienst 18h zuvor als kleinen Punkt bemerkt hat. Jod Drainage bekommen, die am nächsten Tag direkt vormittags gewechselt werden soll.

29.06. Zahnarztpraxis hat Wundversorgung erst für Nachmittag angesetzt und hat mich am Telefon abgewimmelt. Wundversorgung morgens in einer anderen Praxis durchführen lassen. Zahn weiterhin offen mit Watte.

30.06. Drainagewechsel bei Hauszahnarzt. Watte vom Zahn gewechselt auf Bitten meinerseits. Zahn immer noch offen.

01.07. Drainagewechsel sowie Begutachtung Wurzelkanäle. Schmerzen sobald die Feilen in einen bestimmten Kanal eingeführt werden. Kanäle danach gespült und wieder Watte rein.

02.07. Entfernung Drainage. Aufbereitung Wurzelkanäle. Schmerzen kommen laut Zahnärztin von Feile, die die Wurzelspitze/Kieferknochen berührt. Es sei noch entzündet. Kanäle geweitet, gespült, lose medikamentöse Einlage in den Zahn. Kein Verschluss damit eventuelle Gase weiterhin entweichen können.

Keine weiteren Anweisungen an mich als Patient außer das es am 28.07. weitergeht.

Weitere 26 Tage soll ich nun mit offenen Zahn rumlaufen?

03.07. Medikamentöse Einlage hat sich abends teilweise gelöst.

04.07. Notdienst hat morgens Kanäle kurz gespült. Habe um medikamentöse Einlage gebeten, Notdienst hat provisorische Füllung gemacht. Nach mehreren Stunden dumpfes Pochen bei körperlicher Belastung, sowie Aufbeißschmerz und Druckschmerz in Ruheposition. Angst vor erneuten Abszess, provisorische Füllung eigenhändig geöffnet und zum Großteil entfernt. Druck und dumpfes Pochen haben sofort nachgelassen.

05.07. Notdienst hat am Telefon Watte empfohlen, sowie Hauszahnarzt bzw. Vertretung am Montag kontaktieren.

06.07. Vertretung per Telefon kontaktiert. Donnerstag Termin. Vertretung über Ist-Zustand von Zahn und bisherige Handhabung verwundert. Leichter, dumpfer Druck beim Zubeißen.

Zahn ist insgesamt seit 9 Tagen offen, wenn ich die provisorische Füllung vom Samstag außer Acht lasse.

Antibiotikumeinnahme endet morgen.

Habe Angst das mit Ende des Antibiotikum die Entzündung komplett steilgeht und ich wieder unerträgliche Schmerzen leiden muss. Rechne mittlerweile damit eine Wurzelspitzeresektion oder sogar Zahnextraktion.

Fühle mich komplett allein gelassen mit meinem Zahn. Meiner Zahnärztin musste ich jede Information aus der Nase ziehen, da sie kaum kommuniziert. Bekannte kann fehlende Kommunikation der Zahnärztin/Praxis bestätigen. Bin über die Handhabung der Wurzelbehandlung sehr verwundert, auch darüber das man einen Zahn so lange offen lässt ohne weitere medikamentöse Behandlung. Hab mich die ganze Zeit nicht Ernst genommen gefühlt, trotz klarer Indizien das ich Schmerzen hatte und Angst habe.

Möchte gerne die Praxis wechseln, doch komme erst in 2 Wochen an meine Patientenakte. Wieso lässt ein Zahnarzt einen Zahn so lange offen? Habe Angst vor weiteren Komplikationen und möchte einfach nur einen sauberen Abschluss.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen wie ich nun vorgehen soll?

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u/Latichvogel — 11 hours ago

Abtreibung in Deutschland

Hallo!

Also ich bin 6 Wochen schwanger und möchte erfahren, wie ich eine Abtreibung durchführen kann.

Wichtige Information:

- Ich lebe in Niedersachsen

- Ich bin eine Ausländerin (Vater auch Ausländer)

- Ich denke ich habe keine Krankenversicherung (Krankenversicherung bei Dr Walter bekommen und ist inzwischen schon abgelaufen)

- Ich bin derzeit Studentin (20+ Jahre alt)

  1. Wie viel würde es kosten? Was soll ich jetzt tun? Kann ich irgendeine Medikamente nehmen, damit ich nicht unbedingt zum Frauenarzt gehen muss?

Danke!

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u/Adventurous-Sort-977 — 17 hours ago

Gibt es jemanden, der in einer ähnlichen Situation ist?

Guten Abend😊. Ich bin in einer Phase meines Lebens, die sich sehr komisch anfühlt und ich würde mich freuen, wenn sich Leute finden, die mich verstehen oder denen es ähnlich geht.

Ich bin mir nicht sicher wo ich anfange und wo ich aufhöre, aber ich brauche einfach mal jemanden, der mich hört. Es geht um mein Berufsleben/Karriere wie auch immer man das nennen möchte, ich mag jedenfalls keinen dieser Begriffe. Ich fange einfach Mal an: Ich bin 27 Jahre alt, (noch) Student und arbeite aktuell als Online Nachhilfelehrer auf einer Plattform. Ich verdiene mit der Nachhilfe nicht viel Geld, aber es ist nicht nichts. Bafög und die Nachhilfe sind mein einziges Einkommen. Letzten Monat habe ich im Lager Vollzeit Nachtschicht gearbeitet, was ich aber mach ein paar Wochen abgebrochen habe, weil mir es zu viel wurde (Nachhilfe parallel).

Der Kern meiner Situation ist dieser extreme Drang nach Freiheit. Freiheit war in meinem Leben immer das wichtigste, weil ich durch die Beziehung zu meiner Mutter diese nie hatte. Ich spüre also, dass ich nicht dafür gemacht bin, an einen Arbeitgeber gebunden zu sein. Andererseits benötige ich natürlich finanzielle Mittel wie jeder andere auch. Ich würde gern etwas ortsunabhängiges und selbstständiges machen, jedoch weiß ich noch nicht was. Ich hatte beruflich nie ein Ziel, einen Traum. Auch die Nachhilfe war ein spontaner Einfall und mittlerweile macht es mir auch bei weitem nicht mehr den Spaß, den es mir mal bereitet hat. Ich weiß, dass das alles meckern auf hohem Niveau ist. Ich kann einfach arbeiten gehen und meine Klappe halten, aber ich möchte mehr.

Auch mein Studium "benutze" ich nur, um noch ein paar Monate mein BAföG zu bekommen, ich sehe mich nicht in diesem Bereich arbeiten. Es war nur eine Notlösung weil mein damaliger Plan nicht funktioniert hat (wollte zum Bund). Ihr merkt schon ich springe von Job zu Job, Studium zu Studium, weil ich einfach keine Vision habe und ich auch glaube, dass man die nicht zwingend braucht.

Aktuell ist es einfach alles zu viel für mich, ich habe leider niemanden, der mich finanziell supportet und generell bin ich hier ziemlich alleine mit allem. Ich bin einfach Lost.

Danke für's Durchlesen:)

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u/Virtual_Pop_2978 — 5 hours ago

rassismus in der familie

Hallo.. meine Familie väterlicherseits äußert sich oft rassistisch. Meine Großeltern kommt aus Polen und sie damals nach Deutschland gekommen weil ihrer Eltern hier Arbeit finden mussten, nach dem Krieg. Ich verstehe also nicht warum ihrer Kinder jetzt Ausländer feindliche Sachen sagen…
Natürlich wird die Herkunft meiner Großeltern auch Tod geschwiegen, ich hatte nie die Chance mich damit auseinander woher meine Familie kommt..
diese Ausländerfeindlichen Kommentar machen nicht immer wieder sehr wütend… doch sachlich erklären warum dass falsch ist, ist als würde man gegen eine Wand sprechen… Ich fühl mich sehr hilflos.
Weiß jemand wie man da etwas tun kann?

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u/derluke420 — 10 hours ago