r/Ratschlag

Ständiger Schweiß-/Gewürzgeruch unter den Achseln trotz extremer Hygiene (21F) – Ich brauche dringend Rat!

Hallo zusammen,
ich (W21) leide seit längerer Zeit unter einem extrem belastenden Problem und weiß einfach nicht mehr weiter. Meine Achseln riechen dauerhaft nach Schweiß, Gewürzen, Knoblauch oder Zwiebeln – obwohl ich diese Lebensmittel gar nicht esse (hatte mal SIBO und vertrage sie bis heute nicht).
Das Seltsame ist: Ich schwitze so gut wie gar nicht. Es geht rein um den Geruch.

Meine bisherige Routine & Situation:

Hygiene: Ich dusche jeden Tag, nutze pH-neutrale Seife und schrubbe meine Achseln gründlich.
Rasur: Ich rasiere die Achseln regelmäßig und wechsele mindestens 1x pro Woche die Rasierklinge.

Deos: Ich habe sicher schon 10 verschiedene Deos durch. Das einzige, das bisher gegen den Geruch geholfen hat, war eines mit Natron und Grüntee – aber das reizt meine Haut bisschen

Peelings: Chemische Peelings (AHA/BHA) haben leider gar nicht geholfen.

Kleidung: Der Geruch überträgt sich auf jeden Stoff, egal welches Material.

Gesundheit: Meine Hormonwerte wurden geprüft und sind völlig im normalen Bereich.
Da ich weder Zwiebeln/Knoblauch esse noch stark schwitze, verstehe ich nicht, woher dieser spezifische Geruch kommt.

Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Könnte das am Haut-Mikrobiom, der vergangenen SIBO-Erkrankung oder etwas anderem liegen? Welche Produkte oder Untersuchungen beim Arzt haben euch geholfen?

Vielen Dank für jeden Tipp!

Edit: habe das Problem erst seit ein paar Monaten

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u/summertimesadnesss7 — 5 days ago
▲ 125 r/Ratschlag

Corporate Life zerlegt meine Frau langsam aber sicher...

Meine Frau ist seit knapp zwei Jahrzehnten im selben Konzern, vor ein paar Jahren hat sie sehr ungute Kollegen reingestopft bekommen - CDU Filz - und diese Burschen können nichts, arbeiten nichts, und gaslighten den Konzernvorstand mit Bravour. Ich rede von "wie binden die sich in der Früh ihre Schnürsenkel"-Nichtskönnern.

Ich kam gestern an Ihr Arbeitszimmer, klopfe, keine Antwort, klopfe nochmal, keine Antwort, dann ein "Hasi?" - "Ja *schluchz"" - mir blieb das Herz stehen. Sitzt sie vollkommen fertig vor dem Monitor, sie wurde - mal wieder - komplett hängengelassen bei einer Eskalation. Das ist momentan Alltag bei ihr.

Eskalationenen an sich ergeben keinen Sinn mehr, da sie entweder im Team im Gaslighting enden, oder beim CDU-Filz "obendrüber" im Gaslighting enden. Ich kenne diese Spielchen sehr genau, ich bin selber im Konzernbereich in diesen "Sphären" unterwegs, aber ich beherrsche mein "Rüstzeug", um diesem Bullshit sehr rasch ein Ende zu setzen, bzw. bereits im Keim zu ersticken.

Das Problem an der Sache ist, dass meine Frau sehr pflichtbewusst ist, sie ihre Arbeit sehr liebt, aber das Gaslighting ihr immer übler zusetzt - und Eskalationen leider unfruchtbar sind.

Ich kann - da ich meiner Frau nicht vorschreiben kann oder will, was sie zu tun hat - nur zusehen, wie alles immer schlimmer wird. Sie hat Magenprobleme bekommen, lässt sich nicht krank schreiben, im Gegenteil, arbeitet noch mehr.

Ihre Arbeit hat enorme Reichweite und wird sehr hoch anerkannt - außer eben im direkten Dunstkreis, und der Vorgesetzte, der seine Spezln in Ihre Arbeit reinpresst. Klassisch, sie sonnen sich im Glanz der Arbeit meiner Frau, bekommen aber selbst die trivialsten Dinge nicht auf die Kette und desavouieren dabei meine Frau. Sie wollen sie rausmobben. Glasklar. Offenes "Geheimnis".

Es ist so übel, dass externe Abteilungen und sogar externe Firmen (plural) meine Frau darauf ansprechen, wie katastrophal inkompetent ihre Kollegen sind - in Frauenkreisen wird natürlich sofort auf "toxische Maskulinität" und "alte weiße Männer" verwiesen, ist aber leider null lösungsorientiert.

Ich bin für meine Frau da, lasse sie Venten, Toben und so weiter, aber in den letzten Monaten projiziert sie ihre scheiss Laune immer öfter auf mich/die Beziehung. Ich gebe ihr einen Rat, wenn sie danach fragt, aber sie nimmt ihn selten an (das ist ihre Sache, sie soll tun was sie will, nur hatte ich eben mit meinen Methoden großen Erfolg, ihre Rückschläge basieren oft darauf, dass sie meine Ratschläge nicht umsetzt - was auch okay ist, sie soll tun was sie für richtig hält).

Es tut mir in der Seele weh, ihr beim aktiven Abbau ihrer psychischen Gesundheit zuzusehen, die sich bereits in physischen Krankheits-Sympthomen bemerkbar macht. Ich liebe sie, und stehe zu ihr, nur denke ich, dass sie sich kaputtarbeitet. Sie redet vom Wechsel, aber verbrennt ihre Energie auf ihren furchtbaren Arbeitsalltag.

Was kann ich tun?

Was zum Teufel kann ich tun??

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u/Kraeftemangel2025 — 6 days ago

Ich wurde gekündigt

Hi! Ich brauch mal euren Ratschlag.
Kuez zu mir: W24/IT-Sektor aus Österreich, noch keinen Tag Arbeitslos gewesen, seitdem ich 15 bin.

Ich war 4,5 Jahre bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Meine Position wurde jetzt in Zeiten von KI & Ausbeutung in 3.-Welt Ländern nach Indien verschoben. Ich wurde auch mit heute freigestellt.
Steige ich hierbei gut aus? Auf was muss ich achten? Wie läuft das mit dem AMS? Hab ich trotz der Abfertigung Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Ich kann hier leider kein bild vom Dokument reinposten, daher als Fliestext (internatinales unternehmen, daher auf Englisch. Sitz aber in AT):

Mutual Agreement

The Company and the Employee mutually agree to terminate the employment agreement of the employee effective October 31st, 2026 (,,End Date").

Effective October 9th, 2026, the Employee shall be irrevocably released from the obligation to perform work duties until the agreed End Date ("Garden Leave"). During the Garden Leave period. he employment relationship shall continue unchanged, and the Employee shall remain entitled t receive their full contractual remuneration and benefits in accordance with the terms of the employment agreement. The Employer may require the Employee to remain reasonably available to provide information and assistance in connection with an orderly handover of duties. The Employee shall continue to observe all contractual duties, including duties of confidentiality and loyalty, until the End Date.

The outstanding vacation balance of 7 not consumed vacation days as of End Date will be paid out as vacation compensation in the final payroll.
The pro rata special payments ("Sonderzahlungen") will be settled and transferred to the Employee's bank account with the final payroll, no later than October 2026. Outstanding travel expenses will also be reimbursed at that time to the Employee's bank account. The Employee receives a Certificate of service on the End Date.

The employer shall pay the employee plus hours from the time account with 50% supplement to the mentioned deadline.

Additionally, the employer pays a voluntary one-time severance of gross 14 382,48 EUR to the employee, subject to taxation.

The final settlement and handover of all documents will take place after the Employee has properly handed over their workplace and work area, as soon as possible after receipt of the payroll accounting.
Proper handover includes the return of all items in the Employee's possession (e.g., laptop, keys, access chip, cell phone, etc.) to the Company on the last working day.

Subject to the correct settlement of points 1 to 5 of this mutual agreement, the Employee and the Company confirm with their signature that there are no further mutual claims of any kind and any future claims, known or unknown, are hereby settled in full.

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u/AnyAnimalMom — 6 days ago
▲ 131 r/Ratschlag

Meine kleine Schwester wird gemobbt

Meine kleine Schwester (12) wird von vier Typen in ihrer Klasse gemobbt. Sie wird ausgelacht und Tarzan genannt. Im Biologieunterricht, in den Pausen. Sie hatte zwei Freundinnen, eine hat sich aus unbekannten Gründen von ihr abgewendet. Eine ist noch geblieben. Heute hat sie mir erzählt das diese gegangene Freundin beim Wandertag auf unser Haus gezeigt hat und gesagt hat „da wohnt Tarzan“. Ein anderer hätte ihr mal gegen das Bein geschlagen. Und generell wird sie gehänselt und herumgeschubst, ihre „Freundinnen“ versuchen zu dem noch meine Schwester zum bezahlen zu bringen obwohl sie so frech zu ihr sind, hier und da ein wenig handgreiflicher werden und sie selber Geld haben. Eine Freundin nahm ihr zum Beispiel mal ihr Geld und hat damit das Eis bezahlt obwohl meine Schwester viel weniger hatte. Das Rückgeld hätte sie eingesteckt. Die andere Freundin die sie noch hat beleidigt sie bei Fragen als „dumm“ Oder ignoriert sie, wenn sie sagt „Bitte wartet auf mich“. Sie meinte das ist kein Spaß und das es öfter vorkommt. Mag vllt für den einen oder anderen uninteressant sein aber ich erkenne mobbing wenn ich es sehe. Meine Schwester hat mir das unter Tränen gesagt.

Ich wurde meine Kindheit über gemobbt und es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich hab mich nie gewehrt und bereue es immer noch. Meine Brüder wurden gemobbt aber die haben mit Fäusten geantwortet. Meine Eltern wurden mehrmals deswegen reingerufen und mein Vater meinte zu den Lehrern „Gut so. Wenn ihr Lehrkräfte nichts tut dann müssen sie sich selbst wehren und Worte funktionieren anscheinend nicht“ und er hat recht und meine brüder haben das gut gemacht, denn die wurden auch irgendwann in Ruhe gelassen.

Aber meine Schwester ist wie ich damals, eine ruhige süße Maus. Sie tut wirklich niemandem was zu leiden und es tut mir so verdammt weh das zu hören.

Ich will einen Termin mit ihrer Lehrerin ausmachen und ihr das alles erzählen aber ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass Lehrer sich nicht wirklich dafür interessieren und die Mobber das auch gar nicht ernst nehmen.

Habt ihr Erfahrungen? Was kann ich tun um ihr zu helfen? Ich will nicht das sie gemobbt wird und das sie noch introvertierter wird, das ihr Selbstbewusstsein kaputt geht etc.

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u/Fuzzy-Battle5707 — 6 days ago

Ich bin zu dumm für jeden Beruf – ich weiß nicht, was ich tun soll

Hallo zusammen,

Ich bin Anfang 20 und habe vor kurzem eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker begonnen. Obwohl mein Arbeitsplatz völlig in Ordnung ist und die Kollegen auch, habe ich bereits massive Zweifel, ob ich es bis zum Schluss durchhalten werde.

Mein ganzes Leben lang hatte ich nur Teilzeitjobs, und nur ein einziges Mal habe ich ein paar Monate lang Vollzeit in einer Fabrik gearbeitet, bevor ich entlassen wurde. (Ich war oft krank)

Das Problem ist, dass ich nicht von hier stamme und immer noch große Schwierigkeiten mit der Sprache habe, obwohl ich schon seit über 10 Jahren in diesem Land lebe. Jeder Beruf fällt mir doppelt so schwer, weil ich kaum Deutsch spreche.

Wenn ich mir das Schulmaterial anschaue, das wir bisher bekommen haben – und das sind erst zwei Monate –, kommt es mir vor, als würde ich Japanisch lesen; alles wirkt so kompliziert, so viele Bauteile. Das schaffe ich auf keinen Fall, denn sobald ich eine Seite gelesen oder ein YouTube-Video zu einem Thema angesehen habe, vergesse ich sofort alles wieder.

Ich weiß nicht, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Ich möchte einfach nur arbeiten können, damit ich meinen Eltern helfen kann, denn ohne sie wäre ich schon längst nicht mehr auf dieser Welt.

Ich hatte vor Jahren bereits eine Ausbildung, die ich wegen desselben Problems schon im ersten Monat abgebrochen habe. Außerdem habe ich einen Akzent, und wenn ich in der Schule etwas sage, machen sich meine Mitschüler manchmal über mich lustig, deshalb sage ich nie etwas. Ich bin in nichts gut, weder in den Prüfungen noch bei der mündlichen Mitarbeit.

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u/wuzgoodlegend387 — 6 days ago
▲ 245 r/Ratschlag

Tochter muss erfahren, warum ich so lange nicht in ihrem Leben war.

Hallo liebe Community,
Ich hoffe ich erhalte hier ein paar konstruktive Tipps.

Ich habe bei einem Onenightstand ein Kind gezeugt.
(Ich habe nicht verhütet und durch Umstände hat ihre Pille nicht gewirkt, hatte mit Antibiotikum zutun, was wir später rausgefunden haben).
Nun ja ist passiert.

Meine Tochter ist jetzt 10 Jahre alt, dass sie existiert habe ich erst erfahren, als sie 3 war und richtig Kontakt habe ich erst mit 4 Aufgebaut. Mittlerweile haben wir eine Gute Beziehung sie kommt regelmäßig zu Besuch und meine Familie (Eltern und Geschwister, beteiligen sich an ihrem Leben - Einschulung und Ausflüge.) von der Seite aus, haben wir einen guten Weg gefunden. Das ich ihr leiblicher Vater bin haben wir ihr mit 5-6 vor der Einschulung erzählt. Wir haben uns da beraten lassen.

Kurz als Hintergrund zur Familie. Die Frau wusste nicht, dass das Kind von mir ist. Wir hatten nur einmal Sex und sie hatte kurz danach jemanden kennengelernt mit dem sie zusammen war. Sie dachte er war der Vater. Sie hatten sich wegen der Schwangerschaft getrennt und er konnte fast 3 Jahre herauszögern, einen Test zu machen. (Er ist in Ausland gegangen) Daher war es auch für sie ein Schock.

Mittlerweile ist sie fest verheiratet und hat noch ein Kind, wir verstehen uns alle sehr gut und auch mit dem Stiefvater, der meine Tochter seid der Geburt begleitet ist alles inordnung. Für meine Tochter ist so als ob sie 2 Väter hat. Papa und ich bin Papi. Er ist der emotionale Vater und macht alles für sie ( ich bin ihm auch sehr dankbar dafür)
Ich habe regelmäßig Kontakt zu ihr und zahle meinen Unterhalt.

Nun ist es so, dass die kleine zurecht anfängt, Fragen zustellen warum ich nicht da war, warum sie nicht in der selben Stadt wohnt wie ich, ob ich sie nicht wollte etc. Und noch mehr unangenehme Fragen.

Wir wissen leider nicht so richtig wann und wie wir ihr die Wahrheit erzählen sollen. Ich will nicht als herzloser Vater enden der sie nicht wollte, aber ich will auch nicht, dass sie ihre Mutter schlecht sieht oder so sieht später.

Generell wissen wir nicht was und wieviel und welche Details man erstmal weglässt oder wie man es kindgerecht verpackt ohne dass es zu einer Identitätskrise später in der vollen Pubertät kommt.

Würde mich über konstruktive Antworten und Tipps freuen.

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u/Different-Escape-526 — 7 days ago

Wie mit neuer Kollegin umgehen, die sich aufspielt?

Ich arbeite bei einem Fernsehsender und seit ein paar Wochen haben wir eine neue Kollegin (Anfang 20, hat die Stelle nur durch Kontakte bekommen). Seit Tag 1 kommen lauter Vorschläge von ihr, wie sie den Sender denn nicht revolutionieren möchte etc. Es wirkt teilweise so, als würd sie sich in den Vordergrund drängen um ihre Influencer Karriere voranzutreiben.

Die ältere Belegschaft ist mittlerweile etwas säuerlich, weil sie nicht von ihr ihren Job erklärt bekommen wollen und hinter ihrem Rücken wird mittlerweile über ihre Kompetenz und Aussehen gelästert (ziemlich Schickimicki und künstlich). Ich bin halt dabei, mache aber nicht aktiv mit. Soll ich mich einfach weiter zurückhalten oder mal auf sie zugehen und schauen, ob sie denn weiß, wie sie wahrgenommen wird?

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u/Constant-Fish7404 — 5 days ago

Hallo, ich brauche mal kurz eine Einschätzung zum MS-Verlauf meiner Mutter (Diagnose vor 20 Jahren).

Sie nimmt keine echten MS-Medikamente (DMTs), sondern nur Citalopram, und hatte in den ganzen 20 Jahren insgesamt nur 1–2 MRTs. Trotzdem sagt sie, sie hat Schübe und muss deshalb alle zwei Wochen zur Kontrolle zum Arzt.
Komisch ist: Sie hatte immer Gehprobleme, aber im Urlaub oder Tierpark läuft sie plötzlich stundenlang problemlos – auch schon vor ihrer Diabetes-Spritze, durch die sie jetzt 20 Kilo abgenommen hat. Sobald es nicht nach ihrem Kopf geht, geht das Laufen angeblich wieder nicht.
Meine Fragen:
Kann Gewichtsverlust oder einfach die Laune Gehprobleme bei MS so krass verbessern, dass im Urlaub gar nichts mehr wehtut?
Ist ein Verlauf über 20 Jahre mit Schüben, aber ohne MS-Medikamente und fast ohne MRTs überhand medizinisch denkbar?
Danke für eure Meinungen!

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u/Madeleine_87 — 5 days ago
▲ 8 r/Ratschlag+1 crossposts

Bei Sternenkinderveranstaltung mit Neugeborenen erscheinen.

Hallo,

Wir würden kurz eure Meinung wissen wollen.

Wir fahren demnächst zu einer Sternenkinder- Veranstaltung und sind uns unsicher, ob wir unsere 11 Wochen alte Tochter mitnehmen sollten.

Meine Frau teilt das Schicksal, Mutter einer Sternenkindes zu sein und es hat dann doch geklappt.

Wir wissen aber auch, dass dort Paare sind, die nicht so viel Glück hatten und bei den es möglicherweise auch nicht mehr dazu kommen wird.

Wir wollen nicht pietätlos sein.

Wie schätz ihr das ein?

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u/Designer_Evening4664 — 5 days ago

Familienvideos

Ich möchte gerne mehr Videos vom Alltag und auch Urlauben machen um die Kindheit meiner Kinder festzuhalten und etwas zu „konservieren“.

Meine Vorstellung ist, dass ich aus vielen kleinen Aufnahmen ein Video erstelle, welches wir uns dann ab und zu via Beamer im Wohnzimmer anschauen.

Soweit die Vorstellung, leider habe ich dahingehend null Erfahrungen und will auch nicht so viel Geld ausgeben.

Macht jemand sowas?

Macht es Sinn sich eine kleine Videokamera zu kaufen? Hat jemand eine Empfehlung diesbezüglich?

Es sollte möglichst klein und handlich sein und am besten über WLAN oder Bluetooth verfügen damit ich die Videos direkt am iPhone bearbeiten kann.

Wobei wir beim nächsten Thema sind, wie schneide ich diese Videos zusammen, hat jemand eine App-Empfehlung?

Fotos mache ich bereits viele mit meinem iPhone, allerdings hat man dann eben auch ständig das Handy in der Hand und es besteht die Gefahr der Ablenkung.

Grundsätzlich finde ich auch diese alten Videos, die früher mit den Camcordern gemacht wurden toll. Ich mag diese Retro-Aufnahmen. Das hat sowas nostalgisches. Allerdings stelle ich mir hier die Bearbeitung umständlich vor.

Ich will einfach mal ein paar Ideen, Meinungen oder Empfehlungen bekommen.

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u/fraenni89 — 6 days ago

Sackgasse Karrieretechnisch, aber zufrieden mit Gehalt und Freiheit

Hallo zusammen,

vielleicht habt ihr einen Rat für mich.
Ich habe meinen Doktor an der Uni gemacht und arbeite dort als PostDoc.

Ich mag die Arbeit sehr und wir haben grundsätzlich relativ viel Geld an unserem Institut. Deshalb haben wir neue Geräte bekommen, die die Industrielle Produktion auf aktuellem stand gut widerspiegeln. Dort kann ich mich wie auf einer Spielwiese austoben. Es macht wirklich viel spaß. Mein Gehalt: 3300€ netto. Ich habe volles vertrauen und kriege meine Aufgaben durch optimierung schneller fertig, kann kommen und gehen wann ich will und muss nicht stempeln. Kriege meine Aufgaben im Schnitt in 36h/Woche fertig. (Fluktuiert und manche wochen sind auch 40+)

Nebenher habe ich 1x die Woche einen Minijob in der Gastro, der mir auch sehr viel spaß macht. Tolles Team, da arbeiten auch Freunde von mir. Dort kriege ich mit Trinkgeld am Ende des Monats ca. 750€ (600+150TG) netto. Ich bin 32 und habe keine Kinder. Nebenher habe ich trotzdem irgendwie Zeit fürs Gym und meine anderen Hobbys.

Problem: Den Gastrojob kann ich machen, weil die Uni es mir erlaubt hat und ich meine Arbeit selber legen/planen kann. Postdoc Verträge sind aber immer 1 Jahr befristet und die Finanzierung für folgeprojekte ist nicht immer klar. Karrieretechnisch geht es für mich da auch nicht weiter. Ich finde keinen zu mir passenden job und habe sorge, dass ich bei einem Jobwechsel durch den Wegfall der Freiheiten in der uni meinen gastrojob nicht mehr ausführen kann und unterm strich mehr arbeiten muss für weniger Gehalt. Von mir aus könnte das alles job- und gehaltstechnisch noch 2-3 Jahre so weitergehen..

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u/Conscious-Walk-7906 — 6 days ago

Introvertiert / Extrovertiert?

Hey zusammen,

Mich beschäftigt das Thema Intro-/ Extraversion schon seit langem immer mal wieder.
Ich würde mich selbst eher als introvertiert beschreiben und auch von anderen bekomme ich es ab und zu zu hören und ich denke „Jap, hast wohl Recht.“
Ich nehme mich selbst oft als eher schüchtern und zurückhaltend wahr.
Gleichzeitig fühle ich mich innerlich aber eigentlich gar nicht so und es kommt mir oft so vor, dass es etwas anderes als ein bloßes persönlichkeitsmerkmal ist, was mich zurückhaltend sein lässt und als hätte ich dieses „Label“ inzwischen einfach akzeptiert.
Ich mag Gesellschaft, neue Menschen kennenzulernen, auch mit fremden ins Gespräch zu kommen, initiiere oft smalltalk mit wildfremden Leuten oder auch Kollegen, mit denen ich nicht unbedingt einen engen Draht habe. Ich fühle oft einen Drang, „mein inneres“ nach außen zu kehren aber es ist oft eine Angst vor Ver- bzw. auch nur Beurteilung und Sichtbarkeit, die das dann im Keim erstickt und ab und zu auch dazu führt, dass ich in manchen Situationen innerlich komplett still bin und als wären wirklich alle Impulse erstickt. Das fühlt sich für mich in dem Moment nicht nach Schüchternheit an sondern nur nach absoluter Leere, sodass es in diesen Momenten gar nichts gibt, was ich zurückhalte, weil eben nichts da ist und gleichzeitig aber eine Erwartung von anderen wahrnehme, dass ich nun etwas beitrage.
Da fühle ich mich manchmal sehr unbeholfen und finde mich selbst im analysieren des Verhaltens der anderen wieder um zu „lernen“ wie man sich verhält.
Dabei weiß ich innerlich auch, dass ich natürlich nicht nur erlerntes, abgegucktes/kopiertes Verhalten an den Tag legen will und das auch wenig authentisch wäre.
In manchen Situationen, auch wenn sie noch so harmlos sind, bremst mich der Gedanke aus, dass das, was ich sage, denke, empfinde, wie auch immer, da nicht reinpasst und von anderen missverstanden wird.
Meiner damaligen Therapeutin hab ich’s vor Ewigkeiten mal so beschrieben, dass ich mich vor allem in gesellschaftlichen Interaktionen oft fühle wie ein Würfel in einer Murmelbahn.

Das steht für mich irgendwo total im Kontrast zu dem, wie ich mich eigentlich fühle und auch zu dem Umfeld, in dem ich mich wohlfühle - nämlich eher extravertierten Menschen. Ich bin recht abenteuerlustig, teils auch risikofreudig, mache mein Handeln, was meinen Lebensweg betrifft, nicht von Meinungen anderer abhängig, gehe auch gerne mal mit dem Kopf durch die Wand und stecke nicht zurück, wenn ich von etwas überzeugt bin, habe einen großen Bekanntenkreis und genieße es auch ihn zu erweitern, bin spontan, lasse mich gerne zu allem möglichen neuen und unbekannten hinreißen.

Nun zu meiner Frage an euch und der Frage nach einem Ratschlag:
Sind hier Menschen, die vielleicht schon selbst die Erfahrung gemacht haben, dass etwas anderes dahintersteckte als nur Introversion, die zum Beispiel durch eine Therapie andere Themen bearbeiten und überwinden konnten, die dazu beigetragen haben, dass die Angst vor Sichtbarkeit einen zurückhält?
Oder gab es vielleicht andere Erkenntnisse, Erfahrungen, Schlüsselmomente?
Ich habe vor, das Thema im therapeutischen Rahmen noch mal anzusprechen, jedoch ist der Weg zu regelmäßigen Terminen, bei denen man auch in die Tiefe gehen kann, ein langer.

Ich würde mich über eure Gedanken dazu freuen und hoffe auf etwas Input, den ich in der Zwischenzeit schon mal auf mich wirken lassen kann und mir neue beziehungsweise andere Perspektiven bietet.

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u/Super_Rope3563 — 5 days ago

Mit fast 27 Jahren wieder zur Familie ziehen? Probleme mit Arbeit und Studium

Hallo zusammen,

ich bin 26 Jahre alt und lebe seit etwa fünf Jahren in Deutschland, in der Nähe einer Großstadt in Mittelhessen.

Ich arbeite und studiere nebenbei an einer Hochschule. In den letzten Jahren hat meine Arbeit einen großen Teil meines Lebens eingenommen. Mittlerweile habe ich ungefähr 600 Überstunden angesammelt.

Bisher hatte ich die Möglichkeit, trotz meines Studiums weiterhin in Vollzeit angestellt zu bleiben, da ich meine Überstunden nutzen konnte, um mir an bestimmten Tagen für die Vorlesungen freizunehmen. Dadurch konnte ich mein Bachelorstudium im MINT-Bereich so organisieren, dass es zwar etwas länger dauert, ich mich aber nicht unnötig unter Druck setzen muss.

Nun wurde mir allerdings mitgeteilt, dass dieses Modell langfristig nicht mehr möglich sei. Ich und einige andere Mitarbeiter, die ebenfalls sehr viele Überstunden angesammelt haben, sollen diese möglichst schnell und in größerem Umfang abbauen, um arbeitsrechtliche Probleme für das Unternehmen zu vermeiden.

Das bedeutet für mich, dass meine bisherige Planung möglicherweise nicht mehr langfristig funktionieren wird und ich spätestens nächstes Jahr wieder in Teilzeit arbeiten müsste, mit einem entsprechend deutlich geringeren Gehalt.

Hinzu kommt, dass ich in den letzten Monaten zusätzliche Aufgaben übernommen habe, die viel stärker mit meinem Studienbereich zusammenhängen. Dafür wurde vereinbart, dass ich einen Tag pro Woche in einer anderen Abteilung mitarbeiten darf.

Heute wurde mir jedoch mitgeteilt, dass ein Tag pro Woche trotz meines bisherigen Engagements nicht ausreiche, um die Abteilung wirklich sinnvoll unterstützen zu können. Bisher wurde diesbezüglich allerdings noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Sollte mir auch diese Möglichkeit genommen werden, würde mir letztendlich nur noch meine bisherige Tätigkeit bleiben, die mich körperlich stark belastet und kaum etwas mit meinem Studium oder meinen beruflichen Zukunftsplänen zu tun hat.

Nun kommt noch meine Wohnsituation hinzu.

Eigentlich müsste ich innerhalb des nächsten Jahres in eine eigene kleine Wohnung ziehen. Ich habe meine Finanzen durchgerechnet und festgestellt, dass ich mir langfristig höchstens etwa 600 € Warmmiete leisten könnte. Ich wäre durchaus bereit zu pendeln und hätte dafür notfalls auch ein Auto zur Verfügung.

Mein Vater hat mir angeboten, gemeinsam mit ihm eine Wohnung zu suchen. Er arbeitet momentan in Teilzeit. Mit ihm würden auch seine Frau, mit der ich mich gut verstehe, und mein jüngerer Bruder zusammenwohnen. Seine Frau ist selbstständig, verdient allerdings nicht besonders viel. Mein Bruder könnte nächstes Jahr seine Ausbildung beginnen.

Ehrlich gesagt weiß ich momentan nicht, was ich machen soll.

Ich kann mein Studium leider nicht wesentlich schneller abschließen, da ich nebenbei arbeiten muss. Gleichzeitig kann ich mir auch nicht vorstellen, wieder mit völlig fremden Menschen in einer WG zu wohnen.

Unter diesen Umständen würde ich lieber meine eigene Familie unterstützen, die ebenfalls Hilfe gebrauchen könnte. Ich bin mittlerweile gut in Deutschland integriert, kenne mich mit vielen organisatorischen Dingen aus und könnte dadurch einiges beitragen.

Das Problem ist nur, dass ich bald 27 werde und eigentlich gerne unabhängig leben möchte. Ich wünsche mir meine eigene Wohnung, meine Ruhe und die Möglichkeit, meinen Alltag selbstständig zu gestalten, ohne ständig Rücksicht auf andere nehmen zu müssen.

Irgendwie empfinde ich es als persönlichen Rückschritt, in meinem Alter wieder mit der Familie zusammenzuziehen. Obwohl mir natürlich bewusst ist, dass es finanziell sehr sinnvoll wäre und wir uns gegenseitig unterstützen könnten.

Inzwischen ist mir auch klar geworden, dass ich mich stärker auf mein Studium konzentrieren muss. Nach meinem Bachelor möchte ich außerdem noch einen Master machen.

Was meine Arbeit betrifft, werde ich demnächst mit der Geschäftsführung sprechen und fragen, ob das Unternehmen tatsächlich bereit ist, langfristig in meine berufliche Entwicklung zu investieren und mir weitere Perspektiven in der neuen Abteilung zu ermöglichen.

Falls das nicht der Fall sein sollte, werde ich mich wohl so schnell wie möglich nach einem anderen Arbeitgeber umsehen müssen. Idealerweise würde ich gerne eine Teilzeitstelle oder eine Werkstudententätigkeit finden, die besser zu meinem Studium und meinen bisherigen Erfahrungen passt.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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u/Phyrexian999 — 6 days ago

Wie verabredet man sich mit Leuten?

Wirklich ernstgemeinte Frage. Bin mir bewusst, dass Einige, das wahrscheinlich für bescheuert halten werden, aber ich habe damit halt irgendwie echt ein Problem und würde gerne mal wissen, ob es anderen ähnlich geht und wie ihr mit solchen Situationen umgeht, damit ich mir darüber hoffentlich ein für alle Mal keinen Kopf mehr machen brauche.

Es geht explizit nicht um die häufig thematisierten Treffen mit alten Freunden, wo alle frühestens in drei Monaten vielleicht mal Zeit haben.

Bei mir geht es gerade eher um den speziellen Fall, dass man sich mit einer Person einig ist, dass man sich gerne demnächst mal treffen möchte, vielleicht auch schon grob einen Zeitraum oder sogar bereits einen konkreten Tag festgelegt hat.

Ab da fängt für mich das Problem an, denn natürlich bedarf es außer dem Plan, sich zu treffen eines konkreten Tages, einer konkreten Uhrzeit und eines konkreten Orts, damit das geplante Treffen dann auch tatsächlich stattfinden kann. Fehlt auch nur einer dieser Punkte, kann das Treffen nicht stattfinden.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass das der anderen Person genauso bewusst ist wie mir, aber komischerweise scheint sie damit kein Problem zu haben. Soll heißen, es kommt auch kein konkreter Vorschlag. Das führt dann meistens dazu, dass das Ganze im Sande verläuft, wenn ich nicht die Initiative ergreife.

Ich bin mir dann aber auch unsicher, ob ich einfach einen konkreten Vorschlag machen sollte, oder die andere Person bitten sollte, einen konkreten Vorschlag zu machen. Vor allem, wenn ich denke, dass ich wahrscheinlich eh flexibler bin und mich eher nach den Bedürfnissen der anderen Person richten könnte.

Ich merke schon auch, dass ich das hart overthinke, aber can’t help it. Denke dann halt auch so Sachen wie, wahrscheinlich ist es der Person eh egal oder nicht so wichtig, sonst würde sie ja auch fragen und vielleicht hat sie nur aus Höflichkeit zugestimmt und solche Sachen. Will dann aber auch nicht so negativ sein und vom Schlimmsten ausgehen. Und so drehen sich dann halt meine Gedanken viel zu lange um solche Dinge und ich frage mich einfach, wie man sich „richtig“ verhält, weil ich offensichtlich kein Gefühl dafür habe 🤔

Habe einfach kein Bock mehr, mich wegen so was immer so unsicher zu fühlen und wäre gerne zukünftig dazu in der Lage, solche Dinge einfach und unkompliziert zu klären 😭

Gibt’s da irgendwelche Tricks?

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u/LateCharacter5643 — 5 days ago

Undankbar geschenkter Wasserhahn?

Hallo zusammen,

mein Freund (27) und ich (28) beziehen gerade unsere erste Eigentumswohnung. Die Küche haben wir komplett neu gekauft, ich habe sie stundenlang geplant und bin super glücklich damit.

Nur den Wasserhahn haben wir bewusst nicht mitgekauft, weil mein Schwiegervater uns unbedingt einen schenken wollte. Er war früher im Sanitärbereich und wollte über einen alten Kumpel einen besorgen. Ich dachte mir, bei einem Standardmodell von Ideal Standard kann man nichts falsch machen. Und vielleicht werden wir ja auch noch nach unserer Meinung gefragt.
Tja, jetzt hat er ihn einfach eingebaut, und ich bin ehrlich schockiert: ein bestimmt zehn Jahre alter, total altmodischer Hahn, der überhaupt nicht zu unserer modernen Küche passt. Angeblich soll er 400 € gekostet haben. Das kann ich mir kaum vorstellen, denn das Modell führt Ideal Standard gar nicht mehr, und es gibt deutlich schönere und günstigere.

Am liebsten würde ich ihn einfach gegen ein Modell aus dem Baumarkt tauschen. Ich weiß, dass das vielleicht sehr undankbar wirkt, aber er gefällt mir leider einfach überhaupt nicht. Und da wir eine offene Küche haben, muss ich ihn jeden Tag anschauen.

Mein Freund steht dabei zwischen den Stühlen. Er würde sich nie gegen seinen Vater auflehnen, denn wir profitieren sehr von ihm und er ermöglicht uns viele Dinge.

Wie würdet ihr das lösen? Austauschen und es ihm sagen, heimlich tauschen oder einfach damit leben?

(Bild kommt in die Kommentare, sobald ich gecheckt habe wie ich hier Bilder poste) 🫣

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u/WittyBobcat1221 — 13 days ago

Übergriffige Kommentare von HR, wie schaffe ich es sofort zu antworten?

Liebes Forum,

aktuell befinde ich mich im Bewerbungsprozess und ich habe meine alte Stelle bereits gekündigt. Ja Schande auf mein Haupt, aber ich hab nach fast 7 Jahren 55 bis 60h Woche mit Schichtdienst ne Auszeit gebraucht.

Ich habe mich in eine Stelle zurückbeworben, in der ich schon einmal kurze Zeit gearbeitet habe. Sie lassen es mich dort sehr spüren, wollten mir deutlich weniger Gehalt zahlen, als beim ersten Mal. Die Dame aus der Personalabteilung war bei meiner ersten Anstellung super nett und ist jetzt sehr pickig.

"Da sie ja bereits gekündigt haben, haben sie eine sehr schlechte Verhandlungsgrundlage für ihr Gehalt"

"Sie müssen froh sein, wenn die Obrigkeit Sie überhaupt wieder einstellt, da sie ja schon einmal hier angestellt waren"

Und heute am Telefon wieder, ich hab es schon gespürt, dass wieder etwas kommt: "Frau X, jetzt muss ich Ihnen aber nochmal eine ganz persönliche Frage stellen, haben wir aufgrund Ihrer Arbeitslosigkeit eile im Einstellungsprozess also für Sie finanziell gesehen?" (Sie wollte durch die Blume erfahren, wie es bei mir finanziell aussieht). Und ich wünschte, ich hätte gesagt: Frau Y ich wüsste nicht, was Sie das angeht.

Ich hab aber nur NEIN gesagt. Und das ärgert mich, dass sie mich so behandelt, als Bewerber.

Ich habe im Job später wenig bis gar nichts mit HR zu tun und sie sitzt auch am anderen Ende der Stadt, aber ich finde es befremdlich und es macht mir Sorgen.

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u/Icy-Mood321 — 14 days ago
▲ 7 r/Ratschlag+1 crossposts

Erst viel Lob und Vertrauen – nach zwei Wochen plötzlich Gehalt kürzen, Position ändern und am Ende kündigen. Was ist da passiert?

Ich würde gerne Erfahrungen von Menschen hören, die vielleicht schon einmal etwas Ähnliches erlebt haben. Mir geht es nicht darum, bestätigt zu bekommen, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich versuche einfach zu verstehen, wie ein Arbeitsverhältnis innerhalb weniger Wochen so extrem kippen kann.
Ich habe Anfang September bei einem größeren Autohaus im Neuwagenvertrieb angefangen.
Ich kam nicht völlig unerfahren in diesen Job. Ich hatte bereits im High-End-Vertrieb gearbeitet und wurde dort von einem Verkäufer geprägt, der in der Branche sehr bekannt ist und über Jahre außergewöhnlich starke Verkaufszahlen erzielt hat. Ich habe dadurch früh gelernt, was konsequente Kundenarbeit, Nachfassen, Verbindlichkeit und echter Abschlusswille bedeuten. Natürlich behaupte ich nicht, auf seinem Niveau zu sein – aber genau diese Vertriebsmentalität wollte ich in meine neue Position mitnehmen.
Zur Einordnung: Mit meinem Teamleiter meine ich den Senior-Verkäufer, mit dem ich im Arbeitsalltag eng zusammengearbeitet habe und der für mich im Vertrieb der direkte Ansprechpartner war. Der Verkaufsleiter war eine andere Führungskraft, mit der wir im täglichen Ablauf deutlich weniger zu tun hatten. Darüber stand noch der Filialleiter.
Ich war wirklich jemand, der am liebsten vom ersten Tag an schon verkauft hätte. Ich wollte direkt Kunden anrufen, Angebote machen und Abschlüsse erzielen. Gleichzeitig wurde ich immer wieder gebremst mit Aussagen wie: „Du musst erst die Systeme lernen“, „du musst erst dieses Thema können“ oder „lass dir Zeit mit der Einarbeitung“.
Menschlich wurde ich zunächst sehr positiv aufgenommen. Ich bin offen auf die Menschen dort zugegangen, habe viel gesprochen, gelacht und versucht, mich schnell einzufinden. Mir wurde mehrfach gesagt, dass ich eine offene und sympathische Art hätte. Sinngemäß fiel sogar der Satz: „Dich kann man eigentlich nur mögen.“
Ich bin allerdings auch nicht der Typ Mensch, der sich völlig unsichtbar macht. Ich bin offen, selbstbewusst, vielleicht auch etwas präsenter und direkter als jemand, der in einem neuen Team zunächst kaum etwas sagt. Ich stelle Fragen, sage meine Meinung und habe im Vertrieb Ehrgeiz. Dabei ging es mir aber nie darum, jemanden zu dominieren oder mich über andere zu stellen.
Das Team bestand fast ausschließlich aus Männern und war bereits sehr eingespielt. Viele kannten sich lange und hatten untereinander eine feste Dynamik. Auf mich wirkte es teilweise so, als würde man sehr stark zusammenhalten und langjährige Kollegen eher schützen. Rückblickend frage ich mich deshalb auch, ob meine offene und selbstbewusste Art in dieser bestehenden Struktur anders wahrgenommen wurde, als ich sie gemeint habe.
Fachlich war das Feedback anfangs ebenfalls positiv. Gerade mein Teamleiter, der mich im Alltag tatsächlich erlebt hat, sagte mir mehrfach, dass ich Vertrieb könne, dass ich gut sei und dass man sehe, wie viel ich telefoniere. Auch ein Trainer bewertete meine vertriebliche Art positiv.
Schon früh wurde außerdem immer wieder mein ehemaliger Arbeitgeber als möglicher Geschäftskunde angesprochen. Ich hatte mehrfach deutlich gemacht, dass ich diesen Kontakt nicht herstellen möchte, trotzdem kam das Thema immer wieder auf.
Der eigentliche Bruch kam für mich aber nach ungefähr zwei Wochen.
Der Verkaufsleiter, mit dem ich im normalen Alltag deutlich weniger zu tun hatte als mit meinem Teamleiter, kam zu mir und wollte plötzlich meine Konditionen verändern. Mein Fixgehalt von 5.000 Euro sollte auf 3.000 Euro reduziert werden, der vereinbarte Homeoffice-Tag sollte wegfallen und meine Position sollte nach außen als Junior dargestellt werden.
Ich habe diese Änderungen abgelehnt und den Betrieb an diesem Tag verlassen.
Noch von zuhause habe ich eine Übersicht über ungefähr 25 Kundenkontakte geschickt, die ich bearbeitet hatte und die auch im System dokumentiert waren. Darauf bekam ich wiederum positives Feedback: Meine Dokumentation sei professionell, sauber und sehr gut.
Danach meldete sich der Filialleiter bei mir und wollte, dass ich zurückkomme.
Die Änderungen wurden wieder zurückgenommen. Mein Fixgehalt sollte bei 5.000 Euro bleiben, ebenso die ursprüngliche Homeoffice-Regelung.
Trotzdem war danach nichts mehr wie vorher.
Ich musste plötzlich mein Büro wechseln. Mein Gehalt war inzwischen offenbar im Team bekannt und wurde thematisiert. Bei mir entstand zunehmend der Eindruck, dass die Höhe meines Fixgehalts bei einigen für Unmut oder vielleicht auch Neid sorgte. Beweisen kann ich das natürlich nicht.
Ab diesem Zeitpunkt wurden außerdem Kleinigkeiten stärker kritisiert: dass ich mein Büro abschließe, wenn ich gehe, dass eine Pause einmal ein paar Minuten länger war oder dass ich auf dem Hof geparkt hatte. Alles Dinge, die angesprochen und aus meiner Sicht anschließend geklärt waren.
Gleichzeitig wurde plötzlich meine grundsätzliche Eignung für den Neuwagenvertrieb infrage gestellt.
Und genau das verstehe ich bis heute nicht.
Ich musste die internen Systeme und Abläufe lernen. Ich musste aber nicht erst lernen, was Vertrieb grundsätzlich ist.
Besonders widersprüchlich war für mich, dass ich mehrfach genau dann ausgebremst wurde, wenn Kunden bereits konkret wurden. Es gab Kunden, die Angebote hatten, nur noch letzte Abstimmungen benötigten beziehungsweise schon zum Unterschreiben kommen wollten – und ausgerechnet in solchen Phasen wurde ich wieder gestoppt.
Das macht es für mich bis heute schwer nachvollziehbar, wenn anschließend mangelnde Leistung als Thema im Raum steht.
Ich wollte verkaufen.
Und teilweise wurde ich genau an dem Punkt gebremst, an dem aus meiner Arbeit tatsächlich Geschäft werden konnte.
Dazu kam, dass ich einen bestehenden Kundenstamm übernommen hatte. Mehrere Kunden erzählten mir, dass ihnen zuvor Angebote oder Rückmeldungen versprochen worden seien, die teilweise überhaupt nicht gekommen seien. Einige beschrieben ihre vorherige Betreuung mir gegenüber ausdrücklich als unzuverlässig.
Ich wollte deswegen niemanden persönlich schlechtmachen. Mein Gedanke war einfach: Dann holen wir die Kunden wieder ab. Wir kümmern uns, schicken Angebote, fassen nach, gewinnen Vertrauen zurück und versuchen, daraus wieder Geschäft zu machen.
Genau dafür wollte ich dort arbeiten.
Und inzwischen haben sich sogar Kunden bei mir gemeldet, die ausdrücklich enttäuscht beziehungsweise verärgert darüber sind, dass ich nicht mehr dort bin und gerne weiterhin von mir betreut worden wären. Ein Kunde wollte seine Sicht sogar ausdrücklich per Sprachnachricht festhalten.
Gerade deshalb fällt mir die spätere Aussage noch schwerer:
„Es hat einfach nicht gepasst.“
Denn was genau hat nicht gepasst?
Ich war neu und sicherlich nicht perfekt. Aber ich wollte arbeiten. Ich wollte verkaufen. Ich habe telefoniert, Kunden kontaktiert, Angebote bearbeitet, wollte Kunden zurückholen und Abschlüsse machen.
Was mich bis heute beschäftigt, ist dieser komplette Wechsel innerhalb weniger Wochen.
Erst:
„Du kannst Vertrieb.“
„Du bist gut.“
„Du telefonierst viel.“
„Lass dir Zeit.“
„Dich kann man eigentlich nur mögen.“
Dann plötzlich:
Gehalt reduzieren. Junior-Einstufung. Homeoffice streichen.
Danach wieder:
„Deine ursprünglichen Konditionen bleiben bestehen.“
Dann Büro wechseln, stärkere Kritik an Kleinigkeiten, Zweifel an meiner Eignung und schließlich die Kündigung.
Und am Ende nur:
„Es hat nicht gepasst.“
Hat jemand schon einmal eine ähnliche Situation erlebt, in der ihr zunächst sehr positiv aufgenommen wurdet und innerhalb weniger Wochen plötzlich die komplette Stimmung gekippt ist?
Mich würde besonders interessieren, ob ihr später herausgefunden habt, ob dahinter eher Teamdynamiken, Konkurrenzdenken, Gehaltsneid, langjährige Loyalitäten oder interne Entscheidungen standen, von denen ihr als neue Mitarbeiter überhaupt nichts mitbekommen habt.
Denn inzwischen beschäftigt mich fast weniger die Kündigung selbst.
Mich beschäftigt vielmehr, wie aus so viel positivem Feedback innerhalb weniger Wochen plötzlich das komplette Gegenteil werden konnte.

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u/MinimumBed1016 — 13 days ago

Geburtstagseinladung ausschlagen und damit vermutlich "Freundschaft" beenden?

Hallo zusammen,

schon mal sorry für die Textwand.

Die Situation ist folgende: Ich 25F, kenne meinen Kumpel, 26M, seit über 10 Jahren durch die Schule. Wir waren nie beste Freunde, aber haben definitiv den gleichen Schaden. Und wir haben durchaus einiges zusammen erlebt, unter anderem seine Geschlechtsumwandlung.

Mittlerweile sind wir seit 6 Jahren aus der Schule heraus und das war einer der wenigen Kontakte, die das überlebt haben. Wir hatten seitdem keinen regelmäßigen Kontakt, eher sporadisch. Allerdings ging dieser zu einem großen Teil von mir aus. Er hat mir selber schon vor langem gesagt, dass er nicht der Typ Mensch ist, der daran denkt, sich bei irgendwem zu melden, er sich aber immer drüber freut, wenn ich mich melde.

Soweit so gut. Das kann ich auch akzeptieren, zumal ich selbst nicht der Mensch bin, der 24/7 mit anderen zusammenklebt.

Im Januar 2025 hat er mich dann gefragt, ob ich ihn bei seinem nächsten Projekt unterstützen würde - das Durchschwimmen des Ärmelkanals. Hab ich natürlich sofort eingewilligt. Nachdem das eine recht langwierige Geschichte ist... 1,5 Jahre an Trainingsbegleitungen und Unterstützung fast forward.

Anfang Juli diesen Jahres war es dann so weit. Er ist von England nach Frankreich geschwommen, ich war auf dem Begleitboot (für alle, die fragen: er hats geschafft!). Insgesamt war ich dafür 11 Tage mit in England, als Vorsichtsmaßnahme, sollte er früher oder später als geplant starten müssen.

Am Tag nach der Durchquerung hat er sich persönlich bei mir bedankt für die Unterstützung.

Jetzt kommt mein Problem: Seitdem ich wieder zuhause bin: kommt nichts mehr von ihm. Er hat nach der Durchquerung noch dort Urlaub gemacht mit seinen Eltern, ich bin wieder nach Hause geflogen, das war auch so geplant. Aber seitdem keine wirkliche Kontaktaufnahme seinerseits. Ich hab ein paar mal geschrieben, habs dann aber auch irgendwann gelassen.

Ich weiß, dass er im September ein neues Studium begonnen hat und damit vermutlich einiges um die Ohren hat. Ich weiß, dass er nicht der Typ für regelmäßigen Kontakt ist.

Aber... nach 1,5 Jahren regelmäßigen Treffen, bei denen ich ihn immer wieder beim Training unterstützt habe hätte ich jetzt irgendwie ... mehr erwartet.

Z.B. abends mal kurz zusammensitzen und das alles Revue passieren lassen oder so.

Irgendwie fühlt sich das an, als würde ich jetzt wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, jetzt wo man mich nicht mehr für irgendwas braucht.

Jetzt kam jedoch eine Geburtstagseinladung von ihm. Ohne persönlichen Text, einfach nur ein "Flyer" mit Datum, Ort etc. Auch das fühlt sich eher so an, als würde er sich verpflichtet fühlen, mich einzuladen, und nicht danach, als würde er sich wirklich darüber freuen wenn ich käme.

Ist es vertretbar, wenn ich die Einladung ausschlage, ihm die Gründe dafür in ein paar Sätzen darlege und mit der "Freundschaft" abschließe?

Denn ich bin es leid, Leuten hinterherzulaufen und meine verletzten Gefühle zu ignorieren.

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u/really_punbelievable — 14 days ago